Posts by Jo22

    Hallo nochmal.


    Ich habe das Handbuch nochmal angesehen und muss mich korrigieren.

    Das Interface erwartet keine Audio-Signale (NF bzw. AFSK) sondern FSK.

    - Also im Prinzip TTL-Signale mit +5v und 0v.


    Damit man QBF also richtig nutzen kann man, muss man entweder den FSK-Anschluss

    von höherwertigen Amateurfunk-Transceiver benutzen oder einen Konverter zwischenschalten,

    der FSK (TTL Pegel) in Töne (AFSK) umwandelt und Töne (AFSK) in FSK (TTL Pegel).

    Daher auch das Kapitel über Filterkonverter für RTTY.


    Ich gebe zu, das ist schon etwas doof. :(

    Besonders für SWLs / Höramateure mit normalem SSB Empfänger.


    Vielleicht kann man da aber auch etwas tricksen. Hm. Ich sehe das momentan so:

    Früher, bei RTTY mit 45,45 Baud, wurde oft nur eines der beiden Signale Mark/Space ausgewertet.
    - Meist Mark. Da bei RTTY beide wechselseitig gesendet werden, war das möglich.


    Man braucht also "nur" einen Konverter, der die Mark-Töner erkennt und in Pulsefolgen verwandelt (5v, 0v).

    Damit kann dann wiederum der Optokoppler der Interface-Schaltung angesteuert werden.

    Beispiel: https://elektronikbasteln.pl7.…ilterkonverter-nach-dj6hp


    Hm. Vielleicht kann einer der alten digitalen RTTY-Konverter dafür verwendet werden ? Tono Theta, Telereader etc?

    Wenn die Dinger einen Ausgang für die "Textausgabe" auf einen mechanischen Fernschreiber haben,

    kann stattdesseb theoretisch auch der C64 verwendet werden - sofern die Pegel stimmen,

    damit der Optokoppler seine Arbeit tut. Oder kann ggf. der Mark/Space Ausgang für den Oszi verwendet werden ?


    Viele Grüße,

    Jo22


    Hallo Brotscheibe,


    Die Frage habe ich mir auch gestellt. :)

    Beim Senden kann man den Mithörton verwenden,

    obwohl davon im Handbuch ausdrücklich abgeraten wird, glaube ich.

    - Egal, für gelentliches RTTY (aka Rütütü oder "Ritty" bei den Amis) sollte das reichen. :D


    Also falls man das trotzdem tut, sollte man jedoch einen Kondensator oder einen NF-Übertrager

    oder notfalls einen alten Trafo verwenden, zwecks galvanischer Trennung (lass uns an den armen SID denken).

    Ich habe immer alte 9v oder 12v Trafos für mein Kurzwellen/Amateurfunk-Hobby genutzt.

    Die Eisenkerne erlauben zwar nur ein paas KHz, aber das reicht ja schon (Signale meist kleiner 3 KHz).

    Ein Optokoppler ginge natürlich auch, aber braucht Stromversorgung.


    Empfang.. Hinten im Buch wird eine Schaltung für den Kassetten-Port beschrieben.

    Da würde ich aber extrem vorsichtig sein; ggf. einen Optokoppler zwischenschalten.

    Der Kassetten-Port wird als eine Art Soundkarte verwendet.

    Also garnicht so unähnlich wie heute per FLDIGI, MixW2/MixW3 oder MMTTY.


    Da die Töne von den Datasetten ähnlich wie Packet Radio oder RTTY sind,

    bot sich das scheinbar an (Zwei Töne, Mark und Space).

    Die Filter oder Schmitt-Trigger in der Laufwerkselektronik sind da vielleicht sogar hilfreich,

    bin aber nicht 100% sicher. Das war etwas vor meiner Zeit. :(


    Im Amateurfunk war das garnicht so unüblich damals, glaube ich.

    Für andere Heimcomputer gab es ähnliche Interface-Schaltungen.

