Beiträge von Wiesel

    Und man kann die Unterschiede sehr wohl auch ganz direkt und einfach in Aufnahmen in z.B. Cooledit sehen.

    Dann ist die AD-Schaltung einfach schlecht --> kein Kandidat für den C64RMK3.

    Dasselbe mit USB Vorverstärkern für Plattenspeiler, um seine Vinyls zu digitaliseren.

    Dito - da reden wir von few-cent-Schaltungen, die in Massen produziert werden und nichts mit HiFi zu tun haben. Ich bin voll bei Dir wenn Du behauptest, dass Du das hörst.

    Wobei ich eigentlich eher spannend faende, welche Magie so im MK3 stecken wird...

    Darüber wird öffentlich gesprochen, wenn wenigstens der Prototyp alles macht, was wir wollen. Die Arbeit daran ist aber für den Moment unterbrochen, weil ich mich um den "Umzug" der C64c-Gehäuse kümmern muss: Pixelwizard kann das nicht weiter machen, jetzt suche ich hier in der Gegend nach einer Garage oder einem Lager, wo ich die Teile unterbringen kann. Das nimmt wahnsinnig viel Zeit in Anspruch.

    Wenn Chips im Normalbetrieb kaputt gehen, weil sie kaputt gehen... Gehen sie auch in einem MK-2 kaputt - oder hat das magische Kräfte?

    Natürlich nicht - die meisten Chips sterben aber nicht "einfach so" (abgesehen von TEDs und PLAs die die gleichen Probleme in den Rohmaterialien hatten und sich von innen selbst zersetzt haben).

    Der C64RMK1 hatte z.B. noch Jumper für die Spannungen von SID und VIC. Ich hatte einige Mails von Kunden, die sich wahnsinnig geärgert haben, weil sie die Jumper falsch gesetzt haben und damit Chips gehimmelt haben. Ich möchte nicht wissen, wie die "Dunkelziffer" dabei war - aus dieser Sorge heraus wurde der Gedanke "Version automatisch erkennen" geboren. Und es gibt den einen oder anderen, der das mit Magie gleichsetzt :smile:

    Könnte man da den RW-Kopf durch den Sensor eines CD-Laufwerks ersetzen und Disketten auf Papier ausdrucken?

    Geile Idee, aber leider durch das Tracking nicht so einfach möglich: Die heute gängige Technik sind drei pit/land Detektoren, von denen nur der Innere Daten "sehen" darf. Sobald einer der Äußeren etwas "sieht", versucht der Tracking-Kreis den Laser abzulenken. Bei Einführung wurde das noch größmächtig "dreistrahl-Laser" genannt, falls sich hier jemand erinnern sollte (wohl die Meisten, wir sind ja alle Retro-Nerds..). Sprich: Man braucht wirklich die schmalen Spuren, wie sie wirklich auf einer CD vorhanden sind.

    Denkt man den Gedanken weiter, könnte ein Laser aus einem CD/DVD-RW Laufwerk was bringen: Weißes Blatt Papier rein, schwarze Punkte drauf lasern. Das würde ganz sicher die Wild-Compo auf jeder Party gewinnen :smile:

    Was nun genau an der Karte defekt war und repariert wurde, weiß ich leider nicht. Das hat mich dann auch nicht mehr interessiert.

    Mich interessiert es weiterhin, denn so wie es sich im Moment darstellt, war an der Karte überhaupt nichts kaputt. Es würde mich doch sehr wundern, wenn jemand, der die Jedec-Files der CPLDs nicht hat, die Karte besser reparieren kann als der Hersteller. Ich würde es einfach gern klären, damit jeder Mitlesende hier eine Möglichkeit hat, sich ein sachliches Bild zu machen - selbstverständlich mit der Gefahr, dass herauskommt, dass hier etwas übersehen wurde.

    Dass die Chips nicht mehr werden ist klar - dass sie aber weniger werden, das können wir verhindern. Ich hatte diese Woche noch eine Retoure von einem MK2-Kunden, der vollkommen aufgelöst hier angerufen hat, weil er ein 18V-Netzteil an den Rechner angeschlossen hat und jetzt nichts mehr geht. Long story short: Die Z-Diode am Eingang hat ihren Job gemacht (intern verschmolzen), das Netzteil ist in die Kurzschluss-Abschaltung gegangen und alle Chips haben überlebt.

    Versuch' das mal mit einem anderen C64-Board.

    Sie haben mit meiner Frau gesprochen, die mit meinen Mailaccount geschrieben hat da ich nur ein Account bei IComp habe. Und die Karte meine Frau gehört... hat

    Ist bei verheirateten manchmal so.

