Posts by Bytebreaker

    @ kbr


    Verstanden! Und das hast Du super umgesetzt! Dein Assemblerprogramm ist ein track-weiser Töne-zu-Track-Konverter der auch trackweise Disketten beschreibt. Auf diese Art bringst Du images auf echte DSKs.


    Geil! :ilikeit:


    Ich selbst benutze sowohl für meinen 464 als auch meinen 6128 Hardware-Floppy-Emulatoren von so einem brillianten Typ aus Polen (DDI3-Geräte von einem Typen namens zaxon, gibt es auf sellmyretro.com), der die Dinger selber baut und verkauft. So kann ich Images von USB-Träger direkt mounten und verwenden.

    Huhu,


    mal eine Frage an alle, die sich schon mit Scrolling herumgeschlagen haben:
    Gibt es eine gängige Technik, das ColorRAM ohne Bild-Flackern mit dem Textbildschirmin alle 4 Richtungen mitzuscrollen?


    Das Scrollen des Textbildschirms geht mit Double Buffering und man hat ja 8 Frames Zeit, den Screeninhalt auf eine andere Videobank zu bewegen.


    Diese Zeit hat man aber nicht, um das ColorRAM zu verschieben. Horizontal habe ich es in beide Richtungen hinbekommen, das ColorRAM flacker- und zitterfrei mitzuscrollen.
    Vertikal gelingt es mir weder nach oben noch nach unten, nur das ScreenRAM lässt sich weich scrollen. Einen wirklich systematischen Ansatz habe ich bei alledem auch nicht, ich habe so lange herumprobiert, bis die Mischung aus abgearbeiteten Zyklen und abgewarteter Rasterzeile nicht zu Bildschirmschrott geführt hat.


    Vielleicht können wir hier ja eine kleine Diskussion darüber beginnen, ob es überhaupt gute Konzepte für ColorRAM Scrolling gibt und ob das überhaupt verbreitet war (Im Multicolor Textmodus hat man ja eigentlich genug Farben. dass eine dann immer gleich ist, ist dann eigentlich nicht so sehr auffällig).

    @ kbr


    Du hast Disk Images auf Disk geschrieben mittels Tape Port? Oder hast Du Disk Images auf Tape geschrieben über PC-Soundkarte und CPC Tape Port? Ich wusste gar nicht, dass man Disketten auch über Töne beschreibt, ich dachte immer, Disketten werden nicht über Töne magnetisiert.

    Der CPC war schon ziemlich toll. Meilenweit dem C64 überlegenes Basic, Text und Grafik zugleich möglich ohen Tricks und Einschränkungen, höhere Auflösung bei mehr Farben ohne 8x8 Kachel-Grenzen für das Färben von Bereichen, größere Farbpalette, 80 Zeichen-Editor schon 1984 mit dem CPC 464. Und CPM-fähig noch vor dem C128. Und demoszene-mäßig halt auch ziemlich schicke Titel dabei (vgl. "Batman Group"). Er hatte halt keine Sprites. und weil Home Computer in Wahrheit Spielkonsolen waren und keine Arbeitsrechner, hat er eben gegenüber dem Cevi den Kürzeren gezogen. Zum Arbeiten für den Hausgebrauch war es aber DAS Gerät.


    Der C64 ist auch bei mir der wichtigste Rechner geworden, wichtiger noch als mein Amiga. Aber der CPC rockt schon ziemlich, wenn man die C64-Fanboy-Brille mal einen Moment abnimmt.

    @Telespielator


    Will nicht Haare spalten, hab mich evtl. auch nur unglücklich ausgedrückt. Ich schrieb „kommerziell erfolgreich keinen Automat nur für ein Spiel“. In Wiki steht „kommerzieller Durchbruch“ des Konzepts durch dem Atari 2600. Das Konzept hat Atari aber nicht erfunden, sondern Magnavox und Fairchild.


    Für mich war die Odyssey irgendwie noch keine echte Spielkonsole, aber ein Meilenstein und zuerst da war sie trotzdem.

    @Telespielator


    Die Magnavox Odyssey ist echt ein Sonderfall, dem ich schlecht widersprechen kann.