    Mein Papa hatte in den 80ern ein RTTY Interface für den Sharp MZ-700,

    welches ebenfalls am Kassetten-Port hing.

    Andere Operator haben sogar mit ihren ZX Spectrums und Apple IIs SSTV

    damit gemacht (das Ur-SSTV mit 7 oder 8 Sekunden in Monochrom; jetzt "Robot 8" genannt).


    Ich hoffe ich konnte etwas helfen. ^^


    Viele Grüße,

    Jo22


    PS: Das WX Fox Hilfsprogramm kann das Pagefox-Modul benutzen.

    Ich glaube, es benötigt die Speichererweiterung für die graphische Darstellung von Funkstellen.

    Genaueres findet sich in einem alten Zeitungsartikel zu QBF..

    https://tinyurl.com/yyqp8gxd

    Hallo Leute,


    Bitte enschuldigt für den winzigen Necro-Post, aber ich habe das Thema erst gerade per Zufall gefunden..


    Drüben auf Vogons hatte ich auch von der ISS-Sache mal berichtet, wer möchte, kann es sich gerne durchlesen.

    https://www.vogons.org/viewtopic.php?f=5&t=78790



    Die Sache mit der ISS ist sehr interessant und hat eine lange Geschichte.

    Sie beging in den 60ern mit OSCAR-1, dem ersten zivilen Satelliten überhaupt (ein Afu-Satellit).

    Man bedenke, er hat für die zivile Raumfahrt fast den gleichen Stellenwert wie der erste Sputnik!

    https://de.wikipedia.org/wiki/OSCAR_1


    Ende der 70er wurde dann die Grand-Tour der Voyager-Missionen auch über Amateurfunk übertragen:

    https://www.vogons.org/viewtopic.php?p=937427#p937427


    Dann ging es in den 80ern weiter mit dem Shuttle-Programm, wo sich Astronauten oft mit Schulen oder Privatleuten unterhielten.

    Das Programm nannte sich SAREX - Shuttle Amateur Radio Experiment.

    https://en.wikipedia.org/wiki/…_Amateur_Radio_Experiment


    (Seither haben fast alle Astronauten auch Amateurfunk-Rufeichen,

    auch der Astro Alex; http://www.afug-info.de/ISS/ISS-Funkkontakte/ )


    Auch Bilder per Slow-Scan-TV (SSTV) wurden aus dem Shuttle übertragen, sogar in Farbe.:


    Dann ging es weiter mit der MIR, der alten Raumstation.

    Dort wurden bis in die 90er oft Bilder per SSTV (Robot-36) gesendet.

    Meist von den Kosmonauten selber.

    https://www.qsl.net/dg7ro/afu/mirsstv.htm


    Auf der ISS werden übrigens mehrmals im Jahr Bilder auf 145,800 MHz in FM gesendet.

    Von der russischen Seite, glaube ich. Das sind Gedenk-Aktionen an besondere Ereignisse.
    Eine Urkunde kann man per E-Mail bekommen (jeder, nicht nur Amateurfunker), wenn man Empfangsbestätigungen schreibt.

    https://technikforum-backnang.de/sstv-bilder-von-der-iss



    Übrigens arbeitete der deutsche Karl Meinzer, welcher bei OSCAR-7 mitwirkte (ältester, funktionierender Afu-Satellit),

    auch am deutschen OSCAR-10, welcher mit dem IPS Betriebssystem lief.


    https://amsat-dl.org/ips-high-…the-amsat-space-projects/

    https://en.wikipedia.org/wiki/AMSAT-OSCAR_10



    Amateurfunk an sich ist eine lustige Sache, wenn nur gewisse Altlasten nicht wären (ich meine nicht die Hardware). ;)

    Und zwar, weil der Amateurfunk nicht einfach nur "eine Sache ist".

