Posts by MarkusMR

    Die Geräte zwingen Dir doch einen Account auf - sonst kannst Du doch nichts nutzen auf dem Teil.

    Und schon hast gleichzeitig eine Cloud "am Arsch"...

    Dummes Zeug! Man wird zu gar nichts gezwungen, wie bei Windows, wo ich einen Microsoft Account brauche um es zu installieren. Und bitte definiere "Nichts". iCloud ermöglicht hauptsächlich die Synchronisation mit anderen Geräten oder halt in die Cloud - wenn man das will. Man kann jedes Feature separat deaktivieren, man kann jede einzelne Applikation die synchronisiert deaktivieren. Man hat die vollständige Kontrolle und kann die Daten komplett verschlüsseln. Und wenn man das nicht möchte schaltet man es halt ab, oder eben erst gar nicht ein.

    Und der lokale Ordner ist dann nicht das erste Ziel, was zum Speichern vorgeschlagen wird.

    Sind das die krassen Geschichten aus dem Paulaner-Garten? Der Standard Ordner für Downloads auf MacOS ist der "Downloads" Ordner und der ist immer lokal.

    Den letzten Satz finde ich lustig...

    Wenn bei Apple nicht aufpasst, schaufelt das OS doch genau so alles in die Cloud... und damit hast Du genau so viel Macht über Deine Daten wie bei allen Clouds... wenn der Anbieter nicht will dann kommst Du an gar nix.

    Nicht aufpassen heisst, irrtümlich einen neuen iCloud Account anzulegen, wenn man danach gefragt wird?

    Verstehe mich nicht falsch, ich verwende iCloud, allerdings End-to-End encrypted per FIDO Token.

    Welches "Ding" drückt denn Apple durch, deiner Meinung nach? Du machst hier viele Anschuldigungen, dass Apple absichtlich Standards nicht unterstützen würde und das ist doch nur reinste Schädeldeuterei.

    Die Nicht-Unterstützung von Flash, um es vom Markt zu drängen, leugnet ja nicht mal Apple.

    Und wie gehts Flash jetzt so? Hat die 1% Firma Flash vom Markt gedrängt, oder war es eventuell Adobe, was keinerlei Anstalten gemacht hat Flash irgendwie für Mobilgeräte zu optimieren?

    Wir haben mal für eine grosse Firma ihren Screensaver von Flash auf HTML umgebaut. Damit haben die Millionen an Stromkosten gespart.

    Vermisst Jemand Flash hier?

    Ja so ist es wenn man vom Industriestandard abweicht, dann bekommt man Probleme. Apple spielt halt in den meisten Industrien in Deutschland überhaupt keine Rolle. Das wird sich erst ändern, wenn alles in 10 Jahren vielleicht auf Webzeugs umgestellt ist.

    Apple scheint sich einfach nicht für Nischen zu interessieren. Wozu auch?


    Ein PC Hersteller an der Spitze kann es sich keine Software Entwickler leisten die die Standards der IT unterstützen, habe ich irgendeine Amazing Parkour Keynote dazu verpasst?

    Wer hat denn behauptet, Apple könne sich keine Entwickler leisten?

    Es ist ein Irrtum zu glauben, man kann einfach Entwickler einzustellen und dann davon ausgehen, dass sich auf einmal die Entwicklung von Software beschleunigt. Das Gegenteil ist erst mal der Fall. Die Leute müssen ausgebildet und eingewiesen werden. Das bedeutet, dass die vorhandenen Entwickler deutlische Mehrarbeit leisten müssen und das über einen Zeitraum von 1-2 Jahren. Das wird sich nicht jeder gefallen lassen. Und deshalb macht es für Apple keinen Sinn bestimmte Nischen zu unterstützen, wenn sie da eh keinen Blumentopf gewinnen können.

