Beiträge von Pollux

    Wenn der SID keinen Defekt aufweist, ist höchstwahrscheinlich die zu hohe Kapazität der verwendeten Filterkondensatoren Schuld. In vielen (allen ?) SX hat Commodore 2200pF Kondensatoren verbaut, die dafür sorgen, daß zu stark gefiltert wird. In meinem SX habe ich die beiden Kondensatoren (C31 und C32 auf der CPU-Platine, neben dem SID) durch 470pF von einem alten C64-Board ersetzt, seitdem hört sich der 6581 auch vernünftig an.

    Zitat von Ace

    Ja, darum sind auch einige Menschen vom Beruf nur Handwerker ...

    Ich bin "nur" Handwerker; und das mit ständigem Kundenkontakt. Da Du ja offenbar Kundenkontakt zu haben scheinst, würde mich sehr interessieren, ob Du denen gegenüber sprachlich so auftrittst wie Du es hier grammatikalisch tust. Dann würde ich mich an Deiner Stelle schämen, den zitierten Satz geschrieben zu haben.

    Laut der Amiga Hardware Database (Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.) bietet die Karte keine Möglichkeit, die Taktfrequenz der FPU selbst zu bestimmen (Sockel für Quarzoszillator, Jumper etc.) und taktet einen Coprozessor (wenn vorhanden) grundsätzlich mit 42Mhz. Entweder reicht Dein 33Mhz Exemplar dafür nicht aus bzw. Karte oder FPU sind defekt.

    Zitat von cbmhardware

    Poke 53502,42
    Poke 53499,Peek(53499) and 63
    Poke 53502,255

    Danke für die Pokes, damit ist der Debug-Output auf dem VGA-Screen ausgeblendet.

    Ein paar Fragen hätte ich noch:

    - Ist es im Moment gewollter Status, daß der Freezer nur im Basic funktioniert und ansonsten abschmiert (nur kaputte Grafik, Freezermenü erscheint nicht) ?

    - Da offenbar die Restore-Taste noch nicht emuliert wird: Auf welcher Taste des PC-Keyboards wird die Taste denn mal liegen (habe hier noch so schicke Tasten-Aufkleber von Vesalia) ?

    - Mit welchen Tests könnte man aktuell helfen ? Kaputte Grafik soll ja wohl erst später angefaßt werden, sind momentan nur "Totalverweigerer" á la Arkanoid interessant ?

    Oops, der Totalabsturz war nicht bei "Mekanix" (wie fälschlicherweise gepostet), sondern bei "Andropolis" von Booze Design:

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    Mittlerweile steckt das Chameleon in meinem SX, dort verhalten sich beide vorher erwähnten Demos genauso wie im Standalone-Modus.

    Habe mein Chameleon seit gestern und bin jetzt schon sehr zufrieden, was die momentanen Möglichkeiten angeht. Bis jetzt habe ich allerdings nur den Standalone-Modus ausprobiert und gleich ein paar Bugs in der Emulation gefunden bzw. Feature-Requests:


    - Die Demo "Mekanix" von Booze Design stürzt gleich nach dem ersten Effekt (verformender Würfel) ab:

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    - Die Demo "Tsunami" von Booze Design zeigt am Anfang (scrollendes Bild) Bugs und hat im "Wellen-Effekt" starkes Flackern im Sideborder. Der gleiche Effekt wird auch in der Note zur Demo verwendet.

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    - Es wäre schön, wenn das Chameleon bei einem Reset auch eine am IEC-Bus hängende Floppy (und später die emulierte) resetten würde. Das ewige An- und Ausschalten, um das Laufwerk wieder ansprechen zu können, ist ein wenig nervig.

    - Wenn das Chameleon resettet wird, während der emulierte SID etwas spielt, bleibt oft der zuletzt gespielte Ton als Dauerschleife hörbar, bis das MMC64-Menü verlassen oder ein neues Programm bzw. der SID-Player gestartet wird.

    - Gerade für Jump´n´Runs wäre es vorteilhaft, wenn man die zweite Feuertaste des CDTV-Pads von Autofire auf "JOY UP" umkonfigurieren könnte. Mit dem Steuerkreuz ist das Springen teilweise unmöglich.

    - Eine Möglichkeit, den Debug-Output auf dem VGA Screen auszuschalten, wäre schön.


    Alles getestet mit Beta-3 Core im Standalone Modus + 1541 II

    PS: Mit dem Beta-3 Core ist das Bild auf meinem LG-Monitor exakt zentriert.

