Posts by oneBitman

    Da Bob Yannes doch ziemlich ein Synthesizer spezi ist denke ich der ext in ist so zu behandeln wie bei einem Synth. Zum durchschleifen von audio signal ist eher der missbrauchsfall imo.

    habe selber zwei 6581er beim umstecken kaputt gemacht und mir dann einen kurzschluss-sockel gebaut, also gleich alle pins auf masse vor dem einstecken. seitdem ist kein chip mehr kaputt gegangen, kann aber natürlich auch zufall sein.

    Das ist eher quatsch (das kann technisch schon garnicht sein) und gehört in den Bereich Voodoo

    Bestenfalls könnte ESD hier ein Thema sein.

    ich habe mich nie näher damit befasst an welchen pins ein kondensator dran ist, deswegen alle auf massse gelegt. tatsächlich sind es aber doch einige: +9/+12 versorgung, +5 versorgung, Filterkondensatoren, Paddles POT X,Y, Audio in.


    ob es technisch nicht sein kann das diese kondensatoren geladen sind wenn ich den rechner ausschalte und den SID ziehe kann ich nicht sagen, vor allem für die filterkondensatoren kann man das nicht wissen. ich kann mir nur vorstellen das der 6581 nicht damit umgehen kann wenn zB in den filterkondensatoren eine restladung ist, wie klein die auch immer sein mag.


    "kann aber natürlich auch zufall sein" heisst bei mir, ich habe damals einige chiptunes am pc aufgenommen, mit verschiedenen chips, aber immer am selben rechner. für mich hat die methode mit dem kurzschliessen funktioniert (ca 90 mal chip wechseln), weiter habe ich nicht nachgeforscht.


    den hinweis auf die restladung habe ich damals von Zer0-X bekommen, sonst hätte ich das gar nicht ausprobiert.

    6581er gehen eher kaputt beim wechseln. habe mir sagen lassen das beim einstecken des chips durch restspannung in den kondensatoren etwas kaputt gehen kann. die pins am chip sollte man sowieso nicht berühren.


    habe selber zwei 6581er beim umstecken kaputt gemacht und mir dann einen kurzschluss-sockel gebaut, also gleich alle pins auf masse vor dem einstecken. seitdem ist kein chip mehr kaputt gegangen, kann aber natürlich auch zufall sein.

    die software dazu gibts hier, das war mein erstes und leider auch letztes asm projekt: https://csdb.dk/release/?id=126388


    man kann aber auch in basic schon interessante sachen mit dem filter machen, meine ersten gehversuche waren reines basic. da mir das dann zu langsam ging hab ich es in assembler versucht.


    muss dazu sagen das ich einen 6581 verwendet habe wo schon eine stimme kaputt war, es gab also nichts zu verlieren.

    Da ich diese joysticks auch sehr mag hab ich statt den kontaktplättchen omron b3f kontakte aufgelötet, dazu muss man auch etwas am plastik schnippeln um die platine etwas niedrige zu setzen. Das resultat ist ein hoch präziser joystick. Kann ich gern mal fotos machen wenn es interesse gibt.

    es ist schon so das wir auch viel zusammen spielen, aber er spielt auch alleine, in unserer anwesenheit.


    ob zwei stunden sega mini jetzt schädlicher sind als zwei stunden "blippi" am tablet kann ich nicht sagen.


    einen c64 mini will ich jetzt nicht extra kaufen, ich habe mehrer 64er und mittlerweile auch eine ultimate II+.


    es ist wohl echt vorteil der konsolen controller nur eine handvoll buttons zu haben und sich alle games damit bedienen lassen, am c=64 hat sich jeder was anderes ausgedacht (abgesehen von cracktros und cheat menüs).


    am c64 haben wir zusammen manchmal 4-5 games gezockt, dann war wieder was anderes interessant.


    das die games am sega "besser" sind mag vielleicht einiges dazu beitragen, aber ich denke die möglichkeit selbst das game auszuwählen und zu starten macht den sega einfach attraktiver, auch sieht man screenshots/die verpackung des games, am c64 hat man einfach nur einen haufen buchstaben zur wahl.

    wie kriege ich einen analogen PC stick als paddle mit cynthcart zum laufen

    das müsste mit midi-ox funktionieren, das habe ich früher eingesetzt um verschiedene Midi Controller zu externer Hardware zu routen und das verarbeitet auch Tastatur und andere Eingabegeräte

    ja ich meinte nur analog. das PC gameport analog sticks viel kleinere potis haben (10k IIRC) und man da extern am joyport einen zweiten kondensator anbauen kann damit der stick ganz normal wie ein paddle ausgelesen wird.


