Beiträge von egrath

    Hallo,

    ich habe eine Verständnisfrage zum physischen Layout der Daten auf der 1571. Die 1571 hat ja 70 Tracks (35 pro Seite) und eine Gesamtanzahl von 1360 Sektoren von 256 Bytes - was auch variabel verändert werden kann, dann halt mit weniger Sektoren/Track.

    Wenn wir aber vom Standard ausgehen (1360/256), dann sollte man die Anzahl der Sektoren/Track durch einfache Division rausbekommen, da kommt aber dann eine reelle Zahl raus, was ja nicht sein kann, weil gebrochene Sektoren gibts ja nicht ... 1360/70≅19.42. Wo hab ich hier den Denkfehler?

    Oder stimmen meine Grundannahmen nicht? Die 1360/256 hab ich von: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    LG,

    Egon

    Hi,

    ich möchte mich etwas in Z80 Assembler einarbeiten und suche dafür einen Simulator für einen Z80, ähnlich dem Easy68K falls den wer kennt. Was das Ding können soll:

    - Integrierte Umgebung mit Editor/Assembler/Debugger

    - Interaktion mit der Umwelt, sprich simulierte LEDs und DIP Switches

    Für 68K gibts eben den Easy68k, da schaut das ganze dann so aus:

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    Finde ich zum Einstieg in die Programmierung einer neuen Architektur wunderbar, da man sich nicht mit dem Betriebssystem oder ähnlichem auseinandersetzen muss.

    Kennt jemand sowas?

    oobdoo Ich verlinke dich mal, du bist ja von Amtswegen her für Z80 bekannt.

    LG,
    Egon

    Da steigt mir immer der Puls direkt hoch wenn ich solche Geschichten höre. Auf der einen Seite kämpfen wir für Nachhaltigkeit, erlassen Gesetze mit Recht auf Reparatur und versuchen unseren Ressourcenverbrauch einzudämmen und auf der anderen Seite wird immer minderwertiger produziert und muss dann vielleicht doch eher als notwendig ersetzt werden. Dass auch bei Reichelt gefälschte Teile auftauchen stimmt mich nachdenklich, bisher war ich immer der Ansicht dass man im Fachhandel (Conrad, Reichelt, Pollin, ...) ohne größere Bedenken einkaufen kann und vor dem gefälschten China-Kram gefeit ist.

    Hi,

    ich spiele mich gerade mit dem IEC Device in Vice herum und komm irgendwie nicht weiter wenn es darum geht, absolute Pfadangaben zu machen. Nehmen wir an, am Host existiert im Hauptverzeichnis ein Ordner "A" und darin ein Ordner "B". Eigentlich sollte ich ja direkt mit folgendem JiffyDOS Befehl in das Verzeichnis "B" wechseln können:

    Code
    @CD//A:B

    Wenn ich den Errorkanal auslese, erhalte ich jedoch nur einen "SYNTAX ERROR" zurück. Obige Pfadangabe habe ich mir direkt aus dem Handbuch für die CMD-HD herausgesucht, der Syntax sollte demnach korrekt sein - zumindest wenn man davon ausgeht dass Vice den CMD Syntax implementiert (?).

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    Einwandfrei funktionieren andere Varianten bzw. JiffyDOS Befehle:

    Code
    @CD:A
    @CD:B
    @$
    @CD←
    @CD←
    @$

    Hat jemand einen Tipp was ich falsch mache?

    LG,

    Egon

    Ist zwar nicht ganz so Retro weil doch noch nicht ganz so alt, aber wenn ich wie jetzt hauptsächlich in Pascal und C++ programmiere, dann immer auf den Geräten für die das vorgesehen ist. Aktuell halt auf einem 386DX33 mit DOS 5.0 und Turbo Pascal 7 / Turbo C++ 3.1. Dabei versuche ich dann auch so weit als möglich authentisch zu bleiben und keine modernen Hilfsmittel zu nutzen - sprich, die Originaldokumentation und einige Bücher als PDF müssen ausreichen. Was ich dabei festgestellt habe - und auch mit einer der Gründe warum ich das so handhabe - ist, dass man mehr nachdenkt bevor man etwas macht. Man liest sich ein, denkt darüber nach, programmiert und testet. Es ist halt ein schöner Kontrast zum aktuellen Zeitgeist, wo man sich seine Snippets von Stackoverflow zusammenkopiert, zwei Zeilen im Programm ändert, neu kompiliert und probiert - weils halt schnell gehen muss und man nicht die Zeit hat sich irgendwo tief reinzukniene. Dafür versteht man dann oft nur die Hälfte von dem was vorgeht.

    Einen interessanten Fall gehabt: 486er der ab und an einen "Disk Controller Failure" anzeigt. Zuerst hatte ich die alten IDE Kabel in Verdacht, hab ich dann getauscht, hat nichts gebracht, dann mal eine "richtige" Platte angeschlossen anstelle des CF Adapters, siehe da, läuft immer. CF Karte läuft nur, wenn der Adapter so liegt, dass die Karte noch oben schaut - im eingebauten Zustand schaut sie noch unten. Da keinerlei kalte Lötstellen zu sehen waren und es sich um einen passiven Adapter handelt, geht meine Vermutung Richtung Haarriss im PCB.

