Posts by alexko

    Abschlussbericht:


    Ich habe die Schaltung von Peter Storck nachgebaut und um einen Pullup-Widerstand von 4,7 KOhm und einen Schalter gegen Masse für A12 des EPROMs ergänzt. In das EPROM (2764) habe ich die Datei UD7.BIN gebrannt. UA3.BIN (2532) enthält den deutschen und den US-Zeichensatz, wobei A11 hochgebogen und mit dem Umschalter auf der Adapterplatine verbunden ist (siehe Foto).



    Ich kann nun jederzeit zwischen deutschem und US-Zeichensatz samt zugehörigem Editor-ROM durch Umlegen des Schalters wechseln. Jetzt machen Spiele endlich Spaß.


    Meine eigenen Programme schreibe ich für die DIN-Tastatur, da mir die US-Belegung missfällt. Deshalb bleiben auch die Tastenkappen drauf.


    Die ROMs in den Erweiterungssteckplätzen habe durch das Batpro-Toolkit ersetzt. Wie alle Software (z.B. die genannten US-ROMs) und Schaltpläne habe ich auch dieses sehr nützliche Toolkit bei Bo Zimmerman gefunden.


    Achtung, das Editor-ROM mit zwei identischen 2-KByte-Bereichen, das ich oben gepostet hatte, war falsch. Tatsächlich ist der Editor in meinem deutschen 8032 4KByte groß und belegt offenbar den Speicherbereich von $E000 bis $Efff (hatte mich schon gewundert, warum laut Schaltplan A11 an PIN 18 des 2316-Sockels UD7 verbunden ist). Die oberen 2 KByte beginnen mit "CBM 8032 EURO SCREEN EDITOR 4V2E (E-901474-04) (C) 1982 COMMODORE ELECTRONICS LTD". Das korrekt ausgelesen File hänge ich hier dran. Ich musste mich erstmal wieder an den alten EPROMmer gewöhnen (DOS, RS-232, 3,5-Zoll-Disketten).


    Ich habe noch "German"-Editor-ROMs mit 2-KByte aus dem Internet probiert. Die tauschen z und y, kratzen ein paar Umlaute und das §-Zeichen auf Umwegen aus dem Zeichsatz-ROM, doch die DIN-Tastatur wird nicht richtig unterstützt.


    Ich benötige also eine Umschaltplatine, um mind. ein 8-KByte-EPROM in den Sockel des Editor-ROMs zu packen und über A12 umzuschalten. Hat da jemand was fertiges zu verkaufen?


    UD71DIN.BIN

    Die Kombination aus DIN- und US-Zeichensatz in einem 2532 funktioniert. Ich habe diesen genommen: http://www.zimmers.net/anonftp…haracters-2.901447-10.bin


    Wie bisher habe ich PIN 21 abgeknipst und mit PIN 24 verbunden (VPP auf 5V). Außerdem habe ich PIN 18 abgeknipst und über 4,7 kOhm mit PIN 24 verbunden (A11 auf 5V-Pull-up). Außerdem habe ich an PIN 18 ein kurzes Kabel mit Platinenstecker gelötet, das ich auf J10, PIN 7 stecken kann (Masse).


    Im US-Zeichensatz kommen statt der Umlaute Grafikkästchen und ich kann nicht alle US-Programme korrekt bedienen. Daher werde ich die Umschaltvariante auf UD7 erweitern. Ich werde dazu dieses File in den oberen Bereich brennen: http://www.zimmers.net/anonftp…4-80-b-50Hz.901474-04.bin



    Oder weiß jemand, ob ich im 8032 ein anderes Editor-ROM brauche?

    Ich habe Zugang zu einem alten Brenner gefunden, mit dem ich die EPROMs auslesen konnte. In UD11 (4 KB) und UD12 (2 KB) finde ich den String "C.WAGENER 81+MW SOFT". Ich bin nicht ganz sicher, ob ich die einfach so hier hochladen sollte, wg. Copyright. In UA3 und UD7 steckt jeweils ein 2532, das zwei Mal den gleichen 2-KB-Block enthält. Die Binarys unterscheiden sich von den deutschen ROMs auf zimmers.net.


    Eigentlich müsste es doch reichen, in den oberen Block die US-Char- und Editor-ROMs zu brennen, A11 hochzubiegen, mit 4,7 KOhm auf 5 V zu ziehen und per Masse-Jumper umzuschalten. Oder spricht da was gegen? Welche ROMs würdet Ihr dafür empfehlen; auf dem Typenschild steht "8032-32 B, SER.NO.WG 8174", auf der Platine "ASSY NO 8032030"?

