Beiträge von RKSoft

    für mich sehr wichtig, einfach zu bedienende Sprites

    Wäre für Dich anstelle von Sprites auch die Verwendung von Shapes denkbar? Auf größeren Rechnern (ab Amiga/AtariST usw.) geht man so vor, daß man zwei Bitmaps definiert. Die erste Bitmap guckt sich der Benutzer an. Auf der anderen Bitmap wird die Grafik neu gezeichnet. Dabei malt man zuerst den Hintergrund neu und löscht dadurch gleichzeitig alle Figuren. Dann kopiert man die Shapes in die Bitmap. Ist man fertig, werden die beiden Bitmaps vertauscht. Der Benutzer sieht nun die (fertige) zweite Bitmap, und das Programm malt auf der ersten. Sprites sind bei dieser Methode nicht notwendig, und Shapes sind sogar viel flexibler. Sprites haben leider den Nachteil, daß sie a) in der Größe und b) in der Anzahl irgendwie beschränkt sind. Beim C64 z. B. kann man nur maximal 8 Sprites pro Zeile darstellen, was z. B. bei horizontalen Schüssen viel zu wenig ist. Vertikal kann man zwar mehr Sprites anzeigen lassen, doch gibt es da den Aufwand eines Sprite-Multiplexers. Mit Shapes gibt es all diese Probleme und Einschränkungen nicht.

    Blitz Basic gab es doch ursprünglich auf dem Amiga. Ich arbeite, wenn ich Zeit haben, neben DIV auch in Blitz Basic für Windows. Blitz Max z.B. hat so einiges, was man als Programmierer sich wünschen kann. Es arbeitet mit Bitmaps, allerdings hab ich mir für meine Spiele ein Spritesystem selber erstellt mit Befehlen wie SetSprite(nr, x, y) usw. Sogar eine Scrollingengine hab ich mir damit selber erstellt und so z.B. Plattformer (Mario Klon z.B.) geschrieben.

    Mir würde ein Commodore Plus/4 mit besserem Soundchip, doppeltem Speicher, höhere Taktrate, schnellerem BASIC und, für mich sehr wichtig, einfach zu bedienende Sprites mehr gefallen, als ein komplett neues System.

    Klingt ein wenig nach C128?

    Der ist mir zuuu langsam ^^ - würde der mir min. 8 MHz getaktet sein, könnte man evtl. auch was richtig gutes drauf programmieren (BASIC).

    Freddy

    Das weiss ich nur zu gut ;)

    Daher war ja mein Gedanke, auf einem bestehendem System aufzubauen und die Fehler/Macken auszubessern und das System zu verbessern. Der +4 war ja nur ein Wunsch meinerseits. Man kann auch einen C64er nehmen, ihn in ein größeres, flacheres Gehäuse packen und erweitern/umrüsten. Wichtig wäre dabei die Handhabung, Programmierbarkeit und die Geschwindigkeit; zumindest für mich.

    Hab mir gestern Abend noch mal ein paar Gedanken zu diesem Thema gemacht. Wieso nicht ein bestehendes System verbessern? Mir würde ein Commodore Plus/4 mit besserem Soundchip, doppeltem Speicher, höhere Taktrate, schnellerem BASIC und, für mich sehr wichtig, einfach zu bedienende Sprites mehr gefallen, als ein komplett neues System. Wenn man in BASIC programmiert, sollte die ausführende Geschwindigkeit nahezu identisch zu Assembler sein. Was man in Assembler machen kann, sollte in BASIC auch möglich sein.

    Ok, dazu dürfte das BASIC nicht interpretiert werden, sondern kompiliert. Wäre sowas möglich?

