Posts by manne_sahne

    Google z. b. hatte Investoren um Serverfarmen zu bauen um das zu werden was sie heute sind. Wisst ihr wieso das möglich war? Weil sie Investoren hatten die an das PROJEKT GEGLAUBT haben.

    Ich bin hier aber eben kein Investor sondern nur ein Spender.


    Quote


    Investor (Definition) Als Investor bzw. Anleger bezeichnet man eine Person, die ihr Kapital investiert, in der Hoffnung, daraus Gewinne zu erzielen. ... Ein erfolgreicher Anleger zu sein bedeutet, Investments zu wählen, die die meisten Gewinne abwerfen.

    Für mich persönlich fühlt sich das einfach nicht richtig an, Geld für eine Gussform zu spenden. Ich spende für Hilfsprojekte.

    Technikspielzeug kaufe ich mir oder bake das bei Kickstarter.

    So hätte ich kein Problem 750€ bei Kickstarter für einen kompletten Mega65 zu setzen. Da könnte ich meine bessere Hälfte auch eher davon überzeugen.

    Und das obwohl ich immer noch auf Tastenkappen von einem Indiegogo Projekt warte. :cursing:

    Muss ich als Kickstart-Geldgeber zwingend eine Ware erhalten?

    Soweit ich es verstanden habe, ist Kickstarter ganz allgemein für kreative Projekte.


    Man kann sich zum Beispiel dort auch die Aufführung eines Theaterstückes finanzieren lassen und als Gegenleistung gibt es eben am Ende dieses Stück zu sehen.

    Kickstarter mach IMHO für den MEGA65 nur dann Sinn, wenn man einen kompletten Rechner baken kann. Sonst stehen wir ja genau da wo wir jetzt stehen, bzw. vielleicht einen kleinen Tick weiter wegen der Werbung über Kickstarter.

    Das "Problem" ist das MEGA keinen Gewinn erwirtschaften darf. Die meisten Kickstarter Kampagnen laufen ja so ab, das man als Finanzgeber das Produkt vergünstigt bekommt, der Hersteller aber abzüglich der Herstellkosten+Werkzeugkosten mindestens Null auf Null rauskommt. Das Produkt kostet aber nach der Kickstartkampagne etwas mehr, da man ja auch etwas verdienen will.


    Bei Mega würde der Rechner der Kickstarter mehr kosten, als bei denen die ihn danach kaufen, da ja die Kosten für die Gehäuseform schon weg wäre.

    Das Evaluation Board ist schon teuer. Der FPGA kostet bei Mouser derzeit 113€ bei Abnahme von 1 Stück. Trenz bekommt die sicher günstiger. Ich weiß jetzt nicht auf welcher Basis (Fördergelder???) die Evaluation Boards für studierende günstiger angeboten werden. Aber dann kostet das Board "nur" 255€.

    ok ja stimmt :saint:


    das umgekehrte wird aber bestimmt auch irgendwie machbar sein...

    Wenns USB ist müsste das auch mit einem Arduino Leonardo machbar sein.
    Ich kann mir aber auch vorstellen, das man dann auch einfach den USB-Kram rausschmeißen kann und dann die Matrix auf den 20 Pol. Stecker legen kann.
    Bevor die Hardware verfügbar ist, sind das aber alles Mutmaßungen.

    BTW: Eine mitgelieferte Demodisk wäre der Hammer :sabber:

    Ich fände es immer noch schöner wenn das Gerät Commodore C65 oder meinetwegen Commodore Mega65 heißen würde. Auch die Demodisk mit einem Chickenhead drauf wäre cooler.
    Für mich sieht es aktuell so aus als hätten die Leute von M.E.G.A. das brand licensing schon verworfen, da die Rechteinhaber nichts von sich hören lassen.

    Ihr macht jetzt das C64 Open-Source ROM, was ich für eine gute Sache halte.
    Was ist denn dann mit dem C65 ROM? Habt Ihr hierzu mittlerweile in Erfahrung bringen können, ob das auch Cloanto gehört?
    Wenn das denen gehört, habt Ihr das Lizenz Problem ja immer noch nicht gelöst.

    Vielleicht reicht es Cloanto ja auch, wenn sie nur das Geld für das C64 Rom bekommen. Wenn es aber rechtlich beim Kauf der ROMs nur um tatsächlich releaste Commodore ROMs geht bekommen sie vielleicht auch gar nichts, da das C64 ROM im C65 so auch nie in einem käuflich zu erwerbenden Gerät war.

    Aber nur bei einem reichen Käufer, der die weitere Entwicklung finanziert.

    Wir können ja eine Crowdfunding Kampagne starten, mit dem Ziel die Rechte bis 93 Open-Source zu machen.
    Cloanto müsste halt mal den Preis nennen.
    Das Problem ist halt, womit verdient Cloanto eigentlich sonst noch Geld?
    Ich will jetzt nicht dass dann irgendein Kind morgens kein Müsli mehr bekommt ;)

    Die Befürchtung ist ja nicht ganz aus der Luft gegriffen.
    Schon damals war es ein "Problem" des C128, dass er einen C64-Modus hatte. Es war einfach lukrativer für den C64 zu entwickeln, weil man dann sowohl die 64er als auf die 128er-Leute als potentielle Kunden hatte.


    Software, die den C128 ausnutzte war auch deshalb eher rar.

    Das Problem ist einfach, dass die Unteschiede C64 Mode zu C128 Mode zu marginal waren. Hätte der C128Mode wesentlich bessere Grafik- und Sound-Modi geboten hätten die Leute ihren C64 verkauft und einen C128 gekauft.
    Ich kauf mir doch auch alle 4-6 Jahre einen neuen PC, weil die aktuellen Games auf dem alten nicht mehr laufen. Die älteren Spiele laufen meist auf dem aktuellen PC aber trotzdem auch noch. Der Anreiz für einen Neukauf war damals aber erst nach Veröffentlichung des Amiga gegeben, zumindest wenn wir im Commodore Lager bleiben.

    Welche Sound und Video Chips aus den 80er und frühen 90ern werden denn aktuell noch produziert.
    Wenn man einen Retro-Rechner bauen will sollte man sich erst mal anschauen was es an echter Hardware noch zu kaufen gibt.
    Da sieht es aber soweit ich bisher recherchiert habe sehr schlecht aus.


    Sonst brauche ich ja immer eine Emulation, FPGA oder CPLD.
    Alles andere ist dann eigentlich nur das vorgaukeln von alter Hardware.