Posts by oneBitman

    Es gibt karten die bis 24bit gehen und zB auch spdif haben, manche davon kann man mehrfach ein bauen für voll duplex mehrspur multitracking, natürlich muss die festplatte dann auch den durchsatz liefern.


    Komfort und eye candy moderner DAWs ist nicht so meines, bitwig habe ich durch, reaper ist für midi untauglich.


    Verwende normalerweise FL studio, es ist aber so das die midi implementation bei modernen rechnern sehr schlecht ist, so habe ich 5% deviation bei midiclock output, dh 120 BPM kann 114 bis 136 schwanken. Ich habe keine lust mir ein teures midi interface zu kaufen nur um festzustellen das es immer noch 3% sind.


    Es ist so das in der windows architektur midi keine priorität hat. Meine so ein midiclock ist eine realtime message, jede kleinste bufferung oder interrupts stört den takt, und das spürt man. Über 5% hört man es dann, tw gibt es dann auch dropouts, je nach PC.


    Am atari funktioniert das alles perfekt, abweichungen unter 2% oder weniger. Das gesamte midi timing am atari ist besser als alles was ein moderner daw pc bietet. Da viele mit plug ins arbeiten, ohne midi kabel nach aussen, fallen die probleme nicht so auf.


    Mac? Ich habe meine zwei macs abgestossen. Was apple sich da mit OSX leistet ist eine frechheit.


    Die grundidee ist das der ST einen 68000er hat, der amiga ebenso. Spätere 68000 varianten erlauben mehr audio spuren durch mehr cpu power, aber da muss dann schon ein A4000 her.


    Und es geht auch um latenz, direktes akustisches feedback, und eine musik maschine an der ich nicht im klickibunti GUI verloren gehe.


    Ich will nur tracks aufnehmen, mischen, abspielen. Wenn ich einen compressor oder echo will dann schleife ich das ein, mit einem kabel.

    Ich hatte ja selber nie einen amiga, habe aber neuerdings die idee musik am amiga zu produzieren. Preislich und spec wise scheint der A2000 zu passen, die soundkarte(n) muss ich aber auch erst finden.


    Warum? Frust mit mac und win. Der ST ist zwar sehr geil für midi, aber für audio muss wohl ein amiga her.


    Hat evtl jemand erfahrung damit? Ist es eine schnapsidee?

    Algotech und mahoney haben da ein paar gute sachen vorgelegt, andere auch. Das klingt nicht nach sid sondern nach hoch qualitativer DA wandlung sofern es auf dem rechner möglich ist. Besser als Web radio codecs klingt es auf jeden fall. Emulator II ist halt eine ganz andere baustelle. Den codern geht es halt darum zu zeigen was an playback qualität möglich ist. Zum samples abspielen würd ich lieber was von akai nehmen.

    ja das zB wird eh auch schon zum sampleplayback so genutzt. wie schnell hängt davon ab was man sonst noch so am bildschirm dargestellt haben will, singlespeed läuft mit PAL 50 Hz, also einmal pro frame, wo da nach oben die grenze ist weiss ich nicht, im goattracker ist die obergrenze zb 16x.

    Der sid had digitale oszillatoren, also zähler, leider ist beim 6581 die addierfunktion kaputt.


    Multispeed, long tables, meine den sid schneller als 50Hz be schreiben. Ab 400 Hertz ist es dann schon fast FM. Lange tables, viele verschiedene 41 51 31 33 87 bytes die alle ganz schnell abgespielt werden. Das grössste problem ist der gemütliche Adsr generator, und hard restart klingt schon sehr nnach digital techno.


    Schau mal auf codebase64, iirc gibts da info's über player coden und sid echo. Oder du suchst etwas von linus mit echo und beobachtest die sid register.

