Posts by Retrofan


    Nachdem Intel auf Apples ARM/M1-Vorstoß schon anderweitig reagiert hat (Werbekampagne gegen Apple und Rausschmiss des eigenen CEOs), kommt jetzt der nächste Innovations-Coup: ;) Die Fertigungstechnik bekommt ein neues Namens-Schema. Laut Intel sind Strukturbreiten nicht mehr aussagekräftig (seltsam, dass man darauf kommt, wenn man da ins Hintertreffen gerät) und neue Bezeichnungen müssen her. Der (verbesserte) 10nm-Prozess heißt jetzt "Intel 7" (echt jetzt?) und der 7nm-Prozess heißt "Intel 4". Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

    Von daher denke ich, dass wenn die Grafikeinheit im M1 dem entspricht, was man von typischen Smartphone-SoCs gewohnt ist ...

    Die A14-GPU aus dem letztjährigen iPhone hatte 4 Cores, die M1-GPU die doppelte Anzahl (7 beim Sparmodell, sonst 8).


    Hier ein kurzes Video zum A14 (wegen der Unterschiede zum M1 und zu anderen SoCs):




    Und Hoffnungen auf den A15 als vielleicht ersten ARMv9-Smartphone-SoC:




    Hier sind einige Grafik-intensive Mac-Games (Zusammenstellung von 2019), die größtenteils aus der PC- (und nicht der Mobile-) Ecke kommen:




    Und noch ein paar FPS Games (die laut Kommentar größtenteils auch schon auf den M1-Macs laufen):


    Ergänzung: Apples Grafikschnittstelle "Metal" ist nicht nur Apples Nachfolger von OpenGL, sondern auch von OpenCL (übrigens eine OpenSource Apple-Entwicklung), d.h. die GPU kann auch Aufgaben übernehmen, die normalerweise die CPU ausführen würde (GPGPU – general-purpose computing on graphics processing units – nennt sich das wohl allgemein). Der OTOY Octane Renderer unterstützt z.B. Metal (auf dem PC nur CUDA und nicht OpenCL) und damit die GPUs für Berechnungen, die Adobe Suite, DaVinci Resolve, FinalCut Pro usw. ebenso.


    Was Games angeht: Baldo soll z.B. demnächst bei Apple Arcade erscheinen:


    Mir stellt sich allerdings auch die Frage, in welchen Situationen man die Grafikeinheit auf dem Apple ueberhaupt ausspielt.

    Nun ja – auch beim Video-Editing, 3D-Grafik-Erstellung und Bildbearbeitung kommt die GPU zum Einsatz, nicht nur bei Spielen.


    Was das Spielen angeht, so gab es immer von den Top-20-PC-Spielen auch ein paar Umsetzungen für den Mac und Valve/Steam unterstützen den Mac ja auch ganz gut – es gibt dort deutlich mehr Games für Mac als für Linux (welches Valve ja selbst für eigene Hardware nutzt).


    Was Mobile Games angeht, muss man bedenken, dass das iPhone seit Jahren mit die beste Grafikperformance unter den Smartphones hat und die iOS-Spiele das als Minimum annehmen können (bei Android muss man als Entwickler ja auch die schwächeren 150€-Geräte "mitnehmen"). Die Games sind grafisch natürlich nicht auf PS5- oder Gamer-PC-Level aber in den letzten Jahren schon ganz ordentlich geworden. Also spielemäßig werden die M1-Macs von 2 Seiten her bedient – ausgewählte Titel aus der PC/Konsolen-Welt und ein Gutteil der gehobenen iOS-Games (an den Mac angepasst/aufgewertet oder aber auf dem M1 die Binaries direkt).


    Wenn man für 5€ im Monat Apple-Arcade bucht, bekommt man knapp 200 Games, die auf iPhone, iPad, Apple TV und Mac laufen (und Spielstände miteinander teilen) und auch (auf allen Geräten) Controller unterstützen.


    Und es wird ab und zu gemunkelt, dass Apple dieses oder nächstens Jahr ein aufgebohrtes M1-Apple-TV als Gaming-Konsole vermarkten könnte – mit einigen interessanten Gaming-Franchises im Schlepptau. Aber das stet natürlich in den Sternen.


    Nach wie vor ist Gaming natürlich nicht der Grund, sich einen Mac anzuschaffen. Aber trotzdem wurde man immer ganz gut mitbedient und vielleicht wird das mit den ARM-Macs sogar noch besser. Trotzdem wird der Mac nie so ein Spielecomputer werden, wie hochgezüchtete PCs.

    Die lagen/liegen eigentlich relativ gut. Bei rund 25/50/75 %.

