Posts by manfred.moser

    - JP12: da steht unten auf dem Board, man solle den "changen", also vermutlich die Vorbelegung durchtrennen und den JP als Brücke dann auf der bislang unverbundenen Seite bestücken, wenn 32KB RAM verwendet wird. HM62256 ist 32KB RAM, aber JP12 ist jungfräulich...

    So wie ich das verstanden hab wird von dem HM62256 nur 16KB RAM verwendet. Es gibt ja auch kaum Software für den ZX81, die mehr als 16KB verwendet.

    Trotzdem wurde ein 32KB RAM eingebaut, weil das am besten erhältlich und damit preiswert verfügbar ist.

    Der Entwickler hat mit JP12 aber trotzdem die Möglichkeit hardwaremäßig vorgesehen die vollen 32KB RAM zu verwenden, was aber nur mit Anpassungen im Basic funktionieren würde.

    Standardmäßig ist JP12 so gesetzt, dass nur 16K verwendet werden.

    Überhaupt sind alle Jumper so vorbesetzt, dass man mit der Bestückung von der BOM (die ich ja weitgehend verwendet habe) zu einem funktionierendem System kommen sollte.


    Zitat vom Entwickler (aus dem Thread von mikrocontroller.net):


    - gelb-schwarzes Kabel, das an den Elko unterhalb des Edge-Connectors geht: Ist das eventuell die aktuelle Stromversorgung, oder wird über USB eingespeist? Zuwas dann dieses Kabel? Denn -wenn die PCB keine Innenlagen hat- wären die Leiterbahnen für Versorgung schon sehr sehr dünn gewählt, d.h. fällt da min. einiges an Spannung ab und die Impulsfestigkeit leidet natürlich auch...

    Das führt zu einem Reset-Taster. Der überbrückt C5. Den hab ich mal hinzugefügt um zu sehen, ob das Board mit einem manuellen Reset startet. Siehe Post #15

    Könnte ich jetzt entfernen, da das Board ja inzwischen korrekt startet. Bei meinem Board #2 hab ich den Reset-Kondensator übrigens von 1µF auf 3.3µF erhöht um einen sichereren Start zu gewährleisten.


    - Reinigung der PCB nach Lötarbeiten: man sieht teilweise erhebliche Harz-Rückstände und sogar "Lötnebel" auf der PCB, wenn diese Luft-Feuchtigkeit ziehen, kann das zu Fehlfunktionen führen...

    Ja, Danke für den Hinweis, werde ich noch machen. Glaube aber nicht, dass das den Fehler behebt.


    - CD4002 Baustein

    ... ist so vom Entwickler vorgesehen. Hab ihn deshalb auch eingebaut. Funktioniert z.B. bei bigby 's Board ja auch.



    - einige Lötstellen sehen "eingefallen" aus, wurde beim Bestücken an den eng an eng liegenden Sockeln überprüft, ob da kein Lötzinn oben auf der Bestückungsseite rausgeflossen ist und nun möglicherweise Kurzschlüsse verursacht?

    Aus dem Grund hab ich gestern eine zweite Platine aufgebaut um Lötfehler auszuschließen. Es ist relativ unwahrscheinlich, dass auf 2 Boards an derselben Lötzinn oben auf der Bestückungsseite rausgeflossen ist und dort dann zu demselben Fehler führt.


    Leute, vielen lieben Dank für Eure Vorschläge, hat mir auch schon ein ganzes Stück weitergeholfen.

    Aber ich werde jetzt erst mal die Lieferung von Kessler abwarten und die vom Entwickler vorgesehenen Bausteine 1:1 verwenden. Hoffe, dass es damit klappt.

    Bei bigby 's Boad läuft es so ja auch. Das bekräftigt mich in dieser These.


    Eine Frage hätte ich noch an die Leute, die das Board bereits erfolgreich aufgebaut haben.

    Es betrifft das Widerstandsnetzwerk RP2.

    Laut Schaltplan soll hier 8x10K eingebaut werden. Lt. BOM aber 8x22K. Ich habe 8x22K bestückt.

    bigby : Was hast Du da bestückt?