    Ich verwende immer noch ein altes vice um ReSID-FP auch zu haben, also filter distortion simulator. Alankila hat ein dutzend verschiedenste impulse responses von 6581 chips digitalisiert, also soll heisen - white noise rein - cutoff register ganz durchfahren, resonanz raufdrehen, das gleiche für bandpass. die messung dauert glaub ich mehrere stunden und man braucht eine gute soundkarte zum aufnehmen des testsignals. man konne auch seinen eigenen chip ausmessen und Antti hat die Kurven dann implementiert.


    Es ist so das der 6581 einen anderen fertigungsprozess hat als der 8580. beim 6581 war ein ofen-oxid prozess derart ungenau gesteuert das genau die analoge response zum registerwert absolut nicht gleichmässig linear oder logarithmisch ist, jeder 6581 hat seine eigene kurve. oder meine, jeder 6581 wafer batch der am seben quarzboot im ofen war hat die selben abweichungen. dann hat man noch defektrate... die variation in der response war MOS egal.


    so gibt es 6581 die sehr dumpf klingen wenn man schon bei $FF ist, andere klingen noch sehr offen wenn man noch bei $00 ist, cutoff meine ich.


    so hat man im vice mit ReSID-FP eine schöne palette an digitalisierten 6581 oxid variationen. der 8580 benutzte dann einen anderen prozess und plötzlich klangen alle filter gleich. das interessante am 6581 ist, das manche chips beim MSB überschlag plötzlich einen ausreisser in mitte der kurve haben. wenn man dann genau ein par INC DEC rumwobbelt kann man damit echten gitarrenfuzz erzeugen. mechanicus intro tune nutzt genau diesen effekt aus, aber sehr wenige chips bringen die gitarre richtig geil. die andere sache ist das der 6581 filter sehr warm und organisch klingt. der 8580 filter klingt sehr kühl und zerrt kaum. deshalb hat sich primär der 8580 in der szene durchgesetzt, nur ausnahmekünstler wie Jeff composen für 6581, da ist auch ungefähr bekannt wie Jeff's composing 6581 klingt.


    dann kommt noch dazu das der 8580 wirklich alle wellenformen (ausser noise) mischen kann, und mit PWM wird das dann erst richtig geil, und natürlich mutlispeed - long tables. am 6581 ist diese mischfunktion kaputt, iir nur triangle und saw erzeugen einen angekratzen orgelsound.


    delay, ich kenne nur den composer trick das man dem ADSR amplitudenverlauf ein weiteres AD anbaut, der sound sollte eher kurz sein und danach kann man einen echo pling setzten der einen glauben macht da spielt wirklich ein delay, psychoakustisch hört man dann die note nochmal während schon die nächste spielt. für echo mit langen release zeiten funzt das halt nicht. ich würde dir empfehlen einen zweiten sid dazu zutun, wo do eh schon selber deinen routinen strickst kannst du so optimal alles ausreizen.


    mein traum war es immer am C128 mit dual screen einen musik editor zu coden, und mindestens 4 handselektierte 6581er zu steuern. vielversprechend ist für mich auch der swinsid ultimate, codekiller verspricht seit einem jahr das er die ReSID-FP filterprofile importieren wird und man die dann permanent auswählen kann oder nur temporär bis zum nächten reset, quasi sid umstecken während dem playback. ich denke anders wäre mein bevorzugter 6581 filtersound x4 nicht zu realisieren.


    sorry für den langen post, habe wenig geschlafen und bin etwas schnell unterwegs, aber ich denke der post ist kohärent für freaks :D

    Wow vom sound her bist du da echt nahe dran.


    unpopuläre eigenmeinung: persönlich finde ich den blade runner (intro) soundtrack nicht so gut weil vangelis anscheinend das gleiche preset wie bei "chariots of fire" verwendet hat, da habe ich diesen sound zuerst gehört und ich sehe immer nur olympia sportler montageszenen wenn ich das höre.

    auch cynthcart ist bei kerberos dabei. das es ein expander ist, damit meinte ich cynthcart spielt nur die noten die man via midi reingibt live ab, so wie auch station 64.


