Posts by manfred.moser

    Die letzten Tage meine Vissmann Gasheizung repariert.


    Symptom:

    Schon seit März blieb die Heizung sporadisch morgens hängen. Der Gasbrenner solle eigentlich - nach der Nachtabsenkung - morgens wieder anspringen, tat er aber manchmal nicht.

    Laut Anzeige im Display sollte der Brenner laufen (Flammensymbol an), tat er aber nicht. Die Temperatur blieb demzufolge bei 20 bis 30 Grad hängen. Brauchwasser kalt. Heizkörper kalt.


    An der Bedienung konnte man einstellen was man wollte (z.Bsp. Kaminfegermodus, Partymodus, usw.), der Brenner lief nicht.

    Das einzige was half. Heizung Aus und wieder Einschalten. Dann wurde - so schien es - ein Reset gefahren, die Relais klickten und nach ca. 1 Minute sprang der Brenner wieder an.


    Es lief dann meist einige Tage wieder, bis irgendwann das Spiel von vorne losging.


    Zuerst die Düsen gereinigt und die Zündkabel und Kontakte geprüft, sah aber normal aus und half auch nicht.

    Immer wenn morgens das Wasser nicht warm kam, kurz in den Keller gerannt, Heizung aus und wieder an, dann ging es wieder.


    Weil es nur sproradisch vorkam, hab ich das Problem eine Weile vor mir hergeschoben.

    Der Schornsteinfeger kam zwischenzeitlich mal und hat bei seinen Messungen gute Werte bescheinigt. Die Heizung ist Baujahr 2007, da sollte die grundsätzlich schon noch i.O. sein.


    Die letzten Tage kam das Problem aber häufiger vor, zuletzt fast schon täglich, deshalb musste jetzt was passieren.


    Weil der Brenner recht zuverlässig nach Aus-/Einschalten wieder startete, hatte ich zunächst die Steuerung in Verdacht, evt. Absturz der Software, schlechter Kondensator im Netzteil oder sowas in der Art. Weiterhin Recherche im Netz nach Serviceanleitung. Die gabs tatsächlich und hat wertvolle Hinweise geliefert.


    Also Hauptschalter Aus und den Deckel der Steuerung mal abgenommen. Das Netzteil konnte man abziehen. Die Kondensatoren sahen optisch gut aus.



    Dann mal das Bedienteil abgenommen uns inspiziert. Auch da konnte man nicht viel sehen.


    Als nächstes den Relaistest durchgeführt. Der Brenner sollte lt. Serviceanleitung eigentlich bei Relais 1 auf "On" laufen, tat er aber nicht.

    Über den X12-Stecker (der weiße zweipolige Stecker, sieht man auf dem ersten Bild) konnte man den Relaiskontakt überbrücken, also ein Kurzschlußkabel gebaut und überbrückt.

    Dazu hatte ich die Heizung aber ausgeschaltet. Nach wiedereinschalten lief der Brenner mit der Überbrückung, ohne ging er wieder aus.


    Blöderweise lief der Brenner nach Aus- und Wiedereinschalten sowieso meist. Das Brennerrelais war trotzdem auf jeden Fall mal der Hauptverdächtige.

    Ein neues Relais bestellt und in der Zwischenzeit gehofft, dass der Fehler wieder auftritt.


    Der Brenner lief ein paar Tage normal bis er irgenwann morgens mal wieder hängenblieb.

    So jetzt nochmal Relaistest. Brenner lief nicht an.

    Dann X12 überbrückt und zu meiner Überraschung lief der Brenner immer noch nicht an. Also waren es die Relaiskontakte wohl doch nicht.


    Wenn ich das Kabel zum Brenner (brauner Stecker) abzog und wieder einsteckte, dann startete der Brenner.

    Somit stand fest, dass es nicht an der Steuerung lag, sondern irgendwas mit dem Brenner selbst nicht in Ordnung war.


    Der Vitagasbrenner wird über eine Honeywell-Platine gesteuert. Dort ist die Zündung integriert und es wird das Gasventil gesteuert.

    Mal den Deckel gelupft, aber an der Platine wollte ich nicht rumpfuschen, zumal die unter Netzspannung arbeitet.


    Bei Vissmann kostet die Platine als Ersatzteil ca. 450 Euro.

    Das musste günstiger gehen...

    Bei EKA hab ich einen Verkäufer gefunden, der dieselbe Brennersteuerung übrig hatte. Sein Gasbrenner sei undicht gewesen und komplett ersetzt worden.

