Posts by 1ST1

    Meine Commodores und Ataris habe ich auch nie weggegeben, eher im Gegenteil, es gesellten sich noch ein paar dazu. Vorgestern auf der Homecon habe ich mit meinen 7 Ataris (vom 520ST+ bis zum Falcon030) ein Midi-Maze-Netz aufgebaut, an dem dann kräftig geballert wurde.


    Bei den PCs war das was anderes, der/die wurden immer umgebaut, erweitert, usw. da ist nie was geblieben wie es war, außer das Gehäuse - auch das ein alter Olivetti-PC, ein etwas größeres Teil mit Viel Platz drin, das auf Extended-ATX umgebaut wurde. Allerdings habe ich mal vor ein paar jahren aus Alt-Teilen einen Retro-PC zusammengestöpselt, ihn aber noch nicht installiert. Da ist ein AMD Athlon 850 drin, ne AWE32 und ne GUS, eine Riva128 und zwei Voodoo2-Karten, der sollte für das alte Zeugs gerüstet sein, die ganzen DOS-Demos und ein paar Spiele sind auf einer der eingebauten Platten.

    Genau das, nur aus der Y-Tube-Konserve kommt das längst nicht so gut wie auf Original-hardware.


    1993 war ich auch gerade dabei vom Atari St auf den PC umzusteigen, zumindestens was das "produktive" abging, aber bis 94, evtl 95 hab ich den C64 und den ST noch öfters benutzt, um mir aktuelle Demos anzugucken.


    Muss mich korrigieren, gerade ein Demo aus 1996 gefunden.

    Jupp, die halbe Lehrwerkstatt hat sich damals daran beteiligt, die Dinger nachzubauen... Das Platinenlayout entstand mit HiEddi. Musste 'ihn' eben mal aufmachen, um ein abbes Audiokabel an der Chinchbuchse wieder fest zu machen, und da ist mir noch ein Gimmick eingefallen was ich damals eingebaut habe: Ein TDA-3810-Chip, der macht Pseudo-Stereo aus einem Monosignal. Eigentlich wollte ich damals einen zweiten SID einbauen, aber das wurde ja leider kaum unterstützt. So isses innen drin, unten wo der 64er drin residiert mach ich aber nicht auf, denn das ist nicht so leicht wieder zu zu machen wegen dem Kernelumschalter vorne.

    Boooaaaaahh... Wenn ihr hören könntet, was ich gerade höre, was ein Sound...!!!


    Die Jüngsten gesammelten Demos, die ich habe, stammen aus etwa 1992/93, das sind echte Kracher!


    SPASMOLYTIC und NINE, kennt ihr die? ... ich mach mal weiter, mal sehen,was noch auf den Disketten schlummert.

    2x 1541 mit Dolphindos, Speeddos+ und Original. Alle Schnittstellen sind wie es sich gehört, hinten. Sogar ein Parallelport für den Drucker ist da. Und ein Lüfter, den ich huetzutage unerträglich laut finde, aber bei den Kopiersessions früher sind sonst im Sommer immer die Floppies ausgefallen. An der Vordersetie befindet sich ein Reset-Taster, ein Drehschalter für die Kernels und 3 Duo-LEDs auf denen diverse Systemsignale, u.a. Interrupt, Handshake auf dem IEC-Bus, angezeigt werden - so dass man immer weiß, was der Rechner gerade macht - oder ob er sich aufgehängt hat.


    Umbau-Baujahr etwa 1987/88.


    (Das Tastaturgehäuse war damals von Völkner und wurde entsprechend angepasst und mit Sperrholz erhöht und so mit einer Handballenablage versehen. Das Tastatur-Spiralkabel stammt von einem CBM 710 und die Leertaste von einem CBM 610, das waren auch Teile, die es mal bei Völkner gab.)

    Heijoooo, ich bin fündig geworden... Wollte ja eigentlich zur letzten HomeCon meinen C64 mitbringen, aber ohne Disketten war das irgendwie doof, ich hatte sie nicht gefunden. Doch wie der Zufall es so will, heute Abend fand ich sie, als ich eigentlich nach was ganz anderem ganz wo anders gesucht habe.


    Das schreit natürlich danach, mal das eine oder andere auszuprobieren...

