Posts by manfred.moser

    Gestern noch einen Programmier-Adapter nach einer Thingiverse-Vorlage fertiggestellt:


    Zumindest für meinen Drucker waren die Toleranzen bei der Vorlage leider mal wieder viel zu knapp bemessen, den Hebel musste ich erst passend machen. Ansonsten aber ein schönes, gut funktionierendes Design!


    bigby hatte kürzlich so einen Programmier-Adapter vorgestellt. Der hat mir so gut gefallen, dass ich gleich 3 Stück davon nachgebaut habe.



    Der oberere hat 6 PogoPins in einer Reihe und kann zum Programmieren von PICs oder auch Arduino ProMini verwendet werden.

    Der mittlere hat die üblichen 10 Pins für AVR bzw. ATMEL-Prozessoren.

    Der untere die kleinere 6 PIN-Variante ebenfalls für AVR (ATMega/ATTiny).


    Mit den Programmieradaptern kann ich mir endlich das einlöten der ja meist nur 1x benötigten Pinleisten für die ISP-Schnittstelle sparen. :loet

    Einfach Klemme direkt auf die PINs, programmieren und gut ist :puhh:


    So sieht es im Detail aus.



    So sehen die PogoPins aus. Die hab ich mir beim Ali bestellt. Hab noch jede Menge übrig... :thumbsup:


    Heute 3 Pi1541 fertig gemacht. Alle mit Raspery Pi Zero. :hammer:

    Das Projekt findet ihr hier


    Viel ist nicht aufzulöten und alles bedrahtete Bauteile. :loet


    Von oben:

    von unten:

    von vorne:

    von hinten:


    In Betrieb:


    Testweise auch mal mit dem großen Raspi 3B+ (hier noch ohne Front- und Backplate):


    Sind nett geworden, die drei kleinen Pi1541 im Diskettenstyle, finde ich :applaus:

    Heute kam endlich die Lieferung vom Chinesen und ich konnte den MOS 8701-Ersatz fertigstellen.

    Das Replacementboard hatte ich mir von JLCPCB fertigen lassen. Das liegt schon 3 Wochen hier. Nur der ICS525-01 - Taktgenerator hatte noch gefehlt.


    Den auf dem Replacementboard vorgesehen Quarz habe ich nicht verwendet (da fand ich auf die Schnelle keine Bezugsquelle), sondern den auf dem Assy 250425 schon vorhandenen originalen Quarz.

    Das Replacemenboard musste dafür minimal angepasst werden.

    Was soll ich sagen... wieder einmal wurde ein defektes C64-Board vor dem vorzeitigen Ende gerettet. Das Board läuft wieder. :thumbsup:


    Gestern und heute nochmal 3 Sidekick64-Platinen gebastelt.


    Platine ist Version 0.3

     



    Diese werden demnächst auf dem Marktplatz angeboten. Zur Zeit bin ich dort aber noch nicht freigeschalten, kann also noch etwas dauern...


    Grüße Manfred


    Edit:

    Die ersten beiden Platinen habe ich hier beschrieben. Die behalte ich, bin nach wie vor begeistert.

    Inzwischen habe ich den bestellten Raspi 3A+ für die zweite Platine erhalten. Läuft einwandfrei und passt meiner Meinung nach aufgrund der etwas kleineren Platine noch etwas besser zum Sidekick64.

    Nachteil: Um volle Kompatibilität zu erreichen muss man eine Leitung zu HiRAM (z.Bsp CPU Pin28) legen. Diese Leitung ist am Expansionsport leider nicht vorhanden.

    Weiterer Nachteil: Der Expansionsport ist belegt. Man kann also keine weitere Karte verwenden (es sei denn man nutzt die Dual- oder Tripleport-Weiche von Jood , aber auch dann ist man eingeschränkt, was die Kartenauswahl betrifft.

    Heute 5 OpenC64Kernal-Cart's gebastelt.


    Das Projekt ist hier beschrieben.



    Mit einem 27C512er-EPROM können 8 Kernals über die 3 Adresswahlschalter ausgewählt werden.