    Die Steuerung sei immer zuverlässig gelaufen und er hat sie für 36 Euro angeboten.


    Heute kam die Steuerungsplatine. Links die neue, Rechts meine defekte. Passt überein:)


    Dann die alte Steuerung abgebaut. Die neue eingebaut und eingeschaltet.


    Zunächst passierte nichts. Klar die Kesseltemparatur betrug ca. 50 Grad und da musste nichts nachgeheizt werden.

    Also den Kaminfegermodus gestartet.

    Sofort lief der Brenner an. Bingo! Das war es wohl gewesen. :thumbsup:


    Die nächsten Tage noch etwas beobachten, aber bin guter Dinge, dass damit wieder alles in Ordnung ist.


    Gruß Manfred

    Das lässt sich doch nachrüsten, oder hat er auf Pin 7 was anderes drauf?

    Nein, Pin 7 ist frei und könnte problemlos mit 5V belegt werden. Leider hilft das nichts.


    Das Problem ist Pin 8, der liegt nicht auf GND - wie es eigentlich sein sollte - sondern über einen Pullup 10k an +5V.

    Erst die NPNs schalten dann die entsprechenden Leitungen der Keyboardmatrix.

    Und das lässt sich nicht so einfach ändern, da müsste man die Anbindung komplett anders lösen.


    Das ist es nicht wert. Funktioniert mit einem stinknormalen Joystick, der halt nur Schalter hat, ja.


    Danke für die Links. :thnks:

    Ja der letzte mit 11 Pins könnte tatsächlich passen ... aber halt, der WriteProtect liegt auf der falschen Seite. Der liegt bei meiner Platine seitlich, mit PA15 bezeichnet.



    Wieder nicht der richtige. Leider hab ich keine BOM zu der Platine, wo vielleicht die korrekte Bezeichnung des SD-Slots dringestanden hätte.


    Den 11Pin-Slot hätte man aber sicher passend machen können. Man müsste den WriteProtect halt mit einem kleinen Draht anschließen.

    Mal seh'n vielleicht bestelle ich den mal, kostet ja nicht die Welt. Hab ja noch 4 weitere Platinen, die noch auf einen Aufbau warten.

    Aber das Timingproblem, das hier im Thread so viel Probleme machte und das in der zx81sharp-Platine behoben ist, hat er nicht gefixt? Seltsam.

    Stimmt, das hat mich auch gewundert. Meine Platinen liefen alle erst mit dem CPU-Clk-Fix.

    Vielleicht kommt es drauf an, wie schnell auf das ROM zugegriffen werden kann. Wenn das ROM schnell genug ist, dann geht's auch ohne Fix.


    Hab mich jetzt aber noch an ein anderes Problem herangemacht, das ich bis jetzt mit dem Joystickanschluß hatte.

    Sobald ich den Joystick nur am ZX81+38 eingesteckt hatte wurde gleich Dauerfeuer gegeben (also schnell hintereinander "0" gedrückt). Die Tastatur war solange blockiert.


    Es hat sich herausgestellt, dass es nur an meinem Joystick lag. Den hab ich immer mit meinen diversen C64 benutzt und da hat er einwandfrei funktioniert.

    Dieser Joystick (wie heist der noch gleich? Leider ist der Aufkleber ab) benötigt eine 5V-Speisung und die liefert der ZX81-Joystickanschluß nicht, was dann zu unvorhersehbaren Ergebnissen führt.Wie gesagt, an meinen C64er hat der Joystick immer problemlos funktioniert, deshalb hat mich das gewundert. Da muss man erst mal drauf kommen.




    Mit einem anderen ganz gewöhnlichen Joystick funktioniert der ZX81-Joystickanschluß aber problemlos.

    Er ist halt nur nicht mit solchen Joysticks kompatibel, die 5V-Speisung benötigen.

    Also wieder was dazugelernt. :)

    Für meine Final Expansion 3 hab ich trotz intensiver Recherche keinen passenden SD-Slot gefunden. Die großen SD-Slots sind wohl heutzutage rar geworden.

    Die einzigen die verfügbar waren, haben einen anderen Pinout und dann passt es leider auch nicht.

    Hab jetzt aber einen anderen Workaround gefunden.


    Die SD-Adapter von groß auf klein, liegen ja fast jeder Micro-SD-Karte bei. Von denen hab ich massenhaft hier rumliegen. Meist braucht man die eh nicht.

