Posts by x1541

    CP/M wird immer von Disk geladen, das Z80 (nicht 80Z!!!) Modul brauchst Du trotzdem. CP/M kannst du auf Funet runterladen, aber ohne Modul wirst Du nicht weit kommen. CP/M ist auf dem C128 eh um Größenordnungen sinnvoller, und selbst da gilt es noch als schlechte und langsame Version, verglichen mit echten CP/M Rechnern.

    Nein, das ist Joe's Adresse. Ich bin der Nicolas :D Suche Dir also bitte eine von den anderen Adressen raus. Wegen Spam und so mag ich die hier nicht reinschreiben. Insofern solltest Du auch per Editierfunktion Joe's Adresse wieder aus dem Posting tilgen. Danke.

    Ich habe auch eine sehr billige TV-Karte mit BT878 und einer völlig unbrauchbaren TV-Software. Seit ich aber dscaler (von http://www.dscaler.org) verwende, ist das Bild über jeden Zweifel erhaben. Das Programm kann sogar ganz toll deinterlacen und Rauschen herausfiltern, aber das braucht viele MHz :D


    Praktisch alle TV-Karten, auch so billige wie meine, haben einen S-Video Eingang über eine 4polige Mini-DIN Buchse, an die man per einfach zu lötendem Adapter auch den C64 anschliessen kann. Damit bekomme ich wirklich ein erstklassiges Bild auf den PC-Monitor. Einen Bauplan zu dem nötigen Cinch auf mini-DIN Adapter findet ihr über meinen Shop, und ich möchte momentan ausdrücklich davor warnen, diesen Adapter oder das Videokabel dort zu bestellen, da es scheinbar produktionsbedingte Probleme gibt. Das muß erst mal geklärt werden.

    Ja, hatte ich ja schon angeboten. Schreib mir doch mal ne Mail mit Deiner Adresse und so, dann kann ich das losschicken. Das Testmodul wird einfach nur eingesteckt und meldet dann nach dem Einschalten des Rechners direkt den defekten Chip. Die Angaben beziehen sich aber nur auf die alten Rechner mit 8 Chips, deswegen meine Nachfrage.


    Du musst mir auch versprechen, nachher nicht noch zu fragen, wie man denn nun ICs austauscht. An Leute ganz ohne Vorkenntnisse mag ich sowas nicht verleihen, das macht mir nur mehr Arbeit als es mir ersparen sollte.

    Die meisten Testmodule (mal das von Commodore außen vor, Schaltplan dazu auf Funet) sind lediglich eine normale 8kB Modulplatine plus ein paar optionale Teststecker für die Ports. Tatsächlich starten die Dinger nicht, wenn das RAM oder das Kernal ROM zu kaputt sind, weil dann schon die Kernalroutine zum Modultest nicht richtig ausgeführt wird. Eine gute Idee dazu hatte Nick Coplin, der mit einem Trick das Kernal umgeht (siehe http://www.64hdd.com). Diesen Trick habe ich mir geliehen und auf eine etwas einfachere Hardware portiert, sprich eine billig-Modulplatine von HCS-Lange. Davon gibt es aber bisher nur ein Einzelstück, aber ich müsste einen handgemalten Schaltplan haben, den könnte ich Dir zusammen mit den angepassten Brennfiles für die gängigen Testmodule (Commodore, 64'er, GO64) mailen. Damit habe ich einige Rechner mit RAM-bedingtem schwarzem Bildschirm, die sonst mit keinem Testmodul starten wieder hinbekommen.

    Im Ernst: Monitor reparieren ist kein Spaß für Anfänger, aber es gibt da auch viele Gerüchte, die nicht wahr sind.


    Potentiell gefählich ist das Netzteil des Monitors, da können auch im ausgeschalteten Zustand noch Ladungen von über 300V an den Kondensatoren anliegen. Der Rest der Monitorelektronik ist relativ ungefährlich, da sind maximal 200V im Spiel, die zudem nach dem Ausschalten recht schnell weg sind. Für einige schmerzhafte Überraschungen reicht es trotzdem.


    Gefährlich ist alles, was mit der Röhre zu tun hat. An der Bildröhrenplatine werden ca. 1000V Fokussierspannung zugeführt (aber meist gut isoliert), die oft genannten 25000V liegen lediglich zwischen dem vergossenen Zeilentrafo und dem "Saugnapf" an der Röhre an. Da sollte man wirklich nicht rumfummeln, wenn man nicht weiß, was man tut. Profis nehmen da übrigens ein Entladungswerkzeug, bzw. ganz hartgesottene alte Hasen halten den Napf ans Chassis. Nur wird damit dann die Röhre selbst nicht entladen ...

    sicher lohnt sich eine Reparatur, so ein RAM Chip, so man ihn denn neu kaufen müsste, kostet ein paar wenige Euro. Meistens hat man so was aber in der Bastelkiste.


    In München kenne ich schon ein paar C64 Fans, aber die sind nicht gerade die Hardwarespezialisten. Wenn Du Dir das Austauschen (also auslöten und den neuen einlöten) des Chips zutraust, kann ich Dir auch ein Testmodul leihweise überlassen, wenn Du die Portokosten übernimmst. Ersatz-ICs kannst Du auch haben (gegen geringen Obulus), aber da musst Du erst mal sagen, welchen C64-Typ (Platinen Revisionsnummer) Du hast.