    Die abgebildete Zusatzleitung bei einer der Karten hab ich zur Stromversorgung meines SD2IEC verwendet. Das läuft mit JiffyDOS bzw. JaffyDOS (mit integriertem Filebrowser) super.

    Vorteil: Das Kernal-ROM muss nicht ausgelötet werden. Der C64 kann (weitestgehend) im Originalzustand belassen werden. :)

    Nachteil: Um volle Kompatibilität zu erreichen muss man eine Leitung zu HiRAM (z.Bsp CPU Pin28) legen. Diese Leitung ist am Expansionsport leider nicht vorhanden. :(


    Es funktioniert zwar auch ohne diese Leitung, aber dann werden - soweit ich das verstanden habe - die RAM-Bereiche unter den ROMs nicht adressiert, was häufig zur Inkompatibilität führt (je nach Software/Spiel). :sonicht:

    .. gut gemeinter Rat meinerseits... KEINE funktionierenden IC´s in "unbekannte" Steckplätze stecken...


    => immer besser erst umgekehrt,... das IC in ein funktionierendes Board stecken, dann weiß man eindeutig, ob er defekt ist...

    Oh ja, da hast Du natürlich Recht.

    Ich hab's falsch rum gemacht. Zum Glück leben beide VICs noch. Glück gehabt.

    Werde ich künftig beachten.


    Hat jemand eine gute Bezugsquelle für ein MOS 8701 bzw. Replacement?

    Gestern hab ich ein C64-Mainboard Assy 250425 bekommen.



    Es gab kein Bild (wobei ich mir nicht sicher war, ob es ein schwarzes Bild war oder gar keins). Wie sich später rausstellte, war es gar keins.


    Nach prüfen der Spannungsversorgung (5V gut und auch 9V~ gut) hatte ich den Deadtest probiert.

    Nix, keine Reaktion.

    Als nächstes die PLA ausgelötet und mit einer GAL-PLA ersetzt. Wieder ein Fehlschlag.


    Heute dann die Haube über dem VIC entfernt und den VIC mit einem bekanntermaßen guten Exemplar getauscht. Wieder kein Bild.

    Mein nächster Verdacht ging auf den Taktgenerator MOS 8701 über dem VIC. Gegen ein anderes Exemplar aus einem anderen 425er-Board getauscht.


    Volltreffer: Der MOS 8701 war der Übeltäter. Die freundliche blaue Einschaltmeldung begrüßte mich. :thumbsup:


    Jetzt muss ich mich nach einem Replacement für den MOS 8701 umsehen, denn mein anderes Board wollte sein Chip natürlich wieder zurück...

    Die Metallkassetten waren damals schon doppelt so teuer wie Chromdioxid. Aber 30 Euro (knapp 60 DM !!!) hatten die dann doch nicht gekostet.

    Muss ich auf meine alten Schätze wohl gut aufpassen :streichel:

    Heute ein Naksmichi Tape Deck für einen Kunden repariert. Tolles Teil. Hat mal über 3000,-- DM gekostet. =O Da braucht man Führerschein für um das Ding zu bedienen.


    Der hat noch zwei davon, die ich überholen soll.

    Oh ja, da fällt mir ein, dass ich ja auch noch ein tolles Tape Deck im Keller stehen habe.

    Ein Yamaha KX-800 RS mit 3 Köpfen und Hinterbandkontrolle. Hab ich 1988 in der Lerche in Stuttgart gekauft für knapp 1.000 DM.


    Damals immer vom Tuner aufgenommen und alle 3 Wochen war eine C90-Chromdioxid Kassette voll. Dann ab ins Auto. :ChPeace

    Da gab es noch kein MP3 oder gar Streaming :sonicht:

    Wenn man mal von einem Freund eine LP oder (ja das gab es 1988 schon) eine CD bekommen hatte, dann wurde auch mal eines des sündhaft teuren Metallbänder verwendet. Gibt's die noch???


    Das gute Teil wurde 2018 mit neuem Riemen versorgt und die Kontakte gereinigt. Läuft immer noch 1a.


    Gestern zwei und heute zwei NeoRAM gelötet.



    Mit der kürzlich gelöteten bin ich nun stolzer Besitzer von 5 NeoRAMs. Siehe hier

    Jede bietet 2 MB-RAM.


