Posts by Highlander64

    Also 2 extra Klingeldrähte aussen dran sehe ich schonmal :thumbsup:

    Ich hab auch einen authentischen (Fehlfarbenlogo matched mit dem Seriennummernband)

    und einen dubiosen (Oberschale mit Fehlfarbenlogo passt, aber Quelle Reparaturdienst hat falsche Unterschale druntergeschraubt)

    Zumindest spricht das gebrochene Garantiesiegel von Quelle für diese Paarung schon Mitte der 80er.


    Die Zeit berücksichtigt leider nicht immer die Ansprüche von uns Sammlern ;)

    Frage (ich weiß es auch nicht, drum):


    Mit einem Tropfen Sekundenkleber müsste sich doch die Rutschkupplung in eine starre Verbindung umwandeln lassen?


    Defekter kann die Walze nicht werden.


    Am Papier ziehen muss dann natürlich dringlichst unterbleiben.

    Aber dafür gibt es die Vorschubtaste.

    Glückwunsch bigby das es jetzt läuft.

    Extrudersteps einstellen wurde ja ganz am Anfang genannt, da es eine der häufigsten Fehlerquellen ist.


    whose

    Retrakt ist bei Schlauch an Düse absolut unproblematisch.

    Bis mehrere Zentimeter sind problemlos möglich aber nie nötig.

    Bei Vollmetall Hotends oder Mapa Einschrauber muss PLA in der Düse verbleiben.

    In der Übergangszone aus Metall verklebt es augenblicklich, wenn Retrakt es bis dorthin bewegt.

    Ich hab die Kreise mit dem Viertelausschnitt schon vor Jahren auf Thingiverse abgelegt.

    ANTI Warp Ecken

    https://www.thingiverse.com/thing:1823804

    Aber man braucht ja heute für aĺles ne App.

    Wir haben uns die 70 Grad auf Glas für PLA experimentell mal ermittelt.


    Ja, gutes PLA haftet auch bei Zimmertemperatur auf kaltem Bett.

    Aber eben nicht optimal.


    Die Kids, die bei uns was druckten (Coronabedingt momentan nicht) waren immer schwer enttäuscht, wenn ihre Drucke am nächsten Tag zermatscht auf dem Druckbett lagen, weil sie sich abgelöst hatten.


    Ich war auch enttäuscht, weil ich eine gute Stunde Zeit je Fehldruck aufwenden durfte, den Plastkneul vom Druckkopf zu entfernen und den Drucker wieder betriebsbereit zu machen.


    Elefantenfüsse habe ich noch keine bei 70Grad Betttemperatur erzeugen können.


    Und ja, auch ich kann einen 2x2cm Testwürfel ABS in 20 Minuten auf ein kaltes Bett mit Pritt Stift drucken.


    Aber keinen ABS Würfel mit 100x100cm, weil der am spätestens dritten Layer den Abflug macht ohne 100Grad Bett plus Umhausung.


    Die Beispiele die ich nannte sind nicht aus der Luft gegriffen und sicher führen auch andere Parameter zum Erfolg.

    PLA sollte immer haften, solange das Bett nicht eiskalt ist.

    Ja, für die ersten paar Schichten würde das Röhrchen schon halten, aber ich würde nicht ohne weiteres erwarten, dass es das tut, bis der Druck durch ist.

    Ich auch nicht. Je höher das Bauteil wird um so größer die Kräfte die dann seitlich von der Düse auf das Bauteil wirken.

    wieviel Grad Celsius hat Euer Bett?

    Wenn ich PLA den ersten Layer mit 210Grad auf ein 70Grad Bett - Sensor ist unter dem Bett also eher 60Grad plus - drucke, dann haftet das wie blöd und ich könnte oben mit dem Panzer gegenfahren.

    Soll heissen ich würde das gedruckte Objekt auch nicht vom Bett bekommen, bevor es auf unter 40 Grad abgekühlt ist.


    Die oberen Layer werden auch formschlüssig abgelegt, wenn die Extrudersteps stimmen.

