Posts by svenpetersen1965

    Moin auch,
    wiel sich ein SID mal irgendwie komisch angehört hat, habe ich mir ein Programm geschrieben, mit dem man die Parameter des SIDs einzeln setzten kann. Es war ganz interessant, sich auch einmal die Emulationen anzuhören. Weil ich schon einmal dabei war, kann man denn auch ausdrucken, was man vorher gehört hat.



    Wen es interessiert, der kann es sich ja auf dem github downloaden. Da stelle ich jetzt meine C64 Projekte ein, die wohlmöglich und eventuell von allgemeinem Interesse sein könnten.

    Hallo auch,
    ich weiß ja nicht, ob es jemanden interessiert...


    Meinen Harness gibt es jetzt auf github.


    Je nachdem, wo man die Teile kauft, kommt er auf vielleichtb 15€ und ist in kurzer Zeit aufgebaut. Drei Leiterplatten mit nicht viel drauf, 3 Flachbandkabel mit Schneidklemmverbindern (Schraubstock) und ein Dongle mit zwei Verbindungen.



    Gruß Sven

    Wenn die Spannung an der Buchse stimmt, danach nicht, dann liegt es aber nicht an einer Überlast irgendwo. Miss doch einmal am Schalter... davor und danach. Wenn sie an Eingang des Schalters höher als am Ausgang ist, dann ist der Schalter hochohmig. Die Dinger sind teilweise arg oxidiert. Wenn Du ihn auslötest und öffnest, dann kannst du es sehen. Guten Ersatz gibt es beim retro-store.de. Besser als ein Original von ebay (3€ vs 10€).

    Wenn das Netzteil im Leerlauf 5V liefertt, heist es nicht, dass es dies unter Last auch tut. Hast Du einen anderen C64, der damit läuft? Ist das ein Originalnetzteil oder ein Neues? Ich würde einmal gleich an der Eingangsbuchse messen. Und fann sehen, ab wo die 5V nicht mehr 5V sind.


    Außerdem kannst Duna einmal so viele Bausteine rausziehen, wie geht. Die LED liegt nur über einen Widerstand auf 5V, ist beim 469er aber auf dem anderen Ende. Vielleicht ist die Leiterplatte irgendwo gebrochen und die Spannung bahn sich irgendwie den Weg über Datenleitungen oder ähnlich. ICs, bei denen die Netzspannung fehlt, aber Pegel an den Eingängen hat, machen komische Sachen. Ich würde mir erst einmal die +5V und GND durchmessen.

    Ich habe mir jetzt nicht den kompletten Thread durchgelesen. Dazu bin ich zu faul. Aber wenn man ein wenig mehr Analyse betreiben möchte als der übliche dead test, dann könnte man doch z.b. einen ESP32 einsetzen. Der arbeitet auch mit Arduino IDE, kann also fast von jedem programmiert werden. Da könnte man ein serielles eeprom anschließen, das hält dann den Code. Der ESP könnte beim Einschalten das ganze in ein dual port ram umschaufeln und den C64 so lange im Reset halten. Über ein Register, das man an die I/O Leitungen am Cartridge Port hängt, könnte der 6510 mit dem ESP32 kommunizieren. Die Ergebnisse ließen sich auf einer Website anzeigen, der ESP hat ja Wifi. Man könnte auch den Systemtakt und das Reset-Signal überwachen. Die Betriebsspannung würde man auch überwachen können. Auch die 9VAC und die Spannung an „Motor“ am Tape-Port. Dafür müsste der C64 gar nicht funktionieren. Eine Betriebsspannung könnte man ja auch extern einspeisen. Alkerdings bräuchte man irgendeine Software zum Laden des Seriellen Eeproms. Das ginge auch von einem funktionstüchtigen C64 aus. Mit PC-Software habe ich es nicht so :-)

    Gerade bin ich beim Basteln einer Dead Test Cartridge. Dazu habe ich die OpenC64Cart aus dem retro-store.de eingesetzt und das *.bin von World of Jani gebrannt. Es läuft wie geschmiert. Nun möchte ich das Teil in ein Gehäuse einbauen. Schon, damit es nicht durch ESD zerstört wird. Dazu hatte ich mir ebenfalls vom sehr geschätzen retro-store ein Gehäuse bestellt: (Modulgehäuse C64/C128 - grau - ohne Labelfeld). Das klappt nicht wirklich gut.
    1. Die Karte wackelt
    2. Die Karte ist 2mm zu weit hinten
    3. Der Deckel geht nicht zu, EPROM im Sockel und auch die Jumper sind zu hoch.


    Mit der SimpleC64Cart (ein merkwürdiges Produkt) ist es genau das selbe.


    Ich habe eine FC3+ im Vesalia Gehäuse (C64 Cartridge Shells). Da gehen diese Karten auch nicht wirklich rein. Die Bohrung ist ja rund und nicht "schlüssellochförmig".


    Gibt es für die Karte(n) ein passendes Gehäuse?


    Das mit dem Dead Test bekomme ich schon hin: Jumper fest verdrahten und EPROM direkt einlöten und ein wenig Heißkleber.


    Es würde mich eben interessieren, ob die Abmaße der Siimple- und OpenC64Cart ein Standard sind oder ob da einer vom anderen etwas falsch kopiert hat. Und für was taugen die Gehäuse vom Retro-Store?


    Ich habe mir in der letzten Zeit Gedanken darüber gemacht, ob es möglich ist, ein Wide-Range-Netzteil für den C64 zu bauen. Also ein Netzteil mit 85-264VAC Eingang.