    Das mit dem Industriestandard ist ja nicht meine Betitelung, dass ist das was ich seit 25 Jahren in der Branche von Kunden aus Vermietung, Steuerbüros, Anwälten, Automobilindustrie, Energieunternehmen, vielen KMUs und Forschung gesehen habe. Gut, das sind nicht alles Sparten und kann ja sein dass sonst überall Apple eine Rolle spielt. Ich hatte nur ein Unternehmen bisher gesehen was nicht Windows nutze, die haben durch die Bank weg Linux am Laufen gehabt, weil sie unter anderem auch Linux Schulungen für Server anbieten. Aber Apple, ne überhaupt nicht. Ich weiß, dass Apple in der Musikbranche gut vertreten ist, da haben sie gefühlt gut 50% Marktanteil(da treibe ich mich in Foren rum weil ich selbst ab und an Elektronische Musik mache und wehe man sagt da was gegen Apple), bei Fotografen usw. wird der Anteil ähnlich hoch sein. Aber in den von mir genannten Branchen habe ich bis heute keinen einzigen Mac gesehen.

    Korrelation != Kausalität

    Google und IBM setzen fast zu hundert Prozent auf Apple Geräte. Selbst mein Chef und dessen Chef setzen Macs ein, obwohl sie hauptsächlich für (Windows) Workplace Management verantwortlich sind. Unser CEO verwendet nur ein iPad für praktisch Alles.

    Man muss jeden Einzelfall genau bewerten um die jeweilige Motivation für die Entscheidung für, gegen die Verwendung von MacOS/Windows herauszufinden. Dann wieder mit dem Mehrheitsargument zu argumentieren ist albern.

    Ja, nur Abo ist nicht toll, aber es gibt leider keine ernsthafte Alternative zu Windows, das ist das Problem. Wenn dir Apple und MacOS reicht ist das doch fein. Ich werde mich sicherlich nicht mehr mit MacOS rumärgern. Ich lege hier nur da warum für mich Apple nicht mehr in Frage kommt. Selbst wenn man mich monatlich bezahlen würde und ein Macbook dazu schenken würde, wäre ich sehr traurig drüber.

    Keine Angst, niemand zwingt dich dazu ein Macbook zu verwenden. Du verlierst einfach nur die Hoheit über deine Daten, die dann bei Microsoft liegen. Aber es gibt ja keine Alternative zu Windows für dich.

    NVIDIA hätte CUDA Open Source machen können. In dem Augenblick, als sie gesehen haben, dass AMD und Intel Grafikkarten das auch richtig gut unterstützt haben, haben sie es torpediert und das machen sie heute noch mit Kunden die sich erdreisten, neben NVIDIA noch andere, ähnliche Hardware einsetzen wollen.


    Die Langlebigkeit ist so eine Sache. Es gibt Firmen, die Maschinen (Spektrometer*, Waagen ect.) verkaufen, die können einfach nicht verstehen, warum wir bei denen nicht mehr einkaufen (können), weil wir nunmal keine PCs mit Windows 7 und demnächst Windows 10 mehr einsetzen können. Und die haben auch keine Pläne das irgendwie umzustellen, weil es ja funktioniert... Aber die Lizenzkosten für die antiquierte Software sind tw. absurd hoch.

    Das ist dann ein Problem, weil die Geräte nicht GMP, GCP validiert werden können, was für viele Firmen bzw deren Produkte zwingend vorgeschrieben ist.


    Wir selber entwickeln viel mit Linux auf Windows Geräten mit WSL.


    Das was du mit "Industriestandard" betitelst ist genau das: Apple soll die von Dir gewünschten Standards unterstützen um Dir die Arbeit zu erleichtern.

    Die Forderung verstehe ich, aber man muss auch verstehen, dass Apple nicht das Interesse haben sollte oder kann, sich nach anderen Standards zu richten, die ursprünglich unter völlig anderen Vorraussetzungen entstanden sind. Apple kann auch nicht beliebig Leute einstellen um Software zu schreiben, die eine absolute Nische bedient. Der Anwender hat davon auch nicht wirklich einen Nachteil.

