Posts by dmantione

    Ich bin kein großer Fan von einem Saruman solange DRAM leicht verfügbar ist.. Die Verwendung von DRAM hält die Maschine authentisch und, wichtiger, SRAMs können wiederum zu Inkompatibilitäten mit anderer Hardware führen. U24 ist offensichtlich der Chip für einen Commodore 64, da du einen C128 hast, wird es ein anderer Chip sein. Das merkwürdige Verhalten deiner Computer könnte bedeuten dass etwas anderes im Gange ist. Eine Diagnosecartridge ist nie 100%, und auch observation eines Defekts auf Basis von Bildschirminhalt gibt kleine Gewissheit. Daher ist es immer wichtig, bei einer Reparatur sorgfältig zu überlegen.

    Dies ist eine viel ältere Version des Dokuments.

    Genial das Konzept!


    Könnte man das auch für den C16 - Plus/4 machen?

    Wurde kein Problem sein, ich denke das der controller GreenPAK selbst ohne anderungen benutzt werden kann. Der TED-architectur hat jedoch keinen Ultimaxmode was benutzt werden kann um SRAM auf Cartridges zu implementieren, also wurde ich eines kleines paralleles ROM benutzen.

    Ich habe eine lange Geschichte über die Beluga-cartridge geschrieben:


    http://www.freepascal.org/~daniel/beluga_design_v2.pdf


    Ich schlage vor, dass wir, wenn wir über die Beluga-cartridge sprechen wollen (was wir sicherlich tun werden, da ich große Hoffnungen in diese Cartridge setze), eine neue Diskussion eröffnen sollten.


    Aber kurz gesagt, die Beluga-cartridge ist fertig und die Super Guppy-cartridge befindet sich derzeit im Prototypenstadium, und das Einzige, was mich davon abhält, sie offiziell anzukündigen, ist die Software-Seite der Dinge. Ich habe die fertigen Cartridge hier, ich kann sie später fotografieren, falls Bedarf besteht.

    Die Sache hat einen gewaltigen Haken:


    Lt. Datenblatt sind die Teile im Feld zunächst (via dediziertem Tool/Programmer) nur temporär beschreibbar/konfigurierbar, d.h. man kann das Design in den Chip laden und dann -so lange man die Versorgung nicht entfernt, dieses Design testen oder theoretisch auch nutzen (Henne-Ei-Problem, da man dann eben einen Master/power-sequencing processor braucht, um die Schaltung nach Kaltstart in einen geregelten Zustand zu bringen )


    Man kann auch EINMALIG ( OTP ) die Konfig permanent machen, aber ab da wird das Datenblatt etwas schwammig, denn es steht dort, das wäre nur für kleine Serien empfehlenswert...

    Das stimmt, aber es ist kein großes Problem. Es ist sogar noch kleiner, als ich ursprünglich gedacht hatte. Hier ist ein Foto von mein Protoyp des Beluga-cartridge dass ich am Moment im entwicklung habe:



    Du siehst den SLG46620 mit offiziellem DIP-Adapter. Außerdem kann man sehen, dass ich auch einen Anschluss für das Programmiergerät gemacht habe. Ich kann das SLG46620 einfach aus der Cartridge entfernen und das Programmiergerät in die Cartridge einsetzen. Dann setze ich das SLG46620 in das Programmiergerät ein und kann entwickeln und testen, was ich will, ohne etwas dauerhaft zu programmieren. Das funktioniert so gut, dass ich Am Moment nur 4(!) GreenPAKs unbrauchbar gemacht habe. Wenn man bedenkt, dass sie so gut wie nichts kosten, ist das praktische Problem gleich null.

    Und sie sind nicht einmal völlig unbrauchbar, da sie im Programmiergerät mit einer temporären Konfiguration umkonfiguriert werden können, so dass sie weiterhin für die Entwicklung neuer Hardware verwendet werden können.


    Für die Herstellung von Hardware usw. ist das OTP-thema ebenfalls kein Problem.


    wie viel muss man denn in die Toolkette, sprich den Programmer und gegebenenfalls die Tools selbst investieren, um dann zusätzlich zu Deinem Adapter mit aufgelöteten "OTP"-Universal-Chip wirklich handlungsfähig zu sein?


    Mit Standard-Programmern wie GALEP oder meinetwegen auch den China-"Böllern" wie TL866 & Co. wird da wohl nix gehen, oder? Digikey zeigt da unzählige Varianten auf von ca 6 EUR bis 150 EUR, was braucht man wirklich, um vernünftig damit arbeiten zu können (also genanntem Chip und Deinem Adapter auf DIL20)?

    Du brauchst ein SLG4DVKDIP, mehr nicht. Die Software kannst du prompt herunterladen, für Linux/Mac/Windows. Das kannst auch jetzt direkt tun, nur um eine Weile damit zu spielen. Die Software ist ziemlich gut, im Vergleich zu GALs, ist die Qualität ein Hauch von frischem Wind.


