Posts by feltel

    Ich liebäugele ja schon ein Weilchen mit einem Oszilloskop, nicht zuletzt weil ich ja immer noch die Dauerlauf-1571 "am Bein" habe, bei der ich mit meinen Mitteln nicht mehr weiterkomme. Leider ist es bei mir platzmäßig ziemlich eng und ein dediziertes "Hobbyzimmer" steht noch auf der Wunschliste. Daher ist ein klassisches Oszi wohl aktuell nix für mich. Irgendwie wurde mir in die YT-Playlist ein Review zweier Handheld-Oszis reingespült. Einmal das Hantek 2C72 und dann das Owon HDS272S. Das fand ich ziemlich interessant, und diese Kategorie vielleicht die Lösung für enge Platzverhältnisse.


    Hat jemand Erfahrung mit optimalerweise einem der beiden Geräte oder der Gerätekategorie selbst? Klar, das deutlich kleinere Display (ggü. einem großen Oszi) wird einiges schon schwieriger machen, aber die Portabilität hätte so seinen Charme. Leistungs- und Messmäßig werde ich mich auf 8- und 16-Bitter beschränken, Floppies usw., was man halt mit dem Hobby so alles in die Finger bekommt.

    Ja, das neu entwickelte Board ist einwandfrei. So ungefähr wie bei Dir sieht mein auf C64 umgebauter Controller aus, nur das ich den IC drin gelassen habe.

    Ich habe heute mal nur Joystick-Sachen gebastelt. Zuerst war der Joystick-Tester dran, den wdoelker kürzlich als Bausatz im Marktplatz anbot. Das war wirklich eine Fingerübung. Vielen Dank nochmal dafür.



    Dann habe ich mir ein 264-Serie Joypad zusammengebaut. So eins auf Basis eines alten NES-Controllers hatte ich seinerzeit schon für den C64 zusammengebaut, und jetzt folgte das für die 264er. Ich hatte mal einen entsprechenden Controller in Schwarz in der Bucht erwischt und ein PCB aus dem https://nes64.pryds.eu/ Projekt hatte ich mal hier im Markt bekommen. Fehlte nur noch das Mini-DIN-Kabel. Das hat etwas länger gebraucht, einen passenden alten kaputten Joystick zu erwischen, aber dieser Tage wars soweit. Also waren alle Teile zusammen und los gings. Das Pinout ließ sich leicht rausfinden, wobei viele Abbildungen im Netz nicht erwähnen, in welcher Sichtrichtung das ist. Anyway, kurze Zeit später war auch das Pad fertig.



    So schauts dann am C116 und am Plus/4 aus. Mit dem Pad wirkt der C116 gar nicht mehr so klein und zierlich. :-)

    GeTE dürfte dies auch freuen, ich weiß ja, welchen Elan und Arbeit er in die 264-Serie und deren Design steckt. Hut ab dafür.


       


    Der Farbton passt nicht 100%ig, aber je nach Lichteinfall haut es hin. Jedenfalls besser als jeder andersfarbige Joystick oder Pad.


    Wenns auch fürs PLA auf EPROM-Basis sein soll (27C512), dann einfach selbst brennen...

    Okay, das wäre ne Variante. Aber ich bin für den Rechner ja jetzt versorgt.



    Hast Du die Elkos erneuert (bin jetzt zu faul den 2. Thread zu lesen, sorry), viele/große sind ja eh nicht drauf und die Kleinen leiden besonders unter Vertrockung ... Auch oder fast gerade ein Schaltregler braucht auch ordentliche Kapazitäten am Eingang auf jeden Fall, hinten mit Bedacht... (oft gibt es eine untere Grenze für den ESR und eine obere für die kapazitive Last). Je sauberer die Spannung, desto kühler auch die Chips!

    Nein, die sind nicht erneuert.



    Apropos kühle ICs: die aufgeklebten Kühlkörper sind gut fürs Gewissen, aber bringen solange fast nix, wie nicht der IC VORSICHTIG und PLAN abgeschliffen und auf ein Minimum verdünnt wird. Das ergibt sich aus der Physik, denn das Epoxy leitet eben die Wärme nicht annähernd so gut wie Metalle und insofern kannst Du zwar mit beliebig großen Kühlkörpern oben die ankommende Wärme verteilen, aber der eigentliche Chip innen drin wird immer noch irre heiß und genau das gilt es zu verhindern!

