Posts by strik

    Als Streit habe ich es auch nicht gewollt.


    Ich merke, wir haben hier aneinander vorbeigeredet.


    cbm4wingui war eine externe Zulieferung. Wir hatten sie in das Repository aufgenommen, um es nicht zu verlieren. Es ist tatsächlich nicht mehr weiterentwickelt worden. Ich weiß aber, dass zumindest eine GUI für OpenCBM mal darauf aufgesetzt hat, sprich, den Quellcode von VB6 auf VB.NET "portiert" und dann weiterentwickelt hat.


    Aber: cbm4win ist nicht die GUI! Das Projekt OpenCBM wurde ursprünglich als cbm4linux entwickelt. Dann wurde es auf Windows portiert (und erhielt den Namen cbm4win). Davon gab es ein oder zwei Releases, bevor cbm4linux und cbm4win erneut in eine Codebase integriert wurden und seitdem OpenCBM heißen. Im Laufe der Zeit hat sich auch noch ein cbm4mac und cbm4bsd hinzugesellt, wobei der Name cbm4mac tatsächlich manchmal verwendet wird, cbm4bsd habe ich aber niemals offiziell gehört.


    Wenn also jemand sagt, CBM-Transfer ist neuer als cbm4win (und nicht "neuer als cbm4wingui"), dann verstehe zumindest ich es so, als ob da Äpfel mit Birnen verglichen werden. Da ich auch schon mal gehört habe, dass OpenCBM "obsolet" wäre, weil alles das, was OpenCBM kann, auch andere Tools (wie z.B. CBM-Transfer) können, reagiere ich da teilweise sehr empfindlich. Da steckt ein Haufen Arbeit und Zeit drinnen (die mir zur Zeit leider fehlt, daher gibt es die gewollten Weiterentwicklungen nicht).


    Und: Ja, mir ist klar, auch in der GUI steckt ein Haufen Arbeit. Das ist mir durchaus bewusst, und ich will das gar nicht schmälern. Aber die GUI wäre ohne den technischen Unterbau halt relativ wenig wert.

    Wenn ich den C128D im C64 Modus starte. Dann werden alle Disketten im eingebauten 1571 Floppy gelesen.

    Hänge ich ein 1541 Floppy an diesen C128D (als Laufwerk ID 9), dann werde die Disketten wiederum nicht gelesen.

    Das ist aber wiederum sehr interessant. Die 1571 im 1541-Modus (wie sie im C128D im C64-Modus benutzt wird) ist sooo sehr kompatibel zur 1541, dass es mich schon extrem wundern würde, wenn es hier die Probleme gibt.


    Ich würde eher von einem Mißalignment ausgehen. D.h., die Köpfe (mindestens) eines der beiden Laufwerke sind vermutlich nicht richtig eingestellt.

    strik Hast du eine Idee?

    Nö, hatte ich nicht wirklich.

    Ab und zu wartet die Floppy auf den richtigen Status der seriellen Leitungen. OB das zu einer "Startverzögerung" führen kann weiß ich aber nicht, unter dem Gesichtspunkt habe ich mir das noch nie angeschaut.


    Ansonsten könnte es natürlich auch sein, dass der DC ein Problem hat und die Floppy deshalb nicht anläuft. Wobei ich dann vermutet hätte, dass die Floppy in einen Timeout reinläuft und merkt, dass keine Daten reinkommen.


    Obwohl - Killer-Tracks funktionieren ja auch so, dass kein Byte Ready reinkommt. Das Verhalten kann natürlich auch kommen, wenn die Floppy gar nicht erst dreht.


    Aber alles ist spekulativ und ohne dass ich es mir im Detail angeschaut habe.

    Kurzanalyse:


    Basiert offenbar auf einem 901227-02 ROM (der Fehler, dass die 80-Zeichen-Verlängerung in der letzten Zeile und dann DEL zu einem Absturz führt, ist weiterhin drinnen).


    Hm... Kommt das jemandem bekannt vor?


    SYS ohne Parameter: Liest den Fehlerkanal

    SYS "floppy-kommando" (z.B. SYS "I0"): Führt das Kommando aus

    SYS "$" liest das Directory (zwischen den Anführungszeichen können auch andere Sachen stehen)


    Im KERNAL steht noch der Name BASICMON.

    RS232-Routinen sind ersetzt.

    Mal nebenbei: Warum "weg damit" weil etwas uralt ist? Wenn's doch das noch tut was es soll isses doch wurscht.

    Weil die 0.4.2 nicht mehr unterstützt ist? Ich kann dir nicht sicher sagen, wie viele Bugs da noch drinnen sind. Jedenfalls gibt es ein paar Races zwischen Floppy- und PC-Code, die dazu führen können, dass sich eine Seite in der Kommunikation aufhängt. Eventuell muss dann die Floppy resettet werden.


    Deine Vorschläge oder auch das neuere Tool mit dem das ja alles per GUI funktioniert kann ich derzeit eh nicht testen.

