Posts by v3to

    Bei mir ist die Auswahl an Tools etwas übersichtlicher ;)


    Die Grafiken inklusive allen Sprites habe ich in Pro Motion 6.5 erstellt.
    Der Vorteil bei dem Tool ist, dass man beim Pixeln alle Freiheiten hat, die
    einem so einfallen. Es kann Animationen, Chars lassen sich über die
    Tile-Funktion simulieren und es bietet auch die Möglichkeit, nach Farben zu
    maskieren.


    Bzw es gibt dabei auch ein paar Nachteile, weshalb das alleine nicht reichte.
    Zum einen beherrscht PM keine nativen Formate, keine Layer im üblichen Sinn
    (das ist eher mit einer Lichttisch-Funktion zu vergleichen), Char-Tiles sind in
    der Auswahl nicht skaliert und entsprechend winzig. Zu guter Letzt kann man
    zwar mehrere Dokumente öffnen, aber zeitgleich immer nur eins bearbeiten, was
    so die Aufbereitung schwierig machte. Daher hatte ich noch eine Reihe weiterer Tools.


    Um festzustellen, wo sich Clashes befinden, verwende ich ein Tool, welches
    ursprünglich von Bitbreaker und Peiselulli stammt, was ich zuvor bei der Demo
    Comaland benutzt habe. Es ist an sich ein Kommandozeilen-Tool, welches eine PNG
    direkt zu Charsets umwandelt und dann auf dem Bildschirm die Screenmap
    darstellt. Colorclashes blinken einem direkt entgegen und die betroffenen Chars
    werden als Koordinaten protokolliert.


    Dann gibt es noch das Tool von Enthusi, welches die Häufigkeit der Chars zählt.
    Das ist Gold wert, wenn man Zeichen reduzieren muss und den Überblick behalten
    will. Es geht dort ja idr nur darum, dass man ähnliche Chars mehrfach verwenden
    kann und das betrifft idr Einzelne, die man sonst eher nur mit Mühe findet (gerade,
    wenn es am Ende nur auf ein-zwei ankommt, sucht man sich gerne einen Wolf).


    Das eigentliche Umwandeln der Grafiken hat dann Enthusi übernommen.


    Sprites wurden mit Spritepad umgewandelt, welches mittlerweile
    einen relativ zuverlässigen BMP-Import hat. Zum Testen der Charakter-
    Animationen habe ich dennoch auch den SEUCK benutzt.
    Die Körperpartien von Caren überlappen einander, insofern mussten da die
    Sprite-Prioritäten berücksichtigt werden und in der Hinsicht haben die ganzen
    Crossdev-Tools so ihre Defizite.


    Eine größere Baustelle war in dem Projekt die Verwaltung der
    Dateien. Durch die vielen Einzelteile und genauen Vorgaben, wie da was zu
    formatieren ist, war das lange eine ordentliche Fummelei. Ich hab letztendlich
    die Dateien in einem Webprojekt mit Dreamweaver verwaltet. Das hat sich doch
    als ziemlich praxistauglich erwiesen, da ich einerseits die Dateien ablegen
    konnte, wie Enthusi die braucht, und hatte selbst meinen Index mit Bildvorschau.
    Und falls da sich mal was von den Vorgaben ändert, muss man nicht an drei Stellen
    Korrekturen vornehmen. Umbenennen – Ordner neu zippen – fertig.

    Das ist aber mal richtig ärgerlich. Ich hab mir die aktuelle Charpad-Version angeschaut und das scheint so eine automatische Charverwaltung zu sein, die da wohl eigentlich selbstständig die Chars zuordnen soll. Mir kam das jedenfalls so vor, als ob man quasi nur noch auf Tile-Ebene arbeitet und der Rest passiert von alleine. Fand das auch eher nicht so wirklich eingängig und hatte da auch das Gefühl, ständig die Kontrolle zu verlieren...