    Irgendwie dachte ich kurz auch mal an sowas, aber GW BASIC reicht mir da überhaupt nicht :P

    Finde dieses Thema sehr interessant, daher klinke ich mich mal mit meinen Gedanken dazu ein:

    Was sollte ein aktueller (Home) Heimcomputer können/haben:

    • aktuelle Standards beim Editor (Direktmodus!) haben (wie beim PC mit Copy&Paste, minimum 80 Zeichen)
    • Maussteuerung
    • min. 8 (besser 16) MHz CPU
    • Grafikchip (eigener RAM), der Multicolor pixelgenau umsetzen kann als bei den Commodore-Computern + 32 Sprites mit eigener Farbpalette
    • MMU, die um einiges schneller ist als beim Commodore 128
    • 512KB bis 4MB RAM
    • eine eingebaute Hochsprache wie BASIC (bitte kein LUA o.ä.) mit Befehlen, bei denen man kein POKE/PEEK braucht
    • einen eingebauten Assembler Editor (ebenfalls mit Maussteuerung und Copy & Paste Möglichkeiten)
    • Direkter Start ins BASIC wie bei den 8-Bit Heimcomputern
    • 4xUSB (min. 2.0) für externe Geräte (HDD, Maus, Drucker, Joysticks/Gamepads)
    • Kartenleser (SD Karten)
    • Stereo Sound (muß nicht unbedingt SID sein, vielleicht eine Mischung aus CPC/C64/Atari800 Sound?) - WAV Möglichkeiten wie bei Soundkarten am PC?
    • USB Joysticks-/Gamecontroller können angeschlossen werden und können nötigenfalls via WWW Update aktuelisiert werden (Treiber?)
    • WLAN/LAN/Bluetooth Möglichkeiten
    • VGA- und HDMI Videoausgang
    • alles in einem Tastaturgehäuse!!!

    Mir fällt bestimmt noch einiges ein ^^.

    Eventuell ein geschlossenes System ohne Updatefirlefanz, dafür passende Peripherie wie Joysticks/Gamepads, Maus, SD Karten usw.

    Mich nerven die ständigen Updates von MS, Google & Co. Beim Heimcomputer musste wir damit leben und gut ist.

    Übrigens:

    Ich hatte mir schon mal so Gedanken um so ein System gemacht und mir überlegt, einen Laptop dafür auszuschlachten bzw. das Innere in ein Commodore Gehäuse zu packen,. Man bräuchte dann nur ein passendes OS mit einem Direktmodus im BASIC.

    Naja, nur so Gedanken halt...

    knallts bei zeile 280? kann es grad nicht testen. schreibe vom tablet.

    falls variable wi 0 ist, knallts. änder mal zeile 250 die <0 in <1 und wi=0 in wi=1 ab. division by zero heisst ja teilung durch 0...

    am donnerstag komm ich erst an pc und kanns mir ansehen.

    ps:sorry wegen recht- und kleinschreibung

    Ich hatte damals in den 1980ern meinen Commodore Plus/4 an einem S/W Fernseher (14 Zoll) via Antenne angeschlossen. Dieser machte irgendwann aber so komische Wellen im Bild. Genauer gesagt, wurde das Bild Zeile zu Zeile von oben nach unten etwas nach links und geschoben und danach wieder normal zentriert. Dies passierte erst mit einem roten TV Gerät (k.A. welche Model), später bei meinem Opa auch bei seinem weißem TV Gerät. Beide wurden nur über Antenne angeschlossen. Etwas später bekam ich einen Herkules-Monochrom-Monitor. Dort gab es sowas nicht.

    Später, als ich einen C64er geschenkt bekam, kam auch gleich ein Farbmonitor hinzu. Beim C64er kann ich daher nie sagen, ob sowas dort auch passiert ist.

    Meine Frage wäre, ob es am Computer lag, daß beide TV's sowas machten bzw. ob es am Modulator vom +4 liegen könnte/konnte? Eine Frage, die mich damals schon immer beschäftigt hatte, aber irgendwann ins Hintertreffen geriet, da ich ja einen Monitor benutzte. Bin gespannt, ob mir das je in meinem Leben einer beantworten kann. :)