    Wer auf MacOS kein Geld verdienen will, der lässt eben es sein. Viele Firmen haben mit IOS angefangen und haben dann native MacOS Produkte entwickelt (weil es im Prinzip das gleiche OS ist).

    Wenn ich eine Software unter MacOS brauchen sollte, die nur auf Windows läuft, dann kommt das Ding in eine WINE Bottle und läuft dann schneller als unter Windows. Das ist aber schon 10 Jahre her, dass ich das gemacht hatte.


    Welches "Ding" drückt denn Apple durch, deiner Meinung nach? Du machst hier viele Anschuldigungen, dass Apple absichtlich Standards nicht unterstützen würde und das ist doch nur reinste Schädeldeuterei.


    Microsoft ist grade dabei seine sämtlichen Produkte auf Mietmodelle umzustellen, das würde mir doch deutlich mehr zu denken geben! Zudem kann ich auch keinerlei End-To-End Verschlüsselung aktivieren. Absolutes K.O. Kriterium für mich.

    Pffth! Ich ziehe es hoch und spucks aus!

    Wer unter MacOS programmiert und damit sein Geld verdient, der nutzt nunmal die Technologien die dort vorhanden sind. Das scheint aber auch kein Problem zu sein, denn von einem Mangel an Software auf MacOS habe ich bisher nichts bemerkt. Andererseits gibt es haufenweise Programme, die ich nutze, die es nicht für Windows gibt. Apple muss sich nicht dafür entschuldigen, dass sie gute neue Technologien erfinden - im Gegenteil: Microsoft ruht sich auf ihren "Standards" aus und bewegt sich nur, wenn sie entweder dazu gerichtlich gezwungen werden, oder in eine Identitätskrise fallen, wie z.B. beim Aufkommen von ChatGPT.

    Wenn dir die Softwareauswahl unter MacOS reicht ist doch alles gut, ich müsste mich komplett von meiner Spiele- und Entwicklerwelt verabschieden.

    Das Wort Standard habe ich nicht in diese Diskussion eingeführt und kann durch Gewohnheit ersetzt werden. Standards werden damit gerechtfertigt, dass man selber nicht bereit ist, sich mit Alternativen auseinander zu setzen.

    Das mal unabhängig davon, welche Technologie besser oder schlechter ist.

    OpenGL/Vulkan und CUDA werden verwendet weil man nicht bereit ist sich mit Alternativen auseinander zu setzen?

    Ich verstehe den Sinn hier nicht. Es wird leicht philosophisch: warum sollte man bestimmte Programmiersprachen oder Technologien verwenden wollen die Plattform spezifisch sind? Wenn man CUDA verwenden will, dann geht es nur mit der entsprechenden Kombination von OS und GfX.

    Aber was ist denn das Ziel: die Technologie zu verwenden - oder ein Ergebnis zu zu erstellen, was mit der Technologie erzeugt wurde. Softwareentwicklung ist kein Selbstzweck. Es gibt eine Anforderung und ein Ergebnis. Und es ist egal wie man zum Ergebnis kommt, solange der Aufwand sich in einem gesunden Verhältnis zum Ergebnis befindet. Dazu nimmt man eben die vorhandenen Werkzeuge.

    Wenn ich FÜR Windows entwickeln möchte, mache ich das vermutlich auf einem Windows PC und wenn ich FÜR MacOS/IOS entwickeln möchte, dann mache ich das unter MacOS.


    OpenGL kann man noch auf MacOS Sonoma mit Apple Silikon installieren, allerdings nur Version 4.1. Ich persönlich halte OpenGL für tot. Warum sollte man dafür noch entwickeln? Es ist kein Update mehr angekändigt.


