Posts by feltel

    Zu (1): Also ich hab die Stiftleiste ganz normal eingelötet, scheine da nicht ganz dem Handbuch gefolgt zu sein. Hat exakt null Auswirkungen, zumindest keine die ich registriert habe. Betrifft bei mir zwar eine 250425-Platine auf nem C64, aber auch der "kleine" Modulator hat ja die gleiche 2*4 Stiftleiste.

    TurboMicha: Wie bzw. auf was hast Du die Etiketten eigentlich gedruckt? Das sieht ja vom Material her schon ziemlich original aus. Die originalen waren ja aus beschichtetem Kunststoff. Deine sind sicher gedruckt, oder?

    Brotkasten oder C64C-Gehäuse? Im Brotkasten ist es eigentlich egal, da genügen Baufreiheit da ist, auch mit Sockel, Lumafix und Kühlkörper. Den Lumafix würde ich nicht direkt einlöten, da ist man dann zu sehr darauf festgelegt. Dann schon eher einen super flachen Sockel drunter oder mit der Höhe der Kühlkörper variieren.

    Das ist ein Bohrer mit einem Sechskant-Bit. Bis zu bestimmten Größen gibts die Bohrer, damit man sie in normalen Akkuschraubern benutzen kann. Ich glaub das Bohrerset hatte ich seinerzeit mal aus der Bucht. Ja, der Akkuschrauber -oder in diesem Fall Bohrer- ist echt hilfreich. Hat zwar nicht viel Power, aber für sowas oder für Kleinmöbel zusammenschrauben reichts allemal.

    Ich habe mich gestern und heute mal an einem sog. "Screw Mod" einer IBM Model M-Tastatur versucht. Ich habe von arris eine schön erhaltene Model M bekommen, die allerdings die leider modelltypisch am Verlust der Kunststoffnieten litt. Die Rückplatte der Tastatur ist bei einem Model M über Kunststoffnieten mit der Grundplatte verbunden. Diese brechen leider mit der Zeit weg, und wenn genug fehlen, dann verändert sich die ganze Charakteristik der Tastatur. Die Tastatur war leider keine Ausnahme. Dagegen gibt es entweder einen "Nuts and Bolts"-Mod, wo die Nieten durch Schrauben und Muttern ersetzt werden, oder aber einen etwas einfacher durchzuführenden Screw-Mod, wo nur Schrauben benutzt werden. Jenen habe ich heute mal ausprobiert.


    Zuerst müssen alle Nieten entfernt werden, die Rückstände auf der Grundplatte müssen mit einem Teppichmesser o.ä. glatt geschnitten werden.

      


    Dann muss man die Grundplatte bearbeiten und Löcher bohren, wo die Nieten vorher waren. Es sind knapp 60 Stück. Also dauert das ne Weile. Danach können die Federn wieder eingesetzt werden. Davon hab ich Dummerweise kein Bild, nur das von der Demontage.


       


    Dann die Dämmmatte wieder drauf und die Rückplatte. Dann heisst es knapp 60 Schrauben einzuschrauben.

    Auf dem nächsten Bild mal die "Geburtsurkunde". Die Tastatur ist bald 34 Jahre alt. Älter als mancher hier oder gar älter als dieser oder jener C64.


     


    Jetzt noch alle Tastenkappen (zweiteilige) drauf und diese oder jene Schraube justiert, damit die stabilisierten Tasten alle gleichmäßig und leichtgängig sind.


       


    Fertig ist das Model M, besser als frisch aus der Fabrik. Nur noch das äußere Label muss ich nachbauen, da die Tastatur leider ohne kam. Aber da bin ich auch auf gutem Weg. Ich würde dann wenn ich soweit bin eine Suchanzeige im Marktplatz erstellen. Wenn sich jemand findet, dann wäre ein Ausdruck auf nem Nadeldrucker oberprima. Ein Laserausdruck passt irgendwie nicht ganz.


    Den mit Kontaktspray zu behandeln kann mMn nicht schaden. Ruhig auch wenn er eingesprüht ist zig mal hin und her schalten, damit sich das Zeugs verteilt.

    Jetzt noch die Frage, warum manche Keyboards bei Commodore (meist auf der Leertaste) auch so einen runden Klebi haben. ;-)

    Wahnsinn, sogar mit QC Passed-Sticker. :thumbup: Da sehe ich doch eine Sammelbestellung am Horizont aufziehen. Ich wär dabei. Dann wird es nicht ein Computer den ich mir selbst von Grund auf aufbaue, sondern ne Floppy. Hat auch was.


    Was machen eigentlich die zwei unbestückten Pins am Gate Array? Das wäre ja dann ein 42-Pin-Sockel, den man bräuchte?

    Ah Interessant. Da lag ich ja gar nicht so falsch mit 386er. Hier zwar ein Cyrix 486er-Upgradechip, aber nach extern und vom Board her ein 386. Die nachfolgenden PCs hatten ja dann alle schon ein etwas moderneres Gehäusedesign. Aber mir gefällts.

    Neeee, solche Panels sind irgendwie 2000er-Zeitschiene für mich. Ich wollte schon etwas zeitgenössisches. Das wäre ja so, als gäbe es C64 mit CD-ROM oder Festplatte (*). Kaum auszudenken. =O



    (*) halbwegs werksmäßig und im Massenmarkt. Jupp, ich kenne die CMD-Teile.