    die midi unterstützung in sid wizard ist sehr rudimentär, angesichts der ganzen eingaben die man beim composen so macht ist es fast einfacher die tastatur klaviatur zu benutzen.

    natürlich kann man die tunes dann nach .sid compilen.


    was mir noch eingefallen ist wäre das mssiah cart, das bietet eine moderne DAW ähnliche oberfläche, hat eine midi in buchse und kann auch .sid files erzeugen, wobei die generierten sid files aber sehr viele ressourcen brauchen und nicht verwendbar sind um sie in ein demo oder game einzubauen.


    wenn man sid tunes schreiben will nimmt man imho am besten einen tracker, da hat man die meisten möglichkeiten und arbeitet direkt zwischen cpu und sid.


    midi kann man natürlich schon verwenden um noten aufzunehmen, abzuspielen oder gewisse sid parameter per CC zu steuern, generell denke ich ist midi aber zu lahm um wirklich was aus dem sid rauszuholen. ich verwende cynthcart zB auch nur um den c64 sound einfach via midi verfügbar zu haben, gleichzeitig PWM und filter via paddle und diverse parameter per tastatur zu ändern, das ist aber wiegesagt meilenweit von einem echten handgeschriebenen sid tune entfernt.


    son zeug:

    Da Bob Yannes doch ziemlich ein Synthesizer spezi ist denke ich der ext in ist so zu behandeln wie bei einem Synth. Zum durchschleifen von audio signal ist eher der missbrauchsfall imo.

    habe selber zwei 6581er beim umstecken kaputt gemacht und mir dann einen kurzschluss-sockel gebaut, also gleich alle pins auf masse vor dem einstecken. seitdem ist kein chip mehr kaputt gegangen, kann aber natürlich auch zufall sein.

    Das ist eher quatsch (das kann technisch schon garnicht sein) und gehört in den Bereich Voodoo

    Bestenfalls könnte ESD hier ein Thema sein.

    ich habe mich nie näher damit befasst an welchen pins ein kondensator dran ist, deswegen alle auf massse gelegt. tatsächlich sind es aber doch einige: +9/+12 versorgung, +5 versorgung, Filterkondensatoren, Paddles POT X,Y, Audio in.


    ob es technisch nicht sein kann das diese kondensatoren geladen sind wenn ich den rechner ausschalte und den SID ziehe kann ich nicht sagen, vor allem für die filterkondensatoren kann man das nicht wissen. ich kann mir nur vorstellen das der 6581 nicht damit umgehen kann wenn zB in den filterkondensatoren eine restladung ist, wie klein die auch immer sein mag.


    "kann aber natürlich auch zufall sein" heisst bei mir, ich habe damals einige chiptunes am pc aufgenommen, mit verschiedenen chips, aber immer am selben rechner. für mich hat die methode mit dem kurzschliessen funktioniert (ca 90 mal chip wechseln), weiter habe ich nicht nachgeforscht.


    den hinweis auf die restladung habe ich damals von Zer0-X bekommen, sonst hätte ich das gar nicht ausprobiert.

    6581er gehen eher kaputt beim wechseln. habe mir sagen lassen das beim einstecken des chips durch restspannung in den kondensatoren etwas kaputt gehen kann. die pins am chip sollte man sowieso nicht berühren.


    habe selber zwei 6581er beim umstecken kaputt gemacht und mir dann einen kurzschluss-sockel gebaut, also gleich alle pins auf masse vor dem einstecken. seitdem ist kein chip mehr kaputt gegangen, kann aber natürlich auch zufall sein.

    die software dazu gibts hier, das war mein erstes und leider auch letztes asm projekt: https://csdb.dk/release/?id=126388


    man kann aber auch in basic schon interessante sachen mit dem filter machen, meine ersten gehversuche waren reines basic. da mir das dann zu langsam ging hab ich es in assembler versucht.


    muss dazu sagen das ich einen 6581 verwendet habe wo schon eine stimme kaputt war, es gab also nichts zu verlieren.