    Hab ihn jetzt ausgetauscht gegen einen DeLock und der funktioniert jetzt.

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    Merke: Kaufe keine CF Adapter wo das 5er Pack beim Amazon-Chinesen 13 Euronen kostet. Hatte mit den Dingern jetzt schon mehrfach Probleme diverser Ausrprägungen.

    Du hast also den maximalen Ausbau ? :gruebel

    Nein, das Board (OCTEK Jaguar V) würde (theoretisch) 32 MB vertragen. Den Purple RAM hatte ich von einem anderen Projekt übrig und konnte ihn bisher noch nie bei einem PC benutzen, weil die meist Parity RAMs brauchen. Da er in diesem Board interessanterweise einwandfrei funktioniert hab ich den gleich genommen, vor allem weil 8 MB ja für den geplanten Zweck über alle Maßen ausreichend ist.

    Heute endlich das 386 Projekt abgeschlossen das seit Wochen am Arbeitstisch rumwuselt. Heute ist der letzte Teil angekommen, der Cyrix CX83D87-40-GP Koprozessor. Gleich eingebaut und alles getestet und dann daran gemacht das ganze aus einem Haufen wieder zu einem ahnsehnlichen Gerät zu machen. Am meisten haben mich dabei eine Sache beschäftigt:

    Das LED Display für den Turbo, ich wollte dass im Turbo Modus 40 und ohne Turbo "LO" drinnensteht. Natürlich gibt es NIRGENDS eine Dokumentation für exakt dieses Modell:

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    Sollte jemand das gleiche mal haben, hier die Dokumentation die ich mir erarbeitet habe:

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    (Bezeichnung ist im Standard 7-Segment Format)

    Der Rest war dann nur mehr zusammenbauen des Gerätes. Die ganzen Vorarbeiten wie neuer Lüfter ins Netzteil, Recapping und ähnliches hab ich die letzten Wochen schon immer wieder mal gemacht. Fertig sieht er jetzt so aus:

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    Und von hinten:

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    Hier erkennt man schön die Batteriebox die ich wenn möglich außerhalb des Gehäuses anbringe und dann durchführe zum Header. Sollte das Zeug auslaufen will ich den Schmodder nicht drinnen haben. Apropros drinnen:

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    LG,

    Egon

    Hallo,

    immer wieder kommen mir PC Gehäuse unter, die teilweise unter stärkerem Rost beim Metallgehäuse leiden. Wie entfernt man den am besten und konserviert das nun rostfreie Material damit es nicht mehr zu rosten beginnt?

    Meine Ansätze über die ich nachgedacht habe:

    1. Mit Rostumwandler behandeln damit der mal weg ist bzw. zusätzlich oder alternativ mit der Drahtbürste oder dem Dremel (Messingdraht) drüber und den Rost physisch entfernen

    2. Da ich nicht lackieren will (soll ja soweit als möglich original aussehen) würde ich dann mit Ballistol drübergehen und damit reinigen / konservieren.

    Habt Ihr da vielleicht Erfahrungen und Empfehlungen wie man sowas am besten ordentlich angeht?


    LG,

    Egon

    Aktuell bin ich vor einigen Tagen auf "Robots Rumble" gestoßen - einfaches Prinzip aber sauschwer zu meistern und zumindest für mich total süchtig machend als Fan von Puzzlern. Grafik ist vom Stil her auch gut gelungen und der Soundtrack 1A.

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    Zur Performancemessung von diversen FPUs der Generation bis zum Pentium ein kleines Pascal Programm zur Berechnung der Mandelbrotmenge mit Ausgabe auf der Konsole um möglichst wenig abhängigkeiten zu irgendwelchen Grafikkarten zu haben. Sieht dann so aus:

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    Schaut jetzt nicht gut aus, erfüllt aber seinen Zweck. Die Messung auf dem Bild entstand auf einem 386SX/25 mit 387, ebenfalls 25 Mhz, Iterationstiefe 100, Divergenzlimit 500. Programmiert habe ich auf meiner Windows Maschine und dann crosskompiliert für DOS mit Free Pascal.

    /edit: Ach ja, was ich auch noch anmerken wollte - es ist interessant wie weit sich Compileroptimierung seit 1992 weiterentwickelt hat. Übersetze ich den selben code mit Turbo Pascal 7.0 und maximalen Optimierungen, dann benötigt die Berechnung ungefähr 22 Sekunden. Ohne FPU support sind es dann mehrere Minuten.