    DOSBOX ist ein guter Ansatz, man könnte es aber auch mal mit VMWare-Player oder VirtualBox versuchen, und ein MS-DOS-System oder Win9x installieren. Der virtuellen Maschine kann man dann einen physischen COM-Port zuordnen, und damit braucht man garkeinen alten Rechner mehr dazu. Wenn der PC keinen COM-Port mehr hat, dann per PCI(e)-Karte nachrüsten - einen USB-zu-Seriell-Adapter würde ich nicht nehmen, der ist nicht Register-kompatibel. Und das schöne ist, sollte eines Tages ein neuer PC gekauft werden, installkiert man die Virtualisierung dort neu und startet die virtuelle Maschine einfach dort.

    Zwar nicht C-64, aber...


    Vior zwei Jahren bin ich durch Verdun (Frankreich) gefahren, an einem Autohändler vorbei. Da gabs an der Straße eine große LED-Leuchtreklame, auf der der Autohändler wohl normalerweise sein Angebot an Fahrzeugen anpries. Nur als ich da vorbei fuhr, blinkte oben ein rechteckiger roter Rahmen, und drin stand was von Guru-Mediatation und dass jemand die linke Maustaste drücken soll, damit es weiter gehen soll.

    Vorneweg: Hier soll es um Windows 8 gehen, diejenigen, die ausschließlich Linux einsetzen, können da schonmal garnicht mitreden.


    Was mich betrifft, ich stehe da ziemlich zwischen den Stühlen, nicht wegen Linux, sondern weil auch ich ein ziemliches Problem mit Windows 8 habe. Ich mag den Kachelmist nämlich auch nicht, muss mich aber - weil ich dem Bereich arbeite - mich unweigerlich damit befassen. Ich könnte mich aber fast noch mehr über den neuen Server 2012 aufregen, Kacheln auf dem Server, ich fasse es nicht...


    Windows 8 finde ich sogar schlimmer als Vista. Vista hatte zwar seine Macken, aber spätestens mit dem SP1 war es eigentlich brauchbar sofern man mindestens 2 Gb Ram in der Kiste hat. Aber was MS mit Windows 8 gemacht hat, das geht garnicht. Man liest zwar überall in der Fachpresse, das wäre ein nötiger Schritt, um mit Apple und Android mit zu halten, und ich habe auch ein paar Kollegen die das sagen müssen, aber Apple lässt auf seinen iMacs und iBooks auch kein iOS laufen.


    Ich könnte mit den Kacheln leben, wenn es noch einen serienmäßigen Startbutton gäbe und man dier Kacheln ohne Hilfsmittel abschalten oder wenigstens in ein Fenster verpacken könnte.


    Was ich auch nicht so tolle finde ist die enge Verknüpfung mit einem Online-Accound (Windows Live-ID), ich bin nämlich sehr Cloud-skeptisch, keinen Fb-Account, warum soll ich das jetzt bei MS machen? Einen G+-Account habe ich allerdings, zwangsweise, wegen Android - aber auf das Tablet kommen keine persönlichen Daten, keine Kontakte abseits der Leute mit denen ich wegen Android in Kontakt stehe, mehr muss Google nicht wissen, und Microsoft auch nicht.


    Andererseits, 15 bzw. 30 Euro für ein neues Betriebssystem ist sehr verlockend... Der einzige Rechner allerdings, auf dem Win 8 bei mir wegen Touchbedienung Sinn machen würde ist mein WeTab (ein Tablet mit Atom-Prozessor, wer es nicht kennt), und dessen Lagesensor und noch ein paar Kleinigkeiten werden von Win8 nicht unterstützt - mit anderen Worten es liefe da nur mit Kompromissen - Win7 ist mit ein paar Anpassungen vielleicht weiterhin die bessere Wahl. Aber meistens nutze ich das WeTab dann doch unter Android X86.


    Naja, ich habe noch fast 2 Monate Zeit, es mir zu überlegen, ob ich Win 8 privat haben will.

    Ich habe mal auf dem C-64 ein Spiel in Basic über bestimmt 1 Jahr hinweg programmiert, das hatte es auch in sich. Es war ein Logikspiel, welches die 32 K Ram, die der C64 so bot bis zum letzten ausreizte, weitere Variablen oder Programmzeilen anlegen ging nicht... - da musste ich damals die weiterentwicklung beenden... Das Spiel hatte eine komplette "grafische" Oberfläche in Blockgrafik mit Fensterverwaltung, Pulldownmenüs und allem drum und dran, und es hatte einen recht intelligenten Computergegner. Da für die Fensterverwaltung kein Basic-RAM mehr übrig war, wurden überlagerte Fenster fürs neu Zeichnen ins RAM unters Rom "ausgelagert". Gesteuert wurde das Spiel, auch die Fenster und Pulldownmenüs, wie gesagt, alles Blockgrafik, über beide Joysticks. Ich habe nichtmal Sprites für einen Mauspfeil benutz, sondern wirklich alles mit Blockgrafik gemacht. Auch keine Erweiterungen wie ExBasic Level2 oder SimopnsBasic, rein nur das eingebaute CBM-Basic. Leider war vor ein paar Jahren als ich es mir das letzte Mal ansehen wollte, die Diskette mit dem Basicprogramm nicht mehr auffindbar, sondern nur noch eine Diskette mit einem Kompilat. Unkompiliert war das Spiel unspielbar langsam... Am Samstag ist HomeCon, da lass ich es mal laufen wenn ich meine Diskettenbox finde.

