Posts by mortaxx

    So, das RAM ist nun gegen neue Bausteine ausgewechselt, gebracht hat es leider nichts, also gleiches "Einschaltbild" wie bisher auch schon.
    Das RAM kann man damit als Fehlerquelle abhaken.


    Jetzt glaube ich müssen die Profis ran :D


    Viele Grüße
    Christian

    Gerrit: Also die Huckepack-Methode klingt für mich wie ein guter Weg, das noch gute RAM zu schrotten, wenn dann ein Beinchen doch nicht ganz da war, wo es hingehört hätte :D
    Schade, nen C64 II hätte ich da, aber wenn das RAM nicht gesockelt ist, nehme ich vielleicht doch lieber neues ... :)

    Sind die RAM's denn empfindlicher als die restlichen Chips, oder anders herum gefragt, wieso sollten die RAM's kaputt sein und nicht etwas anderes?


    Die 250496-Platine wurde doch im C64 II verbaut, wenn ich das richtig sehe. Sind da die RAM's immer gesockelt? Sonst nutzt es mir ja nix.


    Viele Grüße
    Christian

    Vergiss das Brecheisen und die Flex nicht 8)
    Nein, also einfache Lötarbeiten mit dem Feinlötkolben und der Entlötsaugpumpe gehen schon, aber duchkontaktierte Sockel auslöten, das ist eine andere Hausnummer.


    Viele Grüße
    Christian

    Ihr macht das doch alle professionell, oder? ^^
    Könnte man jedenfalls denken, wenn man hört, dass ihr alle möglichen Gerätschaften und sonstiges Zeug habt.


    Also bei dem was Saskia vorschlägt bin ich dann mit selbst machen offiziell raus :cursing:
    Ein bisschen von Hand reinigen und die eine oder andere Lötstelle nachlöten hätte ich mir noch zugetraut, aber die ganzen Sockel aus- und wieder einlöten, nee das ist nichts für mich, das kann nur schief gehen.
    Aber ihr habt schon irgendwie recht, alles andere ist wohl nur Pfusch und demnächst geht dann wieder nix mehr.


    Danke für eure Expertise.


    Viele Grüße
    Christian

    Hallo Gerd,


    hm, du meinst also mit ordentlich putzen könnte alles wieder gehen?
    Von den PLCC's habe ich bisher schön die Finger gelassen. Alles, was auf einem IC-Sockel sitzt, hatte ich schon mal vorsichtig rausgehebelt und wieder eingesetzt, weil ich gedacht habe, vielleicht ist da ja nur was locker.
    Hat aber nichts gebracht. Die Beinchen sahen mir gar nicht so angelaufen/korrodiert aus, aber reinigen kann wohl nichts schaden.


    Für die PLCC's brauchte ich so eine Ausziehzange, wie z.B die hier https://www.reichelt.de/?ARTIC…0X0QiNEAQYASABEgIq-vD_BwE, richtig?


    Womit würde man denn die IC-Beinchen und die Sockel reinigen, also mit was für einem Reinigungsmittel? Bei den Beinchen stelle ich mir das ja noch einfach vor, aber wie komme ich vernünftig an die Sockelkontakte ran?
    Und wenn ich schon beim Reinigen bin, kann man auch die Flussmittelreste abkriegen, ohne die Platine kaputt zu machen?


    Das ROM und so ist doch auf dem EPROM untergebracht? Könnte das nicht auch über die Jahre trotz Aufkleber den Geist aufgegeben haben?
    Die ROM-Images findet man ja im Netz, mir ist nur nicht ganz klar, auf was für ein EPROM man das brennen müsste. EPROM-Brenner und diverse EPROMS sind vorhanden :)


    Viele Grüße
    Christian

    @Gerd:
    Anbei mal drei Screenshots. Im C65-Modus kommt manchmal der erste Bildschirm, die hellen Stellen blinken dann, sind aber auch immer an anderer Stelle. Manchmal kommt auch der zweite Bildschirm, also quasi fast gar kein Bild mehr.
    Wenn man beim Einschalten die Commodore-Taste drückt und somit in den C64-Modus will, kommt der dritte Bildschirm. Allerdings sind die Zeichen bei jedem Versuch andere, sie sind jedoch statisch, blinken also nicht.
    Inzwischen läuft auch die Floppy nicht mehr an.


    Wie soll ich denn bei einer Dateigröße für Anhänge im Forum von 300kb hochauflösende Fotos zur Verfügung stellen? Gemacht sind sie schon ... so gut wie meine Digicam es zulässt.


    Ich war gar nicht auf die Idee gekommen, auch mal die Unterseite der Platine zu inspizieren, das habe ich nun quasi beim Fotografieren nachgeholt und dort eine Menge Fehlerquellen entdeckt. ;(
    Es scheint so, dass an manchen Stellen der Platine wohl noch Flußmittel oder irgend etwas anderes war und das hat nun im Lauf der Zeit zu Korrosion geführt. Auf jeden Fall gibt es jede Menge Lötstellen, die verrostet sind. <X
    Das würde schon mal sehr gut erklären, warum das fast nix mehr geht.


    Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich den Rost entfernen kann, ohne die Platine zu zerstören? In einem Elektronikforum hab ich da verschiedenes gelesen, von Kolophonium über verdünnte Säuren bis zu Essig und Spiritus.
    Wenn ich die Korrioson wegbekomme, würde ich versuchen, die betroffenen Lötpunkte nachzulöten. Kann natürlich sein, dass die Leiterbahnen auch was abbekommen haben, dann sieht es schlecht aus...
    Aber erstmal muss der Rost weg, keine Ahnung, wie ich das am besten anstelle.


    baxt3r:
    Ist mir schon klar, dass es keinen Ersatz gibt, wenn die Custom-Chips hinüber sind ;)
    Warum das gute Stück im Keller lag: Ich bin irgendwann mal umgezogen, da kam es halt in einen Karton und dann in den Keller und dann hatte ich es Jahre total vergessen.


    Viele Grüße
    Christian

    Hallo zusammen,


    ja,so wie Phase5 geht es mir leider auch. Nach dem ich diese Auktion gesehen hatte, habe ich mein Schätzchen mal wieder hervorgeholt.
    Es scheint jedoch etwas zu lange im feuchten Keller gelegen zu haben <X


    Der C65 lässt sich zwar noch anschalten, die Power-LED geht auch an und das Laufwerk läuft, aber auf dem Bildschirm kommt nicht das Einschaltbild, sondern nur wirre Zeichen.
    Es scheint so, als würde der Rechner nicht mehr richtig hochfahren, denn auch wenn man blind ein DOS-Kommando eintippt, wird auf die Floppy nicht zugegriffen.


    Sehr schade, dass das Teil über die Jahre unbrauchbar geworden ist. Als Hardware-Laie habe ich keine Ahnung, was das Problem sein könnte.
    Ich habe schon mal das Gehäuse geöffnet und vorsichtig alle gesockelten Chips herausgenommen und wieder eingesetzt, falls da etwas locker wäre, hat aber nichts gebracht.
    Ersatzteile habe ich natürlich keine vorrätig.


    Tipps, was man tun kann, sind jederzeit willkommen :)


    Viele Grüße
    Christian