    Wenn sich jemand wegen eines fehlenden Termins aufregt, seis drum. Dass der aufgrund der Formulierung weniger wie Kritik sondern wie ein Vorwurf wirkt, persönlich ankommt und das Feedback entsprechend erwidert wird - halte ich beides für menschlich und da sollte sich niemand für rechtfertigen müssen imo. Wo ich aber echt Probleme mit habe, was daraus hier im weiteren Verlauf gemacht wird. Die Aufreger hier drehen sich doch garnicht um das Thema selbst, es wird sich um Form und Tonfall hochgezogen und teils noch einen draufgesetzt.


    Mal ganz nüchtern betrachtet: Dass es mehr Termine als Platz gibt, ist ein gewachsenes Problem und wenn sowas regelmäßig vorkommt, muss man zusehen, wie Frank das schon angemerkt hatte, den Bereich zu erweitern. Dass im Einzelfall da Termine durch das Raster fallen - das wird es auch dann vermutlich im Einzelfall passieren (genauso, wie Leute, die sich darüber ärgern, weil es für sie selbst wichtig ist). Dafür gibt es auch Facebook als Puffer, damit man bei solchen Dingen auch unabhängig vom ausgelieferten Magazin reagieren kann.

    Mal zwei Grafiken zu den Hintergrund-Animationen. Im dem Pic mit den Einzelframes ist für jeden Bereich ein Frame vorangestellt, bei dem das Colorram für den jeweiligen Bereich definiert wird (Im Normalfall bleibt das fix, Ausnahmen bestätigen die Regel).



    Die linke Hand liegt auf der Tastatur... Da finden sich sicher vier Tasten die man verwenden könnte... :thumbsup:

    Das hab ich mal etwas länger sacken lassen. Nach der Erfahrung, die ich auf der Gamescom mit den Spielern gemacht habe, tendiere ich zu 'auf keinen Fall'.


    Die Idee geht ja schon in die Richtung WASD-Steuerung, was erstmal nichts Schlechtes ist. Wenn sowas nun sich nur auf das Panel bezieht, wird es allerdings speziell. In der heutigen Zeit (und das wurde auf der GC doch sehr deutlich) ist die Mischung von Tastatur und separaten Pointer zu steuern, ziemlich normal. Tatsächlich ging da gefühlt jeder Vierte an der Spielestation erstmal in die klassische Egoshooter-Handhaltung über und war doch irritiert, dass sich die Figur nicht bewegt. Und das ist der Punkt - verteilt man die Kontrollen auf zwei Hände, liegt der Ruf nach direkter Steuerung quasi um die Ecke.


    Aus Entwicklersicht ist das alles, egal wie klein die Veränderung werden, eine reine Kür und damit das rund laufen soll, müsste man das Steuerungskonzept komplett individuell halten. Die Variante mit Pointersteuerung quer über den Bildschirm (was bei reiner Maussteuerung sinnvoll wäre) würde schon technisch nicht gehen, ohne die Screens zu überarbeiten und streckenweise auch abzuspecken und massive Änderungen im Code wären ebenfalls die Folge. So eine Mischform mit Maus/Tastatur ginge dagegen richtig ans Eingemachte.
    Was ich mir vorstellen kann, ist eine optionale Maussteuerung, bei der die rechte Taste gesondert belegt wird. Wenn der Aufwand nicht unverhältnismäßig ausartet, geht vielleicht auch ein unabhängiger Pointer im Inventar. Nur selbst das kommt nur in Frage, wenn alles andere gut funktioniert bzw überhaupt noch Ressourcen frei sind.


    Es ist IMO wesentlich wichtiger, dass man statt dessen die Joysticksteurung so ansetzt, dass sie sich gut anfühlt und man alle Aktionen ohne große Fummelei auslösen kann.

    Wo ich "Point-and-Click" sehe: Hat das Spiel optionale Maus-Unterstützung? Ich glaube, das würde das ganze Geklicke gegenüber Joystick-Steuerung deutlich vereinfachen.

    Vorerst nicht, bzw eventuell wird die Option nach dem Wettbewerb nachgereicht (kein Versprechen !). Allerdings würde man da weniger Komfort von haben, als man sich das vielleicht vorstellt. Eigentlich steht es sogar etwas im Widerspruch zum Bedienkonzept.


