Posts by tape85

    Hast du mal versucht, die LED fremdzuspeisen, vielleicht ist sie kaputt bzw. das Kabel hat eine Unterbrechung (meist unterm Schrumpfschlauch falls vorhanden).

    Gute Idee, hätte ich auch mal selbst drauf kommen können…


    Irgendwie öffne (und schließe) ich Geräte ja auch mindestens 2x um weitere Iterationen hin zur Perfektion erreichen zu können.
    Also die LED leuchtete bei direkter Verdrahtung, was bedeutete, dass sie definitiv nicht defekt war, ABER:

    Am Stecker (Kontakte 33 und 34 im Service-Manual) waren die Lötstellen kalt bzw. hatten sich komplett von der Platine gelöst. Der Stecker saß aber beim ersten Lösen auch sehr fest. Da die Pads (keine VIAs) dabei vermutlich komplett von der Platine abgelöst wurden, musste ich nun fädeln - diese Maßnahme war aber erfolgreich.


    Jetzt bin ich zufrieden und melde mich zurück, wenn dann irgendwann der Zeilentrafo durch ist...

    Hallo zusammen,

    da ich leider nirgendwo Antworten auf meine Fragen erhalten habe, habe ich selbst recherchiert und mich dann an die Arbeit gemacht. Damit es den Nächsten nicht so geht präsentiere ich hier gerne meine Ergebnisse.


    SCART (RGB)-Erweiterung eines Commodore 1084S-P (alte Version mit Frontschalter vorne).


    DAS HIER IST KEINE REPARATUR FÜR LAIEN (auch wenn es nur einfache Lötarbeiten sind), WER NICHT WEiß WIE MAN EINE BILDRÖHRE ENTLÄDT SOLLTE UNBEDINGT DIE FINGER VON DIESEM MOD LASSEN (GEFÄHRLICHE SPANNUNGEN IM GERÄT)!


    Vorab: Es ergab sich aus meinen Recherchen, dass es vermutlich ziemlich viele unterschiedliche Bestückungen der Hauptplatinen gibt, von daher ist es in jedem Fall Pflicht, nach Schaltplan vorzugehen und für den Einzelfall zu prüfen, was bereits bestückt ist bzw. bestückt werden muss. Ich habe alle aussagekröftigen Bilder inkl. Schaltpläne in den Anhang gepackt (falls jemand ein Service-Manual benötigt, schreibt mir gerne eine Nachricht). Es funktioniert sicher auch für den 1084 ohne S, Hauptsache Philips-Modell.

    Eigentlich ist auf der Bauteilseite der Hauptplatine alles sehr gut beschriftet und kinderleicht zu finden.


    Eine BOM spare ich mir hier, wegen der unterschiedlichen Bestückungen, Ihr benötigt natürlich auf jednen Fall eine abgewinkelte SCART-Buchse für Platinenmontage. Alle weiteren Bauteile die ggf. nicht bestückt sind, sind unten nochmals angegeben. Diese Anleitung bezieht sich speziell auf meinen Fall.

    Es empfiehlt sich, zunächst alle Vias der Platine vom Zinn zu befreien / freizublasen bevor mit der Bestückung begonnen wird. Für die Faulpelze unter uns (zu denen ich in diesem Fall auch gehöre), die nicht alles komplett demontieren wollen gibt es nämlich sehr wenig Platz, weshalb die Reighenfolge überlegt sein will.


    Der Monitor wird mit 4 Gehäuseschrauben und einer Schraube zwischen den Cinch-Anschlüssen zusammengehalten, diese müssen gelöst werden. Dann kann das Rückteil abgenommen werden, indem das Lautsprecherkabel gelöst wird.


    0.) Vorbereitung: Die Halterungen oberhalb der SCART-Footprints zumindest einseitig lösen (sie sind verlötet). Dann die darunter befindlichen Kabel an den Measuring Points 2 (weißes Kabel direkt im SCART-Footprint) und 91 (rotes Kabel) werden abgelötet (am besten Fotos machen um sich zu merken, wo sie verbunden waren).