    So mal als Tipp, c't Hardware-hacks hat auch einen Terminkalender. Die HomeCon-Termine 2012 und 2013 sind schon drin, naja 2013 noch nicht freigeschaltet), außer der am 30.11.13, der wollte nicht, grins...

    Hallo, ich habe diverse Competition Pro, von denen auch einige defekt sind. Ich bin auf der Suche nach einer Quelle für passende Microschalter, unter anderem auch für drei Competition-Minis. Habt ihr da einen Tipp? Evtl. auch mit Artikelnummern.

    Hallo, ich bin neu hier. Bin seit einiger zeit wieder interessiert an meinen alten Homecomputern, die ich alle noch habe. In erster Linie bin ich seit ein paar Monaten wieder auf dem Atari ST/TT/Falcon unterwegs und werde nächsten Samstag auch Mitglied bei HomeCon in Hanau. Aber mein erster Rechner war natürlich ein Brotkasten. Den habe ich auch immer noch, nur auf den ersten Blick sieht man nicht mehr, dass es ein C-64 ist, denn ich machte mit ihm, was ich 2 Jahre später auch mit meinem ersten ST gemacht habe, er wanderte mit 2 Stück 1541 mit DolphinDOS 3.0 in ein PC-Gehäuse von Olivetti, wo ich damals in der Lehre (Lizenz zum Schrauben und Löten!) war. (Der ST landete allerdings in einem PC-Gehäuse von Escom)


    Wie so viele damals nervte mich irgendwann die Geschwindigkeit der Floppy, selbst TurboTape war auf einmal schneller... Bei meinem Onkel sah ich dann som um '85 herum Speeddos+, das war schonmal nicht schlecht, und schwupps war Kernel und Floppy-Eprom ausgelesen und das Kabel nachgebaut, schon besser. Doch dann wurde PrologicDOS Classic im 64er Magazin gestestet, ich staunte Bauklötze, ich bekams dann 86 oder 87 zum Geburtstag. Ein Azubi-Kollege bestellte sich etwa zeitgleich DolphinDOS 3.0, wir haben dann auch "Wett-Laden" Sessions gemacht um zu sehen, welches schneller war. PrologicDOS Classic war fast immer einen Tick schneller, was an einer Sache liegt, die ihr beim Nachbau unbedingt bei der Komponenten-Auswahl beachten müsst: Die gesamte Floppy-Platine läuft mit 2 MHz, außer wenn der Prozessor gerade auf die Hardware zugreift, dann wird auf 1 MHz zurückgeschaltet.


    Die anderen Azubi-Kollegen, die alle auch einen C-64 hatten, wollten natürlich auch. Da machte der Kollege mit dem Dolphin-DOS einen entscheidenden Fehler: Er machte eine Woche Urlaub und ließ uns seinen Rechner da. Wir bauten den Speeder aus, und verglichen den näher mit dem PrologicDOS. Die Frage war dieses Mal nicht, wer ist schneller, sondern wer lässt sich mit einfachen Mitteln leichter nachbauen... Der Gewinner war Dolphin. Die Eporoms waren ruckzuck ausgelesen. Ein Kollege nahm den Heißluftfön, holte alle Bauteile von der Floppyplatine runter, fotokopierte das Layout der Platine, und lötete alles wieder ordentlich ein, die Operation gelang, Dolphindos funktionierte... Dann wurde das Layout nachgemacht, mit HiEddi, weil man damit genau im Rastermaß die Lötaugen stempeln konnte, die Leiterbahn wurden von Hand gezeichnet, dafür brauchten der Kollege und ich (einer die Vorderseite, einer die Rückseite) rund drei Tage. Mit dem 9-Nadler ausgedruckt, mit dem Fotokopierer auf Folie, Platine belichtet und geätzt und ein erster Prototyp wurde aufgebaut und ... funktionierte, nachdem wir das Kontaktproblem zwische Dolphin und der 1541 gelöst hatten. Auch alternativ zu PrologicDOS umschaltbar in meinem C64, die Floppy hatte eben gleich zwei Daughterboards, unten Dolphin und oben Prologic, das war zwar irgendwie dekadent und verrückt, aber hey, Jugend forscht...


