Posts by Spockie

    Bei mir stürzt das WiC64 Radio, wenn ich es aus dem Portal starte, ab. Kein Ton und nur die unteren zwei Zeilen sind ausgefüllt.


    Starte ich es aus dem Diskimage, dann funktioniert es wie gewohnt (es gibt einen Tune von Jeroen Tel, der das Ding zum Absturz bringt, das war aber vorher auch schon so).

    Die Antwort hatten wir aber schon diverse Male geliefert. Er hatte 64K RAM und war fast immer billiger als die Konkurrenz (mit ähnlich viel Speicher).


    Und das lag daran, dass sie billiger fertigen konnten als Atari oder Apple – durch Inhouse-Produktion der Chips und durch einen relativ billigen Aufbau (Pappe statt Druckguss als Funkentstörung, dünnes Plastik, kleines Gehäuse etc.). Wenn Atari versucht hätte, Commodore zu unterbieten, wären sie schon Jahre früher Pleite gegangen.

    Du hast da sicher recht. Aber das kann nicht der einzige Grund sein.


    Im Jahr 1982 gibt es einen gut etablierten Atari-Homecomputer, der 3 Jahre lang Zeit hatte, seinen Platz einzunehmen und zu festigen. Mit vielen (guten) Spielen und anderen Softwaretiteln. Und dann gibt es einen C64, billiger, aber praktisch (noch) ohne Spiele. Wer kauft in so einer Situation den billigen Herausforderer? Und warum? Nur weil er billiger ist? Wird schon passiert sein. Aber war da noch mehr dahinter? Haben Softwarehersteller auf diesen Konkurrenten gewartet und ihn als Absprungbrett genutzt, weil Atari seine eigene Softwarepalette auf Kosten von Drittentwicklern bevorzugt hat? Und haben diese dann rascher als sonst, also bei noch geringerem Marktanteil, schon auf den Herausforderer gesetzt? Ich frage mich, ob diese Richtung, die IllegalAlien da angedeutet hat, wahr ist. Es würde einiges erklären. Denn damit wäre das Bild komplett.

    So kompliziert muss man das gar nicht denken. Das ist alles eine Sache der Marktanteile und hat nichts mit Entwickler-Unterstützung o.ä. zu tun. Bis 1983 waren Atari und Apple die beiden Plattformen, auf denen und für die entwickelt wurde. Für den C64 gab es Portierungen. Und ab irgendwann 83/84 wurde bei den großen Software-Herstellern auf den C64 als primäre Plattform umgestellt und für die anderen portiert. Und warum? Weil dann mehr Spiele-Kunden C64-Rechner als Apple- oder Atari-Rechner hatten. Ganz einfach und unspektakulär. Ob eine Plattform besonders geeignet ist für Games oder ob die gut dokumentiert ist, ist alles zweitrangig – es kommt alleine auf die Größe/Zahlungsbereitschaft der Zielgruppe an und wieviel Stück Software man verkaufen kann.

    Die Frage ist ja, warum der C64, obwohl später rausgekommen, mehr Käufer angezogen hat. Dass dann die Spieleindustrie aufgesprungen ist, ist nachvollziehbar. Und der Sog-Effekt aus vielen Käufern und vielen Softwaretiteln hat dann den C64 uneinholbar für Atari gemacht.


    Aber wieso ist es soweit gekommen? Wieso haben die Leute sich einen C64 gekauft, wenn der Atari schon 3 Jahre etabliert war? Oder anders gefragt: Wie hat Atari das vergeigen können?


    Und die Antwort von IllegalAlien hat schon was:


    Man wollte halt auch Software verkaufen und die Inhouseproduktionen sollten eben deutlich besser aussehen als die von Drittanbietern.


    Commodore war mehr ein Hardwareproduzent und ATARI eben (auch) ein Softwarehaus.

    Vielleicht ist das wirklich die Antwort oder zumindest ein Hinweis, der Sache auf die Spur zu kommen.