    Könnte hier evt. der Fehler begraben sein?

    So, hab den verregneten Nachmittag genutzt um eine zweite Platine aufzubauen.:hammer:


    Links der zweite ZX81, rechts der bisherige


    Detailaufnahme von #2


    Natürlich hab ich auch bei #2 die falschen HC-Versionen von U4 (74HC574 statt 74HCT574), U6 (74HC125 statt 74LS125) und U9 (74HC165 statt 74LS165) drin.

    Da hatte ich vom Chinamann ja je 10 Stück erhalten (Mindestbestellmenge...)

    Die richtigenIC-Versionen sind bei Kessler bestellt.


    Postiv:

    Der ZX81 #2 lief auf Anhieb, so dass ein Bild mit Cursor erschien. Der Oszillator startete also auf Anhieb mit der korrekten Frequenz.

    Hier auf dem Commodore Monitor 1702 mit schwarzem Bild (weiß funktioniert auf diesem Monitor auch mit ZX81 #2 nicht).


    Negativ:

    Wieder ein Zeichenproblem, diesmal aber etwas anders.

    Es ist wieder kein Zeichen erkennbar, diesmal aber ist der Cursor stets nur ein Quadrat (sollte eigentlich nach dem Booten ein "K" sein)

    Auf Eingaben von der Tastatur reagiert der Cursor und bewegt sich dann nach rechts, aber es erscheinen keine Zeichen, auch kein korrumpierten.

    Hier nach Eingabe von "Print" (also nach ZX81-Manier die Taste "P" gedrückt). Das Quadrat wanderte 6 Zeichen nach rechts.

    Eigentlich sollte da jetzt "Print " stehen... :roll:


    Wollte ausschließen dass weitere Lötfehler auf Platine #1 zu dem Zeichenproblem führten.

    Das ist es scheinbar nicht, denn auf zwei verschiedenen Platinen ist es sehr unwahrscheinlich, dass derselbe Lötfehler passiert.


    Das 27C256 mit 4xROM-Abbild und das 27W512 mit 8xROM-Abbild hab ich mal zwischen #1 und #2 getauscht.

    Beide Platinen zeigen weiterhin denselben Fehler wie vorher (also #1 weiter die korrumpierten Zeichen und #2 das Quadrat)


    Mal sehen, was geschieht, wenn ich die korrekten IC-Versionen von Kessler erhalte...

    Würd mal alles auf LS oder wenigstens HCT umstellen

    Die "Mischbestückung" hatte mich auch gestört - ich glaube kaum, dass das original war beim ZX-8x?

    Ich hab jetzt erst mal die ICs bestellt, damit es so bestücken kann, wie vom Entwickler vorgesehen. Dort und bei bigby lief es ja so auch.

    Mal sehen bis wann Kessler liefert... dann wissen wir mehr...


    Hab übrigens einen interessanten Artikel aus microcontroller.net dazu gefunden. Bezieht sinch zwar auf die Vorvorversion 1.4, aber erklärt die Funktionsweise gut.

    Zum Thema HCT vs HC steht dort:

    Zitat:

    Code
    1. > (...) Ich frage
    2. > mich auch warum HC bauteile anstatt HCT, die HCT sind genau so schnell
    3. > and stromsparend.
    4. Statt HCT kannst Du auch HC nehmen, wenn die gerade herumliegen. Aber nur an Stellen wo die Eingänge von HC oder HCT getrieben werden. HC-Eingänge funktionieren nicht an NMOS-Ausgängen (Z80, EPROM ohne "C" im Namen) und theoretisch nicht (praktisch aber oft) an TTL-Ausgängen (74, 74LS).
    5. HC braucht >3,3 V als High und <1,6 V als Low. LS und HCT brauchen >2,4 V als High und <0,8V als Low.



    Es scheint, der Clone-Erfinder hat(te) auch Probleme mit dem Oszillator:

    Ja, die hatte ich Anfangs auch, aber inzwischen läuft der Oszillator bei mir stabil und ich bekomme ja auch ein Bild.