    1.) Widerstand R305 (5k6 Ohm) setzen und (rotes) Kabel auf der einen Seite dieses Widerstandes wieder anlöten (Measuring Point 91).


    2.) Bei mir ist die Verbindung 9332 vorhanden gewesen, sie brückt aber eigentlich den Widerstand R306 (5k6 Ohm). Also wurde diese Verbindung entfernt und der Widerstand dafür gesetzt.


    3.) Verbindung 9274 setzen (man kann die 9332 nehmen oder einfach weitere abgezwackte Beine der verbauten Widerstände).


    4.) Verbindung 9289 setzen.


    5.) Verbindung 9295 setzen.


    6.) R304 (15k Ohm) setzen.


    7.) R210 (390 Ohm) setzen.


    8.) R220 (1k Ohm) setzen.


    9.) R303 (22k Ohm) setzen.


    10.) R502 (100 Ohm) setzen.


    11.) Nun kann die SCART-Buchse vorsichtig eingesetzt werden. Übrig ist noch das weiße Kabel, das an den Pin der Buchse direkt angelötet werden muss, und zwar an den Pin, der elektrisch mit dem Measuring Point 2 verbunden ist (der durch die verbaute Buchse nicht mehr von oben zugänglich ist).


    12.) Die SCART-Buchse wird verlötet und anschließend die Halterung wieder festgelötet.


    13.) WICHTIG: Nochmals checken, ob alle Kabel, die Ihr ggf. gelöst habt, sich auch wieder an Ort und Stelle befinden (ich mache immer Fotos und schaue dann ob alles wieder so ist wie es ursprünglich war).


    Wenn der Monitor auf RGB geschaltet ist, sollte er nun über den SCART-Anschluss nutzbar sein.

    Bei Fragen könnt Ihr mich gerne kontaktieren.


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    Hier noch ein paar Angaben zu den Widerständen aus dem Schaltplan:


    210 22 R403 39k

    R220 75 R502 100

    R303 22k R504 390

    R304 15k R530 1k

    R305 5.6k R537 4.7

    R306 5.6k R538 10k

    R307 18k R541 15k

    R308 100k R548 68

    R309 15k R545 39

    R310 47k R546 150

    R311 100k R547 39

    R312 47k R551 1.2k

    R313 15k R563 5.1k

    R314 1.5k R624 10k

    R315 15k R625 100

    R402 4.7k R626 2.2k



    PS: Leider brennt die LED meines Frontschalters nicht (keine Sorge, das Kabel ist nicht verpolt oder so, habe zumindest beide Varianten ausprobiert) - hat dafür jemand einen Tipp?

    Hallo zusammen,

    nachdem meine Klausuren nun rum sind kann ich heute endlich ERFOLG vermelden!


    ER LÄUFT WIEDER!


    Die Ursache ist hier zu sehen.: Es handelte sich um eine korrodierte Leiterbahn direkt an einem der Vias des Z80, die den Z8ß0 und den 8502 miteinander verbindet. Das Bild habe ich nach dem Entlöten der beiden CPUs aufgenommen (Sicht auf die Bauteilseite, somit war es mit verbautem Z80 nicht zu erkennen) und ich schwöre auch, dass mir das nicht beim Entlöten passiert ist...




    Nachdem ich Sockel eingesetzt und die Verbindung gebrückt habe kam erstmal wieder ein Bild - wobei, wie oben beschrieben, das Kernal des defekten C128 auch einen weg gehabt haben muss. Das habe ich also ebenfalls getauscht.


    Da ich das Entlöten recht easy fand habe ich bei meinem anderen 128er auch die beiden CPUs gesockelt, um bei einem Tausch mit dem anderen Computer festzustellen, dass die Leiterbahn wirklich die Ursache für den schwarzen Bildschirm war.


    Beim schrittweisen Zusammenbau und immer wieder Testen ist mir noch eine Sicherung im Netzteil geflogen - zwischenzeitlich war das Bild also wieder schwarz und ich fast am ausrasten. Zum Glück kam die Vermutung, dass es eine der Sicherungen geputzt haben könnte recht schnell und mit dem anderen Netzteil lief es dann auch wieder.


