Posts by StefR

    Hallo zusammen,


    habe mir obiges Maschinchen angelacht - und da sich das Gerät doch ziemlich vom üblichen Rest der damaligen Zeit unterscheidet, blicke bei der ein oder anderen technischen an mich selbst gerichteten Frage nicht wirklich durch...


    Vornehmlich, was eine Speicherweiterung angeht. Es gibt ja verschiedene Varianten, 8 Bit, 16 Bit; intern, extern usw. An der internen 16 Bit Erweiterung habe ich mich bereits versucht, ging leider in die Hose. 2*62256, LS21, HC153, viel Gelöte und Kabelgewirre. Rechner lief nur nach einer "Aufwärmphase" an, davor blauer Schirm, Speichergrößenabfrage per "1 a=a+8: 2 gosub 1: Run" und danach "Print A" brachte immer nur um die 14K . Geht halt nicht. Egal.

    Neuer Anlauf auf eine andere Art.



    - Prinzipiell - wann siind welche Speichererweiterungen von Nutzen. Kann das eingebaute TI Basic mit einer Speichererweitung generell umgehen, oder braucht es immer das Extended Basic?


    - Gibt es überhaupt Assembler-Programme, die von Basic aus per Kasette geladen werden können, gleichsam in der Speichererweiterung landen und auch von dort ausgeführt werden bzw vom Basic aus gestartet werden können?
    Oder stützt sich das, was sich an Kasettensoftware bietet, immer auf Basic/GPL ?


    - Ergibt das zusätzliche RAM einen linearen "Gesamtspeicher" von 16K + 32K oder arbeiten Assemblerprogramme grundsätzlich nur in den zusätzlichen 32K und die restlichen 16K stehen nur für Grafik zur Verfügung?


    - Gibt es unterschiedliche Verhaltensweisen von 8 Bit oder 16 Bit Erweiterungen, bis auf Geschwindigkeitseinbußen / Zuwächse? Kann jede Software mit jeder Art von Erweiterung umgehen?


    - Lassen sich auch GROMs in die externen 32K schaufeln und von dort ausführen oder müssen hier auch die Adressen angepasst werden?


    Ich denke bei meinen Fragen wahrscheinlich zu sehr auf Basis anderer üblicher Rechner der damaligen Zeit, aber bei dieser Architektur versagt ein bissel mein Verständnis.



    Besten dank & viele Grüsse !

    Mit den -5 Volt glaube ich ja, müsste ich nachverfolgen.

    Das Teil hat 5 ISA Slots, 4 davon 16-Bit, ein 8 Bit. Die Slots sind so eine Art Aufsteckkarte, unter der sich u.a. die zwei DMA-Controller befinden. Unter anderem hat das Board noch einen Seriell- und Parallelport integriert, von daher ist das Board recht groß, ungefährt ein vietel größer als die normalen AT-Boards. Es könnte anhand de Position der ISA-Slots und des Tastaturanschlusses eventuell möglich sein, ein anderes AT-Board darin unterzubringen, jedoch machen mit die ISA-Slots Sorgen, da ich vermute, das die Bauhöhe des jetzigen Boards+ISA-Slots die Gesamthöhe eines normalen AT-Boards um ca einen Zentimeter überschreitet. Die Position der Boardverschraubung hab ich bislang noch nicht geprüft.

    Am oberen Ende der Platine gibts auch noch eine "mehr oder minder proprietäre" Pinleiste mit um die 40-50 Pins, an dem die auf das Gehäuse aufgesetzte Floppy angeschlossen wird, auch hier werden die öblichen Floppysignale plus Spannung über ein einziges Flachbandkabel zur Floppy geführt. Aber hier auch kein großes Problem, ein reguläres 34-Pin-Kabel zu verwenden, man muß nur wissen, wo und wie herum man dieses Kabel anzuschließen hat.

    Mein Gedanke war halt, die Gesamtoptik beizubehalten, denn die Kiste ist ansich ziemlich rar. Das mit dem Platten ist halt in der Tat schade, aber es hilft halt nichts. IDE-Platten sind noch leichter zu bekommen als die alten MFM/RLL-Teile, für die ja stellenweise mittlerweile auch ein ziemlich gewaltiger Kurs aufgerufen wird. Wie gesagt, die alten Datapacs müssen zumindest als Einschübe mitsamt deren "Käfig" drin bleiben, sonst lässt sich nichts verbauen.