    Trotzdem sollte das verbessert werden, da stimme ich zu.


    Hochauflösendes gutes Bild von der Lötseite?

    Bestückt, Oben und Unten:


    Unbestückt, Oben und Unten:

    Hier die Signale von U7B


    Pin 13 nHSync konnte ich nicht vernünftig vom Oszi abfotografieren, weil das Bild zu langsam aufgebaut wird (Timebase bei 5ms).

    Es waren 3 oder 4 50 Hz Nadelimpulse dargestellt


    Pin 12 VSync


    Dann die Ausgänge: Links Pin11 Row0, Mitte Pin 10 Row1 und Rechts Pin 9 Row2


    Sieht vernünftig aus, denke ich. Weis aber nicht genau, ob das so richtig ist :nixwiss:

    Hat mir keine Ruhe gelassen und ich hab die o.g. ICs nochmal aus dem Sockel genommen und die Lötstellen überprüft.

    Dann ein anderes 74HC574 (U4) und 74HC125 (U6) von der Lieferung eingesetzt. Aber gleiches Ergebnis, die Zeichen werden nicht korrekt dargestellt.


    Hab mir jetzt bei Kessler-Elektronik die korrekten ICs bestellt 74HCT574 und 74LS125, so wie sie im Schaltplan und BOM vorgesehen sind.

    Hoffe das löst dann das Problem mit der Zeichenauswahl.


    Übrigens kann ich jetzt auch im Bastelkeller am Commodore 1702-Monitor arbeiten. Allerdings nur mit schwarzem Bild. Das weiße ist dort unbrauchbar.

    Brauche zum Testen also nicht mehr jedesmal mit Platine, Netzteil und Chinchkabel zum Samsung-TFT hochrennen und dann wieder runter, was mit der Zeit nervt.

    Hab grade nochmal den ersten Link von kinzi von Post #2 näher angeschaut. Dort ist von einem Character-Latch die Rede.

    Also nochmal in den Schaltplan geschaut.


    Der Fehler wird wohl im Bereich um U4 (74HCT574 bei mir nur ein 74HC574 ohne T) zu suchen sein.

    Auch beteiligt am "CharacterSelect" sind U6A, U12D und U7B


    Muss ich also dort im Umfeld suchen und vielleicht doch noch ein 74HCT574 bestellen (mit T).

    Hab weiter rumprobiert und CPU und das RAM nochmal getauscht, hat aber nichts genützt.


    Dann meine 74er-IC-Sammlung nochmal durchforstet und dort zwei 74HCT541 gefunden. Die HC541 gegen die eigentlich vorgesehenen HCT541 getauscht.

    Der Effekt war, dass ich nur noch sporadisch ein Bild erhalten habe. Aber weiterhin ohne Cursor.


    Als nächstes das 27C256-EPROM gegen ein 27W512 mit 8x Standard-ROM getauscht.

    Und da sehe ich plötzlich im Sockel fehlt der Pin15, den hab ich mit dem 27C256 rausgezogen, weil er unten nicht verlötet war. Böser Fehler meinerseits :schande:

    Nach verlöten des Pins hatte ich einen Cursor und hab mich megamäßig gefreut :juhu: ... doch leider etwas zu früh. :sonicht:


    Hab dann die Tastatur wieder angeschlossen und Eingaben probiert. Er reagiert auch auf die Eingaben der Tastatur.

    Aber was ist das? Die Zeichen sind merkwürdig unleserlich 8\|


    Das 27C256 mit dem neueren ROM-Abbild wieder eingesetzt, aber das spielt keine Rolle. Die Zeichen sind korrumpiert.

    Immerhin läuft der ZX81 jetzt grundsätzlich.


    Hier rächt sich wieder, dass man sich auf unbekanntes Terrain begeben hat.

    Beim C64 hätte ich jetzt das Char-ROM in Verdacht, aber beim ZX81???

    Was kann das sein? Wer hat einen Tipp?

    Danke im Voraus!