    Generell profitiert nur Software von der FPU, wenn sie explizit dafür geschrieben wurde. Einige System-Libraries gibt es als FPU-Version, ansonsten größtenteils nur Programme wie z.B. Raytracer und einige Demos. Die geringe Geschwindigkeit Deiner FPU macht sie allerdings dezent sinnlos (abgesehen von nice to have). Ansonsten macht die Erweiterung aus Deinem A1200 eine ideale WHDLoad-Maschine, 4MB Fast RAM sind ausreichend, der PCMCIA-Anschluß wird nicht blockiert (einfacher Datenaustausch mit einer Compact Flash Karte) und nebenbei wird der verbaut 68EC020 durch das Fast-RAM doppelt so schnell. Was will man mehr ?

    Die 630 ist definitiv ein geiles Stück Hardware. Die Worbench wird wirklich enorm beschleunigt, bisher keine Kompatibilitätsprobleme (Software die einen 030 generell nicht mag natürlich ausgeschlossen) und absolut stabil. Am IDE-Port hängt eine 4GB Kingston CF-Karte im IDE-Modus, vor Einbau hat die nicht mal 800KB/s geschafft, jetzt über 2MB/s. Die Werte für eine CF-Karte am PCMCIA-Anschluß sind ähnlich.

    Bei mir ist die Karte auf einem 2D-Board verbaut, das vor dem Einbau allerdings gründlich gereinigt wurde und neue Elkos bekommen hat. Einzig die Temperaturentwicklung ist relativ hoch, nach ein paar Stunden ist es unangenehm, den Kühlkörper anzufassen (ich habe die 30Mhz Variante).

    Wiesel: Ich habe eins dieser Netzteile hier in Benutzung und meine mich zu erinnern, daß die genannte Einschaltverzögerung auch vorhanden ist. Ist dies nur durch gealterte Kondensatoren begründet oder auch durch andere, schwieriger zu beschaffende Teile ? Nur wegen der Elkos muß das NT ja nicht weggeschmissen werden; in meinem Exemplar zumindest sehen die Dinger gut aus, nicht ausgelaufen, nicht aufgebläht, keine Risse an den Sollbruchstellen etc.

    Wiesel: Generationen von z.B. Blizzard 1230-Karten hatten offenbar nie Probleme mit der Signalqualität, wenn eine FPU installiert war. Hatte mehrere davon, fast alle mit FPU und habe als User nie Probleme damit gehabt. Ich würde es eher als sinnlos ansehen, die paar Cent für ein Stückchen mehr PCB + Sockel nicht zu investieren. Deine Argumentation beim Chameleon war doch auch, daß sich dann nix weiteres mehr am Exp.-Port betreiben läßt und daher alle möglichen Funktionen verfügbar sein müssen. Beim A1200 ist das (abgesehen vom eher unwichtigen Uhrenport) doch genauso, oder ?

    Einfach mit WD40 auf die Stifte draufhalten und mehrfach reindrücken und wieder loslassen, das Zeug ist kapillaraktiv und kriecht an den Stiften entlang in das Schaltergehäuse. Beim Sprühen solltest Du allerdings umsichtig vorgehen, da der Rostlöser in so ziemlich jede Ritze des Laufwerks vordringt. Brücken würde ich erstmal nicht, die WD40-Methode ist wesentlich unaufwendiger.

    Du kannst den Schalter natürlich auch auslöten und zerlegen (habe ich auch schon gemacht), allerdings ist die Gefahr groß, daß filigrane Teile wegfliegen oder Du den Schalter nicht mehr zusammenbekommst. Dann hilft nur noch ein neuer Schalter, und wenn Du keinen Neuen findest (was ziemlich wahrscheinlich ist), kann das Laufwerk in die Bastelkiste.

    Bei Deinem Laufwerk haben wahrscheinlich nur die Mikroschalter ein Kontaktproblem. Direkt wo die Disk eingeschoben wird sind zwei kleine Stifte, die durch eine eingelegte Diskette heruntergedrückt werden. Einer "wertet" den Zustand der Schreibschutzöffnung aus, der andere signalisiert, ob überhaupt ein Datenträger eingelegt ist. Die Dinger würde ich im Wechsel immer wieder vorsichtig mit WD40 fluten und betätigen, dann sollte das Laufwerk wieder funktionieren.

    Ich habe allerdings auch schon Laufwerke gehabt, deren Schalter durch eingedrungenen Dreck und lange Einwirkzeit innerlich richtig zerfressen waren, da hilft dann nur noch ein Austausch der Schalter, wenn man sie denn irgendwo bekommt bzw. ein Tausch des Laufwerks.