    Die 5V sind kein Problem, die 9VAC schon. Die müsste man erzeugen. Eine Rechteckspannung istnich so das Wahre, denke ich. Wenn man 9V rms haben möchte, braucht man eine Spitzenspannung von 12.7V (9V*sqr(2)). So ein Mean Well 12V-Netzteil ist sicherlich auf 12.7V einstellbar.


    Mein Ansatz:
    Man benötigt einen Mikrocontroller und eine H-Brücke sowie einen Ausgangsübertrager für die galvanische Trennung. Als Mikrocontroller kann man z.B. einen Pro Micro (Arduino) benutzen. Dieser erzeugt ein PWM-Signal, welches eine Sinus-Halbwelle nachbildet (im Durchschnitt). Mit einer H-Brücke (Controller: Allegro A3966 und vier MOSFETs z.B. IRFR5305) würden die 12,7V pulsweiten-moduliert und die Halbwellen abwechselnd positiv oder negativ an die Ausgänge der H-Brücke durchgeschaltet. danach kommt ein 1:1 Übertrager für die galvanische Trennung und danach eine Filterschaltung, damit aus dem pulsgeweitetem Signal ein echter Sinus wird. Idealer Weise sollte der Übertrager "von der Stange" sein, z.B. ein NF-Übertrager für Audio.


    Man könnte die "Netzfrequenz" der 9VAC auch einstellbar machen (Jumper 50Hz/60Hz).


    Besteht dafür irgendwie ein Interesse?


    Ich glaube, es wäre nicht einmal komplett zu teuer. Den A3966 gibt es für unter 4€, so ein NF-Übertrager kostet ähnlich viel und die MOSFETs gibt es für unter 1€.


    Ein Stromversorgungsexperte bin ich nicht. Den A3966 habe ich schon verwendet und Mikrocontroller sind kein Problem. Der Ausgangsübertrager ist für mich die größere Unbekannte.


    Ich denke, ich besorge mir mal die H-Brücken-Komponenten und packe sie mit dem Arduino auf eine Leiterplatte. Die Ausgangsschaltung würde ich zunächst einmal frei verdrahten.

    Moin,
    den LumaFix64 habe ich etwas modifiziert. Er ist einen knappen mm schmäler geworden, der DIP is rausgeflogen. Ich habe das Ding komplett dokumentiert, Eagle-Dateien für Eagle 9 gefixt, Stromlauf strukturiert, Stückliste (Teile von Reichelt) erstellt. Biddeschön... wen es interessiert:

    Danke für den Tipp. Ich habe gleich mal welche auf Vorrat gekauft. Bei Reichelt gibt es eben ne gute Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer und auch wenn das Paket immer zwei Tage in Bremen herumoxidiert, muss ich nicht bis Februar warten :-) Es ist immer ganz spanend zu beobachten, wer schneller liefert: ALLPCB aus China oder Reichelt. Ich hatte die Leiterplatten aus teilweise vor den Reichelt Teilen, beide am selben Tag bestellt :-)

    Vielleicht ist beim Einsetzen vom SID ja irgendeine Leiterbahn kaputt gegangen (Haarriss) oder ein (kalte) Lötstelle über den Jordan gegangen, die zunächst einmal nichts mit dem SID zutun hat. Großflächig nachlöten könnte u.U. helfen. Oder irgend ein Chip sitzt nicht mehr so 100%ig in der Fassung. Mal vorsichtig alles nachdrücken und dabei das Board nicht durchbiegen. Am besten ganz ausbauen und auf eine ebene Fläche legen.

    Die Präzisionsstiftleiste gibt es bei Reichelt: BKL 10120540. Die Potis auch. Es sind 2k-Potis von Bourns Typ 3266W (Reichelt BOU 3266W-1-202). Falls es jemals wieder jemanden interessiert.

    Wenn man sich die Bildschirmausgabe ansieht, dann sieht man, dass das Zeichen mit dem Bildschirmcode 255 (0xff) ausgegeben wird. Der Inhalt des Bildschirm und des Farb-RAMs sind richtig. Darum erscheint das Commodore Basic Bild nach einiger Zeit. Daraus folgt, dass der VIC das Bildschirm-RAM nicht richtig ließt. Bemerkenswert ist, dass der falsche Bildschirmbereich ein Streifen ist, der links im Bild verbleibt.


    Kann es sein, dass das AEC-Signal nicht richtig kommt? Ich würde mal mit dem Oszi die Signale an Pin 3 und Pin 4 von U8 ansehen. Ich würde sagen, dass es ein Fehler ist, der bei steigender Betriebstemperatur besser wird. Mach mal U8 kalt und schau Dir an, ob das Bild wieder schlechter wird. Ansonsten würde ichmal sehen, ob irgendetwas anderes das Signal AEC beeinflusst. Kältespray ist Dein Freund.

    Ich lasse meine LP in China machen von ALLPCB.COM. Da bin ich für 5 LP (70x134mm) mit 22€ zzgl. Zoll und Gebühren dabei gewesen. DHL Express nimmt 12,50€ für die Verzollung. Als Firma habe ich eine EORI-Nummer für die Verzollung und DHL hat einen Abbuchungsauftrag. Da ist es dann gebührenfrei. Die letzte LP-Bestellung hat, nachdem ich eben den Abbuchungsauftrag erteilt hatte, von der Bestellung bis der Postbote da war, genau vier Tage gedauert.