    Ihr ahnt schon, oben erwähnte ich meinen noch existenten, und gestern im Rahmen der Vorbereitungen für die nächste HomeCon auf Funktionstüchtigkeit getesteten, C-64DD, da sind zwei von den Platinen drin. Ein Feature von Dolphon-Dos lässt sich über meinen 64er übrigens nicht nutzten, was aber nur daran liegt, dass alles in einem Gehäuse drin ist, und somit nicht im Betrieb abgestöpselt werden kann: DolphinDOS lag nämlich ein besonderes Kopierprogramm bei, mit dem zwei 1541 mit DD direkt miteinander kommunizierten, man konnte damit Disketten (ohne Kopierschutz) ohne angeschlossenen 64er kopieren, man startete das Programm auf dem 64er, nach kurzer Zeit kommt die Meldung dass der 64er nun getrennt (IEC- und Parallelportkabel abziehen!) werden soll, und dann fordert eine 1541 per Blinken die Quelldiskette, die andere die Zieldiskette an, und sobald eine Quelldiskette erkannt wird, fangen die zwei an zu kopieren. Und dann gings wieder mit Geblinke von vorne Los. Ein weiteres DolphinDOS hielt ich mir in Reserve und irgendwann Mitte der 90er Jahre erstand ich auf dem Flohmarkt für 10 Mark einen defekten SX64 den ich schnell wieder zum Laufen brachte, und das baute ich dann da hinein. Beide Rechner haben insgesamt vier Kernels: Original, Speeddos+ (das funktioniert auch über die DolphinDos-Platine, dann eben ohne die 8K RAM), DolphinDOS und ein abgemagertes DolphinDOS, was nur den Speeder hat, ohne die Komfortfunktionen.


    Das PrologicDOS passte aus Platzgründen nicht mehr mit in das PC-Gehäuse, zwei 1541-Platinen mit zwei Daughterboards passten nicht übereinander, außerdem hatte ich zu dem Zeitpunkt wo ich den Umbau machte, das muss 88/89 gewesen sein, nur ein Prologic, aber eben zwei Floppies - daher die Entscheidung für Dolphin. Aber ich bekam Anfang der 1990er einen C64 "Personal Computer (also der Flache) mit einer weißen 1541-II, da kam das dann rein. Und ein paar Jahre später war ich mal auf einem Computerflohmarkt, da lagen in einer Krabbelkiste drei oder vier komplette PrologicDOS ohne dass der Verkäufer genau wusste was er da hatte, wenn ich mich recht entsinne hab ich alle zusammen für 20 Mark mitgenommen. Dadurch dass die aber wohl schon auf vielen solchen Veranstaltungen in der Wühlkiste umgerührt wurden sahen die nicht mehr gut aus, waren nicht komplett und funktionierten auch nicht. Hab sie aber mit neune Eproms und anderen Teilen wieder zum Laufen gebracht. Doch in den Tagen kam eine tolle Frau in mein Leben, die isses jetzt immer noch, aber damals ließ sie mir keine Zeit mehr für dieses Hobby, und so verschwand all das erstmal in einer Kiste im Keller, und da liegts immer noch...


    Jetzt möchte ich mich wieder ein wenig mehr diesem Hobby widmen, Atari ST und C64 - von PC-Bastelleien hab ich irgendwie inzwischen die Nase voll, irgendwie langweilig, weil man da meistens nur zusammenstecken und schrauben kann was so dafür gedacht ist - abgesehen von Casemodding. Als erstes hole ich mir nun mal so ein SD2IEC-Laufwerk, aber werde es wohl nur als Zweitlaufwerk an den SX anschließen. Wenn OldSchool, dann richtig, habe über die Jahre viele Diskettenimages gesammelt, die ausprobiert werden wollen... Jetzt muss ich auch erstmal sehen, wo meine Disketten sind... Werde mich jetzt mal hier umschauen, wie auch auf der vorletzten HomeCon stelle ich fest, dass es immer noch spannende neue Sachen für den C64 gibt, von denen man damals nicht mal träumen konnte...