    Bezogen auf Arcade-Spiele im herkömmlichen Sinn würde ich mich an die Wikipedia-Aussage halten, dass man hier erstmals kommerziell erfolgreich keinen Automat nur für ein Spiel gebaut hat, sondern einen Automat für alle möglichen neu erschaffbaren Spiele. Und als Home Computer zählt der 2600 nur durch die Erweiterbarkeit um Tastatur und Basic Modul.


    Wobei auf der anderen Seite ich behaupten würde, dass so gut wie alle Home Computer primär wie Spielekonsolen behandelt wurden.

    Also ich schließe mich der Atari 2600 Fraktion an. Die VCS Konsole war sehr anspruchsvoll zu programmieren. Nur 128 Bytes (!) RAM und man war gezwungen mit seinem Code immer hinter dem Rasterstrahl zu bleiben. Aus dieser Warte sind Spiele wie Pitfall richtiges Coder-Gehirnmuskelgeprotze, das Respekt ausgelöst hat bei allen die die Materie verstehen. Die CPU war ja gut und mit 1.1 MHz auch nicht langsam. Die Peripherie drumherum war die große Herausforderung. Außerdem hat man mit dem 2600 erstmals Hardware nicht extra für ein einzelnes Spiel gemacht sondern eine Hardware für alle möglichen Spiele.


    Da fällt mir zudem noch etwas ein, wo wir es vom Thema Uhren hatten: im Pforzheimer Technikmuseum steht ein Apparat, da hängt man bis zu 8 Quarz Armbanduhren in so Halterungen. Diese drehen sich dann um verschiedene Achsen, dabei wird die Stetigkeit des Quarz Taktes gemessen um zu wissen, ob die Uhren auch bei ständiger Bewegung um alle Achsen genau gehen. Das Ergebnis wird als Protokoll auf Endlospapier gedruckt. Das Gerät kommt aus den 60er Jahren.


    Ich finde das nicht primitiv sondern bewundernswert.


    Oder man nehme (auch wenn es jetzt kein wirklich schönes Thema ist), die Evolution der Computer durchs Militär. Es gab schon im 2. Weltkrieg Feuerleitrechner und die Seeschlacht von Midway fand erstmals erfolgreich jenseits der Sichtweite statt. Man denke auch an die Enigma Maschine, die sogar einen noch besseren Nachfolger hatte, der aber nie in große Serie ging.


    Primitiv ist auch das für mich nicht. Müsste ich das alles lernen wäre es intellektuell so schwer wie ein Studium von heute, nur eben mit anderen Inhalten und Wissensständen.

    Ich habe in der aktuellen Amiga Future einen Testbericht zur aktuellen Amiga/C64 Forever verfasst, mich am Rande auch auf das Lizenzthema bezogen, aber eine positive Kritik geschrieben.


    Vor 2 Jahren hielt ich Cloanto ebenfalls für Bloatware, aber man muss auch schauen was es kann, was es kostet und für wen es gedacht ist. Die meisten Foristen hier dürften komplett eigene selbstorganisierte Emulations-, Dateiablage- und Entwicklungsumgebungen haben, ganz zu schweigen von der obligatorischen Echt-Hardware. Da wirkt die Cloanto-Software wie eine intellektuelle Beleidigung für Retro-Szener.


    Aber „wir“ sind gar nicht die Zielgruppe. Zielgruppe sind Leute mit Null Ahnung, aber eben doch Interesse an der alten Welt. Für 10 Euro einen komplett vorkonfigurierten Einstieg bieten mit hoher Peripheriegerätekompatibilität, vorinstallierten Systemen und Spielen und einer eigenen Datenbank die man selbst erweitern und pflegen kann, das ist ok. Hinzu kommen noch Komfortfunktionen die nur Cloanto hat (virtuelle Original-Keyboards, noch einfachere USB-Joystick-Anbindung). Nach der Logik müsste man auch schlecht über Amikit denken und auch das kostet 10 Euro und verdient den Preis.


    Irgendwann werden einige Anfänger, die mit Cloanto eingestiegen sind, sich emanzipieren und es nicht mehr brauchen. Darüber in die Retro Szene gekommen zu sein war dann aber doch etwas Gutes.

    @atomcode


    Danke für dein Feedback. Ich möchte Dich dann aber bitten die Skript-Version aus Eintrag 8 dieses Threads zu nehmen oder die aktualisierte Standalone-Exe in Eintrag 5.