    Erst heute wieder Zeit gehabt für den ZX81+38...


    Zuerst hab ich mal die Videobuchse mit dem falschen Footprint gefixt. Hat zwar nichts damit zu tun, dass kein Cursor erscheint, war aber trotzdem erforderlich.


    Dann hab ich mal den Reset überprüft.

    Geht langsam von 0V auf 5V hoch, so wie es sein soll.

    Hab dann trotzdem mal noch einen Resettaster angelötet (der überbrückt C5) um zu sehen ob es was bringt, wenn man den drückt.

    Hat aber meist gar nichts am Bild bewirkt, manchmal hat man aber auch ein kurzes "zucken" bemerkt. Aber leider weiterhin nur ein weißes Bild ohne Cursor :(


    Als nächstes hab ich dann mal einen anderen RAM HM62256 eingesetzt. Hat aber auch nichts geändert.


    Schließlich hab ich alle 74er-Logic-ICs aus den Fassungen rausgenommen und im TL866 getestet.


    Dabei sind zwei Fehler zutage getreten.

    1. Beim Einsetzen in den Sockel von U22 (74HC541) hab ich wohl Pin 1 abgedrückt. Mein Fehler aus Unachtsamkeit :wand

    Hat aber nichts mit dem Fehler zu tun, aber hätte wohl eine korrekte Tastaturfunktion verhindert.


    2. Alle ICs haben den Test bestanden, jedoch mit einer Ausnahme

    U13 (din 74HC00) hat den Test nicht bestanden. Ein Gatter wurde im TL866-Test als fehlerhaft angezeigt.

    Hab dann alle gelieferten 74HC00 von dieser Bestellung geprüft. Bei zwei war nur ein Gatter defekt, bei allen anderen waren alle Gatter defekt.

    Also mal wieder China-Schrottlieferung aufgesessen.

    Jedoch wie gesagt, alle anderen Logic-ICs haben den Test bestanden.


    Hatte jedoch noch 3 74HC00 in der Bastelkiste aus einer anderen Lieferung und die wurden als funktioniernd angezeigt.


    Es keimte Hoffnung in mir auf, damit vielleicht den Fehler gefunden zu haben.

    Also alle ICs wieder in die Sockel gedrückt, peinlich darauf geachtet, dass keine Pins verbogen und dass alle richtig herum bestückt werden.

    Aber leider hat es sich am Fehlerbild nichts geändert. Weiterhin ein weißes Bild ohne Cursor (oder ein schwarzes, wenn man JP5 umsteckt) :cry:


    Was kann ich als nächstes probieren?


    Muss noch erwähnen, dass ich mich nicht komplett an die Vorgaben in der BOM gehalten habe.

    1. Für die beiden 74HCT541 hab ich 74HC541 benutzt

    2. Für das 74HCT574 hab ich ein 74HC574 benutzt und

    3. Für das 74LS165 hab ich ein 74HC165 benutzt


    Da sonst in dem ganzen Design auch viele HCs genutzt werden, denke ich, dass dies nicht der Fehlergrund ist, aber ausschließen kann ich es natürlich nicht.

    bigby hat in seinem ZX81+38 auch abweichende Varianten genutzt (aber halt andere ICs) und es hat trotzdem funktioniert.

    Müsste mir die HCT bzw. LS - Varianten erst bestellen um dies ausschließen zu können.


    Hat jemand konstruktive Vorschläge? Wäre dankbar dafür :help:

    Hat das Oszi keinen "x5 MAG"-Schalter?

    Nein, hat es nicht. Nur eine variable Vergrößerung, aber dann ist man ja nicht mehr kalibriert, also ungeeignet für Frequenzmessung

    Hier das 3,25MHz Signal an Pin 4 vom 74HC393. Mit 0,5µs/cm.

    Sollte 3,25 MHz sein. So ganz daneben ist es auch nicht. Ein bischen zu hoch vielleicht, ich zähle ungefähr 17 Perioden in 10cm also in 5µs ergibt 3,4 MHz, wenn ich richtig gerechnet habe.