    Eine Maussteuerung ist - was das reine Anvisieren von Gegenständen angeht - sicher direkter und genauer. Jetzt muss man allerdings vor Augen halten, dass in dem Stand des Videos noch die Interaktion mit dem Inventar fehlt und das wird so ablaufen:
    Wenn man etwas mit dem Inventar benutzen will, markiert man die entsprechende Stelle in der Spielegrafik, hält den Joystickknopf gedrückt und der Cursor springt in die untere Hälfte ins Aktions-Menü im Panel. Das ist komplett auf 4-Wege-Steuerung ausgelegt (Knopf gedrückt halten - Joystick nach rechts und man ist im Inventar, wo man sich ebenfalls iconweise in 4 Richtungen bewegt).


    Sowas fühlt sich mit einer Maus nicht mehr natürlich an und man müsste quasi das Bedienkonzept im Kern ändern und möglicherweise auch die Technik auf links drehen - was mit Sicherheit nicht passieren wird. Eine etwaige Maus-Unterstützung würde entsprechend die genannte 4-Wege-Steuerung mit Sprüngen in die andere Bildhälfte beibehalten.


    Was meiner Meinung nach wichtiger ist, dass die Bereiche, in denen Gegenstände markiert werden, nicht zu klein ausfallen. Sobald es schwerfällt, das gewünschte Objekt zu verfehlen, verliert präzises Ansteuern an Relevanz. Ähnliches Prinzip, wie bei Touch-Bedienung eigentlich ;).

    Also, ich werde von Mittwoch bis Freitag da sein. Wenn alles gut läuft, gibt es auch eine kleine Demo von 'Caren and the Tangled Tentacles' zum Antesten, wo man dann ein paar Räume durchstöbern kann :)

    Also, ich nutze Linux jetzt nicht wirklich. Von Zeit zu Zeit installiere ich mal eine *ubuntu-Version unter VMWare und muss sagen, dass mir Linux mit Gnome eigentlich seit jeher gefallen hat. Es war schlicht, die Oberfläche angenehm kompakt und an Standardtools ist alles vorhanden, was man braucht. Selbst an modernen Spielen ist mitlerweile kein Mangel mehr, sofern man auf die großen AAA-Spiele verzichten kann.


    Bei einer Freundin hatte ich vor Jahren mal einen Rechner mit Linux aufgesetzt. Die Anschaffung des Druckers erforderte etwas Recherche im Vorfeld, aber war jetzt auch kein wirkliches Problem am Ende. Sie war auch rundum zufrieden eigentlich. Das Vorhaben scheiterte irgendwann an den Kindern, und der Grund waren erwartungsgemäß Spiele - und zwar nicht, weil sie nicht einfach nur spielen wollten sondern bestimmte Spiele haben wollten - weil die Freunde hatten das ja auch, oder die Win-Only-Lernsoftware wurde von der Schule empfohlen...


    Das ist auch in etwa vergleichbar, warum ich nicht ernsthaft Linux in Erwägung gezogen habe: Neben den Standardanwendungen wird es immer noch sehr übersichtlich, sobald es Richtung Grafik geht. Und spätestens, wenn es um mein Arbeitsumfeld geht, ist eh jegliche Argumentation überflüssig, da die Standard-Anwendungen in der Branche Windows zwingend voraussetzen.


    Sonst bin ich halt gespannt auf Windows 10, das ich auf meinem Surface Pro mal antesten wollte. Windows 8.1 war abseits der Hybrid-Tablet-Notebooks imo bis zuletzt ein mittelmäßiger Kompromiss. Man merkt schon diverse Verbesserungen selbst gegenüber Win7, nur das Handling war umständlich. Daher bin ich bis zuletzt beim Vorgänger geblieben (gerade auf dem X200 Tablet konnte man mit Win8 nicht mehr vernünftig arbeiten). Allerdings was ich von Win10 bislang gesehen habe, macht schon einen sehr ordentlichen Eindruck und lässt hoffen, dass die angenehmen Neuerungen von Win8.1 endlich eine ausgereifte und wieder durchgehend funktionelle Oberfläche bekommen.