    Allen Helfern hier ganz herzlichen Dank (!!!), ich bin stolz es dank Eurer Hilfe geschafft zu haben und hatte unter'm Strich wie immer Spaß am basteln.


    Nun schreibe ich noch meinen Artikel zum 1084-S-P Scart-Umbau.


    Ich würde mal schauen, ob an Pin 25 von der Z80-CPU [U10] beim Reset sich was tut, bin mir nicht sicher, ob man das mit dem Multimeter messen kann. Falls sich da was tut, müsste der Z80 laufen.

    Siehe Post #20, das habe ich gemessen und das passte auch soweit. Wenn es eine der CPUs ist tippe ich selbst auch auf den 8502.


    Lohnt es sich, die beiden 8502 auszulöten und zu sockeln, damit man sie mal tauschen kann?

    Da die getauschten Kernals unterschiedlich waren und der Kernal des defekten C128 im funktionierenden Exemplar den Zeichensalat produziert hat:

    Hast du das mehrmals getestet (Resettaster gedrückt)? Nicht, dass der "Kernal" beim Testen ein Kontaktproblem hatte. Falls dieser Fehler bestehen bleibt, scheint der Kernal defekt zu sein.

    Jawohl, das habe ich mehrfach versucht. Es kommt immer Zeichensalat, mal so wie in dem Bild, mal anders...

    Vielen Dank für die Aufklärung.

    Nungut, also dann besorge ich mir wohl nochmal ein neues Kernal.


    Lohnt es sich Deiner Meinung nach die 8502 und den Z80 auszulöten, in diesem Zuge zu sockeln und mal einen Tausch zu versuchen, oder gibt es da andere TTLs die sterben und eine einfachere und günstigere Prüfung/Austausch zulassen?


    Eine 8502 CPU ist ziemlich teuer, ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das noch ausgeben möchte. Sockel DIP 40 und 16 hätte ich auf jeden Fall da, das Löten traue ich mir zu.


    Vielen Dank und einen schönen Sonntagabend!

    Hallo zusammen,

    ich habe gestern einiges geschafft und auch meinen Monitor 1084S-P mit SCART (RGB) gemoddet (habe Fotos gemacht und dokumentiert, den Artikel dazu stelle ich noch hier ein), somit hatte ich noch einen zweiten Monitor zum testen, auch für den 80-Zeichen-Modus.


    Ich habe dann auch die Wiederstände umverdrahtet um die RAM-Bänke an meinem defekten C128 zu tauschen. Leider ohne Erfolg, ich bekomme noch immer ein schwarzes Bild.

    Das schwarze Bild bekomme ich natürlich auch im 80-Zeichen-Modus.


    Da die getauschten Kernals unterschiedlich waren und der Kernal des defekten C128 im funktionierenden Exemplar den Zeichensalat produziert hat:


    Sind Charrom und Kernal aufeinander abgestimmt? Ich könnte noch recht einfach an ein 318020-03 kommen (das ist ja lt. Recherchen die erste Version)?

    Die Charroms gibt es ja auch mit Adapter und ohne, macht das einen Unterschied?


    -> Im defekten C128 sind sowohl Charrom als auch Kernal keine "alten MOS-Chips", sondern neuere mit Fenster und jeweils einem Aufkleber. Da ich nun schon beide durch die vom funktionierenden C128 gestauscht habe (dort sind es aber original MOS-Chips und das Charrom wird demzufolge ohne Adapter eingesetzt(!) ) ohne Erfolg, kann ich mir nicht vorstellen, dass es daran liegt, warum aber der Zeichensalat des Kernals im funktionierenden C128?


    Schließlich könnten ja noch mehrere RAM-Chips betroffen sein, ich bin mir aber nicht sicher, ob es Sinn macht "pro Forma" alle zu sockeln und zu tauschen, noch dazu weiß ich derzeit nicht einmal, wo ich 16 Chips herbekommen soll...

    Guten Morgen zusammen,

    vielen Dank für die hilfreichen Tipps!


