Sollte ja Original sein – und finden die Leute dann die Korrektur?
Wenn man am Kopf einen Button macht, wo man umschalten kann, lässt sich die korrigierte Version ganz leicht finden.
Ich meinte Discoverability des Features, nicht des Buttons. Jemand, der von irgendwo auf die Seite verlinkt wird, hat keine Ahnung, daß die Seite in zwei Versionen existiert. Defaultmäßig sollte er auf der Originalversion sein (wenn er über 64er-magazin.de eingestiegen ist), dann liest er den Artikel und weiß nicht, daß da Fehler drin sind. Oder er wird vom C64 Wiki auf den fehlerbereinigten Artikel geschickt (mit modernen Korrekturen und Additions), und denkt, daß es 1984 schon das Internet gab.
Ja, man könnte super super groß schreiben: "Originalversion von 1984, vielleicht mit Fehlern", oder "Korrigierte Version", aber damit das groß genug ist, daß man es auch sicher nicht überliest, wird es für die meisten Leute nur nervig. Unterstrichen sieht jeder, und es ist ja auch selten, es ist der Ausnahmefall.
Außerdem sehe ich da ein bißchen ein Slippery Slope: Sollen dann die korrigierten Artikel direkt ein Wiki werden? Manche Artikel sind so schlecht, daß es nicht reicht, eine Zahl oder einen Satz auszubessern. Man müße ihn umschreiben. dann haben wir lebendige Magazinartikel, die irgendwann theoretisch perfekt werden und super lesbar, und auf modernere Sachen verlinken, die auch relevant sind. Aber das wird nicht passieren, weil nicht genügend Leute was machen, aber das Risiko ist, daß manche Artikel dann so verändert werden. Wollen wir das? Wo wäre denn die Grenze? Beim Unterringeln und drunter sachliche Fehler verbessern, da ist die Grenze klar.