    Aber so ganz genau kann man es mit einem analoges Oszi halt auch nicht bestimmen.


    Wenn Du diese Ungewissheit ausschließen möchtest, kannst Du testweise den R29 einseitig auslöten und in Serie einen 220k Widerstand dazulöten. Dadurch kommt man näher an die 2M2 ran.

    Das habe ich nun gemacht. Hat aber zunächst keine Änderung gebracht, zumindest bekam ich kein Bild an meinem Commodore 1702 Monitor.


    Dann den 13.000 MHz-Quarz steckbar gemacht und verschiedene Quarze probiert und das Signal am Videoausgang betrachtet.

    Hier mit 13MHz


    Hier mit 12.288MHz-Quarz. Die Frequenz wird niedriger aber mein 1702-Monitor synchronisiert nach wie vor nicht.



    Das ganze mit verschiedenen Quarzen von 12.000 bis 14.318 probiert.


    Mein CRT-Monitor 1702 von Commodore steht im Bastekeller, deshalb hab ich die ganze Zeit mit dem probiert.

    Schließlich bin ich nach oben gegangen und hab die verschiedenen Quarze am Samsung-TFT probiert.

    Und siehe da... plötzlich bekomme ich mit dem 13.000MHz-Quarz ein synchronisiertes Bild in weiß, nur leider ohne Cursor.


    Hab dann den Jumper 5 bestückt (und die Überbrückung unten auf der Leiterbahn unterbrochen) um zu probieren, ob das Bild schwarz wird.

    Ja hat es getan, zwar mit leichten Störungen, aber immer noch ohne Cursor.


    Komisch dass er nur am Samsung-TFT ein Bild zeigt und nicht am Commodore 1702 CRT, aber sei's drum. Soll ja bekannt sein, dass das Videosignal vom ZX81 nicht an jedem Monitor synct.


    So, wieder ein Schritt weiter. Bekomme ein Bild aber ohne Cursor.

    Das kann natürlich verschiedene Ursachen haben, werd ich morgen weiter probieren.

    Für Tipps bin ich dankbar.


    Gruß Manfred

    Ja es ist ein 13.000 MHz - Quarz. Zumindest steht es so drauf.


    Auch die beiden Kondensatoren C1 und C2 haben 4.7 pF, so wie es sein soll. Der Quarz schwingt ja auch.


    Mit meinem 20Mhz-Analog-Oszi wird es schwierig, die genaue Frequenz nachzumessen.

    Höchste Zeitauflösung ist 0,5µs/cm. Das ergibt an Pin2 vom 74HC14 nachgemessen, dieses Bild


    Mit meinem ebenfalls vorhandenen Billig-DSO138 ist am gleichen Messpunkt gar nichts mehr zu erkennen


    Einen Frequenzzähler oder ein besseres Oszi hab ich leider aktuell nicht zur Verfügung.

    Gibt es evt. noch einen anderen Messpunkt mit niedrigerer Frequenz, mit dem man dann die Quarzfrequenz rückrechnen könnte?


    Ich hab noch mehr 13.000 MHz - Quarze von derselben (China-)Lieferung. Könnte natürlich mal einen anderen probieren, wenn das was bringt.


    Edit:

    Hab inzwischen den o.g. Thread von bigby genauer angeschaut. Da gabs ja auch Quarzoszillator-Probleme.

    Versuche heute abend mal am HC393 Pin 3 (6,5MHz) bzw. Pin 4 (3.25MHz) zu messen.

    In dieser Schaltung werde ich jetzt mal ein 74HC04 probieren, wie von kinzi vorgeschlagen.


    Für R29 hab ich einen 2M-Widerstand drin, statt 2M2, weil ich keinen anderen da hatte. Sollte aber keine große Rolle spielen, oder etwa doch?

    Bin inzwischen weitergekommen.

    Zuerst hab ich mal den Takt auf Pin 2 und auf Pin 13 vom 74HC14 angeschaut. Also Takt war schon mal da. Einstellung 1V/cm und 10µS/cm.


