Posts by nonic

    Ich hab's. Bei jedem Mega65 ist ein Retourenschein für den (Pfand)Karton dabei. Wer rücksendet, bekommt seine 100 Euro Kartonpfand wieder. Dauert zwar etwas, aber so hat jeder mal einen vollständigen Mega65 fürs Familienalbum in den Händen gehalten und man kommt mit einem Karton für alle 1400 hin. - Problem mit dem Lieferengpass von Kartons gelöst. :thumbsup:

    Also, wenn es an Rohmaterial mangelt, dann habe ich noch eine Sammlung an kleinen bis sehr großen (Tisch+Bürostuhl) Kartons hier rumfliegen, die ich sonst in den Container werfen würde, von wo es dann vielleicht, wie unser Holz, nach China exportiert wird. Vielleicht sollte man einfach unter den Bestellern Karton sammeln, das Ganze "einpampen" und neue Kartons daraus formen. Das wäre möglicherweise sinnvoller und zielführender, als Wochen auf Rohmaterial zu hoffen.

    Wem das Geld für solch ein Schnäppchen fehlt, der kann bei diesem Händler auch ein günstiges C64 Handbuch in Erstausgabe https://www.ebay.de/itm/384444…aef6f2:g:LYIAAOSwQSlhZt3n oder einen Retrolaptop für einen lächerlichen Betrag unter 10.0000 Euro erwerben https://www.ebay.de/itm/383903…69276b:g:bsgAAOSwYshgAFBT . Nicht zu vergessen, die anderen zahlreichen Sparangebote. :thumbsup:


    PS:

    "Schrottig" lässt sich auf ebay immernoch gut als "kaum gebraucht" verkaufen, falls der an die Wand genagelte Prototyp heruntergefallen sein sollte.

    Sowas passiert eben, wenn man nun seit beinahe zwei Jahren durch politische Restriktionen wesentliche Teile der Weltwirtschaft lahmlegt. Und leider wird dies wohl nicht von wenigen einflussreichen Produzenten ausgenutzt, indem man durch strategische Verknappung oder Bevorzugung zahlungskräftiger Großabnehmer die Preise zusätzlich nach oben treibt.

    Ich habe mich hier zwar auch schon bezüglich eines teilweise ungenügenden, unklaren Informationsstandes zum aktuellen Stand der Produktion geäußert. Allerdings ist das Team des Mega65 wohl in keiner beneidenswerten Situation, wenn sie unter Umständen nicht mehr wissen, wann und woher sie Teile zum einkalkulierten Preis herbekommen. Ganz zu schweigen von Firmen wie Trenz, die bei noch weiter steigenden Preisen absehbar nicht mehr genügend Abnehmer innerhalb ihrer Kundenzielgruppe finden, sollten die Preise noch weiter steigen.

    SkulleateR

    Also. Ich habe eine voraussichtliche Lieferbarkeit für Q4 in der Bestätigung stehen. Und solche Aussagen sollte man nur machen, wenn die Lieferverträge/besser Versandbestätigung der Teile in der Tasche hat. Zudem geht es mir nicht um Stornierung oder Konfliktkram, sondern um glaubwürdige Aussagen. Und da scheint manches nicht so ganz zu passen.
    Vor allem Stornierungen sind genau das, was das Projekt jetzt nicht braucht. Ich wünsche mir einfach mal eine klare Aussage dazu, was hier schief gelaufen ist oder unzutreffend kommuniziert wurde, dass auf einmal noch Teile für die ersten 400 zu fehlen scheinen. Aber keine weiteren Metadiskussionen dazu, inwieweit man ein Anrecht auf eine klare Kommunkation hätte, da man doch einfach stornieren könne.

