Beiträge von stynx

    War wie immer sehr schön, diesmal mit viel Platz aber leider wenig Zeit. Wir müssen die Juni DoReCo entweder ne Woche nach vorne oder nach hinten schieben, das ist termin technisch immer kompliziert.

    Normalerweise hätte es bei mir auch geklappt.

    Leider hat das Auto nicht mehr richtig gewollt (komische Fehlermeldungen und Motorlampe). Bein nem Bekannten konnte ich dann gestern ausserhalb der Arbeitszeit in die Werkstatt, er hat dann gemerkt, dass kaum noch Kühlflüssigkeit in der Klima und auch der Stand im Motorkühler zu niedrig war. Kurzerhand Klima mit Kontrastmittel und Flüssigkeit im Motorkühler nachgefüllt - kein Leck und bis jetzt alles gut. Nachdem der Fehlerspeicher zurück gesetzt war lief es zunächst wieder top .. 10Km gefahren und dann kamen ein paar Fehler rund um die Klima... Wir mussten dann die komplette Klimawartung durchspielen, damit das alles wieder auf normal ging (er hatte glücklicherweise kompatible Teile da). Ich hoffe ich habe am Montag auf dem Weg zur Arbeit keine Probleme :tong:

    -Jonas

    Wie das so ist... :D

    Ich weiss wie das so ist ... :smile:

    wegen Grafikchip und so:
    Eine gewisse Einschränkung des V9990 ist ja neben der Verfügbarkeit auch die Busansteuerung. Zwar lässt sich der V9990 auch so konfigurieren, dass man direkt auf den VRAM zugreift, aber das ist eher am chip vorbei. Der SED1356 ist schon ein nettes Teil und perfekt für 8 und 16 bit Maschinen geeignet. Der YGV630 ist ein 'bisschen' leistungsfähiger und kann auch direkt an einem 68030 angeschlossen werden aber leider eben schlecht dokumentiert.

    Ich muss mal sehen, ob ich irgendwann man dazu komme eine IIgs-Grafikkarte (im Ramsteckplatz) zu bauen.

    Ich finde deine Leistung echt toll. EmuTOS mit GEM ist schon geil.

    Nachdem ich wegen der 65816 basierten computer, die gerade entwickelt werden auch mal wieder in Richtung Grafikchip recherchiert habe, sind mir ein paar interessante Chips aufgefallen.

    Bei beiden vorgestellten chips kann der Videoram direkt vom Host adressiert werden (memory mapped im Hostsystem).

    Epson SED1356 (QFP): 8/16bit direktes Interface mit integriertem RamDAC für VGA und TV sowie digital RGB Ausgang für LCD oder DVI transceiver. Max. 800x600px bei 16bit Farbe. Blitter support und LUT mit 16 oder 256 aus 4096 Farben oder 15/16bit "direct color". Aktuell in Produktion und zumindest bis 2020 nicht abgekündigt. Sehr gut dokumentiert (700 Seiten technisches Handbuch). Das CPU-Interface kann direkt für den 68000 konfiguriert werden mit Anleitung im Handbuch. Es gibt auch ein Board, welches im micro controller-forum entwickelt wurde.
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    Yamaha YVG630 (BGA): 16/32bit direktes Interface (eventuell auch 8bit mit externer hardware). 2 simultane Videoeingänge (RGB, comp, usw.) >800x600px Auflösung 24bit Farbe, mehrere Grafikebenen. und vieles mehr. Leider schlecht dokumentiert. In Produktion.

    Eventuell ist davon ja was für eine zukünftige Version des Kiwi interessant?

