Posts by feltel

    Ich hab hier ein paar Tastenkappen, in denen noch Reststücke von den Stempeln in der plusformigen Stempelaufnahme stecken. Ich suche ein paar gute Tipps, wie ich die Kappen noch retten kann und die Bruchstücke aus den Kappen bekomme. Leider kann man mit keiner Zange etc. gut anpacken. Ich hab auf YouTube mal ein Video von GadgetUK164 gesehen, der Stempel und Kappe mit einem Lötkolben quasi wieder zusammengeschweißt hat. Das würde ich als letzte Möglichkeit dann in Betracht ziehen. Neue Kappen könnte man sicher auch bei Retrolium kaufen, aber eigentlich sind die Kappen noch gut und zu Schade zu wegschmeißen.

    Danke für den Link. Der war im wahrsten Sinne des Wortes aufschlussreich. Ich hab dem ARMSID-Entwickler mal ne nette Mail geschrieben. :-)

    Wie verhält sich der ARMSID im Vergleich zum SwinSID? Ich meine ist der eine oder der andere näher dran an einem echten SID. Ist der eine mehr der andere weniger kompatibel? Ich weiß, schwierige Frage, aber für einen Neueinsteiger in die Commodore 8-Bit-Welt ist sowas schwer einzuschätzen. Firmwaretechnisch scheint der ARMSID ja im Vorteil zu sein, kann ja aber auch sein, das der SwinSID ausgereizt und ausentwickelt ist.

    Das mit einem kombinierten C64/C128-Netzteil hatte ich als Anregung ihm auch schonmal geschrieben. Hielt sich aber bedeckt, was das angeht. Wenn es einen C128-auf-C64-Adapter gäbe, dann wäre ja auch schon geholfen. Aber C128-Buchsen scheinen rarer als Goldstaub zu sein. So müsste man das C128-Netzteil auf C64-Stecker umbauen, um dann von dort auf 128-Stecker adaptieren zu können.

    Bingo. Der Trimmer war es. Eine Drehung von vielleicht nem halben Millimeter hat gereicht und jetzt hab ich bei zehn von zehn Einschaltversuchen immer ein Farbbild. Damit ist das Board offiziell gerettet. Die Frage ist nur, was mach ich mit all den Boards. Hab jetzt drei Ersatzboards. Einer ist noch Patient, da ist es wohl auch ein RAM-Fehler.


    Danke euch allen für die Hilfestellungen.

    Das Kabel, was ich verwende, ist ein Composite, sprich ein Chinch-Stecker für das Bild und ein anderer für den Ton. S-Video hat mein TV leider nicht.


    Mit anderen Boards hatte ich oben beschriebene Probleme nicht, daher gehe ich doch stark von ner Macke aus. An dem Trimmer werde ich mal rumspielen und berichten.

    Es scheint tatsächlich was mit der Videoverbindung zu tun zu haben. Ich habe die Lötstellen der Buchse nachgelötet, kein Effekt. Ziehe ich jedoch den Stecker, wenn das Board läuft und das sw-Bild anzeigt, dann habe ich nach neu-einstecken Farbe. Egal ob ich den Stecker am Board ziehe oder am Fernseher. Als ob sich wer oder was auch immer dann neu syncronisiert. Ich bin ratlos. ?(

    Das Kabel, was ich benutze funktioniert an anderen Boards zu 100%. Den Fault-Guide bin ich schon durchgegangen, aber habe nichts wirklich passendes gefunden. Das mit der Buchse ist auf jeden Fall ein Tipp, wobei ich während der Tests lediglich den Anschalter anfasse, so das ein Wackler irgendwo sich ja nicht ändern dürfte. Aber ich versuche das mal irgendwie zu testen.

    Mal ein kleines Update, nachdem ich lange Zeit nicht mehr dazu gekommen bin, die Tipps hier umzusetzen. Nachdem ich drei RAM-Chips gewechselt habe, läuft das Board so einigermaßen wieder. :thumbsup:


    Beim Einschalten bekomme ich oftmals aber so ein Bild hier:



    Bei jedem vierten oder fünften Einschalten bekomme ich das normale Einschaltbild. Tastatureingaben etc. funktionieren in jedem Fall. Der VIC2 stammt von einem anderen zu 100% funktionierenden Board. Dummerweise kann ich keinen PLA mal eben tauschen, da auf den anderen Boards jener nicht gesockelt ist.


    Die Dead-Test-Cartridge läuft ohne Mucken durch.

    Ich würde mich mal auch hinten anstellen wegen einer nicht so hohen Variante, die ich gerne ich einen C64C einbauen würde. Passt aber nicht wirklich, wenn auf den VIC2 noch ein Kühlkörper kommt.

    Beim beräumen meines C64-Konvoluts (bin bald durch ;-) ) fiel mir ein ASSY 250425-Board auf, was einen ziemlich alten CIA-Chip drauf hat, wenn man nach dem Datecode geht. Alle Chips des Boards sind von Mitte 1986, ein CIA soll laut Aufdruck jedoch von Ende 82 sein. Da gabs den C64 doch noch nicht mal, soweit ich weiß? Der zweite CIA ist gesockelt, wahrscheinlich wurde da schon mal Hand angelegt, denn bis auf den SID, den VIC2 und ein zwei Logikchips ist da nix gesockelt. Auch die unterschiedlichen Versionen der CIAs machen mich stutzig. Funktionieren tut soweit alles.



