Beiträge von nino

    1. Nein, gibt nur den einen Lüfter (von dem Lüfter im Netzteil abgesehen). Vielleicht ist der Kühler ja mit einem Staubteppich belegt oder die Wärmeleitpaste hat sich verändert (ausgehärtet oder chemisch verändert, oder pump-out effekt; das ist nicht "nur" ein Austrocknen). Ein Überhitzen wird aber eigentlich durch einen LED-Code an der Vorderseite angezeigt (Roter Punkt bei der XBox 360 S und E, wenn ich mich richtig erinnere; bei XBox 360 im alten Gehäusedesign sinds 2 rote Ringsegmente).

    2. Ist natürlich eine Option. Würde mich aber wundern, wenn das was ändert.

    Vielleicht ist ja das Netzteil dein Problem? Hast du vielleicht ein anderes Netzteil zur Hand, um das auszutesten? (Bitte nur Originale, keine "Neuware" eBay-Schrott). Schonmal die Netzteil-LED beobachtet, wenn die Konsole einfriert?

    Welche Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. der XBOX 360 ist das? Jenachdem handelt es sich vermutlich um das klassische ROD-Problem, was auch intermittent im Betrieb auftreten kann (auch wenn es sich in dem Fall nicht als ROD im wörtlichen Sinne äußert). Xenon und Zephyr sind MEISTENS defekt, Opus(in Europa nicht relevant) und Falcon funktionieren MEISTENS. Die beiden Jasper-Revisionen und die späteren S/E Konsolen gehen so gut wie nie kaputt.

    Frühe XBOX 360 sterben jedenfalls noch öfter als die 264er Commodores :(

    Bei HP wie auch Lenovo muss man aber dringend zwischen den Consumer- und den Business-Geräten unterscheiden. Von ersteren ist meiner Meinung nach bei beiden dringend abzuraten. Medion übrigens inzwischen auch kaum mehr als ein Billiglabel von Lenovo.

    Ich habe mir Mai 2019 ein ThinkPad T460p Baujahr 2016 gekauft. 256GB SSD, 8GB RAM (inzwischen 16GB im Dualchannel-Betrieb), Core i5-6440HQ, 1920x1080p IPS. Hat glaube um die €500 gekostet + das RAM Upgrade (ging mir da eher um Dualchannel als um die Kapazität, weil die GPU-Leistung stark davon profitiert). Das ist jetzt fast 2 Jahre her, deshalb denke ich mal, dass da €400 doch auch machbar sein dürften.

    Gebrauchte ThinkPads aus Firmen sind preiswert (Neu sind ThinkPads in der preislichen Oberklasse), qualitativ hochwertig (ThinkPad eben) und bringen alles mit, was ein robustes Business-Notebook so braucht. Ich würde mir definitiv lieber ein gebrauchtes ThinkPad als einen neuen Billiglaptop zum gleichen Preis holen.

    "Ausgenudelte" Notebooks sind jetzt auch keine wirkliche Herausforderung dabei, sie wieder auf Vordermann zu bekommen. Zerlegen, Kühlrippen entstauben (oft ist da von innen ein richtiger Teppich drüber - da geht gar keine Luft mehr durch, Druckluft von außen bringt nix, weil man den Teppich damit nur reinbläst und er beim nächsten Anlaufen wieder an den Kühlrippen klebt), alte Wärmeleitpaste mit Isopropanol entfernen, neue Wärmeleitpaste drauf (Arctic Cooling MX-4 für Preis-Leistung und Haltbarkeit bei gleichzeitiger Performance der oberen Mittelklasse, auf jeden Fall besser als das Zeug, das ab Werk drauf kommt) -> so leise wie am ersten Tag. Wir haben hier doch sicher einiges an Hardwarebegeisterten Bastlern im Forum :D Dürfte für viele hier also gar kein Problem sein.

    Ich schließe mich dem ebenfalls an - schick dein 1571 an jemanden aus dem Forum, der sich auskennt, oder gib es jemandem in deinem Umfeld, der das besser kann. Bis du es wieder hast, kannst du dich ja auch schonmal ein wenig in Elektrotechnik einlesen und auch das Löten weiter üben sowie vielleicht den Umgang mit dem Multimeter an irgendwas Niedervoltigem. Schwer ist das alles nicht; man muss sich nur mal ein wenig reingearbeitet haben. Netzteile rührt man nur an, wenn man weiß, was man tut. Lernen darf man nur an Niedervoltigem. Such dir doch z.B. mal einen C64 zum reparieren, an einem modernen Netzteil, an dem du definitiv nichts mehr ändern musst. Sollte dir deine eigene Gesundheit vielleicht nicht so viel wert sein, denk bitte daran, dass du mit solchen Experimenten auch dein Laufwerk irreparabel zerschießen kannst, und 1571 ist leider nicht gerade das billigste.

