Malikart: Takterzeugung findet nicht am Datasettenport statt. Du suchst München an der Nordseeküste
Ich meinte ja auch die Bauteile rechts vom VIC, weil da sind die Trimmer, sorry, war unvollständig formuliert ![]()
Malikart: Takterzeugung findet nicht am Datasettenport statt. Du suchst München an der Nordseeküste
Ich meinte ja auch die Bauteile rechts vom VIC, weil da sind die Trimmer, sorry, war unvollständig formuliert ![]()
Ich habe mir auch nochmal die hochauflösenden Bilder der Platine angesehen und hier mal einen Ausschnitt vom Kassettenport angehängt. Sind das schon Korrosionsspuren, weil die "angeritzten" Kontakte hier schwarz gefärbt sind? Ich bin kein Metallurge, aber wenn das der Fall wäre, dann wäre das doch zumindest mal ein Indiz, dass diese Platine irgendwann irgendwie mal gelaufen sein muss, oder? Der Userport hingegen ist makellos.
Die Takterzeugung ist mir bisher auch noch nicht so recht klar. Wäre es denkbar, dass man bei Commodore mit diesem Bauteilgewurstel mit den beiden Trimmern rechts vom VIC und evtl. mit Bauteilen auf der (nicht sichtbaren Unterseite) sowas wie eine primitive, zum Vorführen vorerst mal ausreichende Takterzeugung hingebastelt hat?
JÖZ GÖDA!!! ER GÖÖÖD!!! ![]()
Dazu habe ich mich bereits geäußert. Dasselbe kann man übrigens auch von anderen Personen behaupten, die wehement diverse Gegenposition hier vertreten. Wieviele Personen in die ganze Angelegenheit tatsächlich verwickelt sind, wüsste ich auch mal gerne.
Ich bin nicht unbedingt der beste Freund von Mr. Wiesel, aber seine Fachkenntnis hier lächerlich zu machen führt eher dazu, dass Du Dich selber lächerlich machst. Ein bisschen Objektivität sollte gewahrt bleiben!
So, und nun lassen wir die Kirche mal ganz schön im Dorf stehen. Ich habe lediglich dargelegt, das Wiesel hier falsch liegt. Deswegen zweifle ich seine Kompetenz nicht an. Aber hätte er das nicht vielleicht wissen können?
Vielleicht neige ich hier und da zur Überreaktion, sorry ![]()
VIC-20 jede Menge, aber keine VIC-40 ![]()
androSID das war ein Scherz, ich bezog sich auf die Theorie, dass der Verkäufer der VIC-40-Platine ein "ausgebuffter Schrotthändler" sein soll oder könnte.
Leiterbahnen auf der Platine sind teilweise in schönen 45-Grad winkeln verlegt (so wie CAD-Programme es heutzutage vorgeben), an anderer Stelle weisen sie aber Rundungen auf, die Anfang der 80er Jahre üblich waren, als man komplett per Hand die Layouts gemacht hat.
Interessant. Ich halte hier gerade eine (Ur-) US VIC-20 Platine in der Hand, auf der sämtliche Leiterbahnen fast ausschließlich in sauberen 45 Grad Winkeln verlegt worden sind (also an den Stellen, wo es Sinn macht natürlich
) Die von dir beschriebenen "Rundungen von Anfang der 80er" sind aber auf der VIC-40 nahezu ausschließlich zu finden, z.T. gibt es sogar richtig krude kurvige Verbindungen. Willst du deine CSI-Theorie diesbezüglich noch schnell abändern? Wie hätte es der Meisterfälscher denn nun richtig gemacht? Nur Rundungen, nur 45 Grad, Nur 90 Grad, nur Ecken und Kanten, nur Trapeze, nur Ikosaeder?
Vielleicht möchtest du zum Vergleich ein paar Screenshots der VIC-20 Platine sehen? Ich schwöre dir, diese Platine ist garantiert keine Fälschung, die ich mal von einem ausgebufften Schrotthändler gekauft habe, der diesen Platinenfälscher-Meistercoup schon seit Jahrzehnten geplant hat.
Es gibt jemanden, der von Commodore Deutschland etliche Prototypen und Vorseriengeräte bekommen hat, als sie dort ausgemuster wurden.
Er ging auch in der Commodore Entwicklungsabteilung ein und aus.
Wenn diese Platine das ist, worüber hier so viel spekuliert wird, dann ist es sehr wahrscheinlich, daß sie sich mal in seinem Besitz befand, zumal sie hier in Deutschland aufgetaucht ist.
Vielleicht sollte man ihn mal um seine Expertise fragen.
Ein sehr begrüßenswerter Vorschlag. ![]()
Wie weit sich die einwandfreie Belegbarkeit der Echtheit auswirkt hängt extrem stark davon ab wofür der Wert benötigt wird. Bei einer abgebrochenen Auktion kann ja der Halter des höchsten Gebots zum Zeitpunkt des Abbruches den Verkäufer auf Schadenersatz klagen. Das passiert auch häufig, da haben schon einige Verkäufer viel Geld verloren - das Gericht gibt hier oft dem Kläger statt. Der "Verkäufer" muss hier im schlimmsten Falle den Marktwert an den leer ausgegangen Bieter zahlen. Hier würde ich dann allerdings als Gegengutachter versuchen erhebliche Zweifel an der Echtheit des Verkaufsobjektes zu streuen. Wenn mir das auch nur teilweise gelingt ist die Chance hoch dass die Klage abgewiesen wird. Daher müsste in diesem Falle die Echtheit zu 150 % feststehen...