    Sowie ihr da wo dagegenfahrt, habt ihr Überextrusion oder Warping bzw. Ablösungen, die den Druck höher machen als er zu diesem Zeitpunkt sein sollte.


    Füllschichten in oberen Layern sollten eher Zischlaute von sich geben, als Raspell-Laute.

    Also gerade mal berühren (das heisse Filament) und nicht mit der Düse durch den letzen Layer pflügen.


    Dann treten auch keine grossen Scherkräfte unten am Druckbett auf.

    ralf02


    Zum Schmieren auf dem Papier.

    Immer den Deckel aufsetzen.

    Der lässt das Papier nicht senkrecht hochstehen, sondern drückt es noch ein paar Grad nach hinten und die unbetätigte Mine schleift nicht.


    Tippe auf Variante a) von Ruudi

    Was ich bei Thermo-Druckwerken von Kassen schon gesehen habe, könnte auch beim VC1520 so konstruiert sein.

    Kupplung bestand aus einer rechteckigen Spirale, die über die Antriebswelle geschoben ist.

    In die eine Richtung, man zieht am Papier, erweitert sich die Spirale und lässt die Walze frei drehen. In der anderen Richtung verengt sich die Kupplung und stellt Kraftschluss zwischen Antriebswelle und gummierter Walze her.

    Aber nur ein Stück weit, denn der Plotter muss ja anders als ein Kassenbondrucker in beide Richtungen das Papier positionieren. Das Papier wird sogar gelocht von spitzen Metallnadeln links und rechts auf der Walze um keinen Schlupf zwischen Papier und Walze zu erlauben.


    Da können dann mind. 3 Fehler auftreten.

    Abnutzung, die Hülse in der Walze ist soweit aufgeweitet das die Kupplung nicht mehr greifen kann.

    Dreck, Öl oder Papierstaub vom Abreissen hat sich in der Kupplung festgesetzt und lässt diese in beide Richtungen durchrutschen.

    Da könnte man mit Demontage und Reinigung was retten.

    Die feste Seite der Kupplung ist abgerissen. Keine Ahnung ob wir die überhaubt haben.


    Das Zahnrad auf der Antriebswelle, das gespalten ist, dient nur dem Zweck der Spieleleminierung auf der Y Achse, da ja doch viel Papier hoch und runterbewegt werden muss.

    Wenn der Ausdruck auch nichts wird, bleibt noch Dreck in der Nozzle vorne.


    Thermoplastische Kunststoffe fliessen um Fremdkörper in der Nozzle eine Zeitlang herum.

    Lediglich die Kraft die der Feeder aufwenden muss, erhöht sich.

    Irgendwann geht dann aber nichts mehr durch.


    Sieht denn die "Wurst" vor dem Druck, also die kurze Extrusion von Filament bevor der eigentliche Druck startet, aus wie erwartet.

    Das Filament sollte rund und in einer Linie nach unten fallen.

    Kringelt es sich, oder zieht nach einer Seite ist Dreck oder abgenuzte Düse im Spiel.

    bigby

    Wenn Du den Heatbreak gewechselt hast, ist die Nozzle evtl. etwas höher als bei deinen früheren Drucken.

    oder tiefer.


    Fährst Du bei jedem Print ein Autoleveling?

    Geht das über Motorstrom oder Drucksensor, der direkt an der Nozzle bei Bettkontakt auslöst?


    Viele "Einschwenk-Sensoren", die einen Mikroschalter auf dem Bett tasten lassen, messen eine Fixhöhe, also ein Sollmass das Du mit einem Umbau vom Hotend natürlich in der Höhe veränderst.

    Ebenso die Sensoren die mit Induktion etc. arbeiten.

    Alle die messen nicht den Düsenabstand 0 zum Bett sondern einen definierten Abstand des Sensors zum Bett, der mit der Hotendhöhe matchen muss.

    Wenn bei PLA der erste Layer abhebt.

