Posts by markusC64

    Anbei die Resultate für die mit FD-2000 formatierte/beschriebene Diskette, auf die nun auch die Datei random.bin kopiert wurde.

    Auch das habe ich wieder optimiert. Diesmal habe in die 7z jedoch dowohl die .scp, die .flux als auch die Kryoflux Raw Streams gesteckt. Und natürlich das Referenz-D2M und die Referenz random.bin.

    So weit, so gut. Auch wenn ich DirMaster nicht komplett vertraue, so ist es doch ein sehr gutes Zeichen, dass DirMaster aus dem .d2m die random.bin exakt so herausbekommt, wie Du die hast gepostet.


    Ich lasse das dann mal optimieren, damit wir wieder eine hochkomprimierbare Version erhalten. Währenddessen spiele ich mit ED rum - die schlechte Nachricht aber mal zuerst: Während Kryoflux ED Floppies unterstützt, kann es die ED Datenrate nicht. So schnell bekommen die es über die Hardware nicht rüber. Für dtc.exe gibt es aber einen Workaround, falls die Streams anderweitig erzeugt worden sind: "-v150" hilft.


    GreaseWeazle V4 und SuperCard Pro scheinen mit ED Datenrate klarzukommen. Fluxengine Hardware habe ich nicht, bekommt hier also den Status "unbekannt".


    Wenn man keine ED Floppy hat oder keine bespielte Diskette (oder beides), so kann man sich jenes per Flashfloppy emulieren lassen...

    Na gut. Anderseits kann er gerne auch meine dann folgende hochoptimierte Version nehmen. Wenn er für "fluxengine" dann einen Mergerequest stellen will, dann sind kurze Beispiele, die David Given dann für einen Regressionstest nehmen kann, sicher auch nicht verkehrt.


    Denen fehlt eigentlich nichts. Was Deinen Originaldump schlecht komprimierbar macht, sind die stochastisch zufällig verteilen Messabweichungen, die beim Schreiben und beim Lesen entstehen. Alle im Nanosekundenbereich (.scp misst auf 25ns genau die Zeiten). Wenn man das auf die theoretisch optimalen Werte normiert, ist das selbe Image auf einmal höchst konprimierbar - aber für praktische Regressionstests und Inhaltsanalysen genauso gut.


    Na gut, emulaThor kann dann ja nehmen, was er will...

    Ach, die Fluxenginesoftware. Als ich die diese Woche getestet habe, kam die mir mit einem GreaseWeazle V4 auch instabil vor... wie auch immer. ".scp" ist entbehrlich. Notfalls macht man ein beherztes


    gw convert rawfilename.raw sample.scp --track c=0-83


    um mittels Greaseweazle Tools V0.37 die Kryoflux Streamfiles nach .scp zu konvertieren. Dann hat man das .scp, welches man für welche Tests auch immer haben will.


    Wie auch immer, ich habe das obige Beispiel der leeren Diskette mal etwas optimiert, so dass es hochkomprimierbar ist und somit für Issuereports jedlicher Art geeignet ist. "gw convert" mit umgekehrten Parametern macht daraus auch wieder brauchbare Kryoflux Streamfiles. :-)



    Ich denke, mit der teilgefüllten Diskette wäre ähnliches gut - wenn Du die mal fertig hast. Eilt nicht.

    braucht ihr noch was bei dem ich helfen könnte?

    Da wäre noch was: Wenn Du Fluxengine liest und schreibt D81-Images für die VC 1581 via PC-Floppy-Laufwerk in Deiner CMD FD-2000 [Replik] mit Gotek ausprobieren könntest - bei Gelegenheit. Muss jetzt nicht sofort sein.


    Das Format unter der richtigen Endung rein zu nehmen, dürfte für Keir zwar ein Leichtes sein, wo das Format mit einer anderen Endung und einer IMG.CFG als solches bereits geht. Jedoch möchte Keir es dann auch anwendbar wissen - da würde ein solcher Proove Of Conecpt sehr helfen. Es könnte ja sein, dass sich beide Teile (CMD FD & Gotek) auf anderer elektrischer Ebene nicht so gut sind.


    Selbiges würde eigentlich auch für die CMF FD-4000 gelten, da kann man fürs Erste mit geschätzten GAP-Werten arbeiten... Eine erste Schätzung wäre, die Gaps der FD-2000 einfach zu übernehmen.


    An der Stelle braucht es nämlich wen, der wenn es nicht geht auch was dazu sagen kann, warum...

