Beiträge von whose

    Wurde ja schon erwähnt und beantwortest du dir ja auch selbst:

    Warum die Leute zu irgendwas zwingen um mit feinen Schichten einen Fehler im Design auszubügeln? Und der Radius beeinflusst das nur extrem gering wenn er so gering ist, dass er im Bereich der Schichtdicken liegt.

    Dann bräuchte man auch keine geringere Schichthöhe :wink:

    Der Punkt ist eher, daß sich immer alles gefühlt unendlich weit optimieren ließe. Die Radien des Gehäuses als "Designfehler" zu betrachten halte ich allerdings für etwas über´s Ziel hinausgeschossen. Es ist, wie es ist, in 0,2mm druckbar. Schon mit leidlich gut eingestelltem Drucker. Die Sauberkeit des Ergebnisses ist da eher eine Frage des Druckers und der Schichthöhe als des Designs.

    Man könnte also sagen, daß das Design seinem Zweck (für 3D-Druck gedacht) genügt.

    Klar, verbessern läßt sich meist immer noch irgendwo was, Fehler finden sich auch noch oft. Ich schätze, dafür wird Dich auch noch das eine oder andere "Danke" ereilen :wink:

    Zu den denglischen Begriffen: es war anfangs anders herum. Die Amerikaner/Briten haben oftmals direkt (und schlecht) übersetzt. Machen sie heute noch manches Mal. Seit einigen Jahren (eher Jahrzehnten) allerdings kriegen wir´s mit unfassbar schlechten Automaten-Übersetzungen und versuchter Auslöschung technischer Begriffe "heimgezahlt".

    Kanten werden entweder mit Fasen oder Radien versehen/attributiert. Sie werden nicht "abgerundet" oder "abgeflacht". Für solche Worte hat man in den späten 80ern in der Werkzeugmechaniker-Ausbildung noch was hinter die Löffel gekriegt :wink:

    Die momentanen "Übersetzungen" in technischer Software sind wie Fußpilz. Es juckt einen ständig, man wird´s aber auch nur schwer wieder los...

    Ich konnte irgendwie nicht widerstehen:

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    "Mal eben schnell". Schraubenlöcher nicht optimal, da habe ich dem Braten nicht ganz getraut und Stützmaterial bis auf´s Druckbett erstellen lassen. SuperSlicer hat aber, wie Slic3r und PrusaSlicer ("Inzest-Slicer" genannt, weil alle unter-/miteinander verwandt sind :whistling:), die dumme Angewohnheit, Stützmaterial manchmal etwas zu fest werden zu lassen. Ja ja, die erste Schicht hat leichte Unterextrusion, ich weiß :wink:

    Ansonsten: druckbar, auch mit 0,2mm Schichthöhe, bei nominell 60mm/s :)

    Drucker war ein Ender-3 Pro, allerdings leicht modifiziert mit einem "Mellow NF Smart" Hotend in der MK8-Variante (also Heizblock und Düse wie beim Original-Hotend) und dem Doppel-Ritzel-Förderer ("Dual Gear"), wie er beim Ender-3 V2 zu finden ist (meiner ist allerdings ein sehr preisgünstiger Klon). Der läuft deutlich genauer als der Standard-Förderer.

    Das "andere" Hotend hat aber kaum Einfluss auf das Ergebnis hier. Dieses recht spezielle, niedliche kleine Ding hat seine Stärken auf ganz anderen Gebieten. Ein Ergebnis wie das da oben sollte mit dem Original-Hotend (wenn auch bei etwas niedrigerer Geschwindigkeit) auch erreichbar sein.

    Material ist "Super-Filament" PLA Gelbgrün. Knistert leicht, das Zeug, druckt sich aber ansonsten bestens. Sind wahrscheinlich kleinste Luftblasen im Material, die das Knistern verursachen. "Feucht" halte ich für´n Gerücht :wink:

    aitsch

    Solltest Du mit etwas Spucke und Hartnäckigkeit auch hinkriegen :)

    Ach so: das "Sabberfaden"-Problem könnte auch durch zu geringen "Retract" ("Rückzug") verursacht werden. Da bräuchten wir etwas mehr Info, welche Einstellungen Du bei den jeweiligen Drucken benutzt hast.