Das bleibt aber dann dem Richter überlassen ob er ein "Gegengutachten" überhaupt zulässt. Vermutlich kommt das dann auf die Gesamtsituation an, z.B. ob in einer Verhandlung die jeweilige Partei immer schön brav die Wahrheit gesagt hat...oder eben nicht... ![]()
Nur weil wir noch mitten in der "Spuren und gerüchte Streunen"-Phase sind beweist das rein gar nichts. Bislang haben wir nur eine abgebrochende Auktion und wenn es ein Fälscher gewesen sein sollte, wäre auch klar warum er sie abgebrochen hat. Ebenso wäre klar, weswegen er andere "Elektroschrott" mitangeboten hätte. Eben damit diese erste Spur als glaubhaft angesehen wird.
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Wohl kaum, denn ein Richter kann die Meinung eines fachlich versierten Sachverständigen durchaus in seine Streitwertfindung miteinfließen lassen.
Nun hat kürzlich die Auktion eines A2200 – Amigaprototypenboards auf Ebay knapp um die 7.000,- Euro gebracht. Obwohl es sich hier „nur“ um den Prototypen eines Modells innerhalb einer ganzen Serie gehandelt hat, diese Serie hatte im Vergleich zu anderen Modellen nicht mal besonders viele Anhänger.
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Hiermit reden wir bei diesem Board vom einzig bekannten und verfügbaren Anfang dieser Legende, von dem bisher niemand wusste dass es existiert.
Und exakt aus genau DIESEM Grund bin ich fest davon überzeugt, daß der erzielbare Preis bei einer internationalen Auktion nach dem Rühren der Werbetrommel die 20.000er Marke deutlich übersteigen wird.
Es macht für mich absolut keinen Sinn davon auszugehen, dass das irgendeine Fälschung sein sollte. Eine so hoch spezialisierte Platinen- und IC-Fälscherbande verschwendet doch sein Talent nicht an einem C64 Prototypen, noch dazu OHNE vorher kräftig Spuren und Gerüchte zu streuen. Solche "Profis" würden sicherlich im Fahrtwasser eines Apple I mitschwimmen wollen, denn da ist die ganze Vorarbeit schon geleistet worden. Ein Beispiel: Das was da in den USA abgelaufen ist, also daß eine Apple I Platine völlig unbedarft im Müll landet und dann gerettet und teuer vertickt wurde, das klingt so unglaublich, dass man da durchaus auch mal stutzig werden könnte, nicht wahr?
Zur Erinnerung: Diese Platine ist in einer Kiste zusammen mit 5-6 anderer Commodoreplatinen von einem Schrotthändler bei Ebay eingestellt worden. Dieser Händler hat gemäß seinem abrufbaren Profil zuvor auch jede Menge sonstigen Computerschrott gewinnbringend verhökert, und das offenbar über Jahre. Wo passt denn da die Theorie der "perfekten Fälschung" hinein? Wer sollte das wann so unglaublich perfekt gefälscht haben? Außerdem passt die optische Beschreibung Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. in PostBitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. exakt zu dieser Platine. Und dieser Thread ist bereits 8 Jahre alt, und es ist in der Zwischenzeit auch sonst keine dieser Platinen mehr wo aufgetaucht. Ist dieser Thread auch von den "Fälschern"?
Du bist ja sehr überzeugt davon, dass das unbedingt eine Fälschung sein muss, und das mit reichlich Eifer, klingt fast nach Expertenwissen mit stichhaltigen Nachweisen. Könntest du das mal näher erläutern?
Hab zum Thema noch was gefunden: In diesem älteren Thread hier beschreibt jemand, daß er eine sehr alte C64-Box besitzt, auf der ein C64 mit Stromschalter und Buchse vom VC-20 abgebildet ist -> Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.. EintragBitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.. Leider gibts kein Bild dazu.
Das ist ja alles soweit richtig. Letzendlich wird aber dann der oder die Richter/in einen Wert bestimmen bzw. den Streitwert festlegen. Auch das ist gängige Praxis.
Was die Funktion betrifft, k.A. wie das in die Beurteilung miteinfließen würde. Es kommt wohl spezeill dann darauf an, welche Angaben von Seiten des Verkäufers bisher dazu gemacht wurden.
Welchen Preis, würde Er dann ermitteln? Es ist und bleibt ein "Daumen mal Pi" Preis!
Der Wert wird basierend auf Vergleichen und ggf. per Schätzung ermittelt. Alles legitim und übliche Praxis: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
BukoCharly hat doch hier entsprechend seiner Erfahrungen als Auktionshausbetreiber mit Sachverständigenbüro seine Hilfe bei der Wertermittlung angeboten. ![]()
In der Tat, die Reaktionen mancher User hier sind...merkwürdig.
Das Beste wird sein, solche Fragen sein zu lassen. Denn wer weiss schon, wer so alles (und wie) in diese Sache involviert ist?
Könnte ja auch sein, daß jemand hier sehr Stilles (oder Lautes) die Platine damals vom Verkäufer "hintenrum" erworben hat (nein, ich meine nicht mich) und derjenige jetzt hier die Show genießt? Wer von hier hat damals alles mit dem Verkäufer gechattet, als die Ebay-Auktion noch drinnen war, na, wer outet sich?
Am Ende wird sich aber sicher so oder so alles aufklären.