    Zeit für erste Ergebnisse:


    Die Flashfloppy kann .d2m im Wesentlichen. Einschänkung zumindest derzeit: Man muss die Datei umbenennen und eine Config Datei hinterlegen, die das Format beschreibt.


    Also konkret: Statt ».d2m« die Doppelendung ».cmdfd2000.img«. Man kann auch eine andere wählen, dann muss man die Konfigurationsdatei entsprechend anpassen.


    Und folgenede »img.cfg« ablegen:


    Damit verhält sich die Flashfloppy dann genauso wie im per Kryoflux von hexfile erzeugten Fluxstream.


    Für CMD FD-4000 müsste man vermutlich "secs = 20", "rate = 1000" nehmen und "gap2" sowie "gap3" neu ermitteln.


    Nachtrag: Wenn Keir das natürlich in die Firmware direkt aufnimmt, dann würden auch .d2m Endung direkt gehen...

    Offen bleibt noch FD-4000. Da kann man zu gegebener Zeit mal schauen, welche Möglichkeiten im Raum stehen würden.

    toms01 Wobei es ggf. auch ohne Kryoflux, GreaseWeazle und wie die alle heißen geht. Da Du ja in Hardwaresachen sehr bewandert bist, könnte es eine Option sein, statt dessen per Logikanalyzer abzugreifen, was beim Formatieren zum Schreib-Lesekopf geschickt wird über das Shugart-Interface. Da muss ja eigentlich exakt das selbe drinstehen :-)

    So eine Logik-Analyzer-Lösung kann man im Internet mit einer 1541 finden, das geht also wirklich.

    Im Idealfall will man dann auch die Spurwechsel mitbekommen.

    Es scheint zumindest PC-Softwaretools zu geben, die aus einer FD-2000 Diskette im nativen CMD Format mit einem normalen PC 1.44MB Floppy-Laufwerk dann D2M Dateien erzeugen können. Das werde ich bei Gelegenheit mal probieren. Wollte demnächst sowieso mal einen "Retro-PC" aufbauen, der dann dafür hoffentlich auch eingesetzt werden kann.

    Ja richtig. Da das normales MFM (mit etwas größeren Sektoren, nämlich 1K) ist, sollte das ein klassischer PC Controller (µPD765 und kompatible) können.

    Ich erstelle demnächst noch Flux-Aufzeichnung von einer Diskette mit zusätzlich Dateien (ca. 60k, wie von dir oben mal erwähnt), dann lässt wohl besser prüfen, ob das konvertieren auf diesem Weg tatsächlich gut funktioniert. Wäre schön, wenn alles passt.

    Genau. Wobei Keir für die Flashfloppy auch Details für den umgekehrten Weg bräuchte, deswegen machen wir das Ganze ja. Aber D2M schon mal erstellen zu können aus Fluxbasierten Quellen, das wäre immerhin ein Anfang.

    Kryoflux unterstützt meines Wissens kein D2M-Imageformat.

    Hm, mit einen leeren Image (ohne Datei drin) kann natürlich was schiefgehen, das man ein Problem übersieht. Aber:

    dtc -m1 -fkryoflux_sample_fd-2000_hdn-formated_empty_ -i0 -z3 -oo4 -ffd2k.d2m -i4


    hat ein .d2m erstellt, welches die korrekte Größe hat und in welcher DirMaster auch die versprochene native Partition neben der Systempartition erkennt.

    Siehe Dateien im Anhang (Archiv enthält nach entpacken auch die log-Dateien)

    Das klingt jetzt unwahrscheinlich, aber ich muss jetzt erst mal herausfinden, womit ich die .zip Dateien geöffnet bekomme. Die in Windows 10 enthaltene ZIP unterstützung bekommt es nicht hin. Speedcommander 18 auch nicht. WinRAR stellt sich auch nicht besser an. 7zip 19 mag die auch nicht...


    Ich probiere es weiter, sachdienliche Hinweise sind zwischendurch willkommen.



    Edit: Jetzt doch hinbekommen:


    copy /b kryoflux_sample_fd-2000_hdn-formated_empty.zip.001.zip + kryoflux_sample_fd-2000_hdn-formated_empty.zip.002.zip + kryoflux_sample_fd-2000_hdn-formated_empty.zip.003.zip + kryoflux_sample_fd-2000_hdn-formated_empty.zip.004.zip + kryoflux_sample_fd-2000_hdn-formated_empty.zip.005.zip+ kryoflux_sample_fd-2000_hdn-formated_empty.zip.006.zip + kryoflux_sample_fd-2000_hdn-formated_empty.zip.007.zip kryoflux_sample_fd-2000_hdn-formated_empty.zip


    und dann mit WinRAR entpacken klappt.

