Posts by Asklia

    Das Kabel halte ich - da SX intern - so kurz wie möglich.


    Dieser Problematik bin ich mir bewusst: Hohe Frequenzen (also die "Ecken" eines Rechtecksignals nach Herrn Fourier) lösen sich gerne von der Leitung :-)

    Du hast gewiss recht, dass ein 74LSxx keine ganze TTL-Last ist. Aber ein anderer "alter" 6522 oder 6526 Pin? Die sind doch nicht "sparsamer" sprich hochohmiger geworden?


    Diode wird ausprobiert - die passen schön in das Flachbandkabel, das von einer SX-64 Floppyplatine zur nächsten läuft.


    Danke :-)

    Ich habe genau den 65C22N verwendet; nicht den S.


    Ein interessantes Detail zum MOS 6522, Port CA2, aus dem alten Datenblatt von 1977: "CA2 will drive one standard TTL load in the output mode". Das der CA2 Pin mehr als eine Last abbekommt, war also im Design nicht vorgesehen: Den anderen CA2 des "Nachbar" 6522 herunterziehen und den Eingang /FLAG2 des 6526 am Userport antreiben sind ja schon 2 TTL Lasten.


    Eine Idee zu der Diodenschaltung?

    Den Code kenne ich nicht: Die Frage nach einem kommentierten Listing der Speeddos-Routinen blieb leider unbeantwortet.


    Im Prinzip sollten die Schnellader-Routinen des Speeddos die Leitungen des 65(C)22 nach der Übertragung auf Input setzen. Genau das hat der Programmierer aber wohl nicht gemacht; mindestens nicht bei den Handshake-Leitungen.


    Ich sehe zwei Lösungen: NMOS oder eine "Entkopplung". Ich denke an je eine Diode in Gegenrichtung in der Handshakeleitung CA2 des 6522 (diese geht auf /FLAG2 des 6526 am Userport). Low sollte den anderen 65C22 dann nicht stören.


    Was denkst Du dazu? Langt der Pegel nach der Diode dann noch für einen 8520 oder 6526?

    Genial. Wie anders denn?


    Waren die 6522 Ausgänge bei den Handshake-Leitungen damals "Open Collector"? Dann würden die bestenfalls einen Pull-Up brauchen. Und beim 65C22N dagegen nicht?


    Ich denke, das wäre die Frage.

    ein - es geht darum das es nicht vorkommen kann, das eine Floppy die Leitung auf Low und die andere diese auf High zieht - was relativ häufig passieren könnte. Ich weiss gerade nicht auswendig ob die betroffene Leitung in der Floppy-VIA aktiv oder passiv getrieben wird, aber spätestens wenn jemand mal auf die Idee kam den 6522 durch einen 65C22 zu ersetzen würde es in der Situation potentiell "knallen". Durch die UND-Verknüpfung werden die Leitungen entkoppelt und trotzdem kann jedes Laufwerk noch die Datenübernahme am C64 auslösen.



    Ich wärme das noch mal auf: Warum sollte es bei einem 65C22 "knallen", wenn dies bei einem 6522 nicht passiert?
    In der Tat, mit 65C22N von WDC funktioniert die Parallelschaltung ohne weitere MAssnahmen definitiv nicht. Deswegen hatte ich ja auch vor ein paar Tagen einen aktuellen Thread gestartet - aber leider ohne tiefere Erkenntisse zu eben dieser Problematik.


    Gruss

    Quote


    Der Pin 1 ist beim WDC anders als beim NMOS 6502 und anderen 65c02 kein Massepin, sondern der Ausgang "Vector Pull"


    Oh, gar nicht gesehen. Werde ich wohl mal anpassen. Da stand der Designer bei WDC aber neben den Schuhen: Pin 35 ist nach wie vor NC, aber einen ehemaligen Massepin machen der zu einem Ausgang?


    Danke!

    Gold hin oder her: Habe heute meinen SX-64 auf "kaltes Plastik" umgestellt:


    Auf den beiden FDC Platinen tun nun WDC 65C02 und WDC 65C22N ihren Dienst. Mit dem obligaten 7.5k Pull Up auf Pin 36 für den WDC 65C02. "Alles kalt".


    Auf der CPU Platine einen 8500 und 8565R2 statt dem 6510 und 6569R5. Natürlich mit 5 Volt statt 12 Volt auf Pin 13 des 8565. "Kühl bis lauwarm".


    Auf der I/O Platine zwei 6526A-216A statt der älteren 6526. Diese werden allerdings nur unwesentlich weniger "lauwarm".


    Der SID 6581R4 von 1990 bleibt hingegen ein 65er und ist nun das wärmste Bauteil. "Mässig heiss".


    Ein altes Keramik-PLA Typ F93459 (kein 82S100) von 1982 wird übrigens wesentlich wärmer als ein MOS 906114-01 von 1990 und bleibt damit "in der Sammlung".


    Fehlt also nur ein 6581R4 in Gold :whistling:

    Die sehen viel schöner aus ^^


    Und man kann die Chips im Keramik-Gehäuse auch besser kühlen: Deswegen waren beispielsweise der 6569 (bis R3) oder die 2 MHz Typen des alten 6520 in einem solchen Gehäuse.


    Das Gold an den Kontakten war für bessere Löt- und Leitfähigkeit: Präzisionsfassungen hatten innen fast immer vergoldete Kelchfedern. Gold hat zwar einen vergleichsweise hohen ohmschen Widerstand (!), oxidiert an Luft aber nicht auf der Oberfläche. Das vermeidet auf alle Fälle Kontaktprobleme: Jetzt und in der Zukunft :-)

    Das Tool läuft jedenfalls schon mal. Habe nur ältere Versionen gefunden, die nicht unter W7/64 starteten.


    Braucht aus dem FTDI Treiber-Pack dabei eine DLL. Im Release-DOC dazu ist sogar ein Link für neuere Treiber von FTDI darinnen. Das wäre wohl für die Adapter-Platine.


    Den 25L4005 und 25L4005A habe ich in der Device-Liste gefunden - aber keinen 25L4006.