Posts by nino

    Ersatz gibts in Form des HR Diemen HR6489, zu kaufen z.B. hier: https://www.donberg.de/descript/h/hr_6489.htm


    Im gleichen Shop kann man dann gleich noch nen BU508A dazukaufen. Die kosten nicht viel und rauchen hin und wieder ab und reißen dann evtl. den Zeilentrafo mit in den Abgrund (so selbst erlebt in einem B&O MX4000, der ja auch ein Philips-Chassis hat, aber ähnliches auch zu den Philips-Monitoren von Commodore gelesen). Da aber vorher nachschauen, ob bei dir die isolierte Variante (die lasche am Transistor oben ist aus Plastik) oder die nicht-isolierte Variante (die Lasche ist aus Metall) verbaut ist, denn wenn die isolierte verbaut ist, kannst du die nicht-isolierte nicht verbauen, ohne ein isolier-Scheibchen dazwischenzuklemmen. Der Transistor ist am großen Kühlblech neben dem Trafo zum Rand der Platine hin.


    Allerdings hab ichs mit einem HR7506 für meinen 1084-P erlebt, dass hier der HR-Ersatztrafo nach wenigen Monaten erneut gestorben ist, ebenso haben es auch ein paar andere hier im Forum schon berichtet... ein wenig Glück bzw. Pech ist da also immer mit dabei.


    Kleine Frage aus Interesse am Rande an unsere Monitor-Experten: Der Philips 36731 ist im Gegensatz zum AT2079 aus dem 1084-P an der Unterseite noch einmal mit der Platine verschraubt. Hat das zu selteneren Lötstellen-Brüchen als etwa beim 1084 geführt, wo gebrochene Lötstellen um den Trafo ja zu den häufigsten Defekten gehörten? Kleine Antwort genügt; will hier nicht den Thread mit Offtopic hijacken :)

    Stimmt, Formatierung in der Workbench hat bei einigen Disketten weitere fehlerhafte Spuren, bei einigen sogar sämtliche fehlerhaften Spuren beseitigt. Warum eigentlich? Der einzige für mich erkennbare Unterschied ist, dass Workbench die formatierten Spuren nochmal verifiziert, oder gibt es bei der Formatierung selbst tatsächliche Unterschiede in der Funktionsweise? Und wo kann man den ganzen Spaß mal konzentriert nachlesen, damit ich hier nicht mit Fragen löchern muss? Die Dokumentation von X-Copy ist in der Hinsicht ja nicht sonderlich umfangreich...



    D.h. ein möglicher Workflow: Disketten in ein paar Durchgängen mit X-Copy löschen, anschließend in der Workbench formatieren und danach noch einmal mit X-Copy prüfen und dann ggf. aussortieren.


    Einen ausreichend starken Magneten konnte ich bisher leider nicht auftreiben; ein Lautsprechermagnet, den ich ausprobiert habe, hat garnichts bewirkt.

    Mit jedem Löschen + Formatieren Durchgang in X-Copy sind ein paar weitere fehlerhafte Tracks verschwunden, was die Theorien hier doch etwas unterstützt. Allerdings gibts auf jeder der Disketten 1-2 Spuren, die hartnäckig fehlerhaft bleiben. Da kann ichs dann mal mit nem Magneten versuchen. Im PC funktionieren sie nach wie vor allesamt ohne Probleme lt. scandisk. Hat denn jemand Informationen zu den jeweiligen Testmethoden von X-Copy und scandisk?


    Möchtest Du Disketten die rumzicken tatsächlich noch weiter nutzen?

    Wäre mir zu heikel.

    Für heikle Daten würde ich in der heutigen Zeit GRUNDSÄTZLICH keine Disketten in ganz gleich welcher Form nutzen :D



    Das Laufwerk sowohl am PC als auch am Amiga ist übrigens jeweils ein Alps DF354. Am Amiga entsprechend umgebaut inkl. Diode zwischen R6 und Ready (sonst würde es in X-Copy ja garnicht funktionieren).

    Also ich benutze das hier und habe einfach nach Ohr abgestimmt, bis die Frequenzen mit denen aus dem Video übereinstimmten. https://www.szynalski.com/tone-generator/

    Da bin ich auf ca. 10,2 khz gekommen; Waveform Sägezahn eingestellt. Aus technischer Sicht macht diese Frequenz zunächst auch nicht viel Sinn, da stimme ich zu.


    Natürlich kann es sein, dass das Video den Ton nochmal verfälscht, aber das kann uns ja Florian82 mitteilen, wenn er einfach mal sein Video mit der Realität vergleicht. Hören kann ich übrigens ab 18,2 khz nix mehr (habs grad eben nochmal in dem Online-Generator probiert; meine Ohren sind in der Hinsicht schon immer gut gewesen; hat auch mal den HNO verwundert :D )


    Wenn auf den Kopf drehen das Fiepen verringert, spricht das doch recht deutlich für die Theorie mit der gebrochenen Lötstelle irgendwo.

    Das hat nichts mit den 72 Hz zu tun.