    OK, dann habe ich das wohl übersehen - ich habe neutral mit "dem Besitzer der Karte" gemailt, ohne auf Namen zu schauen. Und wenn ich da angepampt werde, wenn man sich gleich angegriffen und bedroht fühlt, obwohl die Aussagen meinerseits rein sachlich sind, dann habe ich wenig Verständnis. Und nein, ich bin mit einer Veröffentlichung nicht einverstanden, sofern wir uns nicht auf die Vollständigkeit und das Format der Veröffentlichung geeinigt haben. Es ist zu leicht, Dinge aus dem Zusammenhang zu reißen und einen der Teilnehmer damit schlecht aussehen zu lassen - das gilt für beide Seiten. Und nein, den Aufwand einer solchen Einigung werde ich nicht machen.

    Für den Moment ist mir der Status quo "das Kind ist in den Brunnen gefallen" ganz recht. Ich muss nicht mit jedem Geschäfte machen - schon gar nicht, wenn impliziert wird, dass ich Geschenke zu machen habe.

    ...Dessen Signale dann aber erstmal A/D digitalisiert und für den Output wieder D/A zurückgewandelt werden. :freak So ganz original ist das dann auch nicht mehr.

    Sorry, aber diese Aussage gehört doch ehr in ein Hifi-Forum, wo der "luftige Klang" von Digitalkabeln verglichen wird.

    Die Dynamik der Analogschaltung hinter dem SID ist in der Praxis gar nicht messbar, weil so viel Rauschen drunter liegt. Ja, die Samplefrequenz des SID ist in der Theorie knapp 1MHz, aber allein die kleine Verstärkerstufe mit einem Feld- Wald- und Wiesen-NPN filtert die Oberwellen komplett raus - was dann noch übrig ist, liegt weit unter dem Rauschpegel. Ich bin davon überzeugt, dass eine sigma-Delta Wandlung auf 44.1kHz/16 Bit linear das Signal nicht hörbar verfälscht. So überzeugt, dass ich gern 500,- EUR dagegen wette, dass Du den Unterschied in einem doppel-Blindtest nicht statistisch signifikant erkennen kannst.

    Na nachdem er meine Frau per Mail so runter gemacht habe habe ich da echt keine Lust mehr drauf.

    Bitte nicht lügen - ich hatte weder mit Deiner Frau Kontakt, noch über Deine Frau geredet/geschrieben. Es ging einzig um Technik und um Benehmen: Dein Ton war nicht in Ordnung, und als ich nach weiteren Mails keine Besserung gesehen habe, habe ich weiteren Kontakt abgelehnt. Nicht mehr und nicht weniger.

    Thor (3.1.4 Entwickler und hat in der Vergangenheit auch für Jens gearbeitet)

    Leider hat Thor nie das nötige Passwort für das Repository übergeben, in dem ACAinit gewartet wird.

    Wir detektieren daher die mmu.library im ACAtool, so dass die Bereiche keinen Fehler mehr werfen und Einstellungen auch "instant" und nicht erst nach einem Reset aktiv werden (das hat schon immer funktioniert). Mit dem Update des ACAtool sind die Änderungen jetzt "instant" - auch für diejenigen, die die 3.1.4-Standardinstalaltion (die die mmu lib gar nicht aktiviert) verändert haben. Update auf V2.5.1 kostenlos für Jeden in unserem Wiki.

    PS: Ich hoffe, ich darf die Links hier posten - falls nicht, bitte löschen.

    Also ich habe nichts dagegen - immerhin ist in dem Thread zu erkennen, wass wir wochenlang einem Phantom auf der Spur waren: Die Karte funktioniert prächtig, aber es wurde FPU-Software ausgeführt, und die Karte hat erwartungsgemäß mit einer Line-F exception geantwortet. Und später habe ich dann gemerkt, dass zwei Supportfälle vermischt wurden, aber keiner so richtig reproduzierbar war. Bevor ich aber die Chance bekommen habe, den schwer zu glaubenden Bericht "alles funktioniert mit erhöhter Spannung" hier nachzustellen, war die Karte entweder durch jemand anders repariert (was hat der gemacht?), oder an jemand Anders verkauft - jedenfalls kam nie wieder etwas, worum wir uns hätten kümmern können. Doch irgendwie seltsam, oder?

    Die oben stehende Diskussion dreht sich alleine darum, wie CSG/MOS das im Detail auskodiert haben

    und ob z.B. ein Write im I/O landen kann oder ob die noch mehr am Core "gedreht" haben um genau das zu vermeiden.

    Ich gehe da ehr mit Kinzis Vermutung aus PostBitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., denn die erklärt die Speicherbelegung gemäß Datenblatt und macht eine Modifikation des CPU-Kerns unnötig.

    Die einfachste Erklärung ist meist die Richtige.

    Mich Interessiert nun, ob die da z.B. noch einen FET eingebaut haben um auch A8 (== 0x00xx)

    auf Null zu ziehen... oder einfach die Leitung, die A8 auf Null zieht mit der

    anderen Steuerleitung verbunden haben.

    Das müssen doch ohnehin schon acht tri-state Treiber sein, damit beim normalen 6502 das Highbyte der Adresse auf genau diesen Wert gebracht wird. Es würde mich nicht wundern, wenn das vollwertige Treiber sind die mit copy&paste einkopiert und einem Festwert gefüttert wurden. Das würde die Migration zum 6570 reduzieren auf "ändere diesen Festwert".