    Einige Recherche bezüglich Pinout des Adapters und Pinout der FE3-Platine hat mich etwas Zeit gekostet.:gruebel


    Aber jetzt ist die Lösung da.

    Kurze Drähte an den Adapter gelötet und die entsprechenden Pins auf der Platine verzinnt.

    Dann doppelseitiges Klebeband auf die Rückseite geklebt und verlötet.



    Die Pins 20 (WriteProtect) und 16 (ChangeDetect) mussten noch auf Masse gelegt werden. Sonst erkennt SD2IEC keine eingelegte SD-Karte.


    Vorteil dieser Lösung: Man kann Micro-SD-Karten benutzen. Die SD-Adapter sind, wie gesagt, massenweise verfügbar und heutzutage arbeitet ja auch kaum noch jemand mit den großen SD-Karten.

    Nachteil 1: Es gibt keine WriteProtect-Erkennung (die wurde dauerhaft auf Masse gelegt). Aber die gibts bei MicroSD-Karten sowieso nicht. Hab ich auch noch nie vermisst.

    Nachteil 2: Man darf die MicroSD-Karte nicht im laufenden Betrieb entfernen bzw. wechseln. Ein Kartenwechsel wird nicht erkannt. Tut man es doch ist Datenverlust die Folge.

    Aber auch das hab ich noch nie bei meinen anderen SD2IEC getan. Wenn man mal was neues auf die SD-Karte aufspielen will schaltet man den VC20 aus und trägt die SD-Karte zum PC.


    Ich kann mit der Lösung gut leben. Muss dann halt das Gehäuse etwas anpassen, damit man an die Micro-SD noch gut rankommt.


    Ob alles funktioniert, kann ich erst sagen, wenn das inzwischen bestellte DIP32-RAM HM628512 da ist.

    Für den ATMega 644 bzw. 1284 muss ich mir wohl einen von meinen anderen SD2IEC leihen, bin jedenfalls nicht bereit dafür Mondpreise zu zahlen.:abgelehnt :teur:

    Ist LarsP-Layout, somit einfach möglich.

    Heute mal angefangen eine Final Expansion 3 für den VC20 zu basteln :hammer:


    Zuerst mussten die kürzlich angekommenen ATF1504AS programmiert werden, was sich dann als Herausforderung herausgestellt hat.

    Na ja mit Hilfe der Anleitung aus bigby 's Hackup.net hab ich es dann hinbekommen. Danke an bigby , bist immer wieder so eine Hilfe für mich :)


    Auf einem Steckbrett und mithilfe eines PLCC44-Adapters hab ich einen Programmieradapter gebastelt.


    Meine 5 gelieferten ATF1504AS wurden zum Glück auf Anhieb erkannt und liesen sich problemlos programmieren. :puhh: Vorheriges Löschen war nicht erforderlich.


    Als nächstes hab ich die Flashbausteine A29040B auf dem TL866 mit einem Image der Firmware R022d bespielt.


    Dann gings ans Aufbauen der ersten Platine.

    Hier teilbestückt, noch ohne ICs und ohne SD-Sockel


    Bin dann aber mangels passender Teile nicht weitergekommen.

    Für die RAMs HM628512 hatte ich mal SMDs bestellt. Der Plan war nun die mithilfe von SOP32-Adaptern auf DIP32 umzurüsten.

    Leider haben die hierfür bestellten SOP32-Adapter nicht gepasst. Der Abstand der Lötpads war schlicht zu schmal. :honk:


    Auch der SD-Slot hat nicht gepasst. Plan war aus in der Bastelkiste vorhandenen SD-Adaptern den Slot mit Heißluft auszulöten und dann auf die Platine zu verfrachten.

    Leider brauchte ich das gar nicht zu versuchen, denn bei genauer Betrachtung passte auch hier das Layout nicht überein.


    Muss jetzt noch passende SD-Slots und DIP32 RAMs bestellen.


    Ferner fehlen mir die ATMega 644 bzw. 1284 für den SD2IEC-Teil der Schaltung.

    Die Dinger sind mittlerweile fast gar nicht mehr erhältlich, und wenn dann nur zu unverschämten Preisen.

    Hat jemand eine Bezugsquelle zu annehmbaren Preisen?


    Viele Grüße

    Manfred

    Heute mal die MOS-Chips, die ich aus meinem Ausschlachtboard ausgelötet habe, getestet.