    Aber ich habe noch immer Kratzer und dort wo das Display sitzt eine fiese Delle. Außerdem zeichnet sich die Struktur meines Druckbetts recht deutlich ab.

    Würdet ihr noch mehr Abstand beim Leveln empfehlen?

    Nein.

    Die Struktur des Druckbetts ist (mehr oder weniger leider) halt so und zeichnet sich daher immer ab. Von der Breite der Linien her würde ich sagen, der jetzige Abstand passt prima.

    Wenn Du eine glatte Oberfläche haben willst, müßtest Du eine andere Druckoberfläche benutzen. Verkompliziert die Sache dann leider etwas, wäre aber machbar :wink: 1mm starke FR4-Platte (angeschliffen und entfettet) klappt ganz gut, selbst auf der Anycubic-Glasplatte. Nur die nötigen Klammern müssen dann etwas größer ausfallen (sog. "Taubenschwanz"-Klammern, auch als "amerikanische Aktenklammern" oder "Dove Tail" bekannt) und die Heizbett-Temperatur etwas höher als normal für die erste Schicht.

    Die "fiese Delle" ist ein Haftungsproblem bzw. dadurch erst ermöglichter Verzug. Deine Glasplatte könnte evtl. eine Säuberung mit Isopropanol : Wasser (ca. 7:3) vertragen. Notfalls tuts auch "Spiritus"-Glasreiniger, ist meist aber nicht ganz optimal (weitere Inhaltsstoffe von wegen "streifenfreie Reinigung" zum Beispiel, meist auf Silikonbasis).

    Die Hotend-Temperatur ist mit ziemlicher Sicherheit immer noch deutlich zu hoch gewesen, man sieht den Verfahrweg der Düse jetzt als "Sabberfaden" :wink: Da lief das Material während der Verfahrbewegung einfach aus der Düse raus -> zu warm. Davor waren u.A. an diesen Stellen die "Kratzer" zu sehen ( Rame).

    Wenn Du mit der Hotend-Temperatur noch weiter herunter gehst wird es wahrscheinlich passieren, daß die Haftung auf dem Druckbett kaum noch da ist und die erste Schicht aus Spaghetti besteht. Denk vorher an die Reinigung der Glasplatte. Mache dann (wenn Reinigung allein noch keine gute Haftung bringt) das Heizbett 5-10° wärmer für die erste Schicht und halte die Geschwindigkeit für die erste Schicht niedrig. Druckteil-Lüfter sollte während der ersten Schicht dann aus sein. Ich habe bei "Holzbein" mit der Anycubic-Glasplatte drauf selten mehr als 30mm/s einwandfrei hinbekommen. 20mm/s war meist gut. Für die weiteren Schichten ruhig die Kühlung auf 60-80%, 100% ist oft schon etwas starker Wind und "weht" den Materialfaden etwas durch die Gegend. Das hängt allerdings vom verwendeten Gebläse ab. Da gibt es alles von "laues Lüftchen" bis "Orkanstärke", je nach chinesischem Sweat Shop, aus dem das Gebläse zugeliefert wurde...

    rafi Die Flussrate war tatsächlich auf 110 % eingestellt. Mittlerweile habe ich nochmal neu gelevelt und bin mit der Temparatur runter. Druck läuft noch.

    whose Ich habe einen Anycubic i3 Mega.

    Druckbett "leveln" sollte sich auch beim i3 Mega auf "alle 4 Ecken mit Kassenbon auf die gleiche Höhe bringen" beschränken.

    Flussrate 110% ist allerdings "ein wenig" hoch :D Wenn der Förderer halbwegs zuverlässig läuft und das Hotend auch intern noch dicht ist, müßte für PLA irgendwas um die 90-93% Fluss herauskommen, wenn der Druck dann irgendwann ordentlich aussieht.

    Die "Kratzer" im Teil dürften auf den hohen Fluss zurückzuführen sein. Die Düse pflügte durch das (überschüssige und dadurch "zu hoch aufgetürmte") Material.

    Ich drücke die Dauemn, daß es jetzt was wird! :thumbsup:

    Es hilft halt Leuten deren Drucker nicht ganz so sauber laufen. Es ist nicht jeder so technikaffin bzw. möchte den 3D-Druck als weiteres Hobby betreiben.