    Und welche Anforderungen hat die Software, kann man bestehende Schaltpläne oder "top level logic diagrams" von üblichen CPLDs oder wenigstens die primitiven Tables von GAL/PAL/PLAs (ohne Registered) anderer Hersteller übernehmen, oder muss man da wirklich das Rad wieder neu erfinden?

    Hier müsst man wirklich neu anfangen, denn ein GreenPAK unterscheidet sich im Inneren von einem GAL oder CPLD. Ein CPLD hat Makrozellen, mit denen man Komponenten wie einen Zähler aufbauen können. Mit einem GreenPAK ist das zwar nicht unmöglich, aber die verfügbare Logik geht dann schnell zur Neige. Es ist ähnlich wie beim Wechsel von einem CPLD zu TTL-Bauteilen: Du müsst dann deine Design aus TTL-Bausteinen aufbauen, und das erfordert einiges an Überlegung. In ähnlicher Weise hat ein GreenPAK interne Bausteine: Zähler, Pipe-Delays, digitale Komparatoren, Flankendetektoren und dergleichen sind allesamt nützliche Bausteine, die man verwenden kann, und genau hier ist Nachdenken gefragt.


    Wenn du jedoch eine einfache Schaltung mit ein paar Logikgattern habt, kannst sie leicht neu zeichnen. Alle bekannten Logikgätter sind verfügbar, das Zeichnen von Linien zwitschen sie geht sehr schnell. Das dauert weniger als ein paar Minuten.


    Warum hat Du nicht das deutlich hobby-freundlichere Gehäuse mit Pins (TSSOP-20) gewählt, dafür gäbe es übrigens auch Universal-Adapter auf DIL, die man auch sehr günstig über ebääh & Co, bekommt und die kann man durchaus noch selbst löten, auch ohne IR, reflow etc, sondern einfach mit dem Kolben...

    Mein FC3 101% verwendet die TSSOP-Version:


    fc3101_open.jpg


    Allerdings kann ich das FC3 101% nicht gut als Lötbausatz anbieten. Ich möchte auch in der Lage sein, meine Cartridges als Lötbausatz herauszubringen, für die Beluga-cartridge ist das ein ausdrückliches Ziel. Universelle TSSOP-Adapter verwenden den breiten 0,3"-Stiftabstand, der für 20 Stifte sehr ungewöhnlich ist. Das GreenPAK würde dann ohne Selfbsbasteladapter nicht in die offiziellen Programmiergeräte passen, der Platzbedarf auf Cartridges würde viel größer werden. Und obwohl ein TSSOP20 besser von Hand zu löten ist als ein STQFN, bin ich viel produktiver, wenn ich die DIP-Version programmieren muss, als wenn ich den TSSOP20 erst vorsichtig mit einer Pinzette in einen Sockeladapter einsetzen muss.


    Aber... natürlich kann die TSSOP20-Version verwendet werden! Ich habe es selbst getan und sehr erfolgreich. Du kannst diese Diskussion ignorieren, wenn du die TSSOP20-version verwenden möchtet,
    obwohl ich denke, dass DIP-Adapter zumindest während der Entwicklungsphase unerlässlich sind.

    Bei SRAM ist es sehr wichtig, dass die Buchse lange genug stabil bleibt. Bei der 8501 hat man das Problem, dass AEC, der Befehl zum Ändern des Busses, 15ns vor PHI2 kommt. Der SRAM-Chip-Select ist wahrscheinlich mit PHI2 verbunden. Dann gibt es noch das GATE-IN-Signal, das R/W festhält, das von MUX gesteuert wird.


    Die Reihenfolge ist kurz gefasst:

    - AEC schaltet

    - R/W wird über GATE-IN freigegeben

    - R/W steigt an und beendet den Schreibzyklus in das SRAM

    - Das SRAM schreibt in den Zustand des Adress-/Datenbusses zu diesem Zeitpunkt


    Nach dem Anstieg von R/W sollte der Daten- und Adressbus für eine kurze Zeit (etwa 10ns) stabil bleiben. Wenn man die Busschalter direkt mit AEC betreibt, ist die Zeitspanne der Busstabilität bald zu kurz, als dass ein SRAM richtig funktionieren könnte. Der 6502 selbst ist weniger kritisch.

    Darunter fallen, neben dem RAD auch das GMOD2 Cartridge von dmantione, das Modul läuft einwandfrei, aber Spielstände können nicht

    geladen werden, daher habe ich alle Netzwerke auf fast allen Weichen getauscht.

    Wenn ich es richtig verstehe, ist der 74x641 eine Open-Collector-Version des 74x245, und du verwendest ihn zum Ein- und Ausschalten der PLA-Signale pro Cartridge?


    Das Gmod2-Modul verwendet einen Transistor, um das 93C86-EEPROM vom Datenbus zu trennen. Transistoren schalten immer etwas langsamer als Chips, daher kann ich mir gut vorstellen, dass die Verwendung von zu hohen Widerständen dem Transistor zu wenig Zeit gibt, um zu reagieren.