    Die 8500 CPU und den 6526 VIA hab ich in einem 250407er-Board getestet, das diese Chips gesockelt hatte. Für den VIA extra das Diag-Harness angeschlossen. CPU und VIA laufen beide :thumbsup:

    Den 8565 VIC hab ich wegen der anderen Spannungspegel natürlich in einem anderen 250469-Board getestet. VICs sind ja alle gesockelt. Auch der läuft :thumbsup:


    Die ausgelöteten RAMs und das Kernal/Basic-ROM sind noch nicht getestet.

    Lötest du nicht das Charcter Rom aus ?

    Die gehen auch mal kaputt :)

    fepo :


    Das Char-ROM war bei dieser Ausschlachtplatine von vornherein gar nicht dabei. Das ist aber nicht schlimm, denn dafür gibt's ja Ersatzmöglichkeiten.

    Blöder ist, dass auch der linke der beiden VIA 6526 nicht dabei war, den hätte ich brauchen können. An seinem Platz ist eine schlecht eingelötete Präzisionsfassung zu sehen.

    SID und MOS8701-Taktgeberbaustein fehlten auch, aber dafür gibt's ja auch Ersatzschaltungen.


    Na ja, wenn CPU 8500, der andere VIA 6526 und VIC 8565 laufen, dann kann ich nicht meckern. Muss die aber noch testen, bin noch nicht dazu gekommen...

    Hab 10 Euro für die Schlachtplatine gezahlt. Für den VIC wollte er nochmal 10 Euro haben und mit Gehäuse und Versand bin ich dann in Summe auf 30 Euro gekommen.

    Heute mal einige MOS-Chips aus meinem kürzlich eingetroffenen Schlachtboard ausgelötet. :loet

    Es geht mir um Teilebeschaffung für das geplante 250466+ - Board von 0xdeadbeef aus der Sammelbestellung von ADAC .


    Hier die 8500-CPU. Zuerste eine Seite entlötet.... dann die andere, dann war der Chip auch schon draußen :)

    Zum Entlöten verwende ich eine ZD-915-Entlötstation, bin ganz zufrieden damit.


    Als nächstes den CIA am Tastaturanschluß.

    Das Lötauge von Pin 15 hat etwas gelitten, aber habs von oben und unten durchgemessen. Ist noch genug Kontaktfläche vorhanden, sollte kein Problem werden.


    Wo ich schon mal dabei war musste auch noch das Kernal/Basic-ROM raus.


    Als nächstes dann noch die beiden RAM-Bausteine. Die kann ich ja auch für das geplante 250466+ - Replika - Board verwenden.


    So sah das Ausschlachtboard nun aus...

    Hab mit mir gerungen, ob ich mich an die Super-PLA rantrauen soll, hab's aber erst mal gelassen. Die kann ich für das geplante 250466+ Replika-Board eh nicht verwenden.


    Für die entfernten Chips hab ich dann Sockel eingelötet, vielleicht kann ich mit dem Board ja mal noch was anfangen und wenns nur zum experimentieren ist.


    Die ausgelöteten Chips werde ich als nächstes dann mal in einem anderen Board testen. Ich hoffe die sind noch heile.

    Mist... welcher von meinen zwölf C64 hatte jetzt die CPU und VIA gesockelt? Luxusproblem, wenn man zuviel davon hat :saint:

    Ich meine es war nur bei einem Board der Fall. Muss ich wohl mal bei einigen auf Verdacht unter den Deckel schauen.

    Nicht heute gebastelt, sondern schon seit Montag...


    Das Gehäuse meines C64-II mit dem 250466er-Board aufgehübscht. Gereinigt war es schon, aber es hatte Gilb.

    Nach 4 Tagen (und Nächten) im Oxibad sieht es jetzt wieder gut aus :thumbsup:


    Vorher --------------------------------------------------Nachher:


     


    Auseinandergebaut und vergilbte Tasten entfernt... dann ab ins Oxibad


    Nach 4 Tagen aus dem Bad rausgeholt, mit klarem Wasser gut gespült und nochmal 2 Stunden außerhalb des Bades in die Sonne gelegt.


    Dann wieder zusammengebaut


    Der Gilb ist noch nicht komplett weg, aber sieht um Längen besser aus als vorher.


    Grüße Manfred

    Hier das versprochene Video vom Ladevorgang:


    Tapeloading ZX 1K Chess vom Handy:

    [External Media: https://youtu.be/mZajUCCx7TA]


    Mit dem Handy zu laden ist natürlich wenig Retro. Deshalb hab ich die Wav-Dateien vom Handy auf Cassette überspielt.