    Vulkan kann man ohne Einschänkungen auf MacOS verwenden:

    • Vulkan-Unterstützung auf macOS wird durch MoltenVK bereitgestellt, eine Laufzeitbibliothek, die Vulkan-API-Aufrufe auf Apples Metal-Grafikframework abbildet. MoltenVK ist Open-Source und wird von Khronos, der gleichen Gruppe hinter Vulkan, gepflegt.
    • Um Vulkan auf macOS zu verwenden, müssen Sie das Vulkan SDK für macOS von der LunarG-Website herunterladen. Das SDK enthält die notwendigen Header, Bibliotheken und Tools für die Vulkan-Entwicklung auf macOS.
    • Das Vulkan SDK unterstützt sowohl Intel-basierte Macs als auch Apple Silicon Macs wie den M1 Max. Es enthält universelle Binärdateien, die nativ auf beiden Architekturen funktionieren.
    • Sobald das Vulkan SDK installiert ist, können Sie Vulkan-Anwendungen auf macOS kompilieren und gegen die MoltenVK-Bibliothek linken. Das SDK enthält auch mehrere Beispielanwendungen, um die Vulkan-Funktionalität zu testen.
    • Viele plattformübergreifende Game-Engines wie Unity und Unreal Engine nutzen MoltenVK, um Vulkan-Unterstützung auf macOS bereitzustellen. Dies ermöglicht es Spielen und Anwendungen, die mit diesen Engines entwickelt wurden, Vulkan auf Macs zu verwenden.

    CUDA läuft natürlich nicht auf MacOS. Wird es auch nicht, sollte sich NVIDIA nicht dazu entschliessen das freizugeben. Aber es gibt verschiedene plattformübergreifende Alternativen.


    Unter MacOS würde man in der Regel halt SWIFT & Metal2 verwenden.


    Software Entwicklung stellt aber für die Nutzung einer Plattform die Nische dar. Es sit wichtig eine gute Umgebung bereit zu stellen, aber den kunden, die die Geräte kaufen ist das normalerweise Schnurz.

    Das Wort Standard habe ich nicht in diese Diskussion eingeführt und kann durch Gewohnheit ersetzt werden. Standards werden damit gerechtfertigt, dass man selber nicht bereit ist, sich mit Alternativen auseinander zu setzen.

    Das mal unabhängig davon, welche Technologie besser oder schlechter ist.

    Wenn Apple seinen eigenen Weg geht drücken sie Standards durch. Wenn die Firma in der markbeherrschenden Position macht sind das vom Himmel gefallene Standards, an die sich Apple gefälligst zu halten hat.

    OpenGL, Vulkan, C, C++, Rust usw. das sind keine Standards von Microsoft, das wird auch unter Linux als Standard gesehen. Nur Apple muss da wieder sein eigenes Süppchen kochen, damit man als Entwickler auch gar keine Freude an Apple hat. Klar bekommt man auch unter Apple Standards zum Laufen, aber selbst dafür kann man nicht sich einfach mal eine MacOS VM unter Windows oder Linux installieren. Das ist doch alles nur ein großer Haufen Must. Ach, ich muss versuchen auf Apple gar nicht mehr einzugehen, diese Firma regt mich so dermaßen auf. Aber so wird es auch Leuten mit Windows gehen und die sind ja auch nicht zimperlich wenn sie ihre Windows Kritik äußern, was ja auch ok ist, Windows ist ja nun kein Heiliges OS oder so was. Das ist einfach das was gefühlt alle nutzen, wo alle Hardware drunter läuft und wo es fast alles für gibt. Das ist der einzige Grund warum ich es nutze, nicht weil Microsoft eine so tolle Firma ist, wenn es die morgen nicht mehr gibt und alle auf Linux switchen, dann bin ich der erste der das feiert, aber das werde ich wohl nicht mehr erleben. Na und Apple, die braucht man nicht wirklich erst nehmen im Computer Bereich, ob die nun Macs weiter rausbringen oder nicht spielt keine Rolle, beim iPhone und iPad sieht das anders aus.