    Für mich ist der 3D-Drucker Hilfsmittel, welches am Besten einfach funktionieren soll und ich muss mich nicht mit irgendwelchen Problemen beschäftigen, denn diese Zeit geht mit dann für meine eingentlich vorgesehene Bespaßung (Funktionsmodellbau) verloren.

    Die Leute, deren Drucker nicht so 100% läuft, brauchen nur ein wenig von Geometrie zu verstehen, um auch dieses Problem lösen zu können :D

    Wenn 0,1mm Schichthöhe einigermaßen funktioniert, diese Schichthöhe für den Druck wählen. Dauert zwar deutlich länger, aber damit funktionieren auch auf 0,2mm Schichthöhe "optimierte" "Fillets" oder auch "Chamfer" mit flacherem Winkel als 45°. Durch die geringere Schichthöhe wird das Verhältnis der "Steigung" zur Überlappung zu (un-) Gunsten der Überlappung verschoben, sie fällt nicht mehr so groß aus (ich meine damit den frei hängenden Teil der Überlappung!) und dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, daß die Konturlinien aneinander haften.

    Und zu der "Oberfläche" des Prusa: die dient vor allem dazu, Unzulänglichkeiten zu verstecken :P:D;)

    aitsch Um welchen Drucker handelt es sich bei Dir? Cura allein wird Deine Probleme voraussichtlich nicht beheben können...

    Exos v3-Floppy-ROM? Will sehen, das ist eigentlich ein Nur-Kernal-Tausch-Speeder.

    Er schreibt sogar dabei "nicht unbedingt erforderlich". Wo der Recht hat... :wink:

    Der Anbieter ist schon ziemlich fischig, aber so wirklich bescheißt er ja nicht. Nur das Prologic DOS fällt da ein wenig aus der Reihe (wobei der auch da nicht tatsächlich bescheißt, sondern eher auf den "Lockduft" setzt). Riecht so ein wenig nach Jemandem, der ne Palette EPROMs irgendwo abgegriffen hat und rein zufällig nen schnellen Brenner sein Eigen nennt...

    Naja, die ganze Lästerei bringt wenig. Warnung vor dem Typen (oder der Typin) sollte reichen. Ganz koscher sind dessen Angebote nicht und für ein paar EPROMs halt auch etwas teuer...

    Ich sag´s mal so: wer sich (EP)ROMs für 8-Bitter-Schnellladesysteme besorgt (wie legal auch immer), sollte schon wissen, was er da kauft. Dem Verkäufer "Abzocke" vorzuwerfen ist zwar so halbwegs legitim, aber die Käufer solcher Angebote müssen sich ebenfalls fragen lassen, ob sie eigentlich jeden Schrott kaufen, wenn nur die richtigen Reizworte dran stehen...

    Hatte Prologic DOS denn mehr als zwei "ROMs"?

    Ich frage so dusslig, weil der Titel des Fadens hier von "nur zwei Chips" spricht. Wer mit der hier insinuierten "Meinung" dem Link folgt, der liest das Angebot dann nicht richtig. Der Anbieter dort schreibt ausdrücklich, daß es sich um die ROMs handelt. Vom Faden-Titel her könnte man meinen, daß der Anbieter da drüben einen betucken will, also ein komplettes Prologic DOS (inkl. eigentlicher Hardware) vorgibt, wo keines ist. Das tut der allerdings nicht.

    Der Rest (rechtlicher Status von Prologic DOS, Rechte an der Vervielfältigung, kommerzielle Vermarktung der ROMs etc.) ist ein deutlich anderes Thema...

    Da isser:

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    Das rote Etwas auf dem Förderer-Motor :wink:

    Das exakte Modell ist jenes: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Den "Tensioner" habe ich von einem Remix dieses Modells genommen, da ich keine Gewinde-Einsätze zum Heiß-Versenken hier habe. Das Remix-Dings bringt ein "Tensioner"-Teil mit, welches statt des Gewindeeinsatzes eine T-Nut-Mutter M3 verwendet. Nicht unbedingt formschön, aber funktioniert :pumpkin: Den "Abstandhalter" habe ich vom Original-"Superfly" genommen. Den braucht man, wenn der Schrittmotor eine lange Achse (mehr als 20mm) hat.