    Im Keller fand ich noch eine Cassette mit C64-Spielen auf der A-Seite. Die B-Seite war leer und die musste jetzt für die ZX81-Spiele herhalten :emojiSmiley-01:

    Meine Technics-Anlage steht direkt neben dem Computer. Wird normalerweise für C64-Sidekick-Stereo-Wiedergabe genutzt, jetzt halt mal für Tapeloading vom ZX81, nur vorübergehend ;) )


    Also den Ear-Anschluß vom ZX81 an den Phones-Ausgang der Technics-Anlage angeschlossen und den MIC-Anschluß vom ZX81 an den AUX-Eingang der Stereoanlage.

    Somit war LOAD und SAVE möglich.


    Jetzt ZX 1K Chess vom Tape geladen:

    [External Media: https://youtu.be/8IK39yNkb4s]


    Damit man den Ladeton mithören konnte, hab ich parallel noch den Kopfhörer mit angeschlossen. Die Anlage schaltet nämlich sofort die Lautsprecher stumm, wenn man den Phones-Anschluß belegt.

    So jetzt funktioniert das Loading standesgemäß vom Band :)


    Dann hab ich natürlich noch ein paar andere Spiele geladen:


    Der Klassiker schlechthin ist 3D-MonsterMaze:

    Hier gibt es kein Autostart, man muss RUN eingeben, nachdem das Spiel geladen ist.

    Begrüßungsbildschirm:


    Dann folgt ein längliches Intro:


    Jetzt werden Daten eingelesen, das geschieht im Fast-Mode, der Bildschirm wird für 30 Sek dunkel. Dann startet das eigentliche Spiel:


    Da man das Spiel stoppen kann, hab ich gleich mal versucht, ob auch ein SAVE auf Tape funktioniert.

    Ja das ging. Es lies sich hinterher auch wieder LOADen.

    [External Media: https://youtu.be/EZpAB3QWB6E]


    Man beachte den SAVE-Befehl unten auf dem Bildschirm ganz am Anfang des Videos.

    Es ist nur der Anfang des SAVE-Vorgangs im Video. Bei 3D-MonsterMaze dauert es (weil 16K-Spiel) ca. 4 Minuten, bis der SAVE-Vorgang erledigt ist.


    Hier noch Galaxians, welches auch mit Joystick gespielt werden konnte. Hatte allerdings ungewollt Dauerfeuer. Da muss ich nochmal schauen warum.

    Bei diesem Spiel aber eher günstig.



    https://youtube.com/shorts/y8-CmaWI3k0


    Zum Schluß noch Frogger ausprobiert:



    [External Media: https://youtu.be/xXGHGirZhTc]


    [External Media: https://youtu.be/5gqJIr6XXPE]


    Für heute soll's das gewesen sein. Ich bin positiv überrascht, wie problemlos das Tapeloading mit dem ZX81 funktioniert. :thumbsup:


    Viele Grüße

    Manfred


    Ergänzung:

    Das Laden vom Handy funktioniert übrigens auch mit MP3-Dateien. Hab mal testweise eine Wav-Datei zu MP3 umcodiert und auf das Handy geladen. Hat er anstandslos genommen.

    So, wie angekündigt hab ich heute mal das Tapeloading ausprobiert... und es funktioniert :thumbsup:


    Wie bekomme ich denn ZX81-Spiele zum laufen? :nixwiss: Das hab ich mich erst gefragt... und nach einigen Netzrecherchen war ich schlauer.:platsch:

    Die Spiele gibt's im Netz als "P"-Dateien. Z.Bsp. hier

    Auf der Seite gibt es unter "Utilities" auch einen "Java ZX81 Tape Converter". Download als "Jar"-Datei. Eine Java-Runtime-Umgebung muss auf dem PC installiert sein.


    Und so hat's für mich funktioniert:

    Das heruntergeladene Spiel (zip-Datei) zuerst in ein Verzeichnis entpacken.

    Dort hinein habe ich auch die "Jar"-Datei vom Tape Converter kopiert.


    Dann wird der Tape Converter per Doppelklick gestartet und über den Open-Dialog die P-Datei des Spieles geladen.

    Ein Statusfenster erscheint, dieses kann einfach geschlossen werden. Anschließend unter "Save as" als Wav-Datei abspeichern. Damit liegt das Spiel als Audio-Datei vor.