    Zu der GUI kann ich nichts sagen, die sind alle nicht von mir.

    cbm4win Version 0.4.2

    Autsch... Weg damit, die ist uralt! Die kann auch keine Plugins, ist also insbesondere nicht USB-fähig.


    Das heißt, du hast noch ein Parallelport-Kabel (XM1541 oder XA1541). Also wird nichts aus nibtools, die kommen damit nicht zurecht.



    Wenn ich nun aber eine .d71 Datei übertragen möchte, versucht er die Datei einfach nur als solche rüberzukopieren, was freilich nicht den gewünschten Effekt erzielt.

    Dann hat die GUI (!) ein Problem und erkennt das D71 nicht richtig. d64copy würde sie einfach anstandslos kopieren.

    d64copy.exe -d 1 -s 1 -d 70 -t s1 -2 --no-warp -B test128.d71 8

    Hm... -d 1 und -d 70? Wieso? Im übrigen sollte es die 70 Tracks und die zweiseitigkeit selbst erkennen, wenn es die D71 erkennt. Ansonsten geht da grob etwas schief, dann würde ich eine solche D71 gerne sehen.


    -t s1 ist in Ordnung (er würde normalerweise -t s2 nehmen, falls nicht mehr als eine Floppy angeschlossen ist), wieso aber --no-warp?


    -B würde ich auch weglassen. Es dauert zwar etwas länger, ist aber sicherer.


    Also: "d64copy test128.d71 8" sollte ausreichen.



    Wichtig!: Dazu musste ich aber vorher noch am C128 und 1571 Floppy die Diskette vorher mit "open 1,8,15,"m:name,id":close 1" formatieren, erst dann wurde Fehlerfrei gespeichert.



    Das soll wohl eher "n:name,id" heißen (kein "m", sondern ein "n"), außerdem kann man das auch mit OpenCBM machen. Kein Grund, es auf dem C128 auszuführen:

    Code
    1. cbmctrl pcommand 8 "u0>m1"
    2. cbmctrl pcommand 8 "n:name,id"

    Das erste Kommando ist wichtig, um die 1571 in den 1571-Modus zu setzen; nur dann formatiert sie auch doppelseitig. Der C128 macht das beim Booten automatisch.


    Hab eben gelesen, dass es einen Bug mit .d71 Images gab. In der letzten Version von cbm4win soll das behoben sein

    Kannst du mir sagen, wo du das gelesen hast? Ich kann mich nicht erinnern.


    One trick is you must format the floppy as double sided first. I don't think d64copy does that, it just starts writing blocks over existing formatted disk.

    Das ist richtig, die Diskette muss hier formatiert sein.

    In Bezug auf Formatvorlagen:

    Hatte Word (also die DOS-Version) sowas schon?

    Ja, hatte es. IMHO mindestens schon seit Word 4.0 (die erste, die ich kannte - Screenshots unter https://winworldpc.com/product/microsoft-word/40-dos). Leider ist mein Buch zu Word 5.0 bei meinem Vater, so dass ich nicht nachschauen kann.


    Laut https://docplayer.org/7638127-Word-4-0-kurz-und-buendig.html scheint meine Erinnerung zu stimmen, es redet im Inhaltsverzeichnis von Druckformatvorlagen. Insbesondere wird auch auf solche von älteren Versionen eingegangen, das scheint es also auch schon gegeben zu haben.

    pcbastler: Mit thierer und mir hast du ja schon zwei mögliche Antwortgeber hier, daher sehe ich von einer Antwort auf der https://github.com/OpenCBM/nibtools/issues/1 ab. ;)


    Die Frage nach der Firmware ist eine gute. Gib mal xum1541cfg devinfo ein und schicke uns die Ausgabe. Hast du die Firmware selbst kompiliert? Falls ja, wie? Falls nein, wo hast du sie her?


    Ansonsten ist der von emulaThor gegebene Link hilfreich, da wurde jemandem geholfen, der das gleiche Problem hatte.

    aber DS, DD gingen doch, sogar als Wende-Floppy, wenn ich mich recht erinnere???

    Genau, DS ("double sided") geht definitiv als Wende-Floppy. Auch SS ("single-sided") geht normalerweise. Mir ist nur eine einzige SS-Disk untergekommen, bei der das nicht ging: Die Test/Demodiskette der 1541.


    DD ("double density") oder SD ("single density") gehen beide.

    Ich verstehe immer noch nicht, weswegen der Vorschlag oben mit einer 3€ LAN-Karte nicht verfolgt wird.


    Das ist doch das Einfachste.

    Wie von Unseen schon angemerkt, der Rechner hat doch schon eine Netzwerkkarte (genauer: Sogar zwei).

    Das Problem war, dass auf dem nur alten Linuxe laufen, die mit neueren Freigaben Probleme machten. Da musste ich tricksen.

    Ich verstehe auch nicht, wie die Netzwerkkarte bei den Lesefehlern helfen soll?

    ich habe mir letztens für meine 2 Fritzboxen diese Schiene hier gedruckt, aber nicht festgeschraubt, sondern mit Tesa-Spiegelklebeband an die Wand gepappt.