    Die Förderritzel stammen von den allseits bekannten BMG-Klonen, in meinem Fall war es ein "BMG Drive Gear Kit" aus China, weil mein BMG-Klon noch die alten Förderritzel hatte (breite "Zahnspur"). Das Antriebsritzel (das große Zahnrad aus Plastik) habe ich aber vom Klon genommen, genau wie die Achse für das "Tensioner"-Teil und das Ritzel für den Förderer-Motor. Überhaupt sind die "Superfly"-Förderer (egal ob "Original" oder "Remix") so gestaltet, daß man die Teile fast vollständig von einem BMG-Förderer (egal ob Original oder Klon) nehmen kann. Und bei Nichtgefallen einfach wieder zurückbaubar sind :D Wobei ich mir aber nur schwer vorstellen kann, daß man wieder zurückbauen will. Der "Kleine" ist nämlich echt niedlich, nützlich und fast so stark wie ein Elefant. Und kompatibel zu den runden LDO-Pancake-Schrittmotoren (leicht!).

    Das Benchy, welches im Bild während des Drucks zu sehen ist, läuft mit nominell 80mm/s. Die "Kajüte" wird jedoch deutlich langsamer gedruckt. Das Ganze bei unterster Filamenttemperatur (190°). Da muß der "Kleine" schon übel drücken, was er aber beinahe klaglos tut. Nur der Neuansatz nach Rückzug (Retract) gelingt nicht ganz, wenn im Anschluß eine schnelle Druckbewegung stattfindet. Höchstwahrscheinlich ist "Extra Länge bei Neustart" (also beim Wiedereinzug nach Rückzug etwas mehr Weg als beim Rückzug, beim PrusaSlicer heißt die Option so) fällig, um die Trägheit des Hotends auszugleichen. Bei geringerer Druckgeschwindigkeit sollte das aber auch ohne "Extra Länge bei Neustart" funktionieren.

    Nach meiner Modifikation, um einen China-Bowden-Klemmanschluss inklusive Clip nutzen zu können, hält der Bowden-Schlauch jetzt.

    Fazit: empfehlenswert :thumbsup:

    Oh, hatte ich (fast) vergessen:

    Ein Wort der Warnung ist allerdings nötig: WENN man das Ding einsetzen möchte (z.B. am Ender-3) sollte man bedenken, daß evtl. eine Firmware-Änderung fällig wird, um die Drehrichtung des Förderer-Schrittmotors umzukehren. Die Harten machen das einfach per Ader-Tausch am Kabel, aber das ist nicht so meins :wink:

    Ich drucke heute mal wieder eine Runde Alternativ-Förderer für den Ender-3 (und andere)... "Superfly" in der Originalfassung wurde leider (bisher) nichts. Förderritzel hatten keinen "Biss". Möglicherweise klappt´s mit den Original-Bondtech-Ritzeln, das habe ich aber noch nicht getestet.

    Allerdings lief mir eine Alternative über den Weg, die eine etwas konservativere Form des "Spannhebels" einsetzt. Wird im Endeffekt ein paar Gramm schwerer sein als das "Original", hat aber den Vorteil, daß auch geklonte Förderritzel damit richtig derbe "Biss" haben. So derb, daß es den Bowden-Schlauch aus dem China-Klemmhalter drückt (der im geklemmten Zustand beinahe kein Herausziehen von Hand zuläßt). Grob geschätzt drückt das kleine Teilchen 7-8kg mit dem Standard-Förderermotor durch den Schlauch :D

    Ich habe das Grundgehäuse jetzt ein wenig modifiziert, so daß es möglich sein sollte, einen Clip unter den Kragen des Klemmhalters für den Bowdenschlauch zu schieben. Damit sollte der Schlauch dann ordentlich halten. Druck läuft gerade und sollte in 1 1/2 Std. fertig sein. Wenn das klappt, stelle ich den "Kleinen" nochmal mit Bildern vor.

    Ich kann aber jetzt schon sagen: wenn der mal läuft, läuft der sensationell gut. Vor allem, wenn man Größe und Gewicht bedenkt. In der Einsatzalternative "Direkt- oder Halbdirekt-Extruder" braucht es den Klemmhalter für den Bowden-Schlauch nicht, da sollte das Ding ohne Modifikationen sehr gute Arbeit verrichten. Auch mit einem für den Einsatzzweck besser geeigneten LDO-Pancake-Motor oder herkömmlichem eckigen Pancake-Motor (die ja etwas leistungsschwächer sind). Ich schätze, daß der dann immer noch rund 5kg durch das Hotend drücken kann. Nur ein passender Halter für den Ender-3 fehlt derzeit noch.