    Das ist doch bestimmt ein Fehldruck? Bin ich jetzt reich? :D

    Überzeugt. ;)


    Ein anderes halb ausgeschlachtetes Board aus dem Konvolut hat zwei RAM-Chips gesockelt, also werd ich mich da erstmal bedienen. Da sind Chips aus DDR-Produktion drin: U2164D. :thumbsup:


    Also brauch ich erstmal nur IC-Sockel, um den U24 zu ersetzen. Alle Chips auf einmal ersetzen würde ich wohl erstmal nicht, nicht das ich noch zusätzliche Fehler einbaue.

    Aus meinem C64-Konvolut, was ich kürzlich bekam, will ich mich nun einem defekten Board widmen. Das Board startet nicht immer, und wenn, dann hat es entweder Zeichensalat innerhalb des eigentlich dunkelblauen Quadrats oder aber es wird überhaupt kein Text angezeigt oder die Anzeige ist schwarz-weiß. Ich habe aus einem nachweislich funktionierenden Board Stück-für-Stück die PLAs, die CPU, die ROMs und den VIC übernommen. Bei keinem Schritt zeigte sich eine Änderung. Die Chips aus diesem Defekt-Board funktionierten allerdings in dem funktionierenden Board, ergo sind sie mMn intakt. Besonders heiß wird keiner der verbleibenden aufgelöteten Chips. Kalt bleiben tut fühlbar auch keiner.


    Mit einer Dead-Test-Cartridge blinkt die Anzeige zweimal, was wohl bedeutet, das der RAM-Chip U24 defekt ist. In einem Jan-Beta-Video hab ich mal ein ähnliches Fehlerbild gesehen, wo dann aber letztlich nicht der RAM defekt war, sondern Logikchips U13 oder U25. Die scheinen mir leichter beschaff- und ersetzbar, also würde ich das wohl zuerst das probieren.


    Ich frage mich aber, ob sich eine Reparatur überhaupt lohnt, da mir das Board an sich komisch aussieht. Die grüne Beschichtung des Boards scheint sich mehr und mehr zu lösen. Auf der Rückseite sieht sie auch irgendwie komisch aus, als würde sie Blasen werfen. Sowas hab ich bei noch keinem Mainboard gesehen, und ich bin beruflich schon eine ganze Weile in der IT unterwegs.


    Was meint ihr? Lohnt es sich, so ein Board noch anzugehen? Ich müsste dann eh noch einen VIC organisieren, da ich das (zeitweise) Organspender-Gerät nicht opfern will.





    Und jetzt die FAQ-Antworten:


    Punkt 1:
    ASSY 250425


    Punkt 2:
    Umschaltbarer Kernel/Speeddos. Funktioniert aber in anderem Board.


    Punkt 3:
    Original. Funktioniert an anderen C64ern proiblemlos


    Punkt 4:
    nein


    Punkt 5:
    ständig


    Punkt 6:
    siehe oben


    Punkt 7:
    ja


    Punkt 8:
    Noch Anfänger, aber mit Lernkurve.


    Punkt 9:
    nein

    Jetzt geht die Tastatur wieder. Neben der Radiergummi-Methode habe ich folgendes gemacht: Da die Stempel der betroffenen Tasten auch im ausgebauten Zustand und per Hand direkt auf die Platine gedrückt kaum reagierten habe ich mal testweise dieses Gummiband (im Foto das untere Teil), was in dem Stempel gespannt ist von einem kaputten Stempel auf einen ganzen "umgefummelt". Und zack, der Stempel funktioniert wieder einwandfrei.


    Scheint also, das diese Gummiteile mit dem Alter ggf. ausleiern und dann nicht mehr so gespannt sind, wie es sein soll. Da ich ein paar abgebrochene Stempel in meinem Konvolut zusammenklauben konnte, habe ich jetzt wieder eine funktionierende Tastatur.


    Ja, es ist eine dunkelbraune mit orangenen F-Tasten. Hab die Tasten gestern noch rausgenommen und bin mit dem Ergebnis größtenteils zufrieden. Der Gilb ist deutlich geringer geworden, auch wenn man noch einen Unterschied zur Bedruckung sieht. Auf der Unterseite der Tasten ist das weiß aber auch kein reines weiß sondern eher so cremeweiß. Da wird mit bleichen nicht viel gehen (können).


    Das Auseinandernehmen und die Reinigung der Tastatur hat allerdings nur wenig gebracht. Die nicht oder nur schwer reagierenden Tasten sind nicht verschwunden, sie sind jetzt nur mMn anders verteilt. Die Ursache ist also nicht das (schmutzige) PCB sondern die Stempel, die jetzt natürlich anders verteilt sind. Habe sie nur jeweils kurz mit Glasreiniger abgewischt und nicht groß gerubbelt etc. Das PCB ist die Variante mit den Goldkontakten. Wird dort auch auf den Stempeln mit Graphit gearbeitet?