    Er umfasst viele Hobbies, darunter Kommunikation, Experimentieren und auch

    andern, Schatzsuche (Geo Caching), Peilen ("Fuchsjagd"/Foxoring), Fliegerei, Modellbau etc.

    Und genauso vielfältig sind daher die Menschen, die sich damit beschäftigen.

    Daher hinkt der Vergleich Handy/Smartphone <-> Amateurfunk.

    Keines kann das andere ersetzen, aber beides kann sich gut ergänzen.


    Anders gesagt: Man trifft daher also auch grummelige Zeitgenossen und gescheiterte Existenzen,

    zumal die sich immer in den Vordergrund drängeln und daher verstärkt wahrgenommen werden.

    Wäre der Amateurfunk wirklich so düster, wären schon lange keine Funker mehr übrig.

    Ich vermute: Manche alten Hasen und Rentiere haben auch genug Zaster/Zeit, um große Anlagen aufzubauen

    oder sind schon so lange Geschäft, dass sie ein Anwesen haben bzw. sich ein Heim gebaut haben, als es noch erschwinglich war.

    Daher haben die die Möglichkeit, um z.B. auf dem 80m Band gehört zu werden, wären ein Student in der

    WG aus Platzgründen keine besonders gute Antennenanlage hat.


    Anyway, das nur am Rande. Es gibt auch sehr viele fröhliche Gestalten, die u.a. aus dem CB/PMR/Freenet-Bereich

    zum Amateurfunk zugewandert sind. Oder eben Maker, Hardware-Hacker usw.

    Auf hackaday.com sind oft Beiträge zum Amateurfunk dabei.

    Im Übrigen gibt es heute eigentlich keinen Zoff mehr zwischen CB-Funkern und Amateurfunkfunkern.

    Das Kriegsbeil wurde begraben und man ist froh, dass der andere auch funkt.

    Nur diverse Altlasten meckern hier noch gerne. ;)


    Außerdem ist Amateurfunk (Mikrowellentechnik) in der Raumfahrt auf der Höhe der Zeit.

    Ein Deutscher OM hat erst vor kurzen bei der Chinesischen Mondmission mitgeholfen:

    https://www.funkamateur.de/nac…ails/items/DK5LA19-1.html


    Und Funkamateure waren auch schon dabei, einen alten Satelliten zu retten:

    https://www.planetary.org/articles/how-to-transmit-to-isee-3

    https://amsat-dl.org/projects/ice-isee-3/


    Das im Gegensatz zur Kurzwelle, welche mit Morsetaste oft Nostalgiegefühle versprüht. ;)

    Owohl, auch hier gibt es Ausnahmen. DRM (Digital Radio Mondiale) zum Beispiel.

    Oder elektronische Morsetasten (Klassiker ETM-3 und Nachfolger).

    http://www.seefunknetz.de/etm3.htm

    https://www.b-kainka.de/bastel97.htm (RTL ist jetzt woanders)



    Leider sind halt viele Einsteiger ziemlich gei** heiß auf das Morsen.
    Und so rückt der Amateurfunk in der Öffentlichkeit in das falsche Licht :

    Die Leute sind alte Greise, morsen und bauen Dampfmaschinen. :rolleyes:

    Ist aber nicht so. Gibt durchaus sehr viele Frischlinge und junggebliebene Funker.

    Auch viele Prominente sind und waren Funkamateure (z.B. Mr. Wozniak) .


    Einfach mal die ausländische Presse aus USA, Japan etc. gegenchecken. ;)

    - Oder schaut euch nur mal die modernen Funkbuden (Shacks) an.

    https://www.google.de/search?q=amateurfunk+shack


    Noch was (sehr wichtiges), es gibt seit ein paar Jahren die SDR-Technik.

    Ihr braucht zum Einstieg nur einen USB-Stick mit RTL-Chip, eine Antenne und passende Software.

    z.B. Touch SDR (Android), Sharp SDR (Win) usw. Dann habt ihr einen modernen Empfänger.