    Sondern genaugenommen mit den 36 khz Zeilenfrequenz, klar. Trotzdem hat man eigentlich immer erklärt, dass PC-Monitore "wegen der höheren Bildfrequenz" nicht fiepen, und das wollte ich eigentlich einfach so übernehmen, denn das ist eigentlich die Variante, wie sie sich als Allgemeinwissen verbreitet hat. Das derzeit im Umlauf bedinfliche Virus nennt ja auch jeder "Corona", obwohl das absolut falsch ist und es mich sogar nervt, wenn es in den Nachrichten dauernd so genannt wird. Missverständnis damit geklärt? :)


    Leider kann ich das Video nicht abspielen und daher den Ton nicht hören.

    Da musst du den anderen und mir leider einfach vertrauen :(


    Und das, was man im Video hört, müsste tatsächlich irgendwo um die 10 khz sein. Das ist nicht die Zeilenfrequenz.

    Das wäre eher ein Brummen als ein Fiepen.


    Die 50/60Hz beziehen sich auf die Bildwiederholfrequenz, nicht auf die Zeilenfrequenz (die das fiepen ergibt). Bei höherer Bildwiederholfrequenz ergibt sich bei gleicher Zeilenanzahl allerdings ja ebenfalls eine höhere Zeilenfrequenz. Einen Atari SM124 mit seinen 72Hz Bildfrequenz hört man trotzdem nicht. Die Bildwiederholfrequenz hab ich deshalb genannt, weil man damit als Nutzer meist mehr anfangen kann als mit dem Begriff der Zeilenfrequenz.

    Es können eigentlich nur 15 kHz sein (Zeilenfrequenz). Und das kann wiederum fast nur der Zeilentrafo sein, dessen Eisenkern z. B. (an)gebrochen ist.

    Es sind aber eindeutig nicht die 15 khz. Das wäre ein sehr viel höherer Ton (wobei ich zu denen gehöre, die den noch sehr deutlich hören können).

    Ja, das ist definitiv nicht normal (das normale fiepen ist ein sehr viel höherer Ton). Wollte das nur ausgeschlossen haben.


    Mein 1084 hatte ein solches Fiepen von sich gegeben, nachdem an einer Spule in der Nähe der rückseitigen Potis eine Lötstelle gebrochen war, und allgemein lohnt es sich bei diesen alten Monitoren grundsätzlich, die mal auf gebrochene Lötstellen zu prüfen (schon allein wegen dem SCART-Anschluss beim 1081). Ich habe insgesamt 3 verschiedene (1084-P, 1084S-P und 1081) erlebt, und jeder davon hatte mindestens eine gebrochene Lötstelle. Außerdem gab mein 1084-P ein solches fiepen mit einem Ersatz-Zeilentrafo von HR Diemen von sich, oder nach dem Versuch, den bipolaren high-ripple Elko gegen einen Folienkondensator zu tauschen (der ebenfalls für starken ripple bei hohen frequenzen mit einem TV als Beispielanwendung ausgelegt war, laut Datenblatt), da man an solche Elkos nicht mehr kommt und ein Ersatz durch einen Folienkondesator eigentlich naheliegt und mir auch geraten wurde.

    Der vollständigkeit halber sei noch gesagt, dass viele PC-Monitore früher mit höheren Frequenzen als 50 oder 60hz gearbeitet haben, sodass das normale fiepen dann außerhalb des hörbaren Bereichs lag. Vielleicht kannst du mal versuchen, das fiepen aufzunehmen? Dann könnte man dir hier recht schnell sagen, ob es nicht vielleicht doch harmlos ist.


    Und verändert das fiepsen die Lautstärke, wenn das Bild sehr viel Hell oder sehr viel Dunkel darstellt? Einfach mal Kontrast + Helligkeit zusammen ganz rauf bzw ganz runterdrehen.

    Was haben wir denn jetzt noch für ein Problem hier ... kannst du nino das bitte nochmal auf den Punkt bringen, please?

    Ich war nur ein wenig darüber verwundert, dass die LED an der HDD dauerhaft leuchtet und sich nicht synchron zur LED am Controller bzw Gehäuse verhält, und wollte sicherstellen, dass da kein unerkannter Defekt vorliegt.

    Einen anderen Controller habe ich nicht, nur eben die beiden Festplatten, die hier ja das identische Verhalten zeigen.


    Das Kabel ist nicht verdrillt sondern 1-zu-1 durchgängig; das passt alles. Mit einer anderen Laufwerksnummer besteht der PC den POST garnicht.


    Aber wird die LED in der HDD überhaupt durch den Controller gesteuert? Ich hätte angenommen, dass die durch die eigene Laufwerkselektronik der Festplatte bei Aktivität der Köpfe gesteuert wird.

    Wie stark müsste ein solcher Magnet denn sein? Reicht z.B. einer vom Lesekopfmechanismus einer alten Festplatte? Die sind schließlich gefühlt ziemlich stark.


    Der fragliche Diskettenstapel besteht übrigens aus ca. 35 Disketten der Marken Sony und Verbatim und einigen no-names dazwischen. Lohnen würde es sich von der bloßen Menge her also schon.