    -Jonas

    -> Meine Meinung:

    Der Ay3-8910 ist zwar ok aber die Begründung finde ich bekloppt. Angeblich sollen vom AY3-8910 noch immer Kopien in China hergestellt werden. Beweisen konnte das noch keiner und zudem sind die Kopien ja illegal, weil die Rechte noch immer bei Microchip liegen. Lustig ist besonders das begeisterte "16x IO !!!" pro chip ..., man kann mit ein paar 74374/574 plus FPGA Adressdecoder das gleiche erreichen... viel billiger ... aber was will man mit den ganzen IO eigentlich machen? Einfach nur haben, oder was?


    Der Gameduino ist aus meiner Sicht ebenfalls ein griff ins Klo. Nur Pattern und Sprite support. Bitmap Mode nur per rumgehampel mit Sprites und pattern. Damit dann ein massiver Schwerpunkt auf Spiele und Demos. Irgendwie eher Konsole und weniger Computer. Alternativen hätte man genug (Epson Display chips, SSD1963, RA8875, FPGA+DMA im shared RAM, usw.) Die bekannten Grafikcontroller sind zwar nicht memory mapped, dafür aber noch in Produktion und zum Teil recht günstig. Das fast krampfhafte festhalten am Gameduino ist schon lustig. Im Grunde ist das ein Zeichengenerator mit frei definierbarem charset und frei definierbarer Zeichenposition auf einer 2. Ebene + ein paar Gimmicks. Ein aufgemotzter 6845 ... ach nee, der hatte ja einen pseudo Bitmap modus und konnte sogar bis 640x200 getrieben werden ;-). Ich hätte ja eher was in der Richtung "Apple IIgs Grafik" zusätzlich mit Sprites erwartet ähnlich dem C65... das bisher angestrebte ist eher langweilig.


    Naja, alles nicht so der Bringer aber eventuell werde ich ja überrascht?

    -> Meinung Ende

    Unabhängig von den derzeitigen technischen Rahmenbedingungen erhoffe ich mir zumindest einen brauchbaren funktionstüchtigen neuen 65816 Computer bis 2020.

    -Jonas

    Bei fehlendem Interesse werde ich mir die Arbeit dafür eher sparen. ;) Feature-Creep lässt grüßen!

    Alles ist besser als die derzeitige Situation, wo man tief in die Tasche greifen muss um bereits abgekündigte Lagerware zu kaufen.

    Auch ein 10M02 hat genug Ram/Flash für die meisten Sachen. Mit 12k ram kann ich immerhin mind. 4k cache realisieren. Beim Apple II(+) muss man nur auf die oberen 16k achten bzw. man cached einfach nur die unteren 48k. Beim Apple //e sieht die Sache ähnlich wie beim C64 anders aus. Das Bank-switching ist relativ complex und es gibt biz zu 16Mb Erweiterungsspeicher, die alle eingemapped werden können. Das ganze im Cache abzubilden ist schon eine Aufgabe. Der schon erwähnte ZIPCHIP hat das in einem Gate-Array gelöst (um die 50x50 = 2500 Gatter) und 8K tag-ram sowie 8K cache-ram genutzt. Ich schätze, dass sich eine abgespeckt Version mit 4k cache auch auf dem 10M02 realisieren lässt. Manchmal sind es ja die Einschränkungen, die einen reizen :smile:

    -Jonas

    MAX10

    65c02 sollte kein Problem darstellen. 8kB RAM auch nicht - sofern der FPGA ausreichend groß ist oder es einer ist (aus der Serie),
    der RAM hat.

    Der 10M04 sollte eigentlich für alle Eventualitäten ausreichen. Der 10M02 ist zwar auch ok, hat aber sehr wenig flash (12kx8) und b-ram (12kx9). Der 10M04 hat mit 156kx8 flash und 21kx9 b-ram genug Ressourcen für 8 bit Rechner. Damit lassen sich größere ROMs, LUT und Cache implementieren. DP-bram ist leider immer sehr knapp, wenn man auf performance optimiert.

