Posts by Flodder

    Für mich ist die beste Lösung nach wie vor die A590 mit SCSI2SD Adapter. Damit hat man genug Speicherplatz (4GB SD-Karte) und auch noch 2 MB Extra-RAM über den Zorro-Bus, statt irgendwelchen halbseidenen Trapdoor-Erweiterungen. Und nicht zu vergessen die Originaloptik der CBM-Hardware, zumindest wenn man auf sowas steht.

    So, endlich hatte ich mal ein bischen Zeit mich wieder um den Atari zu kümmern. Ich habe zuerst die kostengünstigste Variante versucht und einen neuen 7406 angeschafft. Huckepack getestet und - läuft! Problem gelöst, danke für eure Tips.

    Das Risiko bei ebay funktionslosen Schrott angedreht zu bekommen ist leider relativ hoch. Wenn Du vor Ort besichtigen und testen kannst und alles funktioniert wäre mir das schon einen Aufpreis wert. Sag ihr doch du hast dir überlegt lieber einen Brotkasten und einen C64C zu nehmen als zwei gleiche Geräte, und das ihr für 200,- im Geschäft seid. Wer freundlich fragt bekommt meistens auch eine gleichartige Antwort. Wenn du dann entschieden hast welches Gerät dir besser gefällt, kannst du immer noch das andere weiterverkaufen.

    Das stimmt schlicht nicht - jedenfalls nicht für die Atari XL/XE Modelle.

    Die XL-Reihe war die direkte Reaktion auf den im Vorjahr präsentierten C64 und wurde genau deswegen entwickelt, um a) billiger in der Produktion zu werden und b) mit den 64K des C64 gleichzuziehen.

    Welcher Teil meines Posts stimmt also nicht ?

    Wie wird es denn beim plus/4 gemacht? Der müsste ja noch mehr "zu kämpfen" haben, weil da ja wirklich ALLES der TED machen muss...?!?
    Aber erstaunlicherweise sieht es im Video da recht flott aus.

    Der C64 hat hier keinerlei Vorteile, da ja keine Sprites verwendet werden und alles die CPU berechnen muss. Der C16/Plus4 läuft ja mit rund 1,8 MHz, der sollte bei der Art von Spiel deutlich flinker sein.

    Dass überhaupt 64K Speicher verwendet wurden war damals schon erstaunlich, alle anderen Heimcomputer hatten bis dahin maximal 48K, da in den maximal adressierbaren 64K ja auch noch das ROM enthalten ist. Die Methode dieses auszublenden wurde dann erstmals am C64 praktiziert, dafür hat man den Prozessor entsprechend modifiziert (daher 6510 anstatt 6502). Die Konkurrenz musste dann nachziehen. Bei den damaligen Speicherpreisen hätte 1982 aber niemand einen Heimcomputer mit mehr als 64K zu einem erschwinglichen Preis bauen können. Ein paar Jahre später sah das schon ganz anders aus, wie der C128, Spectrum 128 oder Atari 130XE zeigen. In den 80ern ging's im Computersektor ganz schön turbulent zu 8o

    Beim Grafikchip des C64 hat man auf andere Dinge wert gelegt als möglichst viele Farben oder hohe Auflösungen. Zwei Drittel des VIC-II beschäftigen sich ausschließlich mit den Sprites, die es in dieser Form (Multicolor, vergrößerbar, Hardware-Kollisionsabfragen etc.) sonst nirgends gab, und die den riesigen Erfolg des C64 als Spielemaschine erst möglich gemacht haben. Das Player/Missile-Äquivalent des Atari ist vergleichsweise primitiv, die 32 Sprites des TI-99/4A nur monochrom, die übrigen Konkurrenten (Spectrum, CPC etc.) haben erst gar keine. Die komplett hardwareerzeugten Sprites haben die CPU natürlich sehr stark entlastet, weswegen die geringere Taktfrequenz bei Spielen mit vielen Sprites nicht ins Gewicht fiel. Erst bei 3D-Spielen (z.B. Elite, Mercenary, Rescue on Fractalus) hat der C64 gegenüber schneller getakteten Rechnern dann das Nachsehen. Beim Amiga war das ganz ähnlich, hier haben die Custom-Chips die CPU so stark entlastet, dass der Gesamtverbund schneller war als der eigentlich höher getaktete Atari ST. Aber auch der hatte dafür wieder anderswo seine Stärken. Man hat hier einfach unterschiedliche Strategien bei der Entwicklung verfolgt, so dass die Rechner ihre Vorteile in unterschiedlichen Bereichen haben.