    Alle funktionieren auf Anhieb.


    Was macht man nun mit solchen NeoRAMs?

    Zum Beispiel eine Neo-RAMDISK auf Laufwerk 2

    Der Befehl LOAD"<-",2 formatiert die Ramdisk. Danach sind auf Laufwerk 2 insgesamt 8184 Blocks frei.

    Durch die Stützbatterie bleiben die Daten auch beim Ausschalten des C64 erhalten.

    Die NeoRAM-Cartrige kann abgesteckt und zu einem anderen C64 mitgenommen werden. Die Daten bleiben drauf.

    Natürlich muss man vor dem Zugriff das neoramdrive-Programm laden.



    Hier läuft GEOS 20R mit 2 1581-Ramdrives als Laufwerk B und Laufwerk C. Damit lässt sich gut arbeiten :D


    Es gibt noch einige weitere nützliche Programme, die NeoRAM unterstützen.

    Heute 5 Joystickadapter von hexagon für den PC gemacht.



    2 Joysticks werden auf USB umgesetzt. Das Ganze wird mit einem AT-Tiny 2313 realisiert (es gibt auch eine Softwareversion für den 4313)

    Programmiert hab ich die AT-Tinys am TL866-Programmer, deshalb blieben die ISP-Sockel unbestückt.

    Das Projekt ist von hier und hier

    Leider hat der erste Adapter zunächst kein Lebenszeichen von sich gegeben. Grund war die fehlende bzw. falsche Einstellung der Fuses :platsch:

    Nachdem dies korrigiert war lief der Adapter auf Anhieb.

    Wird von Windows 10 im Gerätemanager ohne Treiberinstallation automatisch zwei mal als "HID-conformer Gamecontroller" eingebunden.

    Funktioniert mit Vice einwandfrei und man kann die gleichen Original-Retro-Joysticks wie am C64 anschließen.

    Damit hat man auch am Emulator beim Daddeln das gleiche Gefühl wie am C64 :applaus:



    Leider sind mir die männlichen Sub-D Buchsten ausgegangen. Nachschub ist aber bestellt.

    2 vorhande Sub-D-Stecker in gerader Ausführung waren noch in der Bastelkiste. Werden dann später gegen die gewinkelte Ausführung getauscht.

    Gestern ein WiFi-Modem nach SvenPetersen gebaut.

    Projekt ist von hier



    War einiges an ""Hühnerfutter" auf die Platine aufzulöten. Vor allem die kleinen SMD-MOSFETs waren etwas knifflig beim Löten weil nicht viel Platz drumherum. Hab es aber letzlich hinbekommen. :loet

    Heute hab ich dann die Firmware auf den WEMOS NodeMCU V3 aufgespielt.

    Das Flashtool esp8266_flasher von der empfohlenen Webseite hatte bei mir nicht funktioniert. Das Device wurde trotz korrektem COM-Port nicht gefunden.

    Hab mir dann ein anderes Flashtool (namens nodemcu-flasher) gesucht womit die Firmware einwandfrei einprogrammiert werden konnte.


    Nächste Hürde war dann die Einrichtung des Modems über das Terminalprogramm CCGMS am C64.

    Hier muss man mit AT-Befehlen arbeiten. Das habe ich seit Anfang der 90er nicht mehr gemacht.

    Aber mithilfe der Anleitung von hier hat es dann letztlich geklappt.


    Hier das Modem in Betrieb und nach Einwahl in eine Mailbox (BBS).



    Ein Gefühl wie in den seeligen 80ern bzw. 90ern umschlich mich :juhu:

    Wobei in den 80ern hab ich es trotz einiger Versuche nie geschafft mit dem C64 Online zu gehen. Ein selbstgebauter Akkustikkoppler hatte es nicht getan...

    Meine ersten Online-Erfahrungen waren mit BTX über Modem am PC in den frühen 90ern.

    Damals gehörten auch einige Besuche bei lokalen Mailboxen dazu. Die Telefonkosten waren horrend, das konnte man sich nur im Ortsnetz leisten.

