Posts by ckoe

    @ckoe Das macht man natürlich vor allem dann WENN man den SID-Sound verwenden möchte. Wenn man einen typischen Analog-Sound haben will dann nimmt man natürlich einen typischen Analog-Synth.

    Ja ok, wenn man den SID Sound wirklich mag, dann ist das ok. Ich habe ihn nur von der Qualität und den Möglichkeiten mit heutigen günstigen AnalogSynths verglichen und da kann der C64 nur hochhaus verlieren. Filter, Hüllkurven etc. sind ja alle nur sehr begrenzt einstellbar. Für damals war das allerdings der Wahnsinn.

    Ich liebe ja Analog Synthesizer Sounds, aber für ca 135,-EUR bekommt man da schon einen vollwertigen Analogsynth der um Länger besser klingt als das was der C64 da bringt. Für einen alten Heimcomputer ist das toll, aber als Synthesizer...naja.


    Zum Jammen würde ich mir eher sowas hier holen, da hat man um Längen mehr von.



    Hier wird das Signal nochmal durch den PC geschickt für die FX, aber trotzdem sehr nett:

    Mich interessiert auch nur die Differenz zwischen CRT und FlachTV, aber wenn wir durch einen ungeeignete Methode bis zu 20ms Fehler drin haben, dann bringt auch die Differenzbildung keine wirklich aussagekräftige Werte.

    Für einen Test würde ich ein C64 Programm schreiben welches von Schwarz auf Weiß auf dem Bildschirm schaltet und irgendwie ein Pin am Userport von 0 auf 1 schaltet. Dann mit einem Arduino die beiden Signale messen(einmal Userport und per Fotodiode am Bildschirm) und die Verzögerung über ein LCD Display anzeigen.
    So könnte man schön die Verzögerung von einem Flachmann gegenüber einer Röhre vergleichen ohne aufwändige Videogeschichten.

    Das ist genau die Haltung, die seitens Politik und Großkonzernen erwartet und gern gesehen wird: "Ich hab doch nichts zu verbergen!" Ich würde eher sagen: Ich bin solange unschuldig und unverdächtig, bis mir das Gegenteil bewiesen wird. Daher bin ich auch nicht ohne Grund zu überwachen, auszuspionieren, abzuhören und es sind auch keine Daten über mich zu sammeln, über das absolute Mindestmaß hinaus.
    Du siehst, ich bin bereits so wichtig, und zwar zumindest mir selbst.

    Ja, die Frage ist eben; Wie lange noch? Diese Freiheit haben unsere Väter, Großväter, usw. teilweise mit ihrem Blut erkämpft. Der Luxus, dass wir uns darum keine Gedanken machen müssen, dass wir uns z. B. leisten können, nicht zur Wahl zu gehen, weil es uns nicht interessiert oder weil wir schlicht "grad keine Zeit haben", ... dieser Luxus ist in Wahrheit ein recht dünnes Polster.
    Dass der Mensch frei ist und seine Würde unantastbar gilt noch nicht sehr lange, verglichen mit der Zeitdauer, in der es den Menschen gibt. Schade, dass sich nicht mehr Menschen Gedanken dazu machen.


    Aber ja, genau diese Freiheit erlaubt es jedem einzelnen auch, sich einen Dreck darum zu scheren. Jeder wie er will und kann. Noch zumindest.

    Ich habe kein Problem mit dem Verkauf von anonymisierten Daten. Ja, ich weiß schon wir werden alle in 1984 enden und wird alles ganz schlimm werden, das wird mir seit Jahrzehnten versprochen. Unterm Strich wird immer alles besser für mich...is ja komisch oder?

    Hey und ich dachte Google wäre schlimm :D (haut aber leider nicht hin deine Stasi Methode) Gibt es einen Grund warum du mich hier öffentlich diskreditieren willst, ich meine solche Frage hättest du auch per PM schicken können, aber öffentlich an den Pranger stellen macht mehr Spaß, oder?

    Ne, nicht erste Sahne, aber Fakt ist dass es uns immer besser geht und da muss viel mehr gut laufen als schlecht. Perfekt wird es nie sein.