    Leider war der geplatzte Entstörfilter erst der Anfang. Weiter ging es mit Kontaktproblemen am Platinenstecker der Stromversorgung, dann machte der eine 5V-Gleichrichter schlapp und nach dem Ausbau der Hauptplatine zwecks Austausch zickte das Teil nur noch. Mit etwas Glück fand ich dann mehrere kalte Lötstellen an RAMs, die mal getauscht worden waren. Seither läuft er stabil. Ich habe außerdem auf alles, was etwas wärmer wurde, Kühlkörper geklebt.


    Und das 8250 habe ich mit einem Lüfter versehen, um allen thermischen Problemen vorzubeugen. Ist zwar nicht ganz leise, aber sehr wirkungsvoll. Nun muss ich mir nur noch den 4022 vornehmen, der leider nur druckt, wenn er gerade gute Laune hat.


    Ich nutze Pet Pal, der genau so arbeitet: laden, starten, new und im Basic-Editor Assembler eintippen (mit Zeilennummern). Die Programme lassen sich mit dsave speichern. In der ersten Zeile muss ein sys700 stehen, dann wird mit run assembliert. Pseudo-Opcodes steuern, wohin er assembliert, Ausgabe etc. Das Ganze gibts auf http://www.zimmers.net/anonftp…ming/pal_assembler.d64.gz. Eine Anleitung für den C64 gibt es hier: https://ist.uwaterloo.ca/~schepers/PAL.TXT. Ist hilfreich, wegen der Pseudo-Ops.

    Quote from JoMartin

    Wenn es die Möglichkeit gibt, den EPROM-Inhalt in den Erweiterungs-EPROMS auf UD11 und UD12 auszulesen (per Pet-SD) und mir zu schicken, kann ich mal drüber schauen.

    Ich müsste mir den petSD+ bei einem Bekannten leihen, da ich selbst nur ein MP32C64 habe. Lieber würde ich Dir die ROM-Files auf Diskette schicken, falls der Tausch zustande kommt:


    Quote from JoMartin

    Habe inzwischen die Original-Tastenkappen für den 8032 bei mir im Keller gefunden. Es müssen aber auch die ROMs für den Zeichensatz und für die Edit-Funktionen getauscht werden. Da muß ich in den nächsten Tagen noch schauen und probieren.

    Melde Dich doch bitte per Mail-Funktion, wenn Du sie gefunden hast, damit wir die Adressen austauschen können.

    Quote from axorp


    es könnten meine toolkitroms sein. da hatte ich viele versionen.
    die bekamen softwarehäuse von mir damit sie ihre programme optimieren konnten.
    z.b. markert und welfens (MW) benutzte die für ihre sanitär und heizungs programme.

    Das ist plausibel, da dem Computer ein Programm namens HT-2000 Haustechnik beilag, das offenbar zur Berechnung des Wärmebedarfs dient.

    Quote from axorp


    ich würde gerne tauschen, die original roms finde ich ganz bestimmt in den garagen oder in meinem keller in köln.
    aber dann müsstest du ja auch die tastenkappen tauschen oder am besten die komplette tastatur.

    Danke für das Angebot, aber JoMartin hatte zuerst Interesse geäußert, sorry.

    Hi,


    ich bitte um Verzeihung, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe; ich war von anderen Dingen stark abgelenkt. Dazu gehörte leider auch, dass der 8032 nicht mehr ging.


    Der Reihe nach: Zunächst hatte ich die ROMs in UD11 und UD12 ausprobiert, doch alle Einsprungversuche misslangen. Dann habe ich sie ausgebaut, was keine Änderung bewirkte. Dann versuchte ich eine Tabelle mit allen Zeichen auszudrucken, doch der Drucker streikte. Ich setzte die ROMs wieder ein, doch das Problem lag wohl am Papiersensor des 4022. Nach einigem Rein- und Raus der ROMs landete ich nach dem Start immer im Speichermonitor. Ich befürchetete eine mechanische Beschädigung und baute die Platine aus. Ohje: Der Rechner hatte wohl mal einen Blitzschlag abbekommen, denn etliche ICs waren ausgetauscht worden. Von einem Trottel, der offenbar mit Entlötlitze herumgebruzelt hat und statt Fassungen zu nutzen, die ICs direkt einlötete. Ich lötete einige suspekte Stellen nach, was aber nichts brachte. Dann habe ich an einem der drei damals getauschten RAMsalle Spannungen nachgemessen, danach lief der 8032 wieder stabil ????????????????


    Das Glück währte nicht lange, dann ging nix mehr. Diesmal fehlten beim Nachmessen die 5V. Nach längerer Suche entdeckte ich, dass zwischen Pin 4 des Power-Anschlusses und dem Elko 3,3 kOhm lagen und am Spannungsregler nicht genug Saft ankam. Wenn ich den Stecker nur halb aufsteckte lief alles. Bis der Brückengleichrichter CR2 hopps ging - wieder keine 5v. Neuen gekauft (7A, aber zu groß), zurechtgebogen und eingelötet. Power-Stecker darf trotz Kontakt 60 nur halb drauf. Durchs Ausbauen und Löten wieder nur Speichermonitor. Spannungen am RAM nachgemessen, jetzt läuft er wieder. Zugeschraubt und wehe, jemand fasst ihn an.