    Wow - ich bin überrascht. Wahrscheinlich hat sich da jemand verspekuliert und zu viel eingekauft - ich habe gerade mal 10 Stück von einem China-Händler gekauft, und das zu einem Preis den ich nie bekommen habe als der Chip noch gebaut wurde. PayPal schützt mich, wenn's Fälschungen sind. Wenn das Paket vollständig ist, habe ich "nur" noch das Problem, dass die Teile getestet werden müssen. Keine Ahnung, ob ich meinen C-One noch ans Laufen bekomme, oder ob irgendwer in der Firma noch einen hat.

    ohne PLA ist das kein C64!

    Auch nicht, wenn es keinerlei Software gibt, die auf dem MK2 nicht läuft? Immerhin ist die PLA der Chip, der von sehr vielen Leuten schon sehr erschöpfend reverse-engineered wurde. Zugegeben, da sind Leute bei, die einfach nur Recht haben wollen (nein, jetzt bitte keine Fortsetzung der unsäglichen Eprom-PLA Diskussion!), aber was zählt, ist das Timing, und das wird von den Chips durchgeführt, die die eigentliche Arbeit machen. Bloß weil ein anderer Verkehrspolizist auf der Kreuzung den exakt gleichen Job macht, ist doch nicht die ganze Reise uninteressant!

    Die große Frage: Taucht das RAM als Spiegelung in den anderen Addressbereichen auf? (Wobei es dann mit den Ports bei 0x80

    kollidieren würde) oder hat C= was am Core gepatcht (eine Leitung), damit der Stack z.B. bei 0x00-0xFF landet?

    Das Datenblatt sagt auf Seite 5 rechts unten, dass der Stack in den 64 Byte RAM liegt. In meinem Disassembly findest Du bei Adresse $0a0d das Setzen des Stackpointers.

    Ich habe selbst schon überlegt, ob ich das nicht nach 8051 übersetze, denn die Controller sind sehr preisgünstig zu haben (Größenordnung "ein Zehntel von Atmel").

    So oft scheinen aber die Controller auch nicht kaputt zu gehen - die kleine Stückzahl 6571-Controller die ich seit ein paar Monaten anbiete ist noch nicht wirklich gefährlich nah bei Null. Ich habe also noch Zeit :smile:

    Wie teuer ist den "astronimisch teuer" ?

    Der FPGA hat mal unter 30,- EUR pro Stück gekostet, aber er wird schon länger nicht mehr hergestellt. Ich würde mich nicht wundern, wenn man bei Brokern mehr als das Doppelte dafür bezahlen muss. Du suchst nach einem EP3C25 im E144-Package (ein TQFP144 mit "exposed pad" auf der Unterseite).

    aber die Lösung mit dem Eizo klingt gut.

    Ich muss dafür größere Änderungen im Shop programmieren, weil der Versand anders berechnet werden muss. Kann noch ein paar Tage dauern.

    Bin noch auf der suche nach einem FPGA Extender.

    Ich habe noch Platinen, Quarze und natürlich die Laserschablone zum Aufbringen der Lötpaste. FPGAs habe ich keine mehr, aber RAMs könnte ich beisteuern - die wären zwar doppelt so groß wie benötigt, kosten aber nicht viel. Lediglich der EP3C25 FPGA ist astronimisch teuer. Wenn sich jemand dieses Projekt antun möchte, würde ich die Überreste und nötige Informationen zur Bestückung für kleines Geld abgeben (symbolische 300,- EUR, einfach um die Verluste des C-One Projektes etwas zu lindern).

    Bessere Netzteile haben dafür wie geschrieben einen "Sense"-Eingang,

    Das ist leider für viele Commodore-Rechner auch nur eine "halbe" Lösung: Du gleichst damit den Spannungsabfall auf den Kabeln ab, hast aber die Eingangsfilter und weitere Bauteile nicht abgedeckt. Eine vollständige Kompensation der Transportverluste schaffst Du nur, wenn Du neben der Spannung auch den Strom misst, und dynamisch - also abhängig vom abgegebenen Strom - auch die Spannung erhöhst. Das war für die kompakten Amigas (A500, A600, A1200) die einzige Lösung, die im Gerät nutzbare Spannung innerhalb der strengen 1%-Toleranz zu halten, die Commodore spezifiziert hat - und bei hoher Last meist selbst nicht eingehalten hat, aber das steht auf einem anderen Blatt :smile:

    C64 und C128 haben auch Eingangsdrosseln, sehr ähnlich denen, die in den kompakten Amigas drin sind. Die Sense-Leitung müsste an diesen Filtern vorbei geroutet werden, würde also ein Öffnen der Rechner erfordern. Keine schöne Aussicht. Aber wir waren beim SX64, wo möglicherweise ganz simple point-of-Load Regler die günstigste und einfachste Lösung sind.