Posts by tischuer

    Newsroom will hingegen eine Zeitungsredaktion mit angeschlossener Druckerei simulieren – spricht also eher den kleinen Redakteur, den "Zeitungsmacher", an und weniger den kleinen Designer, der ohne Software-Vorgaben beliebige Druckobjekte gestalten möchte.

    Ok, hast mich überzeugt. :) Ich habe, wie gesagt, nie mit Newsroom gearbeitet und war immer davon ausgegangen, dass es einfach ein DTP-Programm ist/war.


    (Ich merke an der Diskussion zunehmend, dass meine Eingangsfrage nicht ganz eindeutig formuliert ist. Also es geht mir um besondere, möglichst außergewöhnliche Druckprogramme, die man so nicht auf dem PC findet und für die man den C64 gerne noch einmal anwirft oder sogar anwerfen muss. :))

    Würde ein Programm wie "Mit Jeans und Hellebarde" auch dazuzählen? Bei diesem Abenteuerspiel kann man den kompletten Wortschatz auf den Drucker ausgeben, aber nicht auf den Bildschirm.

    Dazu fällt mir ein, dass man auch die Infocom-Adventures über den Drucker ausgeben lassen konnte. Auf diese Weise ließ sich ein Protokoll des Spielverlaufs erstellen. (Ich weiß gar nicht, ob man dabei sogar den Bildschirm ausschalten konnte...)

    Und was soll jetzt deiner Meinung nach das Pendant für aktuelle Rechner sein? Alle Programme, die man u.a. zum Erstellen von Zeitungen verwenden kann? Gut, dann ist die Eingangsfrage quatsch, denn heute kann man mit jedem DTP Programm (und auch jedem Malprogramm oder jeder Textverarbeitung) ALLES ausdrucken, was ein C64 je ausdrucken konnte, egal ob es Spielfiguren, Papierflugzeuge oder Banner sind. Ein wirkliches Pendant zu Newsroom ist mir nicht bekannt.

    Newsroom war für mich immer ein ganz normales DTP-Programm wie Pagefox oder QuarkXpress, also eine Art "Standardsoftware". Ich lasse mich da aber gerne umstimmen. :)

    Gefragt waren Druckprogramme, die es für aktuelle PC-Systeme nicht gibt. Newsroom ist so eines.

    "... und zu denen es kein passendes (bekanntes) Pendant für aktuelle Betriebssysteme gibt." :-)


    Ausschließen möchte ich