    Die Wav-Datei hab ich dann aufs Handy in einen Ordner kopiert


    Mein altes Samsung S4 - läuft inzwischen mit Lineage-OS 18.1 (Android 11) - hat mir dabei gute Dienste geleistet.

    Das hat nämlich noch eine 3,5mm-Klinke für Kopfhörer. Man das ist von 2012, also auch schon fast Retro (...hust).

    Über ein Stereoverbindungskabel mit 3,5mm-Klinke auf jeder Seite wurde das Handy an den "Ear"-Anschluß des ZX81 angeschlossen.


    Jetzt auf dem ZX81 den Befehl LOAD"" eingeben und Enter drücken. Der Bildschirm wird schwarz. Dann auf dem Handy die Wave-Datei abspielen.

    Beim Laden kommt ein spezielles Bildschirmmuster.


    Die Lautstärke auf dem Handy musste ich dabei ziemlich laut stellen, auf ca. 90%. Man sieht es am Bildschirmmuster, wenn es zu leise ist, gibt's nur leichte Streifen.

    Wenn es richtig eingestellt ist, startet nach Ende der Wav-Datei das Spiel...


    Voilà... 1K ZX Chess läuft :thumbsup:


    Ich versuch mal ein Video vom Ladevorgang zu machen und natürlich noch andere Spiele auszuprobieren... Stay tuned!


    Viele Grüße

    Manfred

    Wie nachbausicher ist das Projekt eigentlich im allgemeinen? Ist da "zusammenlöten, einschalten, geht" eher die Regel oder die Ausnahme?

    Gibt es eine "known to work" BOM mit zur Zeit gut verfügbaren Bauteilen?


    Reizen würde mich sowas ja auch mal, Löterfahrung ist auch vorhanden, aber die Timings von verschiedenen 74x-Varianten auszuknobeln liegt dann doch jenseits meines Erfahrungs- und Zeithorizontes ;(

    Also mit dem CPU-clk-Fix hat es bei mir dann ohne Probleme sofort funktioniert. Die Boards #3 bis #5 liefen damit auf Anhieb (außer dass CPU #5 defekt war natürlich).

    Und mit den Boards #1 und #2 hab ich - nachdem der Fix einbaut war - verschiedene 74x-Varianten durchprobiert. Die sind alle gelaufen, siehe Beitrag #59 weiter vorne im Threadverlauf.


    Wer jetzt in den Nachbau einsteigen will sollte auch mal überlegen, ob er nicht die Platinen in der Variante von Sascha Ittner bestellt.

    Dort ist der CPU-clk-Fix schon eingebaut und noch einige andere Änderungen/Verbesserungen.


    • fixed pinout of tape connectors CO2/CO3
    • fixed rotation/position of keyboard connector J3
    • fixed CPU clock phase
    • fixed position of connectors and mounting holes
    • replaced USB power connector with 2.1/2.5 mm power plug
    • simplified memory address decoder to allow full usage of RAM/ROM memory
    • fixed video output sync latch to avoid ghost lines


    Allerdings kann es sein, dass die von mir verwendeten STL-Dateien für das Gehäuse von bigby nicht mehr passen, da er die Positionen von Anschlüssen und Montagelöchern verändert hat. Dafür ist es näher am Originalgehäuse vom ZX81 aus den 80ern. Mag sein, dass es dafür auch STL-Dateien im Netz gibt. Hab ich jetzt nicht weiterverfolgt.

    Auch der Keyboard Connector hat ein anderes Pinout. Wenn man das Keyboard von bigby verwenden will, muss man das Kabel zu J3 drehen.


    Edit:

    Achso ja die BOM von mahjongg's Github funktioniert grundsätzlich.

    Hier die BOM nochmal als PDF, weil nicht jeder mit den ODS-Dateien klarkommt.

    ZX81BOM.pdf

    Der Vollständigkeit halber...


    Das Bodenteil fürs Gehäuse von Board #1 ist jetzt auch fertig geworden.

    Nach 10Std 21Min war der 3D-Drucker fertig und hatte grade mal noch ca. 10cm Restfilament. :roll:

    Glück gehabt, denn sonst wäre es vergeblich gewesen... :puhh:


    Also #1 auch fertiggestellt und getestet:


    Hier jetzt die Galerie der glorreichen 5, mal draußen fotografiert :applaus:


    Bin Megastolz auf meine 5 Schönheiten :ChPeace

    Viele Grüße

    Manfred