Posts by Rotzwald

    Gibt es da jetzt eine Möglichkeit das zu reparieren?

    Ich hatte das bei meinem auch. Da sind Leiterbahnen am Board korrodiert, ist wohl Wasser dran gekommen. Mit Silberdraht überbrückt und alles war wieder gut. Die kaputten Leiterbahnen erkennt man am aufgewölbten Lack.

    Sich die CPs und 5,25 bei ebay zu holen ist pure Lotterie.

    Da kann ich viel Geld versenken bis ich mal was funktionierendes bekomme.

    Hab in der Bucht viel ersteigert, bislang alles gut. Hatte wohl Glück.

    Als Alternative gäbe es noch den Marktplatz hier im Forum.

    Oder wer den „Original-Händler" von früher will, den Peters. Dort gibts sowohl Laufwerke sowie 5 1/4 Zoll Disketten, alles getestet, bislang immer alles ok, halt nicht zu Schnäppchenpreisen. Die Disks sind „New old Stock“ und haben alle 100% bei mir funktioniert.


    Die 3 1/2 Zoll Laufwerke braucht man tatsächlich nicht, sind sauteuer und das Originalfeeling hat man auch nicht. Dann eben gleich von der SD-Karte laden find ich. Aber der Peters hätte sogar auch zwei 1581-II (Das sind die Commodore 3,5 " Diskdrives) in der Preisliste, eine mit 299 Euro, die andere mit 348 Euro. Wie gesagt, eher was für die gehobene Börse.

    Ich habe mich nach langem Ringen zumindest im Augenblick zum (1541) U2+ und gegen den U64 entschieden.

    Gute Wahl. Hab ich auch so am Laufen. Und fürs Originalfeeling wird sicher noch eine 1541 mit Originalfloppys folgen. Meine laufen entgegen Deiner Befürchtung problemlos und 10 Stück Disks NOS gibts so um die 10 Euro (+-). Ich lade seit Jahren problemlos, schreibe mit dem U64 IIplus jedes beliebige Image auf Disk und manche Spiele wie etwa Pirates machen so einfach mehr Spaß.

    Leider sind die Versandkosten seit diesem Jahr gestiegen, da man bei internationalen Briefsendungen leider nur noch Dokumente versenden darf.

    Bei der österr. Post gibt es einen speziellen günstigen Tarif für den Versand von Zeitschriften ins Ausland. Voraussetzung ist, dass man mindestens 20 Sendungen pro Auftrag verschickt und dies nur vom Verlag/Herausgeber versendet wird und nicht etwa von einem Zwischenhändler.

    Da solche Dinge in Österreich und Deutschland oft relativ "spiegelgleich" sind, kann ich mir vorstellen, dass es bei Euch auch so einen Zeitschriften ins Ausland verschick-Tarif geben könnte. Die sind meist sehr versteckt, drum weiß das kaum jemand.

    Einschneidender als die eingeschränkten Ressourcen sind die nicht vorhandenen Kommunikationsmöglichkeiten. Eigentlich müsste es eine verbreitete Standard-Ethernet-Lösung geben für es E-Mail und Chat-Software geben.

    Ich habe ein Comet-Ethernetmodem. Damit läuft der Cometchat, auf dem man regelmäßig den Entwickler "Goog" und anderen Nerds (Meist aus den USA) antrifft. Die Chatlösung ist super. Man kann auch den Server als Massenspeicher nutzen und Dateien direkt mit LOAD"xy",2 aus dem Netz laden. Die Sache mit dem Mail wird nicht hinhauen, das haben sie nicht mal beim Contiki hinbekommen. Da kommt man mit 64 K halt nicht weit.

    Wenns nicht der CIA ist, was aber sehr wahrscheinlich ist, dann schau doch mal ins Keyboard rein. Ich hatte am 128D ein sehr ähnliches Problem. Da hat offenbar eine Flüssigkeit die Platine korrodiert, einzelne Leiterbahnen waren durch bzw durch den Rost kurzgeschlossen. Ich hab das mit einem Fadenzähler gefunden, gereinigt und mit Slilberdraht repariert.

    Frage ist wie wird es weiter gehen ?

    Für unsere Region sind sich die Klimaforscher uneins. Die einen sagen, dass die Atmosphäre durch höhere Temperaturen mehr Wasserdampf aufnehmen kann, was grundsätzlich auch zu mehr Niederschlägen führt. Die anderen sind auch grundsätzlich dieser Meinung. Aber: Bei uns am nördlichen Alpenostrand sehen sie einen immer stärkeren kontinentalen Einfluss mit einem Rückgang der bisher wetterbestimmenden Westströmung vom Atlantik und daher geringere Niederschläge. Da derart lokale Prognosen aber chaostheoretische Systeme betreffen, ist darüber seriös keine Auskunft zu geben.

    Regenwasser darf nicht versickern,

    War bei uns auch lange so. Ging darum, den Kanal zu spülen, damit der nicht zupappt. Wurde aber gottlob bereits vor Jahren wieder geändert. Mich hat einmal ein Passant angezeigt, weil er gesehen hat, dass ich das Wasser aus dem Fallrohr nicht ins Rigol, sondern mit einer alten Dachrinne in den Gemüsegarten geleitet habe.

    Ich bin Pächter eines Fischwassers im Wienerwald. Östtereich gilt durch seine Topographie als "Wasserschloss" Europas. Im Laabenbach/Große Tulln sollten im Mittel 1,2 Kubikmeter Wasser pro Sekunde sein. Seit Monaten sind es nur etwa zehn Prozent davon oder weniger. Das ist natürlich eine schwere Stress-Situation für die Fische. Besonders im Hochsommer, wenn es heiß ist.


    Grund für das extreme Niedrigwasser: Der sehr trockene Sommer ab Juli bis jetzt und: Große Horizontalfilterbrunnen der Anrainergemeinden. Diese liegen im direkten Grundwasserbett des Flusses und fördern Trinkwasser. Da das Grundwasserbett mit dem Fluss ein kommunizierendes Gefäß bildet, sickert Wasser das aus dem Brunnen gefördert wird, ins Brunnenfeld nach und verschärft so die Situation. Die Förderspitzen sind bei den Werten des Pegels schön zu sehen (Besonders im Hochsommer). Im August/September hatten wir eine Phase, wo in der Nähe eines Brunnens im Oberlauf das Bachbett fast trocken fiel.


    Also, Wasser wird zwar global nicht verbraucht, aber einem System entnommen (etwa durch Verdunstung beim Gießen). Dass es irgendwo wieder abregnet ist klar, das nutzt aber meinen Fischen nix. Wasser "sparen", also den Verbrauch in heiklen Situationen einschränken, kann also durchaus Sinn machen.