    Und ein weiterer Experimental-Förderer...

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    Nicht supergut erkennbar/beurteilbar, aber ist ja auch erstmal nur ein Test :wink: Ich kann aber schon mal sagen, daß der Druck wirklich gut gelungen ist. Vor allem dafür, daß das PETG ist, welches ich bei gerade mal 195° durch das Hotend drücken ließ... fragt mich bitte nicht, wie das geht. Ich rätsel selber noch, auch wenn ich eine leise Ahnung bezüglich der Zusammenhänge habe. Ich habe mit einem billigen Multimeter-Thermistor gegengemessen, das zeigte mir 192° an (unter der Silikonsocke gemessen, nahe des Thermistors im Heizblock. Also falsche Temperaturermittlung ist es wohl eher nicht). Ja, Stabilität und Schichthaftung ist trotzdem voll da.

    Von daher... zurück zum Thema :D

    Das ist der "Superfly"-"Extruder" auf Basis der Mechanik des bekannten BMG-Dual Gear-Förderers. Das kleine Teilchen hier kann sowohl mit einem Nema17 als auch einem Nema14 (die runden, mit auf der Achse aufgeschrumpften kleinen Zahnrad) eingesetzt werden. Das mechanische Innenleben kann von einem BMG-"Extruder" (oder der meisten Klone) ohne Modifikationen übernommen werden. Eine M3-Mutter braucht es noch außer der Reihe, ansonsten noch Schrauben für die Montage. Gewicht gerade mal niedliche 31g (ohne Motor). Mit Motor kommt man bei ca. 110g an.

    Einen passenden Halter muß ich mir noch aus den grauen Zellen saugen. Der Plan ist, das kleine Teilchen in einem Direkt-Extruder einzusetzen. Da das Gehäuse aber einen direkten Einbau des Hotends (einstweilen) nicht zulässt, wird es erstmal ein Halb-Direkt werden (kurzes Stück PTFE-Schlauch vom Förderer bis zum Hotend, wie es beim Ender-3 oft gemacht wird).

    Ich bin sehr gespannt, wie der läuft. Wenn der nur annähernd so gut läuft wie der "Pitan", mit dem der "Superfly" gedruckt wurde, wird der viel Freude bereiten 8)

    Wurde aber nach ein paar Folgen eingestellt, weil jede Woche über nen 190er 1.8 oder D zu schreiben, war halt doch nicht so der Bringer :pumpkin:

    Dabei gäbe es über den 190er so viel zu schreiben... auch Gutes :D Ich hatte auch mal einen (nur 190, ohne Zusatz. Was war´s für einer? :D ), den ich aber abgab, nachdem ich Fahrlehrer wurde und nach Feierabend nur noch SEHR wenig Lust zum Autofahren verspüre. Der hätte sich bei mir nur totgestanden... aber ein wenig vermisse ich die "Oppa-Schüssel" doch. Ein schönes Fahrzeug! :)

    Das ist bisher an mir vorbei gegangen. Ist das ein selbst gebauter Extruder? Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.? Hält der? Worin liegen die Vorteile gegenüber einem „klassischen“ Extruder aus Alu und Stahl?

    Ja, der ist das.

    Der hält. Weit besser, als ich dachte. Ich habe den schon länger am Tronxy X5SA im Einsatz, da hat der schon ein paar Rollen PLA (mit 120-150mm/s) durch gedrückt. Dessen Zahnräder sind aus PLA und bisher ohne erkennbare Abnutzungserscheinungen. Die von dem hier gezeigten sind aus ASA. Die Gehäuse und das jeweilige Plastik-Innenleben sind bei beiden aus PETG.

    "Vorteile" hat er in dem Sinn kaum welche. Aber er ist selbstgebaut, was bei den Alu-Förderern mit den üblichen Heimwerkermitteln nur schwer zu machen ist :D

    Daraus ergibt sich dann doch wenigstens ein Vorteil: Ersatzteile für Gehäuse, Zahnräder und Teile des Innenlebens kann man sich notfalls selbst drucken. Oder, falls gewünscht, auch an die eigenen Bedürfnisse anpassen.