    Um wieder zurück zum Thema zu kommen: Ab einem gewissen Zeitpunkt war gegen den C64 kein Kraut mehr gewachsen. Wie schon zuvor dargestellt, gab es ab diesem Zeitpunkt kein Vorbeikommen am C64. Aus meinem bescheidenen Blickwinkel als damals 14-Jähriger war das zumindest so. Wollte man "dabei" sein, dann war das damals nur mit einem C64 möglich. Und dann konnte man im oft zitierten Schulhof Spiele tauschen, sich mit Freunden treffen und kleine Copy Partys veranstalten usw. Das war Mitte der 80er Jahre zumindest in meiner Umgebung nur noch mit einem C64 möglich. Mit einem Atari warst du totaler Außenseiter und konntest nicht einmal einen Bruchteil dieses Spaßes erleben.


    Jetzt stellt sich die Frage: Ab wann war dieser Punkt erreicht? Ab diesem Punkt war es dann praktisch ein Selbstläufer. Aber wie ist Commodore zu diesem Punkt gekommen? Und was hätte Atari machen können, als erster diesen Punkt zu erreichen?

    Da wäre es mal interessant zu wissen, wieviel Prozen der C64-Nutzer über einen Floppy-Speeder nutzen. Klar, die Zahl wird man wohl nicht realisitisch ermitteln können.

    Das werden wir leider nie erfahren. Aber ich gehe davon aus, dass die meisten zuerst Software-Speeder verwendet haben und dann über kurz oder lang sich ein Freezer-Modul zugelegt haben. Mit Final Cartridge oder Action Replay verfügt man ja über ganz brauchbare Speed-Lösungen für die Floppy. Zumindest war das in meinem Bekanntenkreis die normale Vorgehensweise.


    Einen Floppyumbau in Richtung Parallelkabel mit SpeedDOS oder Dolphin DOS gab es zwar auch, aber doch wesentlich seltener als Freezer-Module.


    In der GEOS Szene wiederum war dann allerdings schnell JiffyDOS das Maß der Dinge. Und da gab es praktisch keine Computer und Laufwerke ohne JiffyDOS (die von CMD hatten das ja alle praktischerweise schon eingebaut).

    Ich bin seit kurzer Zeit selbst stolzer Besitzer eines WiC64. Und ich bin wirklich beeindruckt, wie toll dieses Modul, wie sauber diese technische Lösung ist.


    Zum Portal habe ich eine allgemeine Frage: Ist geplant, dass all die Tools, die derzeit auf der Tool-Diskette sind (wie das WiC64 Radio), im Portal Platz finden? Das wäre nämlich super!

    Das halte ich für ein Mythos, weil, wenn 16KB mehr Arbeisspeicher, also nur ein Viertel mehr für den Erfolg des C64 ausschlaggebend war, dann hätten doch die Verdoppelungen auf 128KB RAM wie beim C128, Apple IIc, Atari 130 XE, CPC 6128 und Spectrum 128 mit krasseren Spielen den C64 erst recht vom Markt fegen müssen.

    Eigentlich ist es genau anders herum: Man einigt sich immer auf den kleinsten gemeinsamen Nenner, weil man damit mit einer Version mehrere Systeme bedienen kann. Also bei C16 und Plus/4 auf die 16 KB des C16. Und bei C128 und C64 auf den C64-Modus. Und eben beim Atari auf die 48 KB.

    Bei mir war der erste Kontakt mit einem Homecomputer eigentlich der Sinclair ZX81. Ganz plötzlich war der nämlich Thema in meinem Schul-Umfeld. Ein Freund hat so davon geschwärmt und ein zweiter Freund hat sich den Computer dann tatsächlich zugelegt, weil der eine Freund so überschwänglich davon gesprochen hatte. Ich selber konnte noch nichts damit anfangen, habe mir aber angehört, was das Ding alles kann und wie toll das ist.


    Zu Hause dann vorgetragen, dass ich auch so etwas will (ich wusste selber zu dem Zeitpunkt allerdings wirklich nichts über Computer und was ich damit hätte tun sollen), ließen mich meine Eltern einmal kalt abblitzen. Das wäre doch nur ein "Blödsinn".