    Quote

    Damit kann ich o.g. GMOD2 Cartridge immer am C128 belassen, und trotzdem im C128 Mode starten!


    Das ist in der Tat ein kleines Ding: Ich habe den C128 während der Entwicklung von der Gmod2-cartridge viel benutzt; der Monitor im C128-Modus ist ein Geschenk des Himmels, wenn man keinen Monitor über eine Cartridge benutzen kann. Meine Methode war das Sven Petersen Cart64out.

    Ich denke, dass dies eine komplexe Analyse sein wird. Diag264 ist dafür gemacht, sich nicht zu verzetteln. RAM ist nicht erforderlich, also muss es sich um einen Buskonflikt oder eine Störung der CPU handeln. Du könntest z.B. mit einem Oszilloskop nach Buskonflikten suchen.


    Soweit ich weiß, kann man nicht einfach 4464 RAMs ohne 64K-umbau verwenden.

    Übrigens scheint es beim 8501 nicht so zu sein, dass er durch den Gebrauch kaputt geht: Viele funktionierende TED-Computer sind funktionierend auf dem Dachboden gelegt als man sie nach 20 Jahren vom Dachboden holte, stellte man fest, dass der 8501 tot war. Ich glaube also nicht, dass man die Lebensdauer eines 8501 verlängern kann, wenn man ihn wenig benutzt.

    Obwohl ich einen C116 besitze, habe ich nie versucht, meinen Adapter in einen C116 einzusetzen. Ich werde es nicht probieren auch. Meiner Meinung nach ist es aufgrund der Seltenheit und des hohen Wertes des C116 wichtiger, diesen Computer wie viel wie Möglich im Originalzustand zu erhalten als den C16 und Plus/4. Ich würde mich nach einem C16 mit funktionierendem 8501 umsehen, den 8501 an den C116 spenden und den C16 mit einem CPU-Adapter ausstatten.

    Ich habe bisher keine Beschwerden von SD2IEC-Nutzern erhalten, aber ich werde das überprüfen. Beachtet, dass die Funktion des SD2IEC von einer CRC-Kollision abhängt und daher empfindlich auf Änderungen des Algorithmus reagiert, den die SD2IEC-Firmware zur Erkennung von Fastloadern verwendet. Der SD2IEC kann den eigentlichen Fastloader nicht selbst ausühren und ist auf einen nachgebildeten Fastloader angewiesen. Das Serielle Protocol des Fastloaders ist unverändert.

    Vielleicht könnten wir eine Diskussion über zukünftige Cartridgemedien führen. Nicht so sehr im Zusammenhang mit A Pig Quest, sondern über Cartridges im Allgemeinen. Es gibt einige in der Gemeinschaft, die denken, dass die EasyFlash die ultimative Cartridge ist... mit den jüngsten Preiserhöhungen von Microchip ergibt sich an dieser Stelle ein Problem. Ich würde nicht so weit gehen zu sagen, dass das Ende von EasyFlash in Sicht ist, da ich immer noch sehr leicht die richtigen Komponenten zum richtigen Preis über Händler bekommen kann. Wie bereits erwähnt, kann es bei Massenproduktion nicht so einfach sein, Komponenten selbst geschickt einzukaufen und ist man auf der Einkauf der Hersteller angewiesen.


    Ich habe meine Vorstellungen davon, wohin wir gehen müssen, und Protovision hat seine Ideen und inzwischen auch viel Erfahrung in diesem Bereich. Die C64-Plattform ist so stark, weil die Gemeinschaft viel zusammenarbeitet, daher ist es sinnvoll, eine Diskussion zu führen, damit wir wissen, wohin wir gehen sollen.


    Auf jeden Fall bin ich sehr froh zu hören, dass die Probleme mit den Cartridge für Lykia und Pig Quest behoben wurden und es nun darum geht, die Spiele zu an zu passen.

    Ich verstehe, dass C64-Programmierer in ihrer Freizeit arbeiten, aber ich habe alle Vertrauen in Antonio und Stefan, das Ende muss dan in Sicht sein.

    Nachtrag: Warum liefert man die beiden Spiele nicht einfach auf EasyFlashs aus? Das könnte den Druck vom Kessel nehmen, zeitlich und finanziell sicherlich auch.

    Versuche, eine Einkaufsliste zu erstellen, auf der du alle EasyFlash-Komponenten über offizielle Kanäle kaufst. Wenn man eine Leiterplatte herstellen lässt, übernimmt in der Regel der Hersteller den Einkauf. Also verlässt man sich entweder auf die offiziellen Kanäle oder gerät in eine sehr unangenehme Situation, in der man nicht nach dem System arbeitet und daher mit großen Stückzahlen für den Bestücker arbeiten muss, damit es sich rechnet.