    In der Theorie mag das stimmen. Da ist 0/25/50/75/100% eine tolle Abstufung. In der Praxis kommt aber schwarz, dann laaaaaaaaange nichts, dann recht schnell die 3 Grautöne (bei denen man den mittleren wegen des geringen Abstands fast weglassen könnte), und dann weiß. Mir ist schon klar, warum das bei den Stufen so kommen musste – aber ideal zum Pixeln ist das nicht. Lass dir das von einem langjährigen Pixler sagen. ;)

    Orange ist beim C64 kein helleres braun.

    Es geht nicht um Farbwinkel, sondern um die Wirkung. Die Farbe wurde fast immer als Hellbraun (für Erde, Baumstämme usw.) eingesetzt, selten als Orange (Blumen, Feuer oder Warnwesten). Aus Grafikersicht ist das also eher ein Hellbraun (auch wenn es nicht DAS hellere Braun ist) als ein Orange – für letzteres fehlt einfach die Leuchtkraft (egal in welcher Palette – auch im Orginal).







    Die Farbpaletten sind natürlich, historisch bedingt, in den meisten Screens falsch – es zeigt sich aber, für welche Materialien "orange" aka hellbraun eingesetzt wurde.

    Es ist halt eine Entwicklung, und mit "vermehrt wieder in der CPU untergebracht" meine ich nicht erst seit dem Apple M1, sondern eigentlich schon die letzten 10 Jahre.

    Die internen GPUs von Intel, wie sie Apple zuvor in vielen Geräten verbaut hatte, konnte der M1 ja an die Wand nageln. Ich bin aber gespannt, wie sich der M1X (oder M2) anstellt, denn er muss gegen dedizierte AMD-Grafikeinheiten antreten, wie sie Apple z.B. in den besseren 16"-MBPs und iMacs verbaut hat. Ich wäre ja schon froh, wenn er da einigermaßen mithalten kann. Bis jetzt hat Apple ja nur die ARM-Einstiegsklasse vorgestellt – jetzt kommt es darauf an, ob Apple auch bei den besseren CPUs und GPUs die Erwartungen erfüllen kann oder ob sie jetzt schon einknicken.


    Die Corona-bedingte Chipknappheit auf dem Markt führt ja schon jetzt zu zeitlichen Verzögerungen, wodurch sich das Ganze ein wenig zieht, was wahrscheinlich als Feuerwerk der neuen ARM-Modelle geplant war.


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    Trotzdem gibt es noch ein paar frische News:


    ZDNet: Apple makes its M1 Mac case to enterprises

    Apple is making its M1 Mac pitch to enterprises, with a commissioned Forrester report looking at the economic impact of the Mac and more cost savings over three years.The new findings from Forrester, which was published Monday, found that organizations can realize a $843 cost savings per Mac over its lifetime with the M1 chip.


    Engadget: Adobe Premiere Pro now runs natively on M1 Macs

    Following a beta release in December, Premiere Pro now officially supports M1 Macs. “From launch times to export, everything is faster, and editing is buttery smooth,” Adobe says of the native Apple Silicon version of its video editing software.


    Tom’s Hardware: Debian Linux Running Bare Metal on Apple's M1 SoC

    Viel anders hätte ich das rückblickend auch nicht gemacht

    Die C64-Palette ist schon ganz schön. Ich persönlich könnte evtl. ganz gut auf das "Orange" (hellbraun) verzichten, da eh zu nah an rot und braun – und dafür hätte ich lieber ein Dunkelgrün. Die 3 Grautöne könnten auch weiter auseinander liegen – aber ansonsten ist die schon ganz OK, wenn man reale Dinge (Menschen, Maschinen, Natur ...) abbilden will – andere Paletten sind dafür oft zu bunt und manchmal fehlt es auch an Grautönen.

    Ich würde mich evtl. auch für einen Vortrag anmelden. Das hinge aber vom restlichen Programm ab. Wenn es zeitlich eh voll werden sollte, würde ich mich vornehm zurücknehmen aber wenn ihr noch einen Nachmittags-Slot (Fr oder Sa) zu füllen hättet, würde ich wieder irgendwas langweiliges über Pixelfonts (ich bastle gerade an einem für den Apple II) oder von einem anderen WIP-Projekt erzählen.

    Hucky und ich haben das per PN besprochen – es bleibt jetzt erstmal bei Steinhagen und alles weitere ergibt sich im persönlichen Gespräch. Wir ziehen das jetzt erstmal durch, wie geplant und erwartet. Ich werde demnächst mal in der Friedrichshöhe anfragen*, ob die überhaupt an den vorgeschlagenen Terminen freie Plätze anbieten können. Wenn nicht, müssen wir eh flexibel reagieren.


    *) mangels Widerspruch gebe ich 19 Uhr an.

    Der Screenshot in #68 stammt nicht von Mike

    Sorry, übersehen.


    Und? Zufrieden? ;)

    Ja, klar. Problem war, dass ich mich erst wieder in meine Final Expansion reinfuchsen musste, damit ich überhaupt das Testprogramm von SD-Karte starten konnte.