    Wer unter MacOS programmiert und damit sein Geld verdient, der nutzt nunmal die Technologien die dort vorhanden sind. Das scheint aber auch kein Problem zu sein, denn von einem Mangel an Software auf MacOS habe ich bisher nichts bemerkt. Andererseits gibt es haufenweise Programme, die ich nutze, die es nicht für Windows gibt. Apple muss sich nicht dafür entschuldigen, dass sie gute neue Technologien erfinden - im Gegenteil: Microsoft ruht sich auf ihren "Standards" aus und bewegt sich nur, wenn sie entweder dazu gerichtlich gezwungen werden, oder in eine Identitätskrise fallen, wie z.B. beim Aufkommen von ChatGPT.

    Wobei Windows 10 vs 11. Ich musste ein Jahr lang beide beruflich parallel verwenden und sehe kaum einen Unterschied. Mir gefällt Win11 optisch klar besser. Aber am Anfang ist es etwas gewöhnungsbedürftig. Mittlerweile kann man es aber optisch wieder wie Win10 konfigurieren. Ich würde mir aber wünschen, dass die monatlichen Updates nicht jedes Mal zum Himmelfahrtskommando werden würden.

    Man kann nicht behaupten, dass sich Apple nicht an Standards halten würde, wenn sie ihre eigenen geschaffen haben und weiterhin verwenden.

    Genau das ist eines der vielen Probleme von Apple, sie drücken ihre eigenen Standard durch und die Gitterstäbe im Goldenen Käfig werden immer dicker. Wenn das nur ein paar Shortcuts wären. Bei Grafikschnittstellen und Programmiersprachen hört der Spaß dann als Entwickler auf. Kaum ein Entwickler möchte wirklich Metal statt OpenGL oder Vulkan haben oder in Objective-C oder Swift programmieren. Zu dem soll Apple noch Entwickler melken wo es nur geht. Ok, ich hör jetzt besser auf: Apple ist eine ganz tolle Firma, die bauen gute Sachen und die Keynotes sind nicht zum Fremdschämen.

    Wenn Apple seinen eigenen Weg geht drücken sie Standards durch. Wenn die Firma in der markbeherrschenden Position macht sind das vom Himmel gefallene Standards, an die sich Apple gefälligst zu halten hat.

    Metal und Swift mit dem komfortablen OpenGL und Vulkan zu vergleichen... Diese verwirrenden Alternativen zu den antiken und bewährten Nicht-Apple Standards. Das muss weg!!! Millionen Fliegen können sich nicht irren.

    Von Standards kann keine Rede sein, nur weil du das dafür zu halten scheinst.

    Wie du selbst schreibst, kam die Model-M erst 1985, welche als Mutter fast aller modernen Tastaturen gilt. Davor gab es selbstverständlich keine Standards. Da haben alle Hersteller die wildesten Layouts gehabt. Alles was über Schreibmaschinentasten hinaus geht, war bei jeder Konkurrenz völlig anders. Ja, von der Model-F gab es auch schon Klone, zusammen mit den ersten IBM-kompatiblen, aber deren Verfügbarkeit war zu kurz, um auch nur annähernd die Marktrelevanz wie die AT-Klone und Model-M zu erlangen.

    Im Beispiel ging es zudem ums Emails-Schreiben, was im Heimcomputerbereich vor 1985 praktisch keine Relevanz hatte, weshalb wir davon ausgehen können, daß sich das auf eine jüngere Generation von Apple-Computern bezog.

    Da würde mich mal interessieren, woher die Bank das wußte.

    Tatsächlich haben sich diverse Shortcuts und Befehle in MacOS seit 1983 erhalten. Und der MacIntosh ist der Rechner von dem sich damals praktisch alle anderen Firmen inspiriert haben lassen. Xerox hatte zwar ein"grafisches Interface" kann man aber nicht damit vergleichen, das war sehr primitiv dagegen.