    Gestern ein OCTEK Jaguar V Board mit 386DX40 bekommen, welches einen Batterieunfall hatte:

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    Von oben nach unten ist der Saft durch die ersten zwei SIMM Sockeln gelaufen. Dürfte zum Glück erst vor ein paar Wochen angefangen haben zu leaken, der Schaden war nicht groß, zumindest waren keine Leiterbahnen zerfressen. Hab ich mit 25%iger Essigessenz kompett gespült, mit einer weichen Zahnbürste rausgeputzt und dann neutralisiert. Das hab ich dieses Mal nicht mit Isopropanol gemacht, sondern wie ich es schon immer mal probieren wollte: Handwarmes Wasser mit Spülmittel angemacht und dann vorsichtig eingetaucht und wieder leicht geschrubbt. Abtropfen und mit Küchenrolle dann das Wasser weggemacht und bis heute trocknen lassen. Dann noch mal mit Kontaktspray über das ganze Board drüber. Das Bild oben ist das fertige Resultat, hab in meiner Panik keines vom Vorzustand gemacht.

    Als zweites ging es dann daran dass ich die Batterie ersetzen wollte, ich hab mich dafür entschieden dass ich es wie immer mit einem externen Batteriekasten und 2x1.5 V AA mache der dann von außen zugänglich ist. Dabei hab ich dann folgendes bemerkt:

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    Ich kenne den Grund nicht, aber irgendwer hat die Pins abgezwickt. Da musste ein neuer rein, also das alte ausgelötet (hab ich schon erwähnt dass ich Auslöt-Legastheniker bin?) und einen neuen reingemacht. Das war die Hölle für mich, ich schaffe es NIE, dass ich die Vias sauber bringe. Ich versuche es immer mit Lötlitze, aber das Zeug will partout nicht rauskommen. Habs dann schlussendlich mit meiner Ausblasmethode hinbekommen bei der ich das noch flüssige Lot von oben durch das Via auf die Arbeitsmatte puste... Fertig sahs dann so aus:

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    Da ist jetzt der 4-polige Stecker vom Batteriefach dran. Und endlich hab ich ein Board gefunden, welches meine vor Jahren gekauften 8 x 1 MB 30-pin SIMMs OHNE Parity nimmt. Die waren damals für einen Mac bestimmt woraus dann nie was wurde.


    LG,

    Egon

    Hi,

    kann mir jemand Tipps geben wie man eine alte Mechanische Tastatur am besten reinigt bzw. wieder instandsetzt? Geht um folgende Tastatur:

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    Es handelt sich dabei um eine mechanische "Datacomp DFK102" mit ALPS SKCL Switches. Grundsätzlich funktioniert die Tastatur, manche Tasten sind jedoch etwas hakelig, nennen wir es mal so. Wie reinigt man sowas am besten? Mein erster Ansatz wäre mal die Kappen abzunehmen und jeglichen ersichtlichen Schmutz zu entfernen. In Anschluss dann in die Switches etwas Kontaktspray reinsprühen bzw. reintropfen. Da ich noch überhaupt nie eine Tastatur tiefgehend gereinigt habe bin ich jedoch nicht sicher ob man mit meinem Ansatz nicht vielleicht mehr kaputt macht als man repariert.

    LG,

    Egon

    Ist da eine CF-Karte als HDD verbaut? Und wenn ja: was ist das für ein Adapter?

    Ja, ist ein Delock 91624 (Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.). Ich verwende den gerne weil er extrem gut mit alten Geräten zusammenarbeitet und die korrekten Zylinder/Köpfe/Sektoren für die gesteckte Karte zurückgibt (auszulesen mit DOS Tool "IDEINFO") und sauber als Master/Slave konfigurierbar ist.

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    Ab und an hab ich auch schon den Startech IDE CF (Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.) verwendet, der macht jedoch bei älteren Geräten immer wieder Probleme (wird nicht erkannt), dafür hat er eine schöne Frontblende für den Einbau in den 3,5" Schacht. Beispielsweise erkennt ihn der ISA IDE Controller in diesem Board gar nicht ("Fixed Disk Malfunction").

    So, das Thema mit der Frequenz ist gelöst - und ich kann es beinahe nicht glauben - es war kein Hardware Problem. Das BIOS von diesem Ding ist, nennen wir es mal "eigenartig".

    - BIOS ist zweigeteilt, eines für die absoluten Grundeinstellungen (HDD, Floppy, Video, Datum), eines für alles andere. Das letztere ist defakto nur ein Editor für die einzelnen Bits der Konfiguration im CMOS.

    - Wenn die CMOS Batterie leer ist, steht Müll in der Konfiguration im CMOS, sieht man aber nicht im Editor, sondern dort stehen nur die Default Werte

    - Werden diese Default-Werte einmalig in das CMOS geschrieben, dann läuft er auf der richtigen Frequenz.

    Problem ist nachstellbar, entfernt man die CMOS Pufferbatterie fährt er im "TURBO"-Modus nicht mehr hoch. Einstellungen im CMOS Editor einmal speichern, TURBO rein und reboot ==> 33 Mhz.

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    Und das ist mein (beinahe) fertiges Baby:

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    Liebe Grüße,

    Egon