    Eine weitere Suche ergab dann einen eBay-Fund. "E" scheint die Keramilversion zu sein

    Ich habe noch einen 2. VC20 aus einer anderen Serie (anderes Typenschild und Keyboard mit Blockbuchstaben – auch noch nicht geöffnet). Ich kann da mal bei Gelegenheit reingucken.


    Am Ende dieses ganzen Prozesses (auch beim C64) müsste sich eigentlich mal jemand die Mühe machen, die ganzen Artikel in der Wikipedia und anderswo (auch auf Seiten, die sich eigentlich mit dem C64 gut auskennen sollten) an die neuen Erkenntnisse anzupassen. Da steht so viel veralteter Mist und die Beispielbilder sind fast immer noch in den alten Pepto- oder noch schlimmeren Farben (da konnten weder Coco noch Colodore dran rütteln) – da müsste man mal aufräumen und aktualisieren, sonst bleibt alles, wie es ist: "die MOS-Chips produzieren matschige, kaum gesättigte Farben", "der VIC hat nur 5 Helligkeitsstufen" usw.


    Zitate aus einem der vielen Wikipdia-Artikel:

    "Commodore VIC-20: [...] The palette lacks any intermediate shade of gray, and it has only 5 levels of luminance."

    "Commodore 64: [...] This palette is largely based on that of the VIC, but it substitutes three colors by three levels of gray."


    Commodore64_palette_color_test_chart.png

    Was mir bei Deinen "Screenshots" auffällt, ist, dass das lila bei Dir offensichtlich wesenltich weniger rötlich / mehr bläulich ist. Das ist besonders in Mike's Palette auch so der Fall.

    Man muss auch berücksichtigen, dass Kameras einen Weißabgleich durchführen, die CCD-Chips nicht identisch sind und die Daten diverse Optimierungsverfahren durchlaufen. Wie früher das Filmmaterial verschiedener Hersteller, so haben auch die Digitalkameras und Smartphones bestimmte Charakteristika und "sind nicht die Realität".


    Wenn man z.B. viel Gerätschaft drumrum aufnimmt, dann passt sich die Farbtemperatur daran an und die Bildschirm-Farben werden (je nach Lichtquelle) kälter/bläulicher, wenn man direkt nur die Bildröhre aufnimmt, wird alles wärmer/gelblicher (am Kunststoff des Rest-Monitors zu erkennen). Man kann natürlich versuchen, die Automatiken abzuschalten – nur habe ich das nicht gemacht und Mike wahrscheinlich auch nicht.


    Mich hat auch in erster Linie interessiert, ob ich die Luma-Stufen bei mir auch reproduzieren kann – vielleicht gibt es ja auch beim VC20 unterschiedliche VIC-Revisionen.

    starte doch mal ne Unfrage.

    Ich denke, wir sind jetzt so weit, dass ich nicht nochmal von vorne anfange. Wenn sich jetzt noch wer woanders, als von dir ursprünglich vorgeschlagen, treffen will, soll das jemand anderes organisieren. Ich kümmere mich jetzt um die beiden Termine in der Friedrichshöhe (solange mindest 5 endgültige Zusagen je Termin kommen) – wer sich in Hiddenhausen oder anderswo treffen will, soll dafür einen neuen Thread und neue Umfragen starten.

    Darf ich auch beide Tage kommen ? 🤪

    Nein, natürlich nicht – du könntest ja als Doppelagent arbeiten und Informationen von einer Gruppe zur anderen weitertragen. Das muss auf jeden Fall unterbunden werden. ;)


    Wie kommst du drauf, dass ich nen guten Draht zum Wirt habe ?

    Du kennst ihn mit Namen – und hast da schon mehrfach einen Billard-Tisch reserviert, oder haben wir den immer spontan bekommen?

    Bei den Samstags-Leuten hat sich bislang der 11.9. herauskristallisiert. Wenn es keine Überraschungen mehr gibt, dann würde ich den als besten Treffer ansehen.


    Soll ich noch eine Umfrage bzgl. der Uhrzeit starten oder wäre 19 Uhr für alle OK?


    Ich denke, wir können uns auf lustige Runden einstellen. Am Donnerstag können bis zu 9, am Samstag bis zu 6 Personen erwartet werden, wenn es jeweils alle schaffen, die an den letzten Umfragen teilgenommen haben. Wie gesagt, bisher sind das keine "verbindlichen" Anmeldungen und außerdem dürfen natürlich auch noch weitere Interessenten hinzustoßen (auch ohne an den Umfragen teilgenommen zu haben) – das ist jetzt kein Anmeldeschluss. Es ging nur darum, es möglichst vielen recht zu machen.


    Irgendwann fragen wir nochmal konkret nach, damit der Wirt weiß, wie groß der zu reservierende Tisch sein sollte. Ich denke, dass das fair ist.