    Der Freund, der vom ZX81 geschwärmt hatte, legte sich selbst dann einen VC20 zu. Das war 1984. Und damals schon im Angebot mit 2 Spielen, BASIC Kurs, Datasette und Commodore-Sporttasche. Dann war ich bei ihm auf Besuch und kam aus dem Schwärmen nicht mehr raus. Spiele und programmieren - ihr wisst das eh: Man kann stundenlang vor so einem Teil sitzen und merkt die Zeit gar nicht.


    Also wollte ich auch einen VC20. Der hat damals in Österreich 3.490 Schilling in diesem Kombipaket gekostet. Ich wusste damals vom C64, aber der war so unerreichbar. So viel Speicher, so "professionell". Ich wollte realistisch sein. Auch und vor allem wegen des Preises. Der C64 hatte damals stolze 6.990 Schilling gekostet. Die Floppy übrigens nochmals 6.990 Schilling. Das war zusammen schon ein mittleres Monatsgehalt.


    Und dann passierte es: Mein um 2,5 Jahre jüngerer Cousin, sonst in allem mir nacheiffernd, rief mich im Frühjahr 1985 an. Voller Stolz verkündete er, dass er nun einen C64 besäße. Und damit war mein VC20-Traum vorbei. Jetzt musste ich auch einen C64 haben. Geht doch nicht, dass er einen besseren Computer hat als ich. Und folglich habe ich meine Eltern bearbeitet. Ihr kennt die Argumente: Man braucht den Computer für die Schule, zum Lernen. Ja. Wirklich. Und spielen kann man auch damit, aber die Schule, das ist ist entscheidend. ;)


    Ich hatte ja schon für den VC20 gespart und schließlich ließen sich meine Eltern weichklopfen. Auch wenn mein Vater warnte: "Du spielst damit dann eine Woche und dann liegt es im Eck herum, wie deine anderen Spielsachen." Naja, diese kolossale Fehleinschätzung halte ich ihm heute noch vor. Ausschlaggebend für den Kauf war dann eine Preissenkung. Die erste, die ich bewusst beim C64 miterlebt hatte. Seit ich den Commodore in den Katalogen bewundert hatte, war der wie oben erwähnt bei 6.990 Schilling gelegen. Jetzt war er auf einmal für 5.490 Schilling zu haben. Und meine Eltern stießen auf eine Anzeige, wo es den Rechner um 5.490 samt Datasette (die allerdings nicht original von Commodore) gab. Und schon wurde der C64 gekauft. Und womit ich gar nicht gerechnet hatte: Meine Eltern kauften einen kleinen Philips-Fernseher dazu. Ich wäre ja bereit gewesen, den C64 an den großen Fernseher im Wohnzimmer zu betreiben, aber so naiv waren meine Eltern nicht. Die wussten, dass dann Ebbe mit Fernsehen wäre. Und so kam ich zu meinem ersten C64 und meinem ersten Fernseher. Und zwar am 3. April 1985, einem Mittwoch. Es war regnerisch. Und das hat mein Leben verändert.


    Und um jetzt auf den Atari-Teil zu kommen: In der Schule machte der C64 dann schnell die Runde. Innerhalb von einem Schuljahr, hatte fast jeder einen C64. Der Freund, der mir damals den VC20 präsentierte, hat dann schnell auch auf den C64 umgesattelt. Und hat den VC20 an den verkauft, dem er damals den ZX81 eingeredet hatte. Und damit hatten wir dann zwei Außenseiter, zumindest in Sachen Computer, in der Klasse. Der eine mit dem VC20 und dem ZX81. Da war es fast schon traurig, als er dann zum Niedermeyer, einer Elektronikkette, ging und sich dort VC20-Module im Abverkauf holte. Da wusste selbst ich, dass die kommerzielle Zeit des VC20 vorbei war. Während der C64 gerade blühte.