    Ich habe also den 4022-Drucker und außerdem ein 8250-Floppy (war damals ein Büro-Set, glaube ich). Ein Kollege hatte mir das petSD+ geliehen und ich habe einiges aus dem Internet auf Disketten kopiert, aber leider keine Testtools. Ich habe selbst ein MP32C64 gekauft und damit einige Speicher- und Systemtest auf den 8032 übertragen, alles scheint ok. Naja, ROM-Tester die Checksumen berechnen, meckern natürlich.


    Jetzt zu den Antworten oben: Ich kann nur zwischen Text und Grafik umschalten (CTRL(Shift)N), aber die Zeichensätze weichen bei beidem vom Standard ab. Standard-Zeichensätze kann ich nicht aus dem ROM kitzeln. Die Tasten funktionieren im BASIC alle prima und werden nur in manchen Spielen ignoriert. Weitere Tipps wären willkommen.


    JoMartin: Ich würde die Speichererweiterung jederzeit gegen die Standard-Char-ROMs tauschen.

    Ich bin neuerdings Besitzer eines CBM 8032-32B. Er hat eine deutsche Tastatur mit Umlauten (siehe Foto 1). In den ROM-Fassungen UA3 und UA7 stecken EPROMs mit der Aufschrift DIN (siehe Foto 2). UD11 und UD12 enthalten EPROMs mit der wenig aussagekräftigen Aufschrift UD11P und UD12P. Außerdem war im Gerät eine 64-KB-Speichererweiterung von Ultra Electronic verbaut (MW 8160/8096 A, siehe Foto 3). Die habe ich entfernt.


    Nachdem ich einige Programme, meist Spiele auf den CBM übertragen konnte, stellen sich folgende Fragen:

    • Vermutlich durch den deutschen Zeichensatz stimmen die Grafikzeichen nicht und jenseits von reinem Text ist die Ausgabe der Programme unschön bis unbrauchbar. Kann man irgendwie den Standard-Zeichensatz aktivieren?
    • Wie kann man die Speichererweiterung nutzen? Haben die ROMs in UD11 und UD12 damit zutun? Sollte ich diese entfernen, wenn die Speichererweiterung ausgebaut ist?
    • Manche Spiele nehmen keine Tasteneingaben an (z.B. "weltraum 8000"). Kann das mit der Rechnerkonfiguration zu tun haben oder sind die Spiele bereits auf Emulatoren mit Joystick angepasst? Falls Ersteres: Kann ich daran etwas ändern?

    Falls jemand Erfahrung mit einem ähnlichen System hat, wäre ich für Tipps dankbar.


    Sorry, aber das Argument, dass Commodore an allen Ecken gespart hat, überzeugt mich nicht. Ich sehe bei den Dingern keine sinnvolle Funktion, denn der CBM läuft auch ohne ganz stabil und ein testweise in die gleiche Dreier-Dose eingestecktes Radio brummt nicht. Ich vermute (ebenfalls unbelegt), dass es damals um die Erfüllung der theoretischen FTZ-Vorgaben ging, nicht um den praktischen Betrieb. Außerdem: Heute sind FI-Schutzschalter üblich, die durch den erhöhten Ableitstrom der Y-Kondensatoren mit 2,5 nF im gesunden Netzentstörfilter theoretisch sogar auslösen könnten.

    Endlich habe ich mich aufgerafft und mir den ersten Computer gekauft, an dem ich je saß: 8032, 8250 (und 4022). Alles kam mehr oder minder heile an (die Speichererweiterung MW 8160/8096 war aus dem CPU-Sockel gerutscht) und lief.
    Obwohl hier anders gelesen, habe ich erst mal rumgespielt. Bis es nach einer Stunde knallte, der CBM ausging und es schlecht roch. Die Geräte-Sicherung war durch; schuld war der geplatzte Entstörfilter, der ordentlich Marshmellow-Paste verspritzt hatte. Ich habe sauber gemacht, umgelötet (auf 240 V) und eine neue Sicherung eingebaut; jetzt geht er wieder. Daraufhin habe ich diesen Appendix auch aus dem 8250 entfernt (jeweils einen schwarzen und einen blauen Draht verbunden), um einem weiteren Durchbruch vorzubeugen. Den Trafo habe ich nicht umgelötet, da ich dazu das linke Laufwerk hätte ausbauen müssen, um ran zu kommen.


    Fazit: Das Forum hat recht, wer sich einen CBM XXXX zulegt, sollte als Erstes den Entstörfilter entfernen.



    2 x Blinddarm entfernt: links geplatzt, rechts vorsorglich



    Sieht nicht schön aus und stinkt...