    Software ist in der Tat ein Problem. Ich denke, wenn ich dazu in der Lage bin, dem Teil volle 16 MB unterzujubeln, ist man sehr gut bedient. Wie das in welcher Gesamtkonfiguration zusammenzubasteln wäre ist auch noch so eine Sache; ich denke, um auf 16 MB zu kommen müssen die anderen RAS-Signale des Onboard-RAMs in jedem Falle auch noch herhalten, will ich bspw pro 4 MB SIMM jeweils ein eigenes RAS (gibt ja insgesamt 4) und für jeden 8 MB Block ein eigenes WE (Davon gibts zwei) verwenden und Parity zu/abführen. Jetzt muss ich erst einmal schauen das ich mir so einen 60-Pin-Pfostenstecker organisiere und die SIMMS werden dann halt wie, glaube waren damals SIP-Module, über eine kleine Platine angelötet. Wie gesagt, hoffe, das ich da nicht noch separate "Selektionselektronik" brauche und vor allem, ob der DRAM-Refresh bei 60/70ns-DRAMs überhaupt noch ausreicht, wenn vorher oder nebenbei 120er anzusteuern sind/waren.

    Die Konstruktion schließt halt leider dennoch Software aus, die einen 386-Protected-Mode benötigen, aber mit einer guten Grafikkarte und einem 16er oder eben gar 25er-286 ist schon recht viel möglich. Gibt einge YT-Videos, die mich erstaunen lassen, zu was selbst so eine Kiste fähig ist. Aber 80286 mit der Taktfrequenz von 16/25 MHz sucht man mittlerweile vergeblich und zuviel Geld will ich dafür auch nicht rauswerfen. Ich hab hier noch einen alten IBM-Kassenrechner mit 386SX-33, der auch nicht unbrauchbar wäre, der aber auch Aufrüstbedarf hat. CPU kann man dort nicht tauschen, Koprozessor-Sockel gibts nicht, dessen Grafikkarte ist auch nicht die schnellste und 2 MB RAM sind dort auch viel zu wenig. Mit mehr RAM und besserer Grafik sind auch dort ein paar gute Sachen drin. Dafür hat er IDE und ist auch sehr selten. Aber der Tandon braucht halt nach mehr als 30 Jahren auch seine Zuwendung.



    Gut denkbar das alle Tandon 286er aus Kostengründen den selben Chipsatz verwendeten, aber ich kann im Netz "sowas von gar nichts" an Datasheets zu den OKIs finden. Wie üblich landet man dann halt bei den "China-Stock"-Anbietern, wo man eher davon ausgehen kann, das die nur auf Kundenfang aus sind, eventuelle Crossreferenzen "niente". Der böse Verdacht besteht, das der Chipsatz eine völlige Auftragsarbeit von Tandon war.

    Kann gut sein das man das Board locker per DIP übertakten kann; Es gibt einen Schalterblock, aber Zuweisungen sind auch hier unbekannt. Es gibt drei Quartze, eins mit 14.318MHz (wohl für den Bustakt), eins für den 16450 mit 1.8432 MHz, da schnellste mit 48 MHz dürfte wohl mit ziemlicher Sicherheit durch einen einstellbaren Teiler laufen. 10 MHz würde ich der CPU noch zumuten, frage ist aber, in wefern das 120 ns-RAM mitspielt. Könnte eevntuell auch drauf hinauslaufen, falls es mit SIMMS als Speicherweiterung klappt, das komplette bestehende DRAM rauszuholen und alles auf 60/70ns SIMMS zu legen. Der verbaute 80287-10 hat ja zwecks 1:3 Teiler ja noch Luft nach oben.