    Und dann gab es noch den anderen Mitschüler, der auf Empfehlung seines Vaters (man finde den Fehler) einen Atari 800XL gekauft hatte. Und der wollte so gerne bei uns dabei sein. Zum Beispiel zu dritt eine Computergruppe machen. Aber wir wollten nichts mit Atari zu tun haben. Wir waren damals fast schon militant. C64 über alles und nieder mit Atari und dem Rest. Aber ganz besonders Atari. Und mit Genuss haben wir im Happy Computer beobachtet, wie der C64 Teil immer wichtiger wurde und sich auf Kosten der anderen Teile ausbreitete. Und dann gab es ja noch das 64'er Magazin. Der Atari war ab einem gewissen Zeitpunkt einfach nur noch Außenseiter. Und so musste man sich in unseren Breiten auch mit einem Atari fühlen. Alle in der Schule tauschen die neuesten Spiele am C64 und es gibt niemanden, der mit dir Atari-Spiele tauscht. Und abgesehen davon gibt es viele der neuen tollen Spiele gar nicht auf Atari.


    Und so habe ich das damals wahrgenommen. Ab einem gewissen Moment war für Atari nichts mehr zu holen. Fast jeder Computerbesitzer hatte einen C64 und zog andere, die sich einen Computer kaufen wollten, einfach mit. Ein Sog aus Bekannten und Softwareangebot sozusagen. Und das ist komplett unabhängig von der Anzahl möglicher Farben, Sprites & Co. Das ist einfach die Macht der Masse. Und ein Computer ist nicht so gut, wie seine technischen Daten, sondern wie sein Softwareangebot. Sowohl qualitativ als auch quantitativ. Und in unseren Breiten kam man Mitte der 80er Jahre an einem C64 nicht vorbei. Die nächste Chance für die Konkurrenz kam erst mit der nächsten Computergeneration. Mit den 16-Bittern. Und selbst da konnte der C64 überraschenderweise lange mithalten. Aber das ist eine andere Geschichte.

    Mit C= U erstellst du ein neues Verzeichnis bzw. bekommst den Dialog dafür.

    Sollte es die wirklich gegeben haben, dann wird sich so gut wie nie einer daran gehalten haben: Spätestens als mit TopDesk die Farbe in GEOS eingezogen ist, wären diese Design-Richtlinien ad acta geworden. :-)

    Ich würde es gar nicht an TopDesk aufhängen. Der orientiert sich eh sehr an GEOS. Stichwort Menüzeile, Position der Laufwerksicons, Papierkorb. Ich denke eher an die vielen, vielen GEOS-Apps von Dritten, die sich an gar keine Designvorgabe halten. Das beginnt eigentlich schon mit der GEOS eigenen App "Konfigurieren". Vom Design her eine absolute Katastrophe. Hält sich an nichts, was der Desktop eigentlich verspricht. Und viele kleine Apps von Dritten sind in diesem Sinne entworfen und umgesetzt worden. Es scheint keine einheitliche Designrichtlinie gegeben zu haben.

    Etwas unfair... aber ich hab Wheels mal wieder begutachtet ;)

    Klar, da wurde nicht mehr weitergearbeitet, aber schon damals hätte mir die UI nicht gefallen. Wirkt etwas altbacken... Fast so wie GEOS 2.x ;)

    Ich war ja damals neutral und habe für die GO64! beide Projekte vorgestellt. Und Maurice Randall versteht von Grafik wirklich nicht viel, da hast du schon recht. Nur in einem ist sein Ansatz mehr "GEOS-like" als MP3: GEOS ist von der Art und Weise wie es funktioniert eher wie ein Mac ausgelegt und weniger wie Windows. Das sieht man zum Beispiel an der zentralen Menüleiste oben, die Macs heute immer noch haben. Das sieht man an der vermeintlichen Fensterzeile oben (GEOS ist ja kein windowing System, aber hat den Filenamen ähnlich umrandet). Oder wie nah geoPaint eigentlich MacPaint nachempfunden wurde. Das zentrale Apple-Menü wurde zum "geos"-Menü und die Laufwerke sind im Desktop rechts (bei Windows links), die Uhr rechts oben (Windows: rechts unten) und der Papierkorb ist bei GEOS rechts unten (Windows: links oben).


    geoPaint.jpg


    Insoferne ist Wheels vom Ansatz her vermutlich näher an einem leider niemals verwirklichten "GEOS 3.0" von Berkeley Softworks dran als es MP3 ist, das sich mehr an Windows orientiert. Aber man muss natürlich auch sagen, dass GEOS in sich designmäßig die Sache sehr locker gehandhabt hat. Mir scheint, dass es nie einheitliche GEOS-Richtlinien gegeben hat, wie man Apps designen soll.

