Posts by bigby

    Von der Optik natürlich der schönste Pi1541. Sorry bigby, da kann Deine Leiterplatte leider nicht mithalten... ;-)

    Kein Widerspruch von meiner Seite! Die Zielrichtung meiner Platine war auch eine etwas andere: Frei verfügbar zu einem frühen Zeitpunkt mit der Möglichkeit, die verschiedenen bekannten Schaltungsvarianten flexibel aufbauen und testen zu können.

    NexiaGSi Ah, verstehe. Und das druckst Du dann ganz ohne Brim oder Raft? Das hält bei Dir? Das würde ich auf meinem Drucker ehrlich gesagt nicht mal probieren, wenn ich die akuten Probleme nicht hätte...

    Fährst Du bei jedem Print ein Autoleveling?

    Nein, ich habe bei jedem Print ein Manual-Leveling gemacht. :-) Und habe, wie oben beschrieben, auch schon probiert, das wahlweise enger an das Bett und weiter weg einzustellen. Alles kein Unterschied.


    NexiaGSi Was genau meinst meinst Du mit einer Röhre? Quasi das Gehäuseteil nur ohne Boden? Ein Druck mit anderem Filament läuft gerade...

    Ich schätze, bigby wüßte ganz einfach gern, was genau das veränderte Verhalten des Druckers herbeiführt. Da ist es weniger hilfreich, ehedem funktionierende Einstellungen oder gar das ganze Druckteil zu verändern.

    Ganz genau das.


    An alle, deren Tipps ich vermeintlich ignoriert habe, nehmt es mir bitte nicht übel. Es ging mir hier eben nicht in erster Linie um die Frage "Was muss ich machen, damit ich das ohne Warping drucken kann?" sondern erst mal um "Warum zum Teufel konnte ich ca. 10 Gehäuse genau mit dieser Datei, mit dieser Hardware und mit diesem Filament drucken aber ab dem 11. geht es nicht mehr?" Und da habe ich mich auf die Vorschläge konzentriert, die mir zu deren Beantwortung zielführend erschienen.


    bigby Weißt Du ungefähr wieviel Kilo Du mit der Glasplatte gerdruckt hast?

    Uih, das kann ich nur ganz grob schätzen. 3-4kg vielleicht?

    Bleibt eigentlich nur noch die Druckoberfläche... hast Du da evtl. irgendwas als temporären Ersatz für die Creality-Glasplatte?

    Definiere "irgendwas". :-) Ich kann sie um die X-Achse drehen, dann ist es unbeschichtetes Glas. Und ich habe die Original-Matte, die beim Ender-3 dabei war. Aber das ist dann ja beides nicht vergleichbar.


    In meiner Verzweiflung habe ich jetzt schon eine neue Glasplatte bestellt, obwohl ich eigentlich nicht mehr in weitere Ersatzteile für diesen Drucker investieren wollte. Die wird wohl aber erst Mitte bis Ende der Woche ankommen.

    wie sieht es mit der Bauteilkühlung aus? Ecken hochziehen kann auch u.U. davon kommen, vor allem, wenn die ab der 1. Schicht schon läuft.

    Von der Hardware her Ender-3 Standard, von der Software her Cura Standard. Der Lüfter läuft bei der ersten Schicht gar nicht und wird dann über 3 oder 4 Schichten schrittweise bis auf 100% hochgefahren. Zumindest von den Einstellungen her hat sich seit den 10 gelungenen Gehäusen aber auch nichts geändert, selbe gcode-Datei.


    Hast Du evtl. häufiger die Materialsorte gewechselt in letzter Zeit?

    Ausschließlich PLA, falls Du das meinst.

    Ich habe die Oberfläche heute Morgen mit 600er Papier naß angeschliffen und einen neuen Druckversuch gestartet: Selbes Ergebnis, die Ecken ziehen sich hoch. :-(


    Wirklich überrascht bin ich davon nicht, weil ich die Oberfläche als Ursache ja schon halbwegs ausgeschlossen hatte. Aber ich hatte gehofft, dass das Anschleifen vielleicht irgendwie das kompensiert, was die Probleme tatsächlich verursacht.


    Die Temperatur des Druckbetts habe ich jetzt mit einem externen Thermometer auch noch kontrolliert und die stimmt, das Bett hat eher ein paar Grad mehr, als der Drucker anzeigt.