    Schlecht ist. wenn man der Negativpresse verfällt, denn mit verzerrten NegativNachrichten lässt sich viel mehr Geld verdienen, als mit PositivMeldungen. Was würde heise.de machen wenn die vielen Google, Microsoft, Facebook, WhatsApp Nutzer berichten dass im Großen und Ganzen die Sachen wunderbar funktionieren? Oder wenn Bild nix mehr zum hetzen hätte?


    Wenn ich auf alles verzichten würde was gerade in den gewissen Hipster Kreisen als falsch angesehen wird, dann würde ich mir lieber die Kugel geben.


    Ich halte es so, dass ich sie Sachen selbst teste und sehe ob sie für mich gut funktionieren. Klar weiß ich dass man die anonymisierten Daten, die Google und Co verkaufen(was ich nicht schlimm finde, schließlich ist das die Bezahlung damit ich deren Sachen nutze) mit gewissen Aufwand auch Deanonymisieren kann, aber mein Gott. Falls ich mal irgendwann so wichtig werde, dass es die Öffentlichkeit interessiert wann ich welches Lustige Bildchen von Beste.de auf FB gespostet habe, dann soll sie das veröffentlichen. Und wen ich irgendwann bei Bild.de lese, wann ich meiner Freundin ein Kusssmiley und eine Gute Nacht geschickt habe, bitteschön. Von mir aus sollen sie auch meinen Kontostand veröffentlichen. Der ist super spannend, am Anfang des Monats ist Geld drauf und am Ende ist weg, die reinste Zauberei^^(Das ist hier alles etwas ironisch gemeint)


    Achja, früher gab es den Datensupergau, jeder konnte im Telefonbuch nach mir suchen und wusste wo ich wohne...man habe ich da immer schlecht geschlafen^^


    Ich halte den ganzen Phobien und das Gejammere um Weitergabe der anonymisierten Daten für komplett überzogen und übertrieben. Die Gesetze müssen schärfer werden und die großen Monopolisten müssen bei Verstößen zur Kasse gebeten werden. Genau in die Richtung geht es ja auch derzeit. Gut bis das alles gut funktioniert wird auch mal falsch abgebogen, aber nur durch Fehler lernt man.


    Wenn die Politik weiter mein Leben so toll verbessert, wie in den letzten 30 Jahren, dann habe ich volles Vertrauen in die Zukunft.(Au Backe jetzt nutzt er M$ und findet auch noch die Politik soweit ok, das muss ja ein Trottel sein, der nix weitet tut als dumm der Herde hinter her zu rennen)


    Wer sich den Aluthut aufsetzen möchten und die German Angst frönen will, der soll dies tun. Ist ja zum Glück ein freies Land. Ich für meinen Teil haben kein Problem mit Microsoft, FB, WA, Google(also auch YouTube/Android etc). Funktioniert alles wunderbar und eher trifft mich ein Blitz beim Scheißen als dass mir durch meine IT-Nutzung auch nur der geringste Nachteil gegenüber den Alternativen entsteht. Wer das anders sieht, kann gerne eine Wette mit mir abschließen, wie viel Böses mir doch in den nächsten 5 Jahren passieren wird, wenn ich weiter so sorglos auf "Linux und Tor" verzichte.

    Hersteller hauen. Der hat miese oder faule Programmierer... Chrome kommt mir nicht auf die eigene Kiste, da ist mir zuviel Google drin.

    Hehe, ja bis jetzt geht ja wieder alles, also blieben die Programmierer erst mal ungeschlagen^^ Google, Facebook und Co nehme ich alles zu 100% mit. Meine Boykottierephasen habe ich hinter mir, die haben immer nicht lange gehalten. Um Datenschutz soll sich die Politik kümmern.

    Die Chrome Engine ist toll. Manche Menschen haben ja Probleme mit der Datensammelwut von Microsoft und Google und Co. für solche Leute ist Chrome natürlich nix. Ich nutze Firefox weil man da automatisch so schön die History/Cache etc beim Beenden löschen kann, ansonsten bin ich mit Chrome besser gefahren, da dort wirklich alles funktioniert, insbesondere Browsergames, die ich gerne mal mit meiner Tochter gezockt habe, da waren dann Sachen dabei die unter Firefox nicht liefen.


    Ich schaue mir das mit Firefox noch eine Weile an und wenn sich die Software verschlechtern sollte dann installieren ich wieder Chrome und gut ist.