    Den kann man auch als Panorama-Scope an einem ZF-Ausgang (Zwischenfrequenz) eines "echten" Empfängers anschließen.

    Der YT User Wanderlinse hat sowas, glaube ich, mit einem Trio 9R59DS gemacht (Röhrenempfänger).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Software_Defined_Radio



    Nun zum C64.. 8-Bitter um PCs waren schon sehr früh im Amaterfunk beliebt.

    Den Anfang machten wohl die CP/M-Rechner aus den 70ern (meist im Text-Mode).

    Unter anderem zur Berechnung von Satellitenbahnen, Schwingkreisen, Antennen, etc.

    Vorher musste man das mit Papier machen, was sehr aufwändig war.

    (Das war, bevor es mit OSCAR-100 einen geostationären Amateurfunksatelliten gab.)


    https://www.amsat.org/flashbac…ommodore-64-and-apple-ii/


    Wer also das CP/M-Modul für den Cevi hat, kann sich da mal austoben:

    http://www.retroarchive.org/cpm/cdrom/CPM/HAMRADIO/


    Ein Problem beim Cevi ist dabei allerdings, dass er wohl sehr viel QRM (Störungen) produziert.

    Ich las früher mal, dass Funker das Tastaturkabel mit dem Geflecht vom Koax-Kabel umwickelt und geerdet haben.

    Keine Ahnung, ob das wirklich half. Bei Packet Radio braucht es außerdem 80 Zeichen/Zeile.

    40 Zeichen ist nichtmehr zeitgenmäß. Seit Ende 80er/Anfang 90er schon nichtmehr, sorry. ;(

    (Der C128 im Metallgehäuse mit 80 Zeichen Mode ist da vielleicht besser aufgestellt, weiß nicht.)

    Mit APRS ginge es es vielleicht besser, da das ja eigentlich weniger klassisches Packet ist

    und Zeilenumbrüche halb so wild sind.


    Noch ein paar Amaterfunk-Beispiele:


    APRS:

    https://de.wikipedia.org/wiki/…c_Packet_Reporting_System


    High-Altitude Ballooning (Ballon-Missionen):

    https://www.instructables.com/…R-HIGH-ALTITUDE-BALLOONS/


    Wetterfax-Empfang mit Vintage-Hardware:

    (Deutscher Wetterdienst auf 3853,1 KHZ in USB - Upper Side Band)


    RTTY auf Kurzwelle


    Ein Klassiker, mit Amateurfunk als Handlung:


    Last, but not least - Quick Brown Fox:

    Quick Brown Fox 2.0; Scanntronik



    Ich hoffe, das Bild vom Amateurfunk ist jetzt nichtmehr ganz so drübe. :D

    Denn er bietet viele Möglichkeiten, man muss nur etwas genauer hinsehen.



    Viele liebe Grüße bzw.

    "die besten Zahlen" ;) (73/55),


    Jo22

    Hier eine Belegung der Netzbuchse:
    https://www.c64-wiki.de/wiki/Netzbuchse


    Edit: Leider sieht man das Bild sehr schlecht.

    Hallo, vielen Dank! ^^ Ist diese Quelle auch wirklich verlässlich ?
    - Ich mache eigentlich nie Versuche, bevor ich nicht mit mehreren Quellen gegengecheckt habe..
    Bei der Suche nach "c64 psu pinout" fand ich meistens Bilder, auf denen Pin 4 lediglich mit N.C. gekennzeichnet wird.
    Daher zögere ich noch, den C64 anzuschließen (habe momentan auch kein anderes Netzteil zum Testen).. =O


    Edit: Bitte entschuldige die Formulierung. Ich bin momentan nur etwas verunsichert.
    Auf der Seite steht zwar, dass das geprüft wurde, aber auch : "Dennoch wird hier keinerlei Garantie für die Richtigkeit gegeben."