    Ich weiß nicht, ob das hier relevant ist, aber ich habe einen SX-64. Versucht man die originale SuperCPU anzustecken, gibt es einen ungewöhnlich langen Weg, bis sie greift. Oft ist man zu weit hinten und die Platine kann nicht greifen (und man sieht es nicht, weil die Expansionport-Klappen des SX-64 im Weg sind). Es fehlt hier - wie bei einem herkömmlichlen Modul - das Plastikgehäuse rundherum, das beim Anstecken dafür sorgt, dass es gar nicht anders geht und die Kontakte der Platine sich leicht in den Expansionsport-Schlitz reindrücken lassen.


    Bei der SuperCPU am SX-64 ist das wie gesagt nicht ganz einfach und man muss etwas probieren. Findet man die Schnittstelle, dann funktioniert es auch. Das ist dann kein loser Kontakt, sondern die SuperCPU greift schon recht fest in den Expansionsport, wenn auch nicht ganz so tief und fix wie bei einem "normalen" C64.

    "Hintenrein" könnte man dann noch seine U2+ (usw...) stecken?

    Ja, genau. Das ist dann einfach der Expansionsport. Und bei Inkompatibilität des Moduls zur SuperCPU muss man diese nicht abstecken, sondern da reicht auch ausschalten (mit dem Schalter auf der SuperCPU).


    Die "Powerkonfiguration" ist natürlich SuperCPU und dahinter die RAMLink (an der dann parallel die CMD HD angeschlossen ist). Die RAMLink hat dann zwei weitere Ports, der hintere für eine allfällige REU und der vordere für alles andere, also zum Beispiel für eine Ultimate II+.

    Ach so, das wurde nie direkt in einer Verkaufversion angeboten, sondern war quasi immer frei erhältlich. Das wusste ich nicht. Dann ist es quasi schon immer ein reine Herzensangelegenheit gewesen für dich, dieses Tool.

    Naja, es war damals (zu Recht) das 64'er Programm des Monats. Dafür gab es natürlich Geld. Aber vertrieben wurde es davon abgesehen soweit ich weiß nie.


    Ich bin so froh, dass GoDot da nicht locker lässt und seit Jahrzehnten das Ding weiterentwickelt. Es wäre schön für die Community, würden das andere (z.B. die ehemaligen Leute von Berkeley Softworks mit GEOS) auch so handhaben.

    Na okay, dann hier mein Ergebnis, natürlich IFLI. Damit die bläuliche Hintergrundfärbung rüberkommt, musste ich hier schon mehr einsetzen, da ist ziemlich viel Dithering drin. Leider flimmert das Bild ein bisschen. Das Buch könnte brauner sein. :-(

    Ich finde, dass deine Konvertierung in diesem Fall die bessere ist. Sie trifft zum einen die Farbwelt besser und sie hat zwei Nachteile nicht:

    1. Im MUIFLI ist der mittlere Schmetterling im Lichstrahl unsichtbar, weil weiß auf weiß. In deiner Version sieht man den Schmetterling.

    2. Die Farbe im Gesicht des Mädchens reißen in der MUIFLI-Version auf, also tendieren (wie der Schmetterling) in Richtung weiß. Bei einer Fotografie würde man "überbelichtet" sagen. In der GoDot-Version passt das aber.


    Ich denke aber, dass das kein grundsätzliches Problem bei MUIFLI ist, sondern nur die eingegangenen Kompromisse.


    Bei dem vorigen Bild "Drowned Lullabies" finde ich die MUIFLI-Version sehr gelungen. Sie schafft vor allem etwas, woran das IFLI scheitert: Die Spiegelung des Helmglases darzustellen. Und die Farben sind da in der Tat sehr stimmig. Außerdem kann MUIFLI hier seinen Auflösungsvorteil vor allem beim sehr feingliedrigen Hintergrund ausspielen.


    Hoffentlich kann Roland wie beim NUFLI-Format dir wieder assistieren, damit du einen Loader für GoDot schreiben kannst. Wäre echt toll!