Posts by markusC64

    Von der Größe her muss die auch Fehler haben. Je nachdem, mit welcher Hardware man einliest, kann man vielleicht noch was versuchen außer Diskette und Schreib-/Lesekopf zu säubern: Hat man die Möglichkeit, das als G64 einzulesen, so hat man bei den fehlerhaften Sektoren zumindest die (fehlerhaft) gelesenen Daten auch. Die kann man dann mit anderen Quellen abgleichen und so eien Rekonstruktion beginnen. Oder man hat ganz viel Glück und der Fehler ist im Sektorheader und der Datenblock ist ok.

    Gibt es irgendeinen Hinweis, von wann Deine Disketten sind?

    Nicht so ganz. Das einzige, was sicher ist, ist dass die Anleitung von 1990 ist. Und keinen Hinweis auf n. Auflage enthält.


    Edit: Dann haben die den Disketteninhalt und die Anzahl der Disketten irgendwann mal geändert. Ob erst eine und dann zwei oder umgekehrt ist nicht ganz klar. Der Text der Anleitung muss nichts heißen, die wird ggf. parallel zur Datenträgerfinalisierung geschrieben.

    Dazu wäre erstmal zu klären, was genau auf der angeblich 2. GeoBASIC - Diskette gespeichert ist und wo das wirklich herkommt.

    In dem Fall kann ich aufklären: Ich habe in meinen Besitz seit nunmehr etwas mehr als 2 Jahrzehnten ein GeoBASIC Original. Dabei bin ich mir recht sicher, dass ich mit den Originalen nichts gemacht habe außer eine Kopie zu ziehen, da die ja keinen Kopeirschutz haben.

    So sehen die aus (die Schreibschutzaufkleber sind nicht original, aber auch seit dem letzten Jahrtausend drauf):



    Im original Handbuch sieht man sowohl auf der ersten als auf der letzten Seite eine Plastikhülle für jeweils eine Diskette eingeklebt.


    Fehlt also nur noch der Disketteninhalt. Da machen wir es uns mal einfach und ich hänge hier mal den Inhalt beider Disketten an - diesmal per GreaseWeazle eingelesen und nicht per Zoomfloppy.

    Dazu ist noch zu sagen, dass hier bereits das "neue" geoMerge auf der Disk vorhanden ist, welches nicht mehr installiert werden muß (also eine neuere Version der Diskette). Man beachte den etwas seltsamen Info-Text in geoMerge, den es z.B. auch auf meiner original gekauften Geos 128 V2.0 so gibt ....

    Stimmt - schrieb ich auch in originale GEOS-Applikationen jungfräulich (der Leser darf davon ausgehen, dass ich das Zitat bewusst gewählt habe).



    Ansonsten: bei dem geoFile64 fällt auch wieder der kleine Unterschied zwischen deutschen und US Versionen auf ;-) . Da steht nach der Installation "Installiert", was wohl nicht englisch ist ;-) . Das Programm selbst ist aber größtenteils in englisch.

    Richtig. Bei den Geos-Programmen sind die deutschen Programme halt nur für das deutsche Geos gedacht, aber nicht unbedingt komplett eingedeutscht.

    aber ich hab doch ein 1571-Laufwerk, warum hat das keinen Befehl für einseitiges-Format-auf-zweite-Seite-erweitern?"

    Eben. Und das war auch das Argument, warum ich das in g64conv für Images eingebaut habe: Die 1541 Ultimate II+ hatte gelernt, eine 1571 zu emulieren - also hatte ich plötzlich ein 1571 Laufwerk.

    Und daneben noch etwas Neugirde: Würde Geos 2.0 inkl. Kopierschutz auch von einer doppelseitigen Diskette starten? Natürlich nach G71 gewandelt inkl. Kopierschutz dabei auftragen.

    Wenn das so ein Problem ist mit Köpfen auf gleicher Höhe, hätte man die dann nicht auch seitlich versetzen können?

    Wenn man das aus der Retroperspektive betrachtet: Vielleicht.


    Ich denke aber, damals stand man vor der Situation, man hatte bereits einseitige Laufwerke, die den ganz äußeren Bereich nicht nutzten. Siehe Commodore Laufwerke, einseitige PC Laufwerke, ...


    Und dann merkte man: Die Diskette gibt noch ein paar äußere Tracks her. Die Vorderseite wollte man vermutlich eh nicht ändern, damit man einseitige Disketten weiterhin nutzen konnte. Bei "wir wollen kompatibel bleiben" als Randbedingung ergibt sich in der Tat kein weiterer Vorteil, wenn man es anders machen würde.


    PS: Die SFD 1001 als 100 TPI Laufwerkl fängt mit den ersten Track in der Tat weiter außen an. Als man nicht kompatibel bleiben musste (100 TPI und 48/96 TPI arbeiten eh nicht zusammen) ist man also wirklich weiter nach außen gegangen. Über den Versatz ist da mir auswendig nichts bekannt. Lässt sich aber annähern, indem man eine solche Diskette mit einem 96 TPI Laufwerk ausliest - da sind einige Tracks lesbar, andere nicht. Den Versatz sollten die lesbaren Tracks schon hergeben.

    Ich weiß, Perl kann nicht jeder lesen, aber hier ist das, was am Image geschrieben werden muss - abgesehen von der Vergrößerung:

    Code
    1. substr($d71, 0x16503, 1) = "\x80";
    2. substr($d71, 0x165DD, 35) = ("\x15" x 17) ."\x00". ("\x13" x 6) . ("\x12" x 6) . ("\x11" x 5);
    3. substr($d71, 0x41000, 105) = ("\xFF\xFF\x1F" x 17) .("\x00" x 3). ("\xFF\xFF\x07" x 6) . ("\xFF\xFF\x03" x 6) . ("\xFF\xFF\x01" x 5);