    Ich nutze das was bei mir ein einfachsten funktioniert. Für Ideologien in der Soft- oder Hardwarewahl bin ich einfach zu alt. Wenn Firefox noch mehr Probleme macht geht es eben wieder zurück zu Chrome und gut ist. Ich weiß Orwell wartet schon um die nächste Ecke, kann er gerne machen...macht er ja schon seit Jahrzehnten^^ Ich bin es leid mich für meine Windows/Google/Android/FB/WA/PayPal Nutzung zu rechtfertigen. Wem die Sachen nicht gefallen, der soll sie nicht nutzen, aber missionieren muss mich keiner mehr.

    Gute Frage, für mich ist das Programmieren auf C64 und Amiga eher eine geistige Herausforderung zusammen mit dem Nostalgie-Gefühl. Da ist man schon stolz, wenn man so einigermaßen begreift was man für Klimmzüge machen muss um die einfachsten Sachen zu programmieren.

    Für mich macht es auch einen Unterschied ob ich jetzt lernen will wie man auf dem C64 programmiert oder auf einem neuen 8-Bit Rechner. Sprite Multiplexer Farbeinschränkungen, irgendwelche überlagerten Speicherbereiche würde mich eher abschrecken was für den neuen 8-Bit Rechner zu machen.


    Die Limitation von Auflösung von 320x200 32 Farben, 4 Stimmen Audio(Synth und Samples) und 256kBytes Ram zum Beispiel würde mir als Beschränkung locker reichen. Die ganzen Krämpfe, die man auf dem C64 und dann noch in Assembler machen muss, ist nichts was Spaß macht. Da ist es eher ein: "Guckt mal ich habe was brauchbares auf so einem mies zu programmierenden System hinbekommen." oder "Schaut, ich habe mich durch all die Stolperfallen durchgeboxt, damit ich dann endlich mal mit dem Spieldesign anfangen konnte."


    Beim neuen 8-Bit System würde ich mich lieber auf die Spielprogrammierung konzentrieren, also auf die Stolperfallen, die man damals zwangsläufig hatte, weil es besser nicht ging.


    Heimcomputer waren damals vieles, aber einfach zu programmieren waren sie leider nicht. Viele viele Hürden musste man überspringen bis man mit der eigentlichen Arbeit anfangen konnte.


    Wenn man denn unbedingt in Assembler programmieren muss, was ich auch nur aus Nostalgie-Gründen mache, dann ist der CPU Typ wichtig. Dort ist es hundert mal angenehmer einen 68000er vor sich zu haben, als einen 6502, wo man wegen der wenigen Register für jede Kleinigkeit ein Fass aufmachen muss. Programmiere ich in C, ist mir die CPU komplett egal, da die Sprache ja als portabler Assembler genutzt wird. Jede Abstraktionsschicht ist ein Segen, je mehr man an die Hardware und die CPU muss, desto weniger Zeit hat man um sich um das eigentliche Spiel oder die Demo zu kümmern.


    Wie gesagt, beim C64 oder Amiga macht es Spaß zu versuchen durch die ganze Materie durch zusteigen um dann irgendwann mal mit der eigentlichen Arbeit(dem Spiele/Demo-entwickeln) anfangen zu können. Aber bei einem neuen System würde es mich Null reizen mich durch Limitationen durch zu kämpfen die nicht hätten sein müssen. Damals ging es leider nicht anders zu dem Preis.


    Für einen kompletten Programmieranfänger würde ich auch niemals einen C64 oder vergleichbares empfehlen, da ist so ein Pico8 wesentlich einfacher zu handhaben. Einen C64 oder Amiga zu programmieren ist hardcore.


    Was noch weniger Spaß macht ist auf dem System selbst zu entwickeln, jedenfalls geht es mir so. Ich bin da einfach zu PC verwöhnt, wo alles so viel einfacher von der Hand geht und man sich viel mehr auf die eigentliche Aufgabe konzentrieren kann.

    Für mich würde würde eine Grafikauflösung 320x200 und 32Farben und eine Soundengine mit 4-6 Stimmen per Grundwellenformen schon das Retrofeeling ausmachen. Allerdings dann nur 2D Games und mit Joystick/Pad gespielt. Ob das alles dann im Browser oder auf extra Hardware am Fernseher läuft ist mir persönlich egal. Am besten es läuft überall zu wie bei diesem Pico8.