    Korrekt, ich habe es mit baugleichen Laufwerken an PC und Amiga versucht, nur dass das am Amiga entsprechend umverdrahtet war. Zusätzlich habe ich es noch mit einem normalen Amiga-Laufwerk getestet. Wir reden also von insgesamt 3 verschiedenen Laufwerken.


    Das mit dem mehrfach-Formatieren werd ich dann mal versuchen, allerdings habe ich vor jedem Formatiervorgang am Amiga auch zusätzlich das Löschen-Feature von X-Copy benutzt, was ja nach meinem Verständnis die ganze Diskette ebenfalls komplett platt macht.


    Ein Action Replay hab ich leider nicht :(

    Habe hier nen ganzen Stapel DD-Disketten. Am PC unter DOS formatiert (als 720K, keine Schnellformatierung) und anschließend mit Scandisk einen Oberflächenscan durchgeführt -> keine Probleme.


    Dieselbe Diskette anschließend am A500 mit X-Copy formatiert (keine Schnellformatierung) und anschließend geprüft -> mehrere Checksummenfehler (6) und einmal fehlende Sync (2) auf beiden Seiten (bei dieser Diskette zwischen Spur 70 und 80). Dieselbe Diskette wieder im PC getestet -> keine Probleme. Baugleiches Laufwerk wie am PC, welches jedoch für den Amiga umgebaut wurde, am Amiga ausprobiert -> gleiche Fehler auf denselben Spuren.


    Das betrifft sämtliche Disketten von diesem einen Stapel; es handelt sich anscheinend jedoch nicht um ein Problem des Amiga-Laufwerks, denn:

    -Die Fehler (sowohl 2 als auch 6) treten auf den verschiedenen Disketten an unterschiedlichen Stellen auf (auch mal ganz am Anfang)

    -Es passiert auch mit einem anderen Laufwerk im Amiga

    -Andere DD-Disketten funktionieren in dem Amiga ohne Probleme und weisen keine Fehler auf


    Kann es sein, dass die Disketten in einer Weise gealtert sind, dass die 9 Sektoren vom PC (noch) ohne Probleme funktionieren, die 11 Sektoren vom Amiga mit der etwas höheren Dichte jedoch nicht? Wäre jedenfalls schade, denn an DD Disketten kommt man ja leider nicht sehr leicht.

    Genau so, wie sie sein sollen:

    1 auf on und 2,3,4 auf off, zum setzen als erstes Laufwerk, 5-9 sind auf on zum Terminieren, 10 (für den Selbsttest) auf off.


    Eine ST-277R (RLL, low-level formatiert als MFM) zeigt allerdings selbes verhalten mit dauerhaft leuchtender LED.

    Das wäre echt toll, denn im Internet findet man weit und breit auch nur vereinzelte Hinweise bei verwandten Modellen, nicht zur HH-825 selbst. Wenn du da was hast, könnte das ja auch in die Wolke.

    Da ich die übrigen Komponenten ja in weiten Teilen inzwischen identifizieren konnte, darf der auch ruhig ein wenig umgebastelt sein - die übrigen Komponenten könnte ich dann ja anderswo beschaffen und verbauen.

    An das Logo erinnere ich mich, die damaligen OEM Hersteller für die großen Ketten waren Actebis, Frank & Walter und auch teilweise Acer, die damals noch keinen Namen in Europa hatten.


    Vielleicht sollte deine Suche in die Richtung gehen.

    Danke! Zumindest hier findet man was über CPA als Marke von Actebis.

    Vielleicht soll das auch OPA oder POA heißen, und der eine Teil vom O soll nur verdeckt sein? immerhin geht das "C" unten ja noch weiter.


    ...Aber damit weiß ich jetzt wenigstens mit Sicherheit, dass das Logo kein Hirngespinst meinerseits war :D


    Achja, auf einer anderen Diskette, die ebenfalls dem PC beigelegen haben muss, ist ein BIOS-flasher mit drauf, für die Mainboard-Modelle Chaintec 6IDM, 5IFM, 5IGM und 5VGM. 6IDM fällt raus, weil das ein Pentium Pro mainboard ist; von den anderen müsste es laut kleiner Bildersuche das 5VGM sein. Von den Disketten weiß ich auch, dass das CD-ROM Laufwerk ein Sony CDU-311 gewesen sein muss. Auf die Disketten selbst kann man nicht mehr zugreifen; die scheinen alle hinüber zu sein. Gingen ihrerzeit Ende der 90er auch durch gewisse Kinderhände, die gerne den Schutzschieber zurückzogen, um an der Scheibe zu drehen.... wer könnte das denn wohl nur gewesen sein?


    ...Einzig die Diskette zur Soundkarte scheint noch zu funktionieren. Laut dieser handelte es sich um eine Karte mit ESS 1688, und zwar vom folgenden Hersteller:

    Code
    1. AudioWave 16 PnP German Version 3.0
    2. 18th April 1996
    3. (c)Multiwave Innovation Pte Ltd