    Die Plattenköpfe hatten sich schon teils in die Oberfläche gefräst. Die hatten so einen Head-Release-Mechanismus in Form einer Plastikgabel mit externen Elektromagneten, der zwischen die "Kopfhalter" greift . Im Grunde genommen hätte der Elektromagnet beim Einschalten anziehen müssen - was er auch tat - und die Köpfe hätten beim voranschieben durch den Schrittmotor diese Plastikgabel vollends beiseite schieben müssen, um auf der Platte zu landen. Dummerweise hatte sich aber die Kopfeinheit bei dieser Prozedur verwindet, weil der Gegendruck -Grund unbekannt- von dieser Plastikgabel wohl zu hoch war und die Köpfe nur einseitig auf einer Schiene geführt wurden (auf der anderen Seite nur vom Schrittmotor und einer Verzahnung an der Mechanik in Position gehalten), was dazu führte, das die Köpfe schräg auf der Platte aufkamen. Neben der Tatsache das die Restoberflächen der Plattenstapel auch schon einige Macken hatten ist das natürlich auch schon passiert bevor die Mechaniken offen waren. Das waren iwie " 3,5" " Platten, glaube Tandon TM383.


    Ich habe den vorgesehenen Speicheranschluss noch um einige Pins nahezu komplett durchpiepen können; A0-A16, D0-D16, zwei mal CAS (identisch mit CAS vom Onboard-RAM, dort 1 mal je 16 Bit-Bank ), zwei mal separates RAS (also insgesamt RAS0-3), ein paar undefinierbare Signale vom nahestehenden PLCC , 2*Parity Data in, 2*Parity Data out. Am problematischsten ist WE, weil das von den Onboard-RAMs nicht auf gewöhnlichem Wege zu diesem Speicheranschluss durchgeschliffen wird.

    Es gibt eine vage "Vermutung": Das "initiale" WE-Signal landet dupliziert an zwei Eingangspins eines LS245. Von dort aus geht ein Ausgangspin des LS245 weiter an einen LS244 und von dort weiter an alle WEs des Onboard-RAM. Das zweite (duplizierte) WE-Signal, das in den LS245 geht, scheint wohl direkt in der Pfostenbuchse der Speichererweiterung zu landen. Könnte verwendbar sein, die Frage bleibt aber bestehen, ob auch dieses WE-Signal nicht auch noch irgendwie durch einen LS244/OE abgetrennt werden muss und wenn ja, welches das Kontrollsignal ist.

    Das Board nennt sich Tandon-spezifisch "199140-013". Wie sich der Chipsatz nennt, kann ich nicht sagen. "189194-013" lässt sich beispielsweise am vermuteten Speichercontroller lesen, der Chip selbst kommt von Oki, M91H012. Weitere zB M79H017, M91H005, M91H020, alles 80 Pin Flat-Packs. Zwei DMA-Controller sind aufschlüsselbar, dann kommt noch ein 40 Pin DIL nur mit Tandon-Nummer und Copyright Intel/Fujitsu, der Rest ist mehr oder minder Standardzeug (wie bspw der NS16450 oder der D765).

    Sry für die späte Antwort, hat sich schon mehr oder minder erledigt. Beide Platten waren definitiv kaputt (machanischer Schaden) . Deren Mechanik liesse sich zwar gegen bestimmte Modelle aus der damaligen Tandon-Festplatten-Modellreihe tauschen, sind aber nicht minder rar als die bereits verbauten Platten.


    Ist ein recht spezieller Dual-RLL-Controller, der wohl nur in Kombination mit den Datapacs und nur in diesem Rechner verbaut wurde. Hat auch pro Datapac eine (geschätzt 40/50-Polige) proprietäre Anschlussleiste, die neben den üblichen Signalen auch Spannung und Steuersignale für den Auswurfmechanismus liefert.


    Ich bin bei der Kiste nun per Multi I/O-Karte auf IDE umgestiegen und habe in einem Datapac-Gehäuse eine 8.6er Platte vesenkt. Musste leider so verfahren, weil das Rechnergehäuse keinen zusätzlichen Platz für eine Platte liefert und normale 3,5 und 5 1/4tel-Zoll-Laufwerke aufgrund der Abmessungen nicht unterzubringen sind. Leider erlaubt das Teil nicht mehr als 179 MB Plattenkapazität - das, was der beste Eintrag aus dem BIOS liefern kann, manuelle Angabe der Plattengrößen erlaubt das Teil nicht.