    Dann mal am Videoausgang gemessen. Da war auch ein Signal.


    Warum kam dann überhaupt kein Bild, nicht mal ein erkennbarer Sync an meinem Commodore 1702 - Monitor?


    Dann mal das (zu lange) Videokabel gegen ein kürzeres ausgetauscht. Nichts, kein Signal am Monitor.

    Irgenwann kam ich auf die Idee, das Signal am Cinch-Kabel-Ausgang zu messen und dort kam nichts an. Was war los?

    Es kann manchmal so einfach sein, aber man muss erst mal drauf kommen... die gelbe Videobuchse, die ich ins ZX81-Board eingelötet hatte war falsch und hat den Mittelkontakt auf Masse gelegt.


    Das Videosignal dann mit einem provisorisch angeschlossenem ausgekoppelt. Kurz hatte ich die Hoffnung, dass es das schon gewesen sein könnte.


    Jetzt sieht man auf dem Monitor endlich was, aber leider kein stehenden Bild.

    Man sieht, dass es ein weißes Bild sein soll mit etwas schwarzem drin. Aber das Bild lässt sich nicht synchronieren und läuft ständig durch.

    Nach dem CRT-Monitor dann auch noch an einem TFT-Monitor probiert, aber ich bekomme kein stehendes Bild.

    Wenn man den 60Hz-Jumper setzt läuft das Bild etwas schneller durch. Aber leider kein stehendes Bild möglich.


    Ich hab ein kleines Video gemacht, da sieht man das Bild. Zuerst noch mit stromlosem ZX81, dann den ZX81 eingeschaltet.

    Video Bild ZX81 Bild_ZX81+38.zip


    Es sieht so aus, als ob der ZX81 grundsätzlich läuft, aber die Bildfrequenz so weit daneben ist, dass kein Monitor synchronisiert.

    Kann es sein, dass die Quarzfrequenz leicht daneben ist? Wie könnte ich das korrigieren? Was kann ich tun?


    Grüße Manfred

    Hallo Zusammen,


    hab heute meine erste ZX81+38 Replika fertiggestellt. Das Projekt ist von bigby im Hackup.Net - Artikel beschrieben und stammt ursprünglich von hier.

    Gestern schon den Großteil der Platine bestückt. Siehe unter heute so gebastelt


    Heute dann das Gehäuse gedruckt, die Tastaturfolie laminiert, die Platine fertigbestückt und das ROM-Abbild (dieses hier von dieser Seite) 4x hintereinander in ein 27C256-EPROM gebrannt.

    Vor dem ersten Einschalten nochmal alle ICs auf korrekte Polung (also das keines falschrum im Sockel steckt) gecheckt und natürlich dass überall das korrekte IC drinsteckt.

    Außerdem die Lötstellen auf Sicht geprüft, ob keine vergessen wurde.

    Die Jumper habe ich absichtlich nicht bestückt. Die sind auf sinnvolle Werte und zur Bestückung passend voreingestellt, das sollte eigentlich passen.


    Dann Tastatur, Monitor und Netzteil (5V/2A) angeschlossen und dann kam der First Run.


    Leider ist kein Bild auf dem Monitor erschienen, Blackscreen ohne erkennbaren Sync.


    Hier Bilder:



    Zuerst hab ich mal die 5V an diversen ICs (meist Pin 14 und Pin 7) nachgemessen. Waren 5,04V, das sollte in Ordnung sein.

    Dann mal mit dem Finger geprüft, ob irgend ein IC merklich warm wird. CPU und RAM wird ein bischen warm, die anderen ICs sind relativ kalt.

    Auf irgendwelche Tasten reagiert auch nichts.

    Was soll ich prüfen? Irgendwelche Vorschläge? Vielleicht hab ich auch was übersehen?