    Einige der gängigen Tastenkombinationen, die auf dem Macintosh entstanden sind und noch heute in macOS identisch verwendet werden, sind:

    • Command-C (Kopieren)
    • Command-V (Einfügen)
    • Command-X (Ausschneiden)
    • Command-Z (Rückgängig)
    • Command-A (Alles auswählen)
    • Command-S (Speichern)
    • Command-P (Drucken)
    • Command-Q (Beenden)
    • Command-W (Fenster schließen)
    • Command-O (Öffnen)
    • Command-F (Suchen)

    Der Macintosh etablierte viele der Standard-Befehlstastenkombinationen, die noch heute für Kernfunktionen wie Kopieren, Einfügen, Speichern, Drucken, Beenden, Fenster schließen und mehr verwendet werden. Diese haben sich bis zum modernen macOS weitgehend unverändert durchgesetzt. Es gibt keinen Grund, warum Apple sie nicht weiterhin verwenden sollte.

    Man kann nicht behaupten, dass sich Apple nicht an Standards halten würde, wenn sie ihre eigenen geschaffen haben und weiterhin verwenden.


    Wer mit der Tastaturbelegung Probleme hat kann praktisch alles umbelegen oder mittlerweile kann das jede vernünftige Tastatur selbst tun.

    Das Ganze ist so ähnlich als würde man sich beschweren, dass bei VW der Rückwärtsgang wo anders liegt, als bei Renault.

    1. Als bei MacOS das @ Symbol eingeführt wurde gabs noch kein Windows. Warum hält sich Microsoft nicht einfach an gängige Standards?

    Der Standard ist der, wo das Zeichen auf einer Model-M-Tastatur aufgedruckt ist. An jener orientieren sich doch praktisch alle heutigen Systeme. Das ist auf einer deutschen Tastatur Alt Gr-Q und auf der US-Tastatur Shift-2.

    Also als Apple 1983 die Lisa Tastatur und 1984 die Mac Tastatur verkauften, hätten sie sich an der 1985 erschienenen Model-M orientieren sollen? Zu deiner Information: 1981 hatte IBM die Model-F rausgebracht, die ihrerseits noch nicht mal über Alt-Gr verfügte (haben Macs bis heute nicht). Von Standards kann keine Rede sein, nur weil du das dafür zu halten scheinst.


    IBM_Model_F_XT_German_keyboard.jpg

    Willst eine Mail wegschicken, scheiße, wieder nicht das "@" Symbol getroffen, weil man intuitiv die "Windows"-Belegung genommen hat

    Bei Apple nennt man sowas "Think different". Überhaupt der Universalslogan für alles, wo sich Apple gegen gängige Standards stellt.

    undso wie ich es verstehe, beschweren sich ja halt viele, das unter macOS und auch Linux viel Spiele nicht vorhanden sind, bzw. nicht funktionieren.

    Bei macOS liegt das wohl oft auch am Mangel an Abwärtskompatibilität. Insbesondere hatten die den Support von 32-Bit-Software schon lange gestrichen. Da kann Windows tatsächlich punkten, denn da wurde bisher nur 16-Bit-Support in den 64-Bit-Versionen gestrichen, bzw. haben die das nie drin gehabt.

    Ich kann mir Vorstellen, daß das jetzt mit dem Wechsel auf ARM auch nicht besser aussieht. Da habe ich aber weder mit MacOS noch mit Windows Erfahrung. Bei Linux weiß ich es vom Raspberry Pi, und es ist in erster Linie quelloffene Software, die da drauf läuft.

    1. Als bei MacOS das @ Symbol eingeführt wurde gabs noch kein Windows. Warum hält sich Microsoft nicht einfach an gängige Standards?