    Gibt noch einige Probleme zu lösen. Der 80286 ist mit seinen 8 MHz zu schwach, sollte schon einer mit 16 oder gar 25 rein (80287 ist zwar vorhanden, nützt nur nicht viel), die alte Trident 8800CS ist defintiv zu langsam und der maue Speicherausbau von 1 MB macht auch keine Freude, weil nahezu nichts zum Laufen zu bwegen ist. Hier auch wieder ein Problem: Nur proprietäre Speichererweiterung möglich und in wiefern das Teil ISA-Memory-Extender verdauen und benutzen könnte, bleibt auch fraglich. Habe die Speicher-Anschlussleiste zwar mal durchgepiept, RAS/CAS / je nach 512K Bank Data I/O-Signale bekommt man zwar, rigendwann landet man aber unweigerlich im proprietären Chipsatz. Und wer da suchet, der findet meist nichts....der Plan wäre eventuell gewesen, dem Ding irgendwie SIMMs unterzujubeln, könnte sich allerdings schwierig gestalten.

    Hi zsuammen,


    habe selbigen Rechner erworben und stehe in bissel auf dem Schlauch, weil mir sämtliche 5,25er Disketten fehlen. DOS draufzubekommen wird, über fünf Umwege, ein paar andere Rechner und wenn ich die

    Platten wieder über versuchsweise einer LowLevel-Formatierung wieder halbwegs heile bekommen sollte, nicht das große Problem sein, allerdings fehlen mir dazu auch sämtliche Programme für den Umgang mit den Datapac-RLL-Laufwerken.

    Die gabs nur auf den Originaldisketten bzw Tandon-Rechner, die diesen speziellen Controller verbaut hatten.

    Hätte jemand von euch irgendwie Disketten bzw Images bei sich und könnte Sie mir zukommen lassen?


    Vielen Dank & Grüsse !

    Leider noch eine Zusatzfrage, da mir Burst Block Write Probleme bereitet. Sektorweise klappt hervorragend, leider aber nicht linear für einen ganzen Track.


    Habe den Commandstring mit der Sektoranzahl des jeweiligen Tracks gesendet, kann 255 Bytes zur Floppy übertragen, bekomme aber keine Rückantwort oder Reaktion, da es ja heißt, die Floppy würde im Anschluss ein Datenbyte übertragen. Auch eine Verminderung des Datenblocks auf 254 Bytes mit anschließender Prüfung, ob die Floppy versucht ein Statusbyte zu übertragen schlägt fehl. Händisches nachfiolgendes ziehen bzw releasen der CLK bringt dabei keiene Änderung.


    Was könnte da meinerseits schief laufen?

    Ich sende zwischendrin / am Ende kein Unlisten oder ähnliches, wda ich bislang davon ausgeehe, das dies beim Burst-Write mit Sektoranzahl >1 nicht nötig ist.

    Es kommt nach dem letzten übertragenen Byte quasi keine Änderung von CLK als ACK. Auch ein zusätzliches SRQ-Takten hilft da nicht.

    Ja, das war das eine Problem, das andere tatsächlich - Chr$(13) darf nicht sein - ein paar andere Kleinigkeiten wie nach dem letzten Untalk das warten auf Data High und danach initial CLK low, damit SRQ seitens der Floppy aktiv wird, das nächste. Ich hatte nach Untalk lediglich drauf gewartet, das SRQ anfängt von sich aus zu ballern - Fehlanzeige, wie sich natürlich rausstellte.


    Funktioniert natürlich noch nicht perfekt, aber es geht schon mal irgendwie.


    Danke !!!

    Erst einmal vielen Dank euch beiden !

    Mit dem vorherigen Raustakten der 8 Impulse war ich mir nicht sicher , wie die Floppy zu reagieren hat, wenn diese Impulse ohne Mode-Umschaltung gesendet werden - ob sie das gleiche veranstalten muss wie bei der Umschaltung auf den 1571 Mode per U0>M0 - Motor an, kurzes Kopfbewegen, Idle.

    Am C128 klemmend sagt man, das sich die Floppy automatisch vom 1541 Mode in den 1571 Mode umschaltet, nur was dies veranlasst, ist mir nicht klar- ob dafür die vorhergehenden 8 Impulse verantwortlich sind, oder ob die Floppy gundsätzlich beim Empfang eines Burst Kommandos auf den 1571 Modue umschaltet usw. Bislang bleibe ich halt mal beim U0>M0.