    Welche level shifter willst du verwenden? Der Godil hat ja eher Begrenzer verwendet, was auch ganz gut geklappt hat. Beim Apple2 kam es aber manchmal zu Aussetzern mit dem GoDil, wenn man den Bus zu sehr belastet hat (zu viele Erweiterungskarten) und das Netzteil nicht mehr richtig hinterher kam. Auf 5V gab es dann kurze (wenige ns) Einbrüche und Peaks. Der SoftCore hat dann Probleme mit dem Treiben der Adressleitungen (komischerweise A8-A15) bekommen. Auch erschien mir der GoDil etwas träge beim "Wahrnehmen" von Zustandsänderungen, weshalb ich Anfangs Probleme hatte das timing hin zu bekommen um Daten korrekt zu lesen. Irgendwie habe ich die Synchronisation zum Apple II async 2M Takt nie so richtig hin bekommen. Zwar hat später alles geklappt aber optimal war es nicht. Da war immer so ein mulmiges Gefühl, dass da was nicht gut passt.

    Übrigens ein nettes Teil:
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    -Jonas

    Ganz nett ist auch die Möglichkeit das Board zu vergießen (zB. mit Epoxid) um es vor Umwelteinflüssen zu schützen. Es gab für den Apple2 einen 'Ersatzprozessor names "ZIPCHIP" von 1986, der von der Größe her ähnlich war.

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    Für mich ist die physische Abmessung des ZIPCHIP die Referenz. Wenn man mit dem MockA den ZIPCHIP reproduzieren kann (65c02 + Logik + 8k Cache), bin ich zufrieden :wink:

    Welcher FPGA ist denn für die Serie vorgesehen?

    -Jonas

    Das Craignell 2 habe ich mal gekauft (Spartan 3A 700 32Mb ram 16Mb rom) um damit einen Beschleuniger für den 8088 Sockel zu basteln. Wegen Zeitmangels ist daraus nichts geworden. Die GoDil konnte mal leider selten im Sockel lassen, wenn man das Gehäuse schließen wollte oder es kamen Komponenten im Umfeld des Sockels in die Quere und machten die installation ohne Turmbau unmöglich.

    Ich bin daher SEHR gespannt auf deine Lösung.
    Um 50€ wäre schon super.

    Das Projekt ist sehr interessant und erinnert mich an die 40pin FPGA Boards „Craignell“ und „GoDIL“. Das Craignell Board war sogar nur minimal größer als ein normaler Dip40. Wie ist denn die Preisvorstellung? Restposten von GoDIL bekommt man für etwa 60€ (spartan 3e 500). Der Craignell ist wesentlich teurer, (>150€) bietet aber auch einiges an RAM und ROM. Beide Boards sind jedoch abgekündigt, weshalb ich diese Aktion sehr gut finde.

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    Und für mich müsste er darunter bleiben (was Auflösungen und Farbanzahl angeht), sonst kann ich gleich einen ST oder Amiga nehmen und dafür pixeln. So unterscheiden sich halt die Wünsche und Vorstellungen.

    Das ist ja gerade die Sache, dass man einen 8-bitter mit moderneren Features hat. Wenn man einen C64 will, dann nimmt man sich einen C64 und braucht nichts neues. 640x400 kann ein 4Mhz 65816 genauso schnell befüllen wie ein C64 320x200. Wenn der 65816 jetzt 8+ MHz hat, dann ergibt es keinen Sinn nicht auch die Grafik entsprechend zu erweitern. Ein FPGA bietet ja die Möglichkeit mehrere Grafikmodi anzubieten. Pattern und sprites müssen ja nicht komplett getilgt werden. Auch modernere Systeme hatten 8 oder mehr sprites sowie ein Patterngenerator (normalerweise for Romtext). Es geht ja darum das mögliche aus dem 65816 raus zu holen ohne direkt einen neuen Prozessor bauen zu müssen. Einige Imitationen finde ich durchaus sinnvoll im Kontext des 65816. Zb. ergibt eine Begrenzung auf 32k Grafikspeicher aus meiner Sicht sehr viel Sinn, da man so in einer 64k Seite 32k Grafik und 32k Programmlogik hinterlegen kann. Damit ist der Zugriff auf Programmdaten oder Logik nicht auf das lange Wechseln der oberen 8 Adressbits angewiesen (wegen der gemultiplexten oberen 8 Adressbits mit dem Datenbus). Bei 64k Grafikspeicher verliert man den Vorteil des massiv höheren Taktes durch mehr Zyklen bein Seitenwechsel und zurück. Es gilt das Beste aus diesen Limitationen zu machen.