    bezüglich um-midifizieren, wenn ich das geld hätte würde ich in eine BOME box investieren. Da gibt es die software BOME midi translator, die kann auch maus makros via mdi trigger abspielen und alles was man jemals brauchen könnte. hat man seine translation definitionen beisammen kann man die in die BOME box dumpen, und der macht genau das was definiert ist, ohne PC, alles DIN midi (und nebenbei USB und midi over ethernet).


    midi-ox musste ich mir ein paar mal anschauen, es ist einfach zu voll mit funktionen. ich nutze elektron C6 oder bome sendSX, für manches gear dann eigene software wie MMT8-EX. für einfache translation aufgaben würde ich im cubaseST die sachen einfach umdefinieren, da ich den pc eigentlich nur für foren und facebook verwende.

    nur um zu zeigen das ich auch kein profi bin (sondern hi class amateur) - das habe ich heute mit kerberos gemacht. Ich wollte probieren wie hoch die aufnahmeauflösung am virtuellen ST so ist und hab etwas an den pitchbend und modulation pads rumprobiert, würde gerne ein paar "filter patterns" auf diesem weg aufnehmen und später völlig andere signale durch den sid filter schicken und und und... bin froh das ich das alles so lotech halten kann, ziel ist es drei c64 am laufen zu haben. idealerweise mit swinsid ultimate und dualsid sockel. der SID hier im video ist ein 6581AR.



    die ganze kette: hotz midi translator > cubase 2.01CR on MIst > kerberos > C=64 > cynthcart 8580 > speakers

    nabend!


    habe ja länger nichts mehr gepostet und hab hier ein aktuelles thema zum aufarbeiten.


    ich bin ja seit fast fünf jahren stolzer vater, und zeige dem kleinen so ziemlich alles zwischen lötkolben und pixel. meine freundin ist ein naturtyp, hat beruflich aber viel am rechner zu tun, es ist also niemals ein problem wenn jemand von uns stunden vor dem schirm hockt.


    the topic - es gibt ja bei uns den atari 2600 und eine riesen kiste mit carts. das ist ein super system, tolle bilder auf den carts, anderes cart - anderes spiel. manche games wie mario bros oder moon patrol haben halt settings auf den difficulty schaltern, manche games am BW schalter.... gutes system - etwas blockige spiele.


    dann MAME am pc - alles super, eine batch datei pro spiel, trackball, arcade joypad. lieblingsgame - turtles 4 player cabinet.


    C=64 am C=64 nativ. ein paar ziemlich tolle spiele (jumpman, space taxi, turrican....) und toller sound. aber die haupt issue: man MUSS immer die tastatur benutzen.

    das ist das eigentliche topic - sollten nicht alle reinen games auf das GS system umgecodet werden? modernse spiele von protovision sind alle mit joystick in port 2 zu bedienen. keine leertaste.

    meine, unser kleiner kann nicht infinite lifes Y/N.... 1 for 1 player (meistens ist es dann F1...)....

    könnte man alte spiele nicht so hintrimmen das sie einfach zu starten sind? cracktro spacebar = joy button port 2.


    und warum die idee: der sega mini. zwei tage vor weihnachten gekauft. während der weihnachtsferien kam die hacking software rauf. statt 40 games haben wir jetzt fast 100. ohne mortal kombat. lieblingsspiel derzeit - contra, die japanische version. im "project lunar", der hacking software, laden man das megadrive rom runter und hold sich aus einer DB den screenshot und paar andere icons (1/2 player, genre) und flasht es auf den mini. dann reset - und man kann per D-pad am sega controller durch die spiele rollen, immer 12 spiele am schirm. das ist ein super system und ohne betreuung bedienbar. mittlerweile haben wir auch schon ein paar savestates für die games so das wir jederzeit aufhören und anfangen können. er nennt es immer "i am making a movie" weil die state screenshots wohl aussehen wie ein youtube fenster.


    fazit: unser bald 5 jähriger sohn spielt liebe sega mini als commodore 64, und ich verstehe ihn. nein, demos anschauen langweilt ihn.


    --this post was brought to you by a mild weekend intoxication, take the good parts, discuss, 1bm is just throwing ideas here--

    Ich denke, den Weg werde ich versuchen. Also wenn ich wieder brennen kann. Habe nach den Chips von SGS Thompson auch och ein paar von Fujitsu und Mitsubishi ausprobiert, alle liefern den selben Fehler, liegt also wohl wirklich am Brenner... teurer Mist :(

    ja, programmierspannung checken. vor allem nicht aus der chinesichen tabelle im programm sondern im datenblatt des herstellers nachlesen.


    ich hatte einen chinesichen brenner wo die jumpschalter für die spannung von der falschen seite beschriftet war, manchmal passte es dann zufällig....