    Hier werden die letzten 1-16 Datas des Streams nämlich ordentlich in eine Zeile gepackt statt jeweils 1 Wert pro Data-Zeile. Außerdem ist ein Bug in der ausgegeben Hex-Darstellung behoben bei Ladeaddressen < $1000.


    Diese Version ist zudem noch nicht nach Python 3 übersetzt und es wäre mir eine Ehre wenn du kurz prüfen würdest ob das Umbauen der letzten Data-Zeile Python-3 konform ist und diesen Abschnitt ggf. anpasst.


    Edit:


    Wenn du magst nehme ich dann die finalen py2, py3 und Standalone Versionen, lade sie auf csdb und packe Dich in die Credits.

    Hier


    Basic und Maschinensprache mit C64 Studio


    Heißt es:



    Quote from Endurion

    C64Studio kann in einem Projekt beliebige Files verwalten; kompiliert werden kann davon aber jeweils immer nur ein Hauptfile; sonst das aktuell fokussierte.


    Bezüglich Data-Zeilen. (Leider nur) über das Menü kannst du einen Binär-Editor aufmachen: File->New->Binary Editor. Dort kannst du binäre Dateien öffnen bzw. in verschiedene Formate umwandeln. Auf dem zweiten Reiter kannst du mit To/From BASIC oder ASM in die jeweilige Richtung im- bzw. exportieren. Ist alles etwas rudimentär, die BASIC-Unterstützung ist bei weitem nicht so ausgereift wie die Assembler-Unterstützung.


    Dieser Stand ist 4 Jahre alt da hat sich sicher was getan.


    Wobei laut Entwickler-Website


    http://www.georg-rottensteiner.de/de/index.html


    ist in der Feature-Liste bis nicht von Basic DATA die Rede. Ist ja auch mehr was für Assemblanten das Ganze. ;-)

    @atomcode


    Ich nutze bisher acme (und sehr wenig ca65). Hätte ich C64 Studio in Benutzung und DATA Support wäre eingebaut, wäre ich wohl nie auf die Idee gekommen diese Python-Übung zu machen.


    Möglichkeiten, DATA zu generieren gibt es ja wie Sand am Meer.


    Es geht ja nicht immer nur darum etwas zu machen was es vorher nicht gab sondern man lebt sein Hobby aus und macht als Nebeneffekt etwas das sich sogar benutzen lässt.

    Tolle Arbeit, Will!


    Aus Abwärtskompatibilitätsgründen habe ich noch immer ein Win32 Python 2.7 auf einem 64Bit Windows 10. pip meldet mir immerzu dass ab Januar 2020 Schluss ist mit Python 2.7 Support.


    Ich muss früher oder später Python 3 lernen.

    Jens Schönfeld ist einerseits dafür bekannt, gute Hardware zu entwickeln, andererseits soll er selbst versucht haben, eine Art Monopolist zu werden und hat wohl auch unfreundliches und hartes Geschäftsgebaren gezeigt. Zumindest Hörensagen.


    Ich bin beim Amiga nur noch Zuschauer und hoffe, dass die c64 Szene frei, unabhängig und vor allem preiswert bleibt.

    Es klappt sogar, echte Basic-Programme die ab $0801 starten, in DATAs zu wandeln und dann nach Copy Paste in VICE mit einer Poke-Schleife ab 2049 zu laden und zu starten. Im Basic-Speicher steht dann das Listing.


    Absurd und sinnlos, aber macht Spaß.

    So, kleines Update:


    In Eintrag 5 findet ihr unter dem bestehenden Link die aktualisierte Version des Dataliners als pyhon-unabhängige Windows-Exe. Allerdings muss das zu data-isierende PRG nach wie vor entweder im gleichen Ordner vorliegen in dem die Exe mit den 2 Zusatzdateien ist oder der Order mit dem Dataliner ist in der Windows Path Variable registriert.


    Die jetzige Version schreibt bis zum Ende Datas hintereinander und bricht in jeder Zeile vor dem 80. Zeichen um, auch die letzten 1 bis 16 Werte.
    Außerdem wurde ein kleiner Bug in der Hexdarstellung entfernt bei Ladeadressen < $1000. Die Mindestgröße bleibt 19 Bytes. Für 19 bytes und weniger brauche ich keinen DATA-Konverter.


    Die Python-Skriptversion hänge ich hier spaßeshalber an. Ich benutze selbst aber nur noch die Windows-exe.