    Aber wie anders als die Oberfläche zu vergrößern (über die Kühlrippen) will man denn die Wärme abführen. Mit meinen Modifikationen entsteht im Gehäuse ja jetzt nicht mehr so viel Wärme wie vorher und mit der Werksmäßigen EMI-Abdeckung war die CPU ja überhaupt nicht gekühlt bzw. das Blech berührte den Chip überhaupt nicht. Insofern wird meine Lösung sicher schon etwas bringen, wenn sie sicher auch der Weisheit letzter Schluss nicht ist.



    Aber vermutlich wird der C116 ja nicht mehr viele Betriebsstunden zu absolvieren haben, oder?

    Wahrscheinlich nicht. Für längeres Tippen hab ich ja den baugleichen C16 bzw. auch einen Plus4.



    Stichwort "angenagte" Tastatur: Gabs nicht mal eine Ersatztastatur aus neuer Fertigung dafür?

    Das wäre mir neu. Man müsste die Membran ja neu "gießen". Für den ZX Spectrum gibts neue Gummimembranen zu kaufen, aber für den Nieschen-C116 wird sich das wahrscheinlich nicht lohnen. Bleibt nur zu hoffen irgendwann mal einen defekten/gerupften C116 zu ergattern.

    Manchmal brauen Projekte etwas länger. Heute am freien Tag war mal mein C116-Projekt zu Ende zu bringen. Nach dem Boardumbau (Heute so gebastelt ...) und der Tastatur-Renovierung (Tastaturrenovierung C116) fehlte noch ein kühler Ersatz-PLA und ROM-Ersatz auf EPROM-Basis.


    Besonders schwierig war das PLA zu bekommen. Es gibt zwar gut eine Handvoll Ersatz-PLA für die TED-Serie, aber entweder sind die Projekte tot oder die Entwickler MIA oder aber du musst das Zeugs aus außerhalb der EU importieren, was (zumindest für mich) finanziell überhaupt keinen Sinn macht. Bei meiner A600-Teile-Bestellung in Spanien konnte ich eher durch Zufall ein PLA mitbestellen. Das PCB ist zwar optisch nicht mein Fall, aber nuja, wenn der Rechner zu ist, ist das auch egal.


     


    Endlich ist er nun fertig. Ein paar Kampfspuren hat er ja, und die wird man auch nicht wieder weg bekommen. Besonders wurmt mich die angefressene Tastatur und das vermackte Logo. Ich bin bei sowas immer ziemlich pingelig. Vielleicht kontakte ich mal BadgeMan, damit er ein C116-Logo gestaltet. Aber das Metall-Logo kann man so wohl in gleicher Güte nicht ersetzen. Der C116 dürfte der kleinste 8-Bitter von Commodore sein, wenn ichs recht überblicke. Meiner Meinung nach der richtige Rechner, leider zur falschen Zeit und wohl auch zum falschen Preis.



    Auf gehts zum nächsten Projekt. :-)

    Ich habe mir bei Bobbel einen 2364-Adapter geholt, der wohl ein "RETRO Innovations" Design ist. Soweit so schick, aber mir fielen die beiden Lötaugen für die Widerstände R1 und R2 auf. Die bilden jetzt schon eine Brücke und meine Frage ist, ob das so richtig sein kann. Dann hätte man ja gleich das als einen größeren Widerstand konstruieren können, oder? Die mitgelieferten Widerstände haben jeweils 10 kOhm.


    PXL_20210918_133324473.jpg  PXL_20210918_133334933.jpg


    Kann ich den Adapter zusammengelötet schadlos verwenden oder ist das Board Ausschuss?

    Fand es nur komisch das bei dem R5 wo ich auch ein Bild gepostet hatte, sich die Beschriftung quasi ablöst und es aussah wie so ein umgelabeltes Teil, was aber scheinbar nicht so ist

    Das scheint normal zu sein. Die Bedruckung dieser Generation bzw. aus der entsprechenden Fabrik scheint anders zu sein, als die anderer Chips. Hab ich auch bei meinen R5-VICIIs, das dort tlw. kaum noch Beschriftung drauf ist.