    Der 8BG hat verlauten lassen, dass er vor hat den Gameduino in einer angepassten (direkt adressierbaren) Variante zu nutzen. Die Limitation nur max. 16Kb für bitmap-artige Grafik (via Sprite und Pattern) zu nutzen wird wohl bleiben. Damit ist 320x200@4c möglich, wobei jeder 8x8 Block eine individuelle Palette hat. Eventuell geht auch ein bisschen mehr aber 16 aus 4096 Farben sind bei 320x200 schon nicht mehr drin. Da war der Apple IIgs schon besser. Hauptziel ist wohl möglichst viele sprites und patterns bereit zu stellen, um neu Spiele entwickeln zu können.
    Ich würde mir eine Plattform vorstellen, mit der ich Prototypen für andere 6502/65816 basierte Computer entwickeln und testen kann. Bei 8 und mehr MHz ist eine Teilemulation von Hardware möglich, solange die vorhandene Hardware zumindest die Grafikmodi einfach emulieren kann. Mit dem Neon816 ist das eventuell möglich. Der N816 soll auch die Möglichkeit bekommen per UART debugged (inkl. Einzelschritt) werden zu können. Die Grafik- und Sound- Fähigkeiten sollen oberhalb des C64 liegen und auch besser als der A2GS (was Grafik angeht) sein. Beim 8BG CX16 sehe ich derzeit nicht was mich wirklich interessiert. Für mich muss ein "moderner" 8bit Rechner zumindest Grafik und Sound auf Atari St-Niveau beherrschen. Sonst bleibe ich lieber beim A2GS.

    -Jonas

    Also ich habe die Sache jetzt auch schon etwas verfolgt und bin nicht so recht von den aktuellen Zielen begeistert.

    Vor allem der Ansatz hunderte Sprites darstellen zu müssen und deshalb auf den Gameduino zu setzen erscheint mir seltsam. Wenn Rastergrafik nur ein Nebenprodukt ist und 320x200@16c in Pixelgrafik nur mit abstrichen oder gar nicht geht, dann weiss ich auch nicht mehr was das alles soll. NES controller für die Joysticks zu verwenden weist für mich in Richtung Spielekonsole. Dazu dann der betagte AY3-8910 als Soundchip mit dem Hinweis, dass der ja in China angeblich noch als Klon produziert wird ("ischwöa!"). Am Ende bleibt vom Traumcomputer kaum mehr als eine Daddelkist übrig.

    Da erscheint mir der Neon816 zwar etwas robuster, wenn auch medial weniger hoch aufgehängt. Eventuell ist das dann aber auch nur wieder eine neue Auflage des C-One? Ein paar Anleihen an Atari ST, Amiga und Apple IIgs kann man ja hinsichtlich der Grafik schon machen... Soundmäßig ist ein 8 Stimmiger Synthesizer im FPGA (256byte 8bit Wellenform 32khz/Stimme) im Gespräch aber eventuell auch ein simpler FM synth. Mal sehen, was passiert.

    Ich würde ja gerne einen oder mehrere 'clock ports' bei diesen Rechnern sehen, damit man zumindest ein paar nette Sachen hinzufügen kann (SID, Ethernet, Usb, Yamaha FM, usw...) :wink:

    Fazit: zwiespältig

    -Jonas