    Druckst du dein PLA für die erste Schicht zu kalt (sollte cremig haften, aber nicht nur draufgelegt werden)

    Oder zu hoch, 0,4er Düse erster Layer max. 0,25 hoch ( aber dann auch so hoch gesliced!)

    Lüfter soĺlte erst ab 2tem Layer laufen.

    Wir drucken sehr viel im Fablab und folgende Parameter passen so gut wie immer.

    Deshalb möchte ich Euch unsere Erfahrungen nicht vorenthalten.


    ABS auf Kapton (PEI) und 100Grad oder mehr fürs Bett plus Umhausung,

    Glattes Glas plus Printafix geht auch.

    Printafix ist so ein Filzstift zur Glasbeschichtung von 3D Druckern.

    Ist wasserlöslich und grosse Haftflächen gehen so auch zerstörungsfrei runter.


    PLA auf Glas bei 70Grad.

    Wenn das Glas sauber ist hält das auch ohne Malerkrepp und Pritt.

    Glas bekommt man mit Wasser, Spülmittel und wenn mal was dranklebt mit Ziehklinge sauber.

    Da braucht es kein Lösungsmittel oder Alkohol und Spiritus dafür.


    PETG hält auf Glas bei 80Grad so gut, das man beim Ablösen mit Hebelkraft sogar Glasstücke rausreissen kann.

    Deshalb empfehle ich auch hier Printafix und ab ins Wasser nach dem Duck. Die Kapillarkraft löst binnen Minuten das Objekt.

    Wie gesagt, halten tut PETG auch ohne Haftmittel.


    Nylon hält eigentlich nur gut auf Pertinax. Mind. 90 Grad und Nylon bis 285Grad

    Sperrholz geht auch, aber nur 1x und die Holzstruktur bleibt im Boden des Objekts sichtbar.


    Fazit:

    Man kann ausser Nylon alles auf einer Glasplatte drucken.

    PEI beschichtete Platten funktionieren, solange die Oberfläche nicht mit Druckresten zugesetzt ist, oder mit Spiritus bzw. Öl unterwandert ist.

    Kapton-Tape ist PEI und eventuell für grosse Flächen oder lange Drucke mit ABS vorzuziehen um warping zu minimieren.

    Das Tape muss nach so gut wie jedem Druck erneuert werden, da es sehr gut am Objekt haftet und gerne zerreist beim Ablösen.


    PLA warped nicht (Warping, Warpen = Hochziehen von Ecken beim Druck aufgrund von Zusammenziehung sich erkaltenden Filaments)

    PETG warped nicht, oder nur sehr wenig.

    ABS warped stark

    NYLON (PA) warped extrem stark

    Das Warpen kann durch höherere Betttemperatur, schnelleren Druck und eine Umhausung vermindert, aber nie beseitigt werden.

    Ich hatte so gegen 87 einen VC1520 in Betrieb.

    Die wurden damals bei Radio RIM in München in der Grabbelkiste verhökert, mit 110V Anschluss.


    Matrixdrucker waren teuer und so setzte ich mich dran und schrieb eine Hardcopy routine, die 320x200 Bildpunkte auf dem VC1520 ausgab.

    Funktionierte, dauerte ewig und war eine Tortour für die Ohren und die Plottermechanik.

    Mit einem Multiplikator für jeden x und y Punkt wurde die Briefmarkengroße Hardcopy auf Plotterbreite gestreckt.

    Das Basic V2 Script dann noch durch den Austro-Compiler gejagt, wurde die Druckroutine um ca. das 4-fache beschleunigt, wenn ich mich noch recht erinnere.


    Dies alles als Antwort, ob die Mechanik wertig war.

    Ja, war und ist sie, denn mehr als bei meiner Hardcopyroutine kann man den Plotter nicht belasten.

    320x200 ergeben bis zu 64.000 Bildpunkte = mechanische Hübe des Hammers


    Platzende Polyamid Zahnräder habe ich schon mehrfach auch ausserhalb des VC1520 gesehen.

    Bei Cassettendeck Antrieben, bei Mechanikspielzeug, in Disko-Rotationsleuchten.