    Kernaltausch (U35) - Sicherheitshalber habe ich auch die Charroms mal gewechselt um auszuschließen, dass es zusätzlich daran liegen könnte:


    Der defekte C128 zeigt weiterhin den weißen Streifen, egal ob mit seinem eigenen Kernal/Charrom oder dem des funktionierenden C128 (ich habe selbstverständlich auch über Kreuz getauscht um alle Kombinationen abzudecken).

    Im funktionierenden C128 gibt es mit dem Kernal des defekten 128 einen Zeichensalat, siehe beigefügtes Bild.


    Die Kernals haben weiterhin unterschiedliche Versionen: 315078-01 (C128 okay) und 315078-02 (C128 defekt).



    Eigenartig ist, dass jetzt beim defekten C128, seitdem ich mal das Dead Test Modul eingelegt hatte, immer der weiße Streifen kommt, wo der vorher eben einfach nicht zu sehen war. Ein Videosignal war allerdings immer vorhanden...


    Ich tausche am Wochenende mal die RAM-Bänke und erstatte Bericht.

    Hallo,

    das Dead Test Modul ist nun fertig. Es funktioniert am C64 und auch an meinem funktionierenden C128 problemlos, aber:


    Das Dead Test Modul startet am defekten C128 nicht! Zu sehen ist diesmal kein gänzlich schwarzes Bild, sondern ein ganz schmaler weißer Streifen an der Seite, den man aber im Betrieb eines C64 auch sieht wenn man, wie ich, den Framemeister nutzt. Somit ist eindeutig (und weiterhin) ein Videosignal vorhanden, auch wenn das Modul nicht startet.

    Auch der C128Diag-Mode des Dead Test Moduls (über Jumper eingestellt) läuft nicht.


    Ich bin mir nun nicht sicher, ob es etwas bringt, als erstes die RAM-Bänke zu tauschen oder ob der Fehler nicht schon viel früher in der Kette auftritt?

    -> Ich habe ja hier die Info bekommen, dass das Modul (fast) immer ohne funktionierendes RAM startet. Wenn ich jetzt dieses "fast" noch eingrenzen könnte, wäre ich dem Ziel ein Stück näher...

    Hallo zusammen,

    nicht, dass Ihr Euch wundert: Ich bin gerade in der Klausurenphase und habe nicht allzu viel Zeit, werde mich also auf jeden Fall wieder melden, sobald ich neue Erkenntnisse habe.


    Mein Dead Test Modul baue ich vermutlich noch diese Woche fertig (leider waren in Bobbels Shop keine fertigen verfügbar), ebenso ist das Kabel für den 80-Zeichen-Modus fertig (getestet habe ich es mit dem defekten C128 aber noch nicht).

    Das "manuelle" Bank-Switching beim RAM werde ich ebenfalls versuchen, aber das macht vermutlich mehr Sinn nach dem Dead Test.


    Weiterhin habe ich meine SCART-Buchse für den 1084S-P (alte Version) bekommen und werde dann mal eine bebilderte Anleitung mit den zusätzlich benötigten Bauteilen einstellen, wenn ich erfolgreich war, sodass ich mal was zurückgeben kann und es endlich mal eine Doku dazu gibt. In englischsprachigen Foren ist überall die Rede davon dass das ganz einfach sei aber es steht nirgendwo wie es geht und wenn nur rudimentär beschrieben ohne weitere Details.

    Ich habe mit jetzt anhand der Schaltpläne einen Überblick verschafft und berichte dann mal, wenn ich dazu komme den Mod zu machen - natürlich im passenden Thread, den es schon gibt.


    Viele Grüße und schönes WE, Tobias

    Hi ,


    Also 2 x 5,6 KOhm auf 90 R305 und 91 R306 und die Brücke 9289 für das Composite/sync Signal und das wars, ok noch eine ScartPrint Buchse.


    Cool danke, für die Info. Habe gerade einen 1084S hier. Werde mich die Tage mal dran machen.