    Ich hatte mal eine 1MB BBG-RAM, das ist eine batteriegepufferte Variante der GEORAM. Da waren gleich Lötaugen für bis zu 2MB vorgesehen, wie man aber eventuell irgendwelche Jumper nach der Aufrüstung hätte ändern müssen, weiß ich auch nicht. Außerdem verwendet das Ding ZIP-RAMs (teuer, selten), genau wie die CMD 1750XL.

    Ich glaube nicht, daß sich in der 1541 Dolphin 2 und 3 in der Kompatibilität zu "problematischer" Software nennenswert unterscheiden, aber das kann man ja durch die diversen Tricks auch steuern (,8,2 bzw. RAM usw. abschalten). Da DD 3 aber statt dem Speeddos Kabel ein eigenes Parallelkabel über einen 6821 verwendet, laufen die ganzen üblichen Parallelkopierer nicht damit. Lediglich Burstnibbler (ab Version 1.7 oder so) unterstützt auch DD3 sowie PrologicDOS Classic über den 6821. Aber man will ja auch nicht alles direkt nibbeln. Ach ja, das Dolphin Copy funktioniert natürlich auch, aber unterstützt anders als der Hexer keine REU. Hmm, vielleicht kann man ja über eine Userportweiche beide Parallelkabel gleichzeitig einstecken :D

    Geht leider nicht, da sich die Hardware schon in der Adresse des 8kB RAMs unterscheidet (2.0: $8000, 3.0: $6000). Die 2.0 Firmware gab es aber eh nur für die 1541, bei der 1571 ist man eh verloren.


    Die ROMs im Rechner kann man übrigens im 2.0/3.0 Mischbetrieb fahren, da unterscheidet sich außer der Einschaltmeldung praktisch nichts. Das ist wenigstens mal kompatibel geblieben. Ich hatte jahrelang eine 2.0 1541 an einem 3.0 128DCR.

    Man muß hier zwischen Dolphin 2.0 und 3.0 unterscheiden. Die 2.0 Version ist so kompatibel zu Speeddos, daß praktisch alle Parallelkopierer problemlos damit laufen. Auch mit Softwarekompatibilität hatte ich damit nie wirkliche Probleme. Das ganze bei bestimmt dreifacher Geschwindigkeit von Speeddos. Jiffydos als sehr kompatibler serieller Speeder ist immer noch schneller als Speeddos, so dass mir wirklich keine Gründe einfallen, auf Speeddos zurückgreifen zu müssen.


    Dolphin 3.0 ist allerdings wirklich keine besondere Freude ...

    So, mal wieder Zeit für Werbung: Wer Speeddos oder Dolphindos ohne allzuviel Basteln nachbauen will, sollte mal auf meine Seite http://people.freenet.de/x1541 gehen. Da gibt es auch ROM-EPROM Adapter.


    Mr.Museum: Zumindest für DolphinDOS 3.0 (1571) und C128 gibt es den Dolphin Hexer, der ist affig schnell und unterstützt die REU. Könnte auch mit DD2.0 in der 1541, weiß ich aber nicht sicher.

    Wegen Ersatzteile: die hohe 8250 kann je nach verwendeter Mechanik auch die hohen Laufwerke der 8050 teilweise recyclen, bis auf den einseitigen Kopf eben. Was aber wiederum auch bedeutet, daß die 8250 auch nicht zuverlässiger arbeitet, nur eben mit doppelter Kapazität. Ich habe hier ein Exemplar, das steigt nach 10 komplett eingelesenen Disks wegen Überhitzung aus. Ja, ich weiß, mit cbmhardware's Vorschlag zur Netzteilmodernisierung würde sie wohl länger durchhalten. Würde ich wohl machen, wenn ich auf das Laufwerk angewiesen wäre.

    Von dem Commodore Interface hatten wir es doch neulich schon im alten Forum. Das kommt an den Expansionport, aber die Software dazu taugt nichts: läuft im RAM, und erlaubt nichtmal den gleichzeitigen Betrieb von parallelen und seriellen Geräten, umkopieren von z.B. 1541 auf SFD1001 geht also nicht! Genau dieses Interface gehörte leider auch zum Vobis-Bundle, zumindest war es in den Anzeigen abgebildet. Trotzdem sollte man das Teil nicht wegwerfen, es gibt ein gepatchtes Kernal, das die Nachteile wieder ausbügelt.


    Dann gab es mal ein SFD Bundle von WAW Elektronik, die haben ihr eigenes Interface gebundelt, welches offensichtlich fast baugleich mit dem Jann Datentechnik/REX Interface ist (hab mal die ROMs verglichen, bis auf die Einschaltmeldung identisch). Dieses Interface verwendet zwar nicht normgerechte Treiberbausteine, aber die Software ist dafür einwandfrei.


    Es gibt noch massenhaft weitere Interfaces, u.a. mehrere Selbstbauprojekte aus 64'er und sogar c't damals.

    Erstmal: es heißt IEEE 488 mit drei E und das ist schon parallel. Der einzig mir bekannte Umsetzer auf seriell ist das Interpod, ist aber sehr schwer zu bekommen. Alternativ kann man einen PET zum Konverter degradieren. Optimalerweise rüstet man den C64 aber direkt mit einem parallelen Interface aus, das ist dann bedeutend schneller.


    Ob das aber wirklich Sinn macht, wage ich zu bezweifeln. Eine 8050 ist ein großer, unzuverlässiger Klotz, dem ich persönlich keine wichtigen Daten anvertrauen würde.