    UND: wenn du kein vernünftiges löschgerät hast - unbedingt auf die uhr schauen! zuviel solarium und das eprom wird zum xxrom.

    nein cynthcart is alleine lauffähig, mit dem kernal natürlich.


    vielleicht sollte man zuerst cynthcart bei protovision kaufen und dieses mittels expander und datel interface in den expansions port stecken.


    ich hatte glaube ich mehrmals vorgeschlagen cynthcart+midi interface einfach in ein einziges modul zu bundeln, das halt dann nicht so restriktiv wie zB MSSIAH ist, aber man kann eigentlich auch gleich kerberos kaufen, ein midi interface braucht ja immer den ACIA chip und etwas zusatzhardware, so viel billiger als das kerberos würde das dann gar nicht werden.


    die wahren interessanten themen sind dann eigentlich: wie kriege ich einen analogen PC stick als paddle mit cynthcart zum laufen und was ist eigentlich ein kondensator?

    hier mal mein 1.2.4 basic rom, iirc ist das nicht so einfach ein basic rom zu erstellen da man ein paar adress-sprünge auch umrelozieren muss. ich hätte aber auch den 2.0 RC source von paul slocum bekommen so das ich die "midi version" auch ummodden kann.


    der vorteil beim alten (non midi) cynthcart ist das die oktav (F1-F3-F5-F7) tasten viel besser spielbar sind, eben für 80s style basslines mit oktav sprüngen. am neuen 2.0 (midi) cynthcart wurde irgendwie die tastaturabfrage verändert so das sich das spielverhalten da ändert. dazu müsste man eigentlich mal jemanden wie LukHash fragen, bin mir 99,9% sicher das er mit der alten 1.2.4 version seine jams aufnimmt.


    bitte das basic rom zuerst mal im vice ausprobieren, ich habe das nur irgendwo auf einer backup platte gefunden.


    cynth1_2_4_basicrom.bin

    da protovision gerade einen kerberos batch reinbekommen hat würde ich es sofort kaufen da die module am markt auch immer gefragt sind. ich selbst habe schon drei stück aus dem ersten batch und die gebe ich sicher nicht mehr her.


    als kerberos rausgekommen ist gab es kaum irgendwelche midi interfaces am markt bzw war es echt schwer ein gebrauchtes (datel) interface zu finden. wenn man cynthcart zb auf der bühne nutzt will man schon spares haben. auch ein expander für expansion port will man nicht im setup haben, im studio gehts evtl.


    und es gibt ja auch noch ein anderes ziemlich gutes sid-midi programm, das allerdings einen monitor zum bedienen braucht: https://csdb.dk/release/?id=142049 - ein extrem vielseitiges programm das auch jedem sid-midi profi ausreichen sollte. iirc muss man etwas donaten um eine handvoll echt cooler spezial features freizuschalten.


    von cynthcart selbst habe ich einen hack erstellt für meine bedürfnisse ( https://csdb.dk/release/?id=141166 ), die presets sind eher für 8580 da viele gemischte wellenformen verwendet werden. mir waren die "factory presets" von paul etwas zu eigen so das ich eher mit unmodulierten voices starte und über die funktionstasten dann diverse effekte dazuschalte.


    wenn man ein basic rom replacement o.Ä. verwendet für cynthcart ist man halt etwas unflexibel, mit kerberos kann man sich seine tools zusammenstellen (man kann sogar autostart für ein programm definieren).


    ein tolles toolkit ist auch "midibasic" von Rainer (ESQ-1/SQ-80 Gott) Buchty: http://www.buchty.net/articles/midibasic.html

    damit hat man auf alle erdenklichen midiparameter ziemlich einfach zugriff und kann z.b. mittels basic boss dann seine eigenen tools entwickeln.

    ich selber wollte da schon lange ein paar tools schreiben, leider scheitert es noch etwas an der build chain bzw. programmiere ich am liebsten am C=64 selbst, hänge meine soundmodule und pads dann an das kerberos und kann die sachen direkt steuern und auswerten.


    fazit: kerberos sofort!


    nachtrag: kerberos ist aber kein ersatz für ein chameleon oder UII+, es ist primär für leute die midi kabel besitzen und ihre tools handlich im cart dabei haben wollen.