    Ich habe einen 1084S-P (alte Version mit Einschalter vorne an der Front) und würde die Erweiterung um eine SCART-Buchse auch gerne durchführen. Im Circuit-Board habe ich gelesen, dass zusätzlich noch

    1x 22kOhm (R303 - entnehme ich dem Schaltplan) und

    1x 390Ohm (R205 oder R208 ? - entnehme ich dem Schaltplan)

    erforderlich sind, sowie noch weitere Drahtbrücken, die in diesem Beitrag leider ebenfalls nicht bezeichnet sind (es gibt ja mehrere, die auf dem Board beschriftet sind).


    Ich löte gerne alle Brücken ein (wenn man damit keinen Schaden provoziert) und berichte von meinem Ergebnis, aber welche wirklich benötigt werden ist nicht bekannt, oder?

    Ist denn Euer Umbau (@VincentVega @Witchbone) jeweils erfolgreich gewesen?

    Gibt es auch ein Möglichkeit um die 80 Zeichen Modus zu testen? Am sub-d Buchse gibt es ein schwarzweiß Signal das an ein passender Monitor weitergeleitet werden kann. Dan 40/80 Taste drücken und testen. Eigentlich erwarte ich das das auch kein Bild liefert, aber man kann nicht wissen...

    Ja, die gibt es, ich muss mir nur ein Kabel dafür löten. Warte noch auf den Hufeisen-Stecker resp. meine letzte Reichelt-Bestellung (an meinem 1084S ist für RGBI nur ein solcher vorhanden). Ich gebe Rückmeldung.

    Hallo kinzi, besten Dank, dass Du Dir soviel Mühe machst!

    Der C128 läuft auf dem Z80 los, d. h. "/Z80EN" von der MMU muss LOW sein am Anfang, somit "/BUSRQST" am Z890 HIGH. Wenn die Übergabe an den 8502 erfolgt, muss sich das umdrehen.


    Schau mal, ob du das beobachten kannst, dann weißt du, dass der Z80 korrekt anläuft, den Code liest und an den 8502 übergeben will.

    Diesem Verhalten kann ich so zustimmen, ich habe zur Verifizierung auch mit dem funktionierenden Board verglichen: Direkt nach dem Einschalten ist PIN25 (BUSRQST) HIGH, dann wechselt er auf LOW.

    Hast du das Char-ROM mal komplett rausgenommen? Sind da Beinchen verbogen? Läuft der 128 ohne das Char-ROM an?

    Ja, ich hatte es bereits rausgenommen und wieder eingesetzt, Kontaktierung ist geprüft. Die oberen beiden Beinchen waren abgeknickt, also ab Werk, denn der Chip hat 4 Beine mehr als der Sockel aufnehmen kann.

    Ohne Char-ROM gibt es leider keine Veränderung.

    Läuft das Kickman denn im C64 und im anderen C128?


    Drücke und halte beim Einschalten mal die "C="-Taste - kommt dann der 64-Mode?

    Drücke und halte beim Einschalten mal die "RUN/STOP-Taste" - springt der C128 dann in den Monitor?

    Das Kickman-Modul funktioniert, sowohl im C64 als auch in dem anderen C128.

    Durch Halten der Commodore-Taste bzw. RUN/STOP erhalte ich keine Veränderung.


    Ich habe statt des Framemeisters nochmal meinen 1084S bemüht (der war aus Platzgründen verpackt), es liegt definitiv ein Videosignal vor - ich vermute also mal nicht, dass es am VIC liegt bzw. der einen Totalschaden hat?

    Kann man machen. Was ist denn alles gesockelt?

    Ich habe Fotos der Platinen eingestellt, 1. und vorletzter Post. Z80 und 8502 sind nicht gesockelt. Löten kann ich, traue mir also auch zu Bauteile auszulöten. Ich weiß einfach nicht, wo ich ansetzen muss und in welcher Reihenfolge man bei diesem Fehlerbild am besten vorgeht - und ja,

    leider gehört Geduld nicht unbedingt zu meinen Stärken, wobei das über die Jahre schon besser geworden ist. Somit sehe ich das hier auch wieder als weitere bildende Maßnahme.

    Bitteschön, siehe Anhang. Ich habe aus Bequemlichkeit mal nur den Top-Layer aufgenommen, denn sonst unterscheidet sich die Platine nicht von den Bildern in meinem ersten Post dieses Threads.