    In jedem Falle gut zu wissen das kein Datenkanal offen sein muß. Ich gehe mal davon aus, das dies nur der Fall sein müsste, wenn man anstelle übers Fast Protocol in den Buffer liest?!?


    Das mit dem chr$(13) kann gut sein, das dies den Fehler darstellt - dachte, dies wäre halt wie beim Standard-1541-Kommando irgendeine Form der Bestätigung, aber $0D kann wohl als zusätzliches Datenbyte interpretiert werden.

    Vielleicht macht auch die Tatsache Probleme. das, das ich bislang im Vorfeld kein Inquiry sende - es heißt zumindest im Floppyhandbuch, das dieses Kommando Voraussetzung dafür sei, damit die Floppy wisse, mit welchem Diskettenformat sie es zu tun habe - vielleicht ist das aber auch nur nötig, wenn man auf GCR und MFM-Disketten zugeifen will . Allerdings, dieser C64 Umbau der sich am Userport bedient, sendet auch kein Inquiry, sondern sendet nur $55,30,$1F für Fastload...


    Ich beschäftige mich mal heute weiter damit...


    Nochmals vielen Dank !

    Moin zusammen,


    ich versuche gerade über selbstgebastelte Hardware einen Burst Sector Read über Fast Serial meiner 1570 anzuleiern und komme nicht wirklich weiter. Im 1541 Mode alles toll, aber natürlich leider ziemlich langsam. Ich habe zwar teils uralte Dokumentationen vorliegen, aber die Umsetzung der Informationen bringt mich auch nicht weiter. Ein C128 ist leider auch nicht vorhanden.


    Faktisch reinitialisiere ich erst einmal die Floppy zurück auf den 1571 Mode und zwar direkt über eine Befehlskette. Klappt bis dahin (anstelle dessen erst einmal 8*[4/7 Mikrosekunden lange Impulse] auf SRQ rauzuschicken brachte bislang kein Erfolg. Warum, weiß ich nicht, laut Analyzer direkt auf dem Floppyboard kommen die Impulse an. In jedem Falle ist die Floppy nach Abarbeitung dieses Kommandos Akiv und dann Idle.


    Danach mache ich ohne Fast-Request einen Befehls-und Datenkanal auf, schicke danach "U0"+[Command]+Track+Sektor+Anzahl Sektoren+nächster Sektor+Return, danach Unlisten, ziehe dann alle Leitungen nach oben. Diese Kommandostruktur scheint sich vom 1541 Sektor Transfer zu unterscheiden (bspw "U1: 2 0 18 0", alles in ASCII, bei der 1571 nur die ersten zwei Bytes Ascii, Rest "rohe" Bytes bis auf Return)


    Floppy reagiert, Motor ist aktiv, Kopf bewegt sich aber nicht zum Zieltrack, blinkt anschließend, auf der SRQ-Leitung liegt kein Impuls an. Wie ich die Standard-Clock oder Datenleitung im Vorfeld setze spielt dabei keine Rolle.


    Daher meine Fragen:


    - Vertauscht sich ,wie im 1541-Mode die Standard-CLK-Leitung, die Rolle der SRQ-Leitung, d.h. wenn die Floppy senden will, taktet sie dann die SRQ-Leitung? Bislang gehe ich davon aus.


    - muß für den schlussendlichen Fast Transfer Richtung Computer grundsätzlich vor -jedem- ATN die 8 Impulse über SRQ gesendet werden, auch wenn die nachfolgenden Kommandos im "Standardmode" gesendet werden?


    - muß vor der Datenübertragung Richtung Computer bei ATN HIGH ebenfalls nochmals 8 mal gepulst werden?


    - muß für einen Fast Transfer überhaupt ein separater Datenkanal geöffnet werden oder reicht der Kommandokanal (zwecks Umgehung des Floppybuffers) ?


    - als Command im Befehlsstring "U0" wird für den Fast Serial Read eine GCR-Diskette "0" angegeben. Passt das?


    - Für mich riecht das fast so, als würde idie Floppy das Kommando ansich fehlinterpretieren. Wenn ja, warum? Der Befehlsstring müsste laut Dokumentationen so passen.