    Zur Verfügung stehen ein HM512-Oszi, Multimeter, TL866 Prommer (mit Logic-IC-Tester)


    Viele Grüße

    Manfred

    Heute angefangen meine ZX81+38 Replika zu bestücken. Inspiriert durch den Bericht von bigby 's Hackup.net . :dafuer::thnks:

    Ja ich weiß... es ist der falsche Prozessor :versohl: , aber trotzdem finde ich es interessant auch mal von Nachbars Kirschen zu essen ;)

    Hat mich schon im Vorfeld viel Zeit für Teilebestellungen gekostet, sind halt doch einige 74er die ich nicht in der Bastelkiste hatte.



    Bin schon weit gekommen, aber es fehlen noch die Pinheader und Jumper und der 9polige Joystickstecker.

    Außerdem muss ich mich mal nach einem ROM-Abbild umschauen um es in das EPROM zu brennen.

    Weiterhin die vielen Taster fürs Keyboard und die Vekabelung. Dann noch den 3D-Drucker fürs Gehäuse anwerfen...

    Gibt also noch einiges zu tun.


    Viele Grüße

    Manfred

    Lenovo Laptop eines Kollegen ein wenig aufgepimpt.

    750GB-Festplatte gegen 480GB-SSD getauscht (links noch mit Fesplatte, Mitte HD-Rahmen mit Festplatte ausgebaut, Rechts SSD eingebaut



    Dann Windows neu aufgespielt:



    Die 750GB-Festplatte wurde in ein externes Gehäuse eingebaut und dient fortan als Sicherungsplatte.



    Ein weiterer 4GB-DDR3-Ramriegel ist außerdem noch im Zulauf, so dass dann 8GB zur Verfügung stehen.


    Die Tochter meines Kollegen (14 Jahre alt) soll das Laptop für die Schule bekommen.

    Für Homeschooling (Office, Internet, Zoom & Co) sollte die Kiste damit wieder ausreichend schnell laufen.

    Hey, danke für den Hinweis.

    ich hab das bis jetzt immer nur mit peroxyd gesehen und das ist mir einfach zu teuer und aufwändig zu besorgen.

    Ich hab heute morgen mal das Gehäuse einer 1541-II eingelegt, nach 2h direkter sonne ist da schon echt viel passiert.


    Fotos folgen noch wenns fertig ist, auch vom C64C wenn der dann seine behandlung abbekommen hat.

    Noch ein Tipp, der bei mir eine weitere Verbesserung gebracht hat:

    Nach der Prozedur, die Teile rausnehmen, in klarem Wasser spülen und abtupfen. Danach nochmal für ein bis zwei Stunden in die Sonne legen.

    Dadurch werden die Teile nachgebleicht und Restgilbstellen so noch weiter aufgehellt.


    Zum leichteren Handling, können Tastaturkappen dabei schon wieder aufgesteckt sein. Also einfach die fertig montierte Tastatur nochmal in die Sonne legen.

    Hab die letzten Tage meine ganzen 1541-II und einen sehr vergiblten C64-II nach der Methode von neulich gebleicht.


    Ergebnis:


    Die Floppy vorne rechts, war die im vom o.g. Thread. Die hat noch Restgilb, aber wenn man weis, wie sie vorher aussah ist das jammern auf hohem Niveau.

    Die beiden Floppys hinten links waren im Originalzustand so gut, dass ich diese beiden nicht bleichen musste.

    Die drei hinten mitte rechts wurden gebleicht und sehen wieder aus wie neu :thumbsup:

    Im Hintergrund ist ein Brotkasten in der Lauge, mal sehen, wie der wird...


    Der C64-II sah vorher schon sehr verbleicht aus.


    Nach 48 Stunden in der Lauge ist er jetzt wieder fast ohne Gilb. Auch die Tastaturkappen wurden wieder einigermaßen schön.


    Hier noch ein Vergleich der Tastaturkappen vorher (unten) und nachher (oben).

    Na ja, die untere Tastatur ist eigentlich eine andere, aber so hatte die obere vorher in etwa auch ausgesehen.


    Hab noch einiges zu bleichen.

    Bei dem schönen Sommerwetter mit viel UV-Licht ist es draußen allemal besser, als in den dunklen Bastelkeller zu sitzen. ;)


    Grüße Manfred