    Das ging so: Kurz Online gehen, Fileliste herunterladen, Offline gehen. In Ruhe die Files aussuchen, die man herunterladen wollte. Dann wieder Online gehen und Download starten.

    Gebibbert, dass mit den verfügbaren 2400 bit pro sekunde nichts schiefläuft. Nach Ende des Downloads sofort wieder offline... Wer kennt das noch?


    Bleibt noch das Gehäuse. Die STL-Datei ist im Projekt enthalten. Muss mal wieder meinen 3D-Drucker anwerfen...

    Gestern und heute zwei Sidekick64 von Frenetic gebaut.


    Hatte mir die Platinen V03 schon länger bestellt, aber mich erst jetzt dran getraut die SMD-Teile zu löten.

    Inzwischen gibt es eine neue Platinenversion, die mir noch besser gefallen hätte, na ja vielleicht igendwann...


    Leider hatte ich zunächst die falschen 245er und 573er-Logikbausteine bestellt. Die bestellten TSOP-Versionen waren zu klein, also nochmal die korrekten größeren SOP20-Versionen nachbestellt. :honk:

    Lehrgeld halt, wenn man sich mit den SMD-Bausteinen noch nicht so gut auskennt. Die restlichen Bausteine hatten aber gepasst.


    Nächstes Problem war, dass ich die Pinheader für das OLED und schlimmer noch für den Raspi falsch eingelötet hatte. Hatte mir das Platinenbild für die Platinenversion 03 aus der Gitub-Seite ausgedruckt und mich daran orientiert.

    Dort waren männliche Steckleisten abgebildet, aber man braucht weibliche. Ausserdem war auf dem Bild die Steckleiste für den Raspi unten auf der Platine dargestellt, sie gehört aber von oben auf die Platine.

    Also die Steckleisten wieder ausgelötet und korrekt angebracht (nicht zur Strafe, nur zur Übung:freude)


    Nachdem aber gestern die erste Platine lief, habe ich heute gleich eine zweite gelötet. Diesmal (fast) ohne Probleme.

    Na ja, den R6 auf der Rückseite hatte ich zunächst falsch als 100nF-Kondensator bestückt, statt 10K-Ohm-Widerstand. Konnte also nicht laufen, aber der Fehler war schnell gefunden und beseitigt.


    Nun erfreue ich mich an zwei Sidekicks (auch wenn ich derzeit nur einen Raspi3B besitze). Ist ein tolles Stück Hard-/Software. Die Möglichkeiten sind enorm und haben mich sehr beeindruckt.

    Vielen herzlichen Dank an Frenetic und alle die mitgeholfen haben. :thnks:



    Hab mir jetzt noch einen zweiten Raspi bestellt. Die Version 3A+ soll auch gehen und die kostet bei Pollin nur 24,50 €.

    Vor ca. 2 Wochen habe ich eine PLA20V8 gelötet und in mein 407er - Board eingebaut.

    Dessen Original C= - PLA 251064-01 war leider plötzlich gestorben. Vorübergehend - weil vorhanden - wurde der Rechner notdürftig mit einer 27C512-EPROM-PLA betrieben.


    Da man ja immer min. 5 Platinen bestellen muss, habe ich heute die 4 restlichen PLA20V8 fertig gemacht.

    Dazu mussten 8 GAL20V8B Bausteine programmiert werden (je PLA werden 2 benötigt)


    Gestern wurden noch fehlende weibliche Sub-D Buchsen geliefert. Da habe ich einen Joystickumschalter gebastelt.

    Projekt: https://github.com/tebl/C64-Joystick-Switcher



    Endlich ist Schluß mit dem ewigen Umstecken, da die Spielehersteller sich nie einig wurden, welcher Joystickport denn nun genutzt wird.


    Zwar ist mir beim Umstecken noch nie ein VIA6526 gestorben, aber die Gefahr besteht ja leider, wie man immer wieder liest.



    Nachdem ich den ersten gestestet hatte, war ich begeistert und es wurden die restlichen 4 Platinen dann auch noch bestückt.

    Bei den letzten 2 fehlen mir zwar noch die 4053er-Multiplexer, aber die Bestellung inzwischen raus.



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