    So, das neueste Xecuter-BIOS ist auf dem Drecks-Ding drauf und läuft sogar, endlich ist auch die F-Partition nutzbar. Entscheidend ist offenbar nicht die Version des Betriebssystems, sondern der USB-Chipsatz. Alles von Nvidia (nForce etc.) kann mal wohl komplett vergessen, SIS geht auch nicht. Laut einiger Foreneinträge arbeitet der Chip auch nicht mit NEC-Chips zusammen, bei mir hat´s auch nicht geklappt. Letzten Endes hat es bei mir mit einer USB2.0 PCI Addon-Karte funktioniert, auf der ein Chip von VIA verbaut ist.

    Danke an alle für die Tips.

    Deine einzige Möglichkeit wird wohl der Starcommander sein, damit kannst Du den SX mit dem LPT-Port eines PCs verbinden und die verbaute 1541 ansprechen. Die einfachste Konfiguration ist dabei ein PC auf dem echtes DOS läuft, dann kannst Du die simpelste Version des erforderlichen Kabels verwenden. Das einzig benötigte Spezialteil ist dabei ein Userport-Stecker, der Rest sollte in einem Bastel-Haushalt sowieso rumfliegen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Auf Dauer empfiehlt sich ein Modul mit SD-Karten Interface (MMC64, MMC Replay, 1541 Ultimate, Chameleon etc.), schau einfach mal in die entsprechenden Unterforen.

    Es geht bei der ganzen Aktion ja auch nicht um den Sinn, die Xbox 1 benutze ich nur noch selten und habe schon eine voll funktionsfähige mit Mod-Chip und großer Festplatte. Da die andere Box schon mal hier ist und im Kern funktioniert, soll das Geraffel gefälligst auch laufen, da will ich keinen Cent investieren.

    Der Hauptgrund ist allerdings, daß ich vor dem Drecks-Chip nicht kapitulieren möchte. Dann hätte er ja gewonnen, und das geht gar nicht.

    Booten kann ich z.Zt. nicht, das verbaute Philips-Laufwerk hat keinen Bock auf meine DVD+ Rohlinge, muß wohl DVD- sein. Das würde mir aber auch nicht helfen, der Chip ist ausschließlich über die USB-Schnittstelle beschreibbar, definitiv NICHT über die Xbox selbst. So wird der Vorteil einer an sich nicht brickbaren Box zum Nachteil.

    In den einschlägigen Foren gibt es schon mehrere X-Bit Themen, alles schon stundenlang durchgekaut. Bei einigen funktioniert es, bei anderen wiederrum nicht. Und das recht willkürlich, Gesetzmäßigkeiten scheint es keine zu geben.

    Habe letztens eine defekte Xbox abgegriffen und damit ein wenig rumgespielt. Dabei hat sich herausgestellt, daß ein X-Bit 1.0 Modchip verbaut ist, der auch funktioniert. Lediglich die (originale) Festplatte war abgeraucht und hat die ganze Box blockiert.

    Mit der 160GB HD aus meiner schon vorher vorhandenen Xbox startet die Kiste zwar, kann aber mit der offenbar zu großen F-Partition nichts anfangen. Das BIOS auf dem X-Bit ist wohl uralt und hat keinen LBA48-Support, daher ist leider ein BIOS-Update angesagt.

    Der X-Bit hat einen USB-Anschluß und kann auch nur über diesen geflasht werden, nicht in der Box selbst. Am PC wird der Chip als irgendein Human Interface Device eingebunden und dann mit einem speziellen Programm beschrieben. Tollerweise ist der X-Bit wohl eines der beschissensten USB-Geräte, die es gibt und sehr wählerisch, was den PC angeht. Beim Formatieren bzw. Flashen des Chips kommt es ständig zu Verbindungsabbrüchen. Ich habe mittlerweile 5 verschiedene PCs ausprobiert (USB 2.0 mit Nvidia- und NEC-Chipsätzen unter Win XP, USB 1.0 mit SIS-Chipsatz unter Win XP) und nix funktioniert.

    Eine kleine Platte, die mit dem vorhandenen BIOS zusammenarbeitet, habe ich nicht. Außerdem dürfte das ursprüngliche BIOS durch meine Schreibversuche schon "angeflasht" sein. Die Hinweise, die ich ergoogelt habe, haben auch nix gebracht (alle USB-Anschlüsse ausprobieren, keine anderen USB-Geräte anschliessen, richtige Version der Flash-Software verwenden, die Flashsoftware im Kompatibilitätsmodus für andere Windows-Version ausführen).

    Kennt jemand diesen Chip und weiß, wie man auf dieses Müll-Teil ein BIOS drauf kriegt ?