    Leider nicht ganz universell wie gefordert.


    https://www.thingiverse.com/thing:4494659

    Das sieht natürlich sehr nobel aus. Allerdings besorge ich mir dafür nicht extra einen 3D-Drucker, und schon in der Eigenauskunft passt das Ding nicht für eine 7530. Da geht es leider schon wieder los mit dem Anpassen.

    Liegt der Schaden an der Formatierung oder ist es ein Hardwareschaden? Wenn Deine Datenkopieraktion beendet ist, kannst Du die Festplatte ja mal von Grund neu aufsetzen. Wenn kein Hardwaredefekt vorliegt wird sie dann wieder tun.

    Ich kann nicht sagen, was der Schaden ist. Mein Hauptziel ist es, den Festplatteninhalt zu sichern. Der Rechner an sich wird nicht mehr benötigt.


    Eine Formatierung würde ich trotzdem versuchen, bevor ich die Festplatte verschrotte. Aber das ist eine andere Geschichte.

    Hallo,


    danke für die vielen Tipps.


    da kannst du Nutensteine einsetzen die du beliebig verschieben kannst

    die kannte ich noch nicht. Sieht gut aus. Die sollten mit Hutschiene genauso gut laufen wie mit C-Schienen, denke ich?



    Ich würde für so einen Fall ein Holzbrett mit vier Schrauben an der Wand befestigen und die Boxen dann jeweils an dem Brett befestigen. Und wenn sich die Maße bei einer neuen Box ändern, dann kommen halt paar neue Löcher ins Brett. Die Wand selbst bleibt dann davon unberührt.

    Das ist bei mir die Wand im Arbeitszimmer. Da sieht so ein Holzbrett nicht so direkt schön aus. Deshalb mag ich diese Lösung, an die ich auch schon einmal gedacht hatte, nicht.

    Wäre auch für C-Profile / Hutscheine und da 2 Nutensteine rein, die mit eineer Flachkopf-Schraube klemmen, sodass die Köpfe perfekt in die Boxen passen. ggf. 1,2 Unterlegscheiben parat halten, und die Schrauben etwas länger, falls ein Gerät mal längere Schrauben benötigt.

    Ja, das ist zur Zeit mein Favorit. Ich muss nur mal Nutensteine besorgen. Ich wollte schon sagen, dass zum Glück die Baumärkte im Umkreis jetzt offen haben, musste dann aber feststellen, dass zumindest ihre Online-Präsenzen keine Nutensteine kennen.


    Sieht also doch nach einer Bestellung aus. :(





    Ich hatte glaube ich mal eine Nylonschnur durch die Lüftungsschlitze gefädelt und daran dann die Fritzbox aufgehängt bei meinen Eltern.

    Danke euch beiden für die Idee, ich denke aber, dass der WAF (wife acceptance factor) hier unglücklich sein dürfte. Und stabil dürfte das auch nicht gerade sein.


    Bei meinen Eltern haben wir das so umgesetzt und erst vorletztes Jahr konnten wir das ganz bequem von altem Splitter-DSL-Modem-Router auf die neue Fritzbox zzgl. Switch tauschen (habe ich aber leider gerade kein Bild parat). Auch in meinem alten Haus hatte ich das sauber vorbereitet und eine ausreichend große Basisplatte an Kabel- und Telekom-Hausanschluss montiert, zzgl. eines Kabelschachts darüber, um die ankommenden Kabel aufzunehmen (dort noch mit Vodafone-Box):

    Sieht gut aus für einen Hausanschlussraum.


    Bei mir ist es etwas anders: Der bisherige DSL-Anschluss (und jetzige Glasfaser) kommt im Hausanschlussraum an. Von dort hatte ich eine sauber verlegte Doppel-Netzwerkdose bis zum Arbeitszimmer gelegt. Früher habe ich das DSL-Signal darüber einfach bis ins Arbeitszimmer verlängert. Jetzt neu wird das Ethernet von dem Glasfaseranschluss ins Arbeitszimmer gelegt.


    Die aktive Technik (Router) befindet sich dort an der Wand. Von dort geht es mit (halbwegs) strukturierter Verkabelung über einen Switch in alle Zimmer weiter. Deshalb nervt es mich auch, jedes mal neue Löcher bohren zu müssen.


    Aber auch so eine Holzplatte finde ich nicht so gut.


    Die Hutschiene hingegen ist ganz gut versteckbar, und ich hatte auch gerade noch eine so rumliegen.

    Bei mir hat definitiv die Masse der Disketten (in aktiver Nutzung) nicht länger als bestenfalls wenige Jahre gehalten. Viele der günstigeren Disketten waren quasi direkt für die Tonne, und z.B. selbst Verbatims hatten mal gute, mal schlechte Chargen.

    Stellt sich die Frage: Von wann? Meine Erfahrung mit frühen 5,25" Datenträgern (vor vielleicht 1988) war: Entweder gingen sie gar nicht (selten), oder sie waren robust bis zum Ende.


    Probleme hatte ich eher mit späteren Disketten, HD-Disketten sowie 3,5". Insbesondere 3,5" HD hielten manchmal nur wenige Tage bis Wochen.