    Ich habe den gleichen Befehlsablauf spaßeshalber mal übers C64 Basic mit separaten Datenkanal versucht, was natürlich zwecks Datenübertragung nicht klappen würde. Nach Kommandoübermittlung ohne Daten per Get# zu ziehen, danach schließen von Kommando und Datenkanal geht die Floppy nach einem kurzen aufleiuchten der LED sofort ins Idle. Wird wohl auch so richtig sein; ich wäre aber davon ausgegangen, das die Floppy zumindest den Zieltrack anfährt. Macht sie aber auch hier nicht.






    Liebe Grüsse & vielen Dank!

    Super. Ich hätte wohl die PLAs "ausgelesen" und daraus die Terme fürs CPLD gebildet. Nachdem es aber längst
    gute Lösungen wie eure gibt, lohnt sich für mich der Aufstand auch nicht. Denn mal "so eben" macht man das auch nicht.


    Ich werd zusehen das ich vorerst mal an ein/zwei Stück der PLAdvanced-Versionen komme, die primär für den 64er gedacht ist; denn die
    9-fach lohnt sich im Moment noch nicht. Die würde ich z.B. nehmen, wenn ich irgendeinen "abseits vom 64er"-Kandidaten da hätte,
    bei dem erst mal zu testen wäre, was überhaupt kaputt ist und um die PLA defintiiv auszuschließen. Das kommt bei mir vielleicht alle
    paar Jahre mal vor.

    Ja, habs gelesen mit den CPLD/.Jed-Files., danke.


    Ich hab meinen PLA-Tester im Grunde genommen aus den gegebenen Equations zusammengebaut, berücksichtige aber auch kein kurzfristigen bspw parallelen CS im ns-Bereich
    oder sowas. Dafür ist der dahinterhängende MC auch nicht schnell genug. Ich habs halt mal der PLA-doku rausgelesen, das es hier und da auch bei der originalen PLA zu Contentions
    udn damit zum schleichenden Abrauchen der nachgeschalteten Steine kommen kann, wenn die sich gegenseitig auf dem Datenbus oder sonstwo begegnen. Klar, Logic Contentions sind nie gesund. Auch zu schnelle Schaltvorgänge gerade an CASRAM können den Multiplexern vorm DRAM Probleme bereiten.



    Ne, passt. Für den Kurs ist das allemal ein tolles Teil. Hut ab!

    In jedem Falle sehr interessant. Basiert das Teil auf einem CPLD? Gitbs noch Logic Contentions irgendwelcher Art oder habt ihr die ausbügeln können (also im Bezug auf das Verhalten anderer Produkte/Lösungen wie die EPROM-Geschichten bzw am Verhalten der Original PLA gemessen)?

    Passt schon. Eine 906114 möcht ich mir mit dem Hintergrund der potentiellen Anfälligkeit zu dem Kurs nicht mehr antun.
    Das rentiert sich nicht. Ein guter, moderner Ersatz macht bei dem Stein auf Dauer schon Sinn.


    Trotzdem Danke !

    Das Teil war mir nicht bekannt, danke. Mit PLA-Ersatz beschäftige ich mich erst seit die Teile verreckt sind, vorher
    hatte ich keinen Bedarf.


    Ich brauch die Rechner im Prinzip nur um meinen 6510-Ersatz auf MC-Basis irgendwie und vielleicht irgendwann fertig zu bekommen.
    Mein dazugehöriges 250469 hat durch einen versehentlichen Kurzschluss allererster Güte leider einen kompletten Abgang gemacht
    und nun möchte (muß) ich die zwei 250407 wieder zum Leben erwecken.


    Vielen Dank nochmal !

    Hallöle zusammen,


    nachdem ich hier zwei 250407 mit wie fast schon üblich defekter PLA rumliegen habe und auf der Suche nach Ersatz war/bin, bin ich über die PLAnkton gestolpert,
    allerdings "zzt nicht verfügbar" - wobei ich nicht weiß, seit wann dieser Artikelstatus vorliegt.


    Ist es bekannt, ob die erst ab einer bestimmten Anzahl von Bestellungen neu produziert wird oder ob die überhaupt noch hergestellt wird? Auf die 906114 will ich
    zu dem derzeit aufgerufenen Kurs möglichst nicht mehr zurückgreifen.


    Besten Dank !


    LG
    Stef