    EDIT: Das einzige, was ich in der letzten Zeit tatsächlich am Drucker geändert habe, ist der Einbau des Mapa-Heatbreaks. Aber ich sehe beim besten Willen nicht, wie das zusammenhängen könnte.

    Noch zur Ergänzung: In meiner Liste der Dinge, die sich nicht geändert haben, habe ich „STL-Datei“ geschrieben, aber ich meinte eigentlich GCODE-Datei. Mit diesen Temperatur- und Layer-Einstellungen habe ich also bestimmt 10 Gehäuse ohne Probleme gedruckt.

    Ich dachte, dass diese Elefantenfüße entstehen, wenn das Bett nicht genug beheizt ist und das oben aufgeschichtete Material das abgekühlte nach oben zieht. Heizt der noch richtig?

    Ich dachte, als „Elefantenfüße“ bezeichnet man es, wenn die Düse zu dicht am Bett ist, und dadurch das Filament der untersten Schichten nach außen übersteht.


    Das Bett heizt noch, gefühlt auch auf die gewohnte Temperatur. Mit externem Thermometer nachgemessen habe ich aber noch nicht. Wenn die Temperatur nicht stimmt, müsste der Sensor des Druckers defekt sein, denn anzeigen tut er die eingestellte Temperatur.

    Na ja wenn du die Platte reinigst dann ja wohl nicht nur die direkte Druchstelle sondern wohl eherdie ganze Platte.

    Nein, ich reinige nicht die ganze Platte, sondern nur den Bereich, auf dem ich drucke. Das ist i.d.R. die vordere Hälfte im mittigen Bereich. Daher ja auch mein Versuch, die Platte umzudrehen.


    Hat die Auflage von beiden Seiten denn überhaupt die selbe Haftungseigenschaft?

    Nein, hat sie nicht, deswegen habe ich sie ja auch um die Z-Achse gedreht und nicht um eine der anderen. :-)


    400er (oder feiner) Nassschleifpapier, vorsichtig, aber ausdauernd, "abschleifen" (tatsächlich ist die Keramik-Beschichtung der Glasplatte ungefähr gleich hart wie Korund, die schleift man nicht so leicht ab ;-) ).

    600er Papier habe ich da, das werde ich morgen mal versuchen. Allerdings bin ich noch nicht so ganz überzeugt, dass sich die Oberflächeneigenschaften der Platte so "plötzlich" geändert haben, auch an den zuletzt nicht benutzten Stellen.

    Ja, um das als Ursache auszuschließen, habe ich die Auflage ja auch schon gedreht, so daß das Teil an einer anderen Stelle der Auflage gedruckt wird. Das hat zu keiner Änderung geführt.

    Die Unterlage ist eine beschichtete Glasplatte von Creality. Kleber, Haarspray oder Ähnliches habe ich damit noch nie benötigt. Reinigen tue ich sie vor jedem Druck mit Isopropanol.

    Heute habe ich vergeblich versucht, ein weiteres Kung Fu Flash Gehäuse zu drucken. Davon habe ich schon einige gedruckt ohne die gleich geschilderten Probleme. Das letzte (erfolgreich) vor 2-3 Tagen. Heute habe ich 6 Versuche unternommen, aber jedes Mal hat sich die Oberschale nach etwa der Hälfte der Druckzeit vom Bett gelöst und verzogen:



    Zumindest aktiv habe ich seit den letzten erfolgreichen Drucken nichts geändert: Drucker, Düse, Hotend, Schlauch, Druckbett, Filamet, STL-Dtai -- alles das selbe. Um das Problem zu beheben, habe ich heute mehrfach das Druckbett neu ausgerichtet, habe versucht, es enger an die Düse einzustellen und als das nichts gebracht hat deutlich weiter, dann wieder zurück. Die Duckbettauflage habe ich um 180 Grad gedreht. Hat alles nicht geändert.


    Hat von Euch jemand eine Idee, was die Ursache sein könnte? Was ich sinnvoll als nächstes versuchen sollte?

    Also, zunächst mal sind das nicht (genau die) Platinen aus meinem Projekt. Aber, wie in meinem Blog-Post erwähnt, war das ganze ja auch schon nicht meine Idee. Welche Dioden bei dem dort verkauften Teil zum Einsatz kommen, kann man nicht erkennen. Der Preis ist meiner Meinung nach unverschämt, aber bei dem Verkäufer wundert mich das auch nicht.