    Also ich habe unter der Voraussetzung vorbestellt, dass hier im Forum die Rede davon gewesen ist, dass die Teile für die ersten 400 auf Lager wären. Und jetzt ergibt sich indirekt, dass dies wohl nicht den Tatsachen entsprochen hat.
    Dass man sowas dann nicht toll findet, hat mit Ungeduld nichts zu tun. Und wenn man dazu noch die ungewisse Preisentwicklung auf dem Hardwaremarkt und die spürbare Inflation des Euro bedenkt, kommen erhebliche Zweifel auf, ob der Rechner, selbst wenn die Teile dann verfügbar wären, in 3 oder mehr Monaten zum gezahlten Preis ausgehändigt werden kann.
    Ich stellte niemandes Fleiß oder Engagement in Frage!

    Es geht mir nur um die beschriebenen Umstände auf denen unter anderem meine Entscheidung zur Vorbestellung basierte.

    Einer vom Team hatte hier im Forum geschrieben, dass die Teile für die ersten 400 auf Lager seien. Ich verlange ja nicht viel. Aber wenn man entsprechend Geld vorschießt, sollte schon Transparenz und Wderspruchsfreiheit die Aussagen betreffend bestehen. Und Kinderkram wie "blame" interessiert mich nicht. Namen müssen ja nicht genannt werden, um den Status zu kommunizieren.


    Und wie sagt man so schoen: Die erste Verschiebung ist die schwerste. Danach wird man ruhiger und gleichmuetiger und nimmt die Dinge, wie sie sind. :-) Hoffen wir mal, dass es bei dieser einen Verschiebung bleibt.

    Nicht bei der Wirtschaftslage. Sorry.

    Snoopy

    Es war meiner Erinnerung nach die Rede davon, dass alle Teile für die ersten 400 auf Lager wären ... gut, von der Produktionsdauer des Kartons hat damals auch keiner was gesagt ... aber, was solls. Ehrlich gesagt, kann ich mir schon vorstellen, dass es wirklch an den Kartons hängt. An die "DDR" muss man sich eben erstmal gewöhnen. In drei Jahren werden die Teile einzeln zum Zusammenbau verkauft, sobald es eines gibt. Und löten kann man dann, wenn jedes Teil einmal erhältlich gewesen ist. Wie früher ... :D

    Ich fühle mich im Zusammenhang mit Lieferengpässen und manch anderem, was so geschieht, zunehmend an meine Kindheit in der DDR erinnert.

    Aber. Auf einen bestimmten Karton haben wir damals nicht mehr gewartet. Wenn es etwas gab, wurde das in alternativen Kartons verkauft. Ich kann das bei Gelgenheit mal am Beispiel meines ferngesteurten Autos zeigen, in dessen Karton man heute wohl nichtmal mehr Klopapier anbieten würde.

    Wäre schön gewesen, wenn heise über den Vorverkauf auch berichtet hätte

    Heise war früher besser

    Dem stimme ich insofern zu, dass mein Eindruck der ist, dass sich heise (wie auch u.a. golem) insofern verändert und ihre Themenauswahl in fragwürdiger Weise erweitert haben, dass Klicks und Kommentare in der Zeit der "Online-Magazine/Zeitungen" wichtiger geworden sind als Inhalte. Hinzu kommt dabei wohl auch noch, dass ein Redakteur heute schlechter verdient als früher, wodurch es einen Abfall der durschnittlichen Kompetenz in den Redaktionen gegeben haben wird.

    Sparen oder anderen Schrott verkaufen. Wer was auf der Kante hat, sollte an die Inflation denken. Möglicherweise ist der Wert in einem noch originalen MEGA65 besser angelegt als unterm Kopfkissen.


    Verschiedene Computer-Magazine berichten über den Verkauf des MEGA65. Laut ComputerBase hätte er nur 40MHz. Interessant sind auch die Kommentare darunter. Viele können den tieferen Sinn allerdings nicht verstehen und reden immerzu nur davon, dass die Eckdaten nicht zeitgemäß seien. :roll:

    Das sehe ich ähnlich und habe mit PayPal-Ratenzahlung gelöhnt. Solange PP nicht eine Klausel im Vertrag stehen hat, dass der Vertrag bei zu hoher Inflation nichtig ist oder man den Rest sofort zahlen muss, kann ich meine Gold-Millarden ausgeben, solange sie eine höhere Kaufkraft haben. :rolleyes:

    Da es vielen an Verstädnis für das Konzept des MEGA65 fehlt, hatte ich ja die Idee bei der Classroom-Edition auf mehrere Arten den Preis zu reduzieren und eine Option zum Einbau eines Raspis als PC-Brückenkarte zu ermöglichen, damit der Rechner wegen seiner Zugänglichkeit für Computeranfänger attraktiv bleibt, aber auch künftig die Option der Weiterverwendbarkeit für Standardanwendungen bietet. Leider habe ich derzeit nicht die Fähigkeiten, um eine solche Implementation elektronisch und im FPGA per VHDL umzusetzen. Geschweige denn, dass ich weiß, ob das auch nur prinzipiell machbar wäre.

    Wie wir auch schon auf der DoReCo gesagt haben, wir würden es begrüßen, wenn ein chinesischer Fabrikant den MEGA65 klonen würde und günstiger auf den Markt werfen könnte, solange wie der Geist des Open-Source beibehalten wird !

    Gäbe es denn die Möglichkeit Kosten bei der Classroom-Edition zu sparen und den Absatz zu erhöhen, wodurch theoretisch die Kosten fallen sollten, indem bspw. das Keyboard auf nicht-mechanisch mit ABS-Kappen umgestellt wird und die FPGA-Ausstattung auf das Notwendige reduziert, sofern das noch möglich ist? Die häufigste negative Kritik, die ich bisher mitbekommen habe, war der als hoch wahrgenommene Preis. Den meisten scheint nicht bewusst oder vielleicht auch egal zu sein, dass das Keyboard mechan. mit PBT ausgestattet ist, es sich um ein speziell hergestelltes Gussgehäuse und (ob) es sich um eine FPGA-Plattform handelt, die mehr als das kann, was auf den ersten Blick ersichtlich ist. Die Mehrzahl sieht wahrscheinlich den Computer, seinen Preis und wendet sich ab. Häufig wird tatsächlich der Vergleich mit dem "TheC64" vorgenommen. Um es etwas abzukürzen. Die letztliche Masse potentieller Käufe, die auf dem Retrohype reiten, scheint gar nicht das Wissen oder Interesse zu haben, um diese Dinge quantitativ und qualitativ zu unterscheiden. Was die Produktion in Fernost betrifft wäre aber vielleicht eine Kooperation mit den Urhebern des "The64" eine Möglichkeit, die diesbezüglich über entsprechende Erfahrungen verfügen könnten. Dies nur als Vorschlag.

    Also abgesehen von einer Kostenreduktion durch das Streichen von Features, die mehr als 80% der "Retrojünger" bedauerlicherweise scheinbar sowieso nicht zu schätzen wissen, hielte ich die Option bspw. einen RasperryPI wie eine PC-Bürckenkarte im MEGA65 verwenden zu können für ein Verkaufsargument gegenüber allen, die sich fragen sollten, was ihr Kind denn damit tun könne, das dem täglichen Schulbetrieb und modernen Anwendungsbereichen gerecht werden würde. In dem Zusammenhang wäre auch die maximal unkomplizierte Möglichkeit einen modernen Drucker anzuschließen von Bedeutung.

    Ich erhebe selbstverständlich keinen Anspruch auf die Realisierbarkeit meiner Gedanken, die nur Ideen dazu sind, wie man das Projekt aus der bloßen Nische heraus vielleicht sogar für den IT-Fachhandel interessant machen könnte.


    PS: Ich persönlich bin vom gegenwärtigen MEGA65 begeistert und freue mich ganz enorm, ihn in ein paar Monaten in meinen Händen zu halten. - Aber ich habe als realisierender Admin auch schon an Beratungsgesprächen für IT-Projekte teilgenommen und die Erfahrung gemacht, dass überwiegend Quantität pro Kosten über tatsächliche Qualität gestellt wird. Selbst mit Sicherheit sehr intellgente Menschen waren schneller dazu bereit, Verträge mit viel "Verspechungslametta" zu unterzeichnen, statt sich mit den Details der Vorteile besserer aber komplexerer Lösungsmöglichkeiten zu befassen.