    Assembler ist ja eine Sache die ich nur aus masochistischer Herausforderung jetzt wieder angehe. Freiwillig will man so was heute nicht mehr haben, dazu bin ich von aktuellen Sprachen + IDE viel zu sehr verwöhnt. Aktuelle PCs machen die Softwareentwicklung soooo viel einfacher als es damals der Fall war. Damals war wirklich alles ein Krampf von der Entwicklerseite her.

    Ist das eines dieser "Es geht in diesen bestimmten Sonderfällen nicht, also bauen wir lieber gar keine Lösung als eine, die mit den viel häufigeren harmlosen Fällen umgehen kann"-Argumente?

    Das kann ich dir leider gar nicht beantwortet. Ich bezog mich nur auf die Erklärungen von M.J. zu diesem Thema.


    Commodore-Basic ist mit normalen Bordmitteln nicht vollständig kompilierbar.


    Möchte man ein Actionspiel in einer Hochsprache programmieren, setzt dies bei einem 8-Bit-Rechner (aber auch einem 32 Bitter) voraus, daß die Programmiersprache kompilierbar ist. Ist sie dies nicht (wie beim Commodore-Basic egal in welcher Version), verhält sich das so wie bei einem Wanderer, der eine längere Wanderung machen möchte (egal über welche Distanz) und sich vor Beginn ins Knie schießt. Die einzige Möglichkeit, mit Commodore-Basic ein Actionspiel zu schreiben, besteht somit darin, die CPU-Leistung irrsinnig hochzuschrauben. Das hat jedoch (nach meinem Geschmack) mit Retro und 8 Bit-Stil nicht mehr viel zu tun.
    Den Grund, warum das Kompilieren nicht möglich ist, habe ich an anderer Stelle schon genannt. Die Kurzform: Die NEXT-Anweisung und dazugehörig die RETURN-Anweisung verhalten sich wie selbstmodifzierender Code und sind zur Compilezeit nicht eindeutig definiert. Eine Übersetzung ist ohne komplizierte Ablaufverfolgung/Codeduplikation... nicht machbar.


    Aus dem Grunde hatte ich diejenigen, die gerne auf dem Rechner selbst programmieren möchten, gefragt, ob es unbedingt Basic sein muß oder auch eine andere kompilierbare Sprache sein könnte, die sich nicht nur vom NEXT verabschiedet, sondern auch Datentypen wie INTEGER, CHAR, BOOLEAN beinhaltet sowie Strings fester Länge, um eine aufwendige Garbage Collection zu vermeiden.

    Ah ok, wusste nicht dass es 8Bit Basic Compiler gibt, die müssen sich ja dann vom Commodore Basic unterscheiden, da gab es ja so Sachen wie NEXT die erst zur Laufzeit klar definiert sind und sich daher nicht compilieren lassen. Vielleicht ist ja das ja dann ein NEXT + Bezeichner, keine Ahnung, bin da nicht in der Materie drin.

    Ja, du hast damit keine Probleme, die hätte ich auch nicht. Aber anderen scheint das wichtig zu sein. Warum ein BASIC Compiler nicht funktioniert hatte M.J. erklärt, dewegen ja der Schwenk hin zu einer anderen Programmiersprache, aber von BASIC wollen die Leute nicht weg, weil sie denken dass dies wirklich eine Beginner Sprache wäre, weil das damals so verkauft wurde. Die Katze beißt sich hier ständig in den Schwanz.


    Man müsste sich mal entscheiden:


    - 8Bit Retro(FPGA) mit Pascal ähnlicher Sprache oder viel Power(RaspPi) und dann aber in BASIC auch Spiele programmieren können?


    Auflösung und Farben, da ist man sich ja recht schnell einig geworden hier.


    Sound muss man dann schauen, auf dem RaspPi kann ein Software Synthesizer das wuppen, in FPGA, da gibt es sicher ein SID oder ähnliches schon als Core.

    Das Problem ist halt, viele wollen unbedingt BASIC und 8Bit Beschränkung, aber gleichzeitig soll man mit diesem BASIC auch Spiele programmieren können, die über ein Textadventure oder eine Wirtschaftssimulation hinaus gehen. Beides geht aber nicht.