    Das kann gut sein. Habe ich selbst schon so erlebt - ein kleiner SMD-Transistor auf dem Board war defekt, erkennbar an einem Loch oben auf dem Package. Funktionierte nach einem Tausch dann wieder ohne Probleme.

    Trotzdem würde ich schon allein aufgrund des Alters das Netzteil nicht ganz ausschließen.

    Ist dein Fernseher geerdet (Schuko-Stecker)? Dann sollte auch offensichtlich sein, warum du 0V misst, sobald die Konsole an diesem angeschlossen ist. Und hast du wirklich gegen GND/Masse gemessen, nicht gegen Erde? Die Abschirmung liegt nämlich selbst auf GND. Dass du von da eine Spannung gegen GND misst, kann deshalb nicht sein. Gegen Erde hingegen ist sowas bei Geräten ohne Schuko/Erdung ganz normal.

    Einige Homebrew-Tools auf Wii und DS bringen auch hin und wieder mal nen Guru unter bestimmten Umständen (z.B. der USB Loader GX bei bestimmten Problemen mit externen Festplatten... zumindest war das mal so. Inzwischen wurde das alles hinter schöneren Animationen versteckt.). Ist zwar bei so ner "modernen" Konsole sicher nichts, was hier sonderlich vielen nahe gehen dürfte, aber trotzdem erwähnenswert. Gibt auch noch einige andere moderne Software, die das macht.

    Viele doppelseitige Diskettenlaufwerke (wie z.B. 1571, viele 3,5'' Laufwerke, viele 5'' Laufwerke etc) implementieren einen Mechanismus, der um jeden Preis verhindert, dass sich die Köpfe berühren, wenn keine Disk eingelegt ist (so ein Mechanismus ist ja beim 1571 auch der Grund, warum man immer eine Disk einlegen muss, damit die Feder komplett entspannt ist; einfaches schließen reicht nicht). Aber warum eigentlich? Was passiert denn schlimmes, wenn sich die Köpfe berühren? Sogar bei 3,5'' Laufwerken sehe ich solche Mechanismen, obwohl man die von außen kaum einrasten lassen kann, ohne eine Diskette einzulegen - das muss also schon ziemlich wichtig sein.

    Ich bezweifel, dass das mit einem eventuellen "harten Aufprall" der beiden Köpfe aufeinander zu tun hat, den man verhindern will. Erstens schließen z.B. die 5'' Laufwerke zu langsam für sowas, und zweitens (im Fall von 3,5'' Laufwerken) bildet die Disk hier - auf dem unteren Kopf liegend - ebenso eine harte Oberfläche wie der nackte Kopf. Und da prallt der obere Kopf ja im normalen Betrieb sowieso schon hart drauf.

    Nein, das ist nicht der gleiche. Der 1084-D (und auch alle anderen, die ein -D im Namen haben) wurde von Daewoo gebaut, nicht von Philips (die haben bis auf den 1084 ohne Suffix und den 1081 alle ein -P), und hat daher ein ganz anderes Chassis. Ersatz für deinen Zeilentrafo dürfte es trotzdem geben. HR Diemen Ersatz für deinen Zeilentrafo wäre HR46045. Gibts aber scheinbar momentan nirgends... aber vielleicht lässt sich da ja auch was machen, falls genug Leute Interesse zeigen? AFAIK gehen die aber wesentlich seltener kaputt als der Philips-Kram.

    Falls jemand alternativ noch einen Auftragsfertiger in China für die Zeilentrafos kennt, hätte ich noch Philips-originale, funktionierende AT2079-30101 (bzw. HR7506) aus nem 1084P-S sowie einen 36731 (bzw. HR6489) aus nem 1081, falls da Referenzwerte benötigt werden o.ä., sofern die nötigen Messungen nondestruktiv durchgeführt werden können. ...oder reicht für die Produktion schon der Schaltplan von HR Diemen?

    Ich hab in einem defekten C64 schon einen wunderbar funktionierenden 6581R4AR vorgefunden - so schlecht finde ich den Ansatz mit dem defekten C64 garnicht. Ggf. hast du dann doch auch noch nen Haufen weiterer funktionierender MOS-ICs. Kann bestimmt nicht schaden :D

    (Auch wenn ich absolut nicht verstehe, warum alle so auf den 6581R4AR abfahren - ich finde, dass der wesentlich schlechter als alle mir bekannten R3 klingt... ich will hier aber nichts anzetteln, I swear!)

    Trauriger Weise zahlt man heutzutage für einen nackten SID mehr als für so manchen defekten C64.