    Hm. Ist schon eine Frage der Verhältnismäßigkeit. So TED-Sounds, was mir sonst so zu Ohren kam, hab ich an sich eher in die Nähe eines PC-Speakers verortet. Das ist auch so der Punkt, was mich an dem Soundtrack doch schwer beeindruckt, bzw was der Musiker mit dem Soundchip anstellt. Auch damals bereits bei der Compo. Das geht natürlich nicht nach Maßstäben, die man auf anderen Systemen so vorfindet.

    So, mal wieder ein Teaser-Pic, dieses Mal direkt aus Pro Motion heraus.


    Etwas zur Arbeitsweise, weil da hab ich auch ein wenig herumexperimentiert, um Zeit zu sparen.
    Ich bin zwei Dinge angegangen. Einerseits habe ich die neue Version vom Charpad ausprobiert. Also, ein echt empfehlenswertes Tool, wenngleich die Import-Funktion irgendwie mit den Vorlage-Grafiken nicht so klarkam. Allerdings, wenn man quasi die Hintergründe direkt damit angefangen hat, macht es einen richtig guten Job.


    Zum Anderen hatte ich Kontakt mit dem Coder von Pro Motion. Und zwar geht es darum, dass man eigentlich mit dem Tile-System ziemlich gut Zeichensatz-Grafik simulieren kann, aber es imo ziemlich umständlich ist, wenn da zwei Pinselstärken für Hires und Multicolor gebraucht werden. Das lief in etwa so ab, dass ich da für Multicolor einen Doppelpixel als Brush genommen habe, das als Einzelfarbe definiert und dann das Grid jedesmal auf 2x1 umgestellt habe - sobald da mit dem Tiles (also Chars) hantiert wird, stellt sich das Grid immer wieder auf 8x8 Pixel.
    Was ich nicht wusste (vielleicht war ich da aber auch der einzige Unwissende), dass der Brush Container auch das mit der genannten Farbeinstellung speichern kann. D.h. man legt im globalen Brush Container den Doppelpixel als Single Color Brush ab (rechte Maustaste) und braucht ab sofort nur noch darauf achten, dass die Grid-Einstellung passt. Geht so echt flüssiger von der Hand.


    Keine Ahnung, ob das hier jemanden interessiert. Ich finde das halt sehr praktisch...


    Kurz zusammengefasst: Ich mag Android und kann mit IOS nichts anfangen, ich finde die Umsetzung des Commodore-Smartphones recht geschmackvoll, insbesondere das neue PET-Logo, an der Technik scheint es nicht zu hapern... Kaufen würde ich es mir trotzdem nicht. Ich hab mich auf Samsung Galaxy eingeschossen. Rational ist das nicht unbedingt nachvollziehbar, aber ich hatte halt mit dem alten nur gute Erfahrungen gemacht und bleibe entsprechend dabei...


    Was mich auch etwas abturnt, ist die Unsicherheit, was Verarbeitung oder Langlebigkeit angeht, und die Nummer mit den vorinstallierten Emulatoren. Also, was ich da bislang an Apps kenne, ist das qualitativ trotz VICE-Unterbaus eher Mittelmaß und an sich hat man ja als Commodore-Fan mit Android sich durch das Angebot länger durchgetestet (jedenfalls geht das mir so)... Das mit dem Preis finde ich da jetzt nicht so wirklich relevant. Das ist so eine Hausnummer, die recht kurzfristig zurechtschrumpfen (sofern sich das Teil halbwegs gut verkauft) bzw bei der Größenordnung ist es bereits auf einem Niveau, wo das Netzanbieter verschleudern dürften (sofern sie es überhaupt ins Angebot mit aufnehmen).


    IMO fehlt bei der neuen Marken-Verwertung wieder mal ein langfristiges Konzept. Das ist wie bei Medion, nur halt auf ein einziges Produkt beschränkt. Man nimmt ein Smartphone mit gewissem Selbstläuferpotential, packt ein bekanntes Logo drauf und fertig.