    Falls Du Detail-Fotos brauchst sag einfach Bescheid.


    Mir fällt auch auf, dass Port 1 und Port 2 keine Metallabschirmung haben.


    Welche Platine ist denn die „bessere“?

    Ich frage mich ehrlich gesagt ob ich noch weiter reparieren soll oder ob alles hoffnungslos ist, weil gar keiner mehr weitere Ideen hat. Ich würde als nächstes wohl mal ICs tauschen, aber habe auch Angst etwas kaputt zu machen...

    Nachdem das Kickman-Modul angekommen ist, kann ich auch damit keinen Erfolg vermelden. Es gibt weiterhin keine Bild- oder Tonausgabe.

    Ein zweites Netzteil (das funktioniert) habe ich ebenfalls getestet. Ich habe mittlerweile einen zweiten C128 hier der funktioniert.


    Ist es ggf. sinnvoll mal gesockelte Chips zu tauschen etc.? Es sind auf jeden Fall etwas abweichende Mainboards, das Charrom sieht total anders aus und hat diese kleine AddOn-Platine nicht, statt dem ZiLog Z80 ist ein NEC-Chip verbaut. Er hat aber glücklicherweise ebenfalls keine MT-RAMs.


    Viele Grüße und nochmals danke für Eure Unterstützung!

    So, ich habe nochmal ein paar Spannungen gemessen. 12V und 5V am SID, die 9V AC und 5V DC erkenne ich an diversen Stellen wieder, ich finde da bis jetzt keinen Fehler. In einem anderen Thread war der Wechsel(?)-Richter die Ursache, der scheint bei mir aber auch okay zu sein.


    Ich habe mir ein Kickman-Modul besorgt, wenn das ankommt versuche ich das mal, vielleicht liegt es ja am Kernal?

    Bis 10 MHz, allerdings ist "10MHz" auch die einzige Einstellung, die ich am Drehwähler auswählen kann.

    Das reicht. Bitte mal an der CPU den Takt messen, Pinout siehe hier: forum64.de/gallery/index.php?image/3176/

    Pins 1, 39 am 6510 sind vorerst mal interessant.

    Bitte auch noch Pin 40 (/RESET) überprüfen, ob der beim Drücken des Reset-Tasters wirklich auf GND gezogen wird.

    Du meinst sicher am 8502, oder?

    PIN 1: 975 kHz

    PIN 39: 121.7 kHz

    PIN 40: 4.9V wird bei Reset auf GND gezogen


    Ich halte Ausschau nach einem Modul von Ultimax.

    Besten Dank Euch für die schnellen Antworten!

    Ich würde den Fehler als erstes bei den RAMS suchen wenn es sich um MT Rams handelt.

    Es handelt sich nicht um MT-Rams. Sind bei anderen RAMs auch derartige Sterbefälle bekannt?

    Das Char-ROM ist normal so, fällt aber gerne (halb oder ganz) aus der Fassung. Bitte mal nachdrücken bzw. am besten ziehen und neu stecken.

    Habe ich gemacht, hat leider keinen Effekt.

    Hat dein Multimeter Frequenzmessung? Wenn ja, bis wieviel *Hz?

    Bis 10 MHz, allerdings ist "10MHz" auch die einzige Einstellung, die ich am Drehwähler auswählen kann.

    Habe ich das richtig verstanden, du bekommst am 40Z-Ausgang einen Black Screen - es ist also ein Signal da?

    Jawohl, bei ausgeschaltetem C128 "no input" am Framemeister, sonst ein schwarzes Bild. Wenn ich S-Video oder Antennenkabel an einen älteren TV anschließe verhält es sich ebenfalls so. AUS=Ameisenfußball/no input und EIN=schwarzes Bild.

    Hast du irgendwelche Spielmodule zum Stecken und Testen?

    Leider nein, ich werde mir aber einfach mal eins in der Bucht schießen, wollte eh schon immer mal ein Spiel als Modul haben, hatte ich noch nie.


    Besten Dank schonmal, ich versuche alles so gut wie möglich zu beantworten.