    Edit: Was mir Sorgen macht, ist, das evtl. eines der C64-Modelle Pin 4 auf Masse liegen könnte (kommt bei N.C. Pins manchmal vor).
    Wenn ich das nur irgendwie prüfen könnte.. Kann man mit dem Multimeter (9V) Pin 4 und 5 gefahrlos auf Durchgang prüfen,
    also z.B. in Einstellung bis 200 Ohm oder gar mit dem Diodentester ? Verzeihung, wenn ich so doof nachfrage.
    Ich möchte nur nicht irgenwelche Empfindlichen Bauteile (RAM etc) beschädigen.

    Hallo Leute,


    Ich habe eine kurze Frage und hoffe, dass jemand von euch Rat weiß.
    - Habe vorher das Web durchsucht, aber keine Antwort gefunden.


    Mein Problem:
    Ich habe ein altes Commodore-Netzteil (Türstopper-Design),
    bei welchem die Pins 6,7 (gemessen 10V AC), sowie Pin 4 ("NC" Not Connected, gemessen +5,3V) und Pin 2 (GND) vorhanden sind,
    aber der eigentlich wichtigie Pin 5 fehlt (Ansicht auf den Stecker vom Striomkabel, nicht die C64-Buchse).


    Meine Frage - Ist war/das normal bzw. kann der C64 auch mit +5V an Pin4 betrieben werden ?
    - Ich finde im WWW einfach keine Beschreibung zu Pin 4.. :(


    Photo anbei.

    Verstehe, ergibt Sinn. ^^


    Habe das auch nur kurz erwähnt, da es allgemein heutzutage anscheinend immer mal wieder
    Probleme und Diskussionen zu 21V/25V Typen gibt (in div. Foren)..


    (Mein Vater hatte damals, soweit ich weiß, oft mit einem Selbstbau-Prommer gearbeiten.
    Glaube, wir haben das CP/M-80 Programm noch irgendwo als Backup u. Endlospapier-Listing. :D)

    Danke auch von mir für den Link. ^^


    Apropos 25V.. Ich bin etwas verwundert warum 21V oder 24V (25V) so sehr Verwunderrung auslösen. ?(
    Für mich waren solche "hohen" Programmierspannungen jeher das nomalste auf der Welt.
    Mein Vater hatte immer eine ganze Reihe voll Sätzkästen mit normalen, keramischen EPROMs mit Sichtfenstern. ^^
    Zur Jahrtausenwende oder so kam ich dann in Kontakt mit den (-für mich-) komischen
    CMOS-Dingern mit 12V Programmierspannung aus Kunststoff.

    Ich wenn die Antwort auf einen "etwas" älteren Beitrag ist will ich etwas nicht unkommentiert stehen lassen:

    Ich bezweifle, dass es mit dem Durchreichen funktionieren wird. Der SC ist sehr timingkritisch, das wird der MS Virtual PC wohl eher nicht zuverlässig schaffen.

    Hi, ein Versuch kann doch nicht schaden. :) Ich habe schon einige Nullmodemverbindungen
    auf die Weise aufgebaut. Die 2007er Version unterstützt u.a. Hardwarevirtualisierung (AMD-V/IVT)
    und "emuliert" die alten Ports an den Standardadressen (wie zu 486er/ISA-Bus Zeiten).
    Bei der 2004er-Version waren zusätzlich noch "Guest-Additions" für MS-DOS 6.22 dabei,
    welche auch bei der 2007er noch funktionieren und verhindern, das die CPU immer auf 100% ist.
    Alternativ kann man auch POWER.EXE oder DOSIDLE laden, das bei längeren Pausen den HLT-Befehl
    des virtuellen Prozessors auslöst (vereinfacht gesagt, funktioniert auch auf echter Hardware).

    Oha - das war weit vor meiner Zeit.