    2. Abwärtskompatibilität ist der Grund, warum wir teilweise noch Software aus Win 3.x Zeiten im Einsatz haben die Niemand mehr supporten kann. Der absolute Horror. Und wer wirklich spezielle Windows SW auf MacOS laufen lassen will kann das mit Crossover/WINE problemlos machen.


    Als Privatanwender ist das doof, aber für ein Unternehmen ist mittlerweile es ein Operational Risk. Nadella hat die QA Abteilung mit 350 Leuten gefeuert und meint, dass die Entwickler das einfach selber testen müssen was sie so programmieren. Leider geht das bei einem so komplexen System wie Windows nicht. Früher hatten sie Unmengen an physikalischen Systemen um alles Mögliche zu testen bevor es auf die Allgemeinheit losgelassen wurde. Heute versucht man sich mit virtuellen Maschinen zu behelfen, was so nicht möglich ist, weil diese alle hardwaretechnisch gleich aussehen und damit sind keine realistischen mehr Tests drin. Also testet es der Kunde. Und dafür werden Unmengen an Analyse Daten durch die Welt geschickt. Nur gibts da dann das Problem, dass ein Kunde keinen 64GB full Memory Dump zu Microsoft hochläd damit die den dann untersuchen können. Also versucht man dann wenns knallt den Fehler dann irgendwie zu reproduzieren - da ist das kind allerdings schon in den Brunnen gefallen.


    Microsoft ist zu gross und dysfunktional geworden, durch inkompetentes Management. Es ist wichtiger irgendwie die MAUs zu steigern, das hat oberste Priorität. Alles andere kommt danach. Leute werden befördert, wenn sie irgendwelche KackApps und Features veröffentlichen. Ob der Scheiss dann ausgereift ist, funktioniert, vom Kunden gewünscht wird oder irgendwie sinnvoll ist kommt erst danach. Das setzt natürlich die falschen Anreize.


    Abteilungen reden nicht miteinander oder sehen sich als Konkurrenten. Wenn ein Feature Probleme bereitet, was sich im Verantwortungsbereich von zwei Abteilungen befindet, wo dann beide sagen (können), dass es sich nicht um einen Bug handelt (weil es ein Design Fehler ist), dann wird da auch nichts geändert, obwohl es sich für den Anwender als echtes Problem darstellt. Keiner will der Depp sein, der einen Fehler beheben muss.


    Ich habe diverse Probleme, die aus meiner Sicht eindeutig Bugs oder anderweitig dringend geändert werden sollten sind direkt an die zuständigen Entwickler gemeldet, die dann alles mit "is by design" abbügeln. Man kann dann einen Design Change beantragen und der landet auf einem Berg mit niedriger Prio.


    Es ist der Normalzustand und mittlerweile gefährlich:

    https://www.propublica.org/art…ta-breach-russian-hackers


    Das sind übrigens die selben Leute, die schon das Passport Debakel zu verantworten hatten und offensichtlich nichts daraus gelernt haben!

    https://www.ftc.gov/sites/defa…2002/08/microsoftana.shtm

    Intern wusste man schon vor 2017 davon bescheid, wollte aber nichts unternehmen. Nun hat man den Salat, bzw. die Kunden haben ihn.Und wenn es mit rechten Dingen zugegangen wäre, dann hätte die FTC schon lange mit dem dicken Hammer draufgehauen:


    MS ist die Titanic, die noch nichts vom Eisberg weiss. Früher oder später wird es richtig krachen.

    Die meisten Sicherheitslücken zielen auf Privelege-Escalation, also das Erlangen von Admin-Rechten. Wenn man eh als Administrator auf seinem Rechner arbeitet, dann sind diese Lücken eh irrelevant, da jedes angeklickte Programm sowieso Kapitän ist.

    Das stimmt so nicht. Solange du nicht explizit einer Rechtehochstufung durch UAC zustimmst bist Du als User unterwegs, dann hat nicht einfach jedes Programm Adminrechte. Erst durch Zustimmung wird der Prozess mit einem Admin Token versehen.