    Welche Möglichkeiten bzw. Software gibt es, um mit einer ZoomFloppy und einem FD-2000 Laufwerk dann aus Disketten, die im nativen CMD-Format sind, D2M-Imagedateien erzeugen zu können?

    Gute Frage. Zoomfloppy war Dein Vorschlag. Daher habe ich angenommen, Du wüsstest das. Wenn es nicht anders geht, lassen wir das .D2M weg.


    Kryoflux unterstützt meines Wissens kein D2M-Imageformat.

    Nein, aber allgemeines MFM. So wie man damit auch D81 machen kann, könnte das sogar für D2M reichen. Werden wir erfahren, wenn Streamfiles vorliegen. Könnte sogar de selbe Parameter wie beim D81 sein: "-oo4 -i4", den man braucht.


    D4M wird Kryoflux aber nicht können, "-i4" gesagt bei Extra high density.

    Eine Gotek-Version schon eher, kenne aber da Keirs-Stand mit dem ED-Format nicht.

    Ich habe mit einer Gotek heute eine IBM 2.88 MB Diskette erfolgreich emuliert. Ob die Floppy auch passend emuliert wurde, weiß ich nicht. Die moderne Hardware interessiert sich nicht für die Signale, die etwas über die eingelegte Diskette verraten (DD, HD oder ED) - sondern nimmt nur die FLuxwerte entgegen.


    Aber die Diskette passte.

    Edit: Von einer echten FD-4000 sollte man sich in der Masse verabschieden, dafür sind die Laufwerke zu rar.

    Eine Gotek-Version schon eher, kenne aber da Keirs-Stand mit dem ED-Format nicht.

    Sehe ich auch so. Deswegen ist es um so wichtiger, exakt zu erfassen, wie eine FD-4000 die Diskette formatiert - danach werden eh nur noch die Datenbereiche angefasst und nicht mehr die Header.

    Im Thread nebenan bzgl. der 1581 mussten wir schon feststellen, dass die exakte Emulation ansonsten schiefgehen kann in der Flashfloppy.


    Leider habe ich da mit ED auch noch keine Erfahrung - hauptsächlich mangels passender Floppy. Ich kann aber mal versuchen, was Keirs Software mit einer Gotek und diversen Fluxerfassenden Geräten wie Kryoflux und SuperCard Pro macht... vielleicht bekommt man ja so raus, was prinzipiell geht.


    Dennoch: Wenn man hoffen möchte, dass Keir das passend aufnimmt, dann braucht es das entsprechende, wie ich für die FD-2000 aufgeschrieben habe, nur mit doppelt so viel Daten.



    Nachtrag: Jedenfalls ist der GreaseWeazle recht preisgünstig - und zumindest der V7 wohl auch für ED leistungsfähig genug. Ob der V4 für ED reicht, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Die Datenrate ist ja verdoppelt in Vergleich zu HD.

    Ein seit längerer Zeit nicht getestetes ED-Laufwerk (aus einem PC) und gebrauchte ED-Disketten (Zustand ebenfalls unklar) habe ich zufälligerweise noch - nur helfen die alleine hier vermutlich nicht weiter.

    Ich würds einfach mal mit der Fluxengine testen. Per HxC Floppy Emulator Software sollte es möglich sein, ein .scp mit einem IBM 2.88 MB Image zu erhalten, was Du dann probeweise schreiben kannst (per rawwrite) und wieder einlesen (per rawread) - da offenbar ibm 2.88 mb nicht direkt in fluxengine drin ist.


    Ja, ist ohne verify und deswegen mit Vorsicht zu genießen, aber zwischen geht nicht und wir haben nur sporadische Fehler wegen kein Verify sollte man dann schon unterscheiden bekommen, wenn man das Ergebnis analysiert. Etwa, indem man es nach kryoflux raw streams konvertiert und dtc.exe das analysieren lässt.



    Wobei: Zuerst müsste das Laufwerk ja erstmal mit DD und HD Disketten es tun - kann man ebenfalls per fluxengine testen mit einem unterstützten Format. IBM 720 und 1440 zum Beispiel.