    Vor meiner ebenfalls. Das älteste, was ich in den Händen hielt war ein 2732 in weißer Keramik mit Goldrahmen oder so..
    Kaum zu Glauben, das es noch Geräte gibt, die mit sowas arbeiten.
    Diese Generation war gefühlt bereits veraltet, als Diodenmatrixen noch üblich waren.

    Hallo Leute, Ich bin nicht sicher, ob das hier her passt, aber..
    Wenn Star Commander immernoch das uralte DOS-Programm ist,
    das ich vor gefühlt 20 Jahren mal probierte, kann man die Sache auch anderst angehen.


    Anstatt sich unter Windows x86 mit dem alten NTVDM zuärgern, kann man auch einfach
    Virtual PC 2004 oder Virtual PC 2007 installieren und eine DOS VM erstellen.
    Zu mindest der alte MS Virtual PC (nicht Windws Virtual PC) kann sowohl V.24 wie Centronics-Ports
    an die Host-Hardware "durchreichen". Hab' s selbst ein paar Male probiert.


    Unter anderem mit einem Nadeldrucker und dem DOS-Spiel "Last Half of Darkness" (Teil 2).
    Das spiel sendete die Spielkarte (MAP) in Echtzeit an den Druckerport, so das Zeile für Zeile gedruckt wurde.


    Edit: Ich sehe gerade, das der Thread schon etwas älter ist. Hoppla! :cry:
    Naja, egal. Evtl. ist ja jetzt dennoch die richtige Zeit, da mittlerweile fast alle PCs auf 64-Bit laufen..

    Leider nein, da kannst nix aus dem PC-Bereich einbauen.

    Schade, ich dachte nur, da der C128D eher ein PC (->CP/M, MFM/RLL-Aufzeichnung) als ein Heimcomputer ist,
    dass sich das Laufwerk auch an sich mehr an den Industriestandard hält, als es evzl die Vorgänger taten (nur GCR-Aufzeichnung ?).


    Evtl. kann man doch irgendwie (teilweise) die Mechanik bzw. die Schreib-LeseKöpfe von einem PC-Laufwerk verbauen,
    wenn an dem originalen Laufwerk nichts mehr zu retten ist (was ich nicht hoffe) ?


    Habe hier was in der Richtung gefunden, bin aber nur Laie in der Sache.


    User Nicolas meinte damals:
    I'm sure that the 1541, 1571 drive mechanism is identical to PC drives; only the
    on board electronics are different. It is a small matter to trace out the
    appropriate connections. However, High density 5 1/4" drives will present a
    problem; a rom rewrite is necessary to double write tracks.



    Und Anwender Dave schrieb im selben Forum:
    People have reported success attaching PC
    5.25" drive mechs to their 1541s before, but that involved running wires
    from the proprietary connectors directly to points on the drive's
    electronics. I'm sure connecting a Shughart bus 3.5" drive would require
    the same type of work.



    Quelle: http://tinyurl.com/yxwetsy9

    Alle Achtung, hätte nicht gedacht, das es in der Richtung eine richtige Kunstszene gibt. :thumbup:
    (Die rote und blau/weiße Tastatur auf Seite #1 finde ich sehr gelungen, btw.)

    Hi, habe den Thread nur kurz überflogen; anbei zwei kurze Gedanken dazu.
    * 5,25" Laufwerke kann man sanft mit einem Wattestäbchen und Isoprophylalkohol (aus der Apotheke)
    reinigen. Habe das unzählige Male gemacht. Destyliertes Wasser eignets sich aber auch als Alternative.
    Das das Laufwerk (der Schreiblesekopf) wirklich schmutzig ist,/war erkennt man oft an einem
    leicht schwarzen Abrieb.
    * Die Commodor-Laufwerke sind recht intelligent, soweit ich gehört habe (komme eher aus dem PC-Lager, sorry)
    Ich denke daher, dass das eigentliche Laufwerk schlicht ein Standardlaufwerk mit Shugart-Interface ist.
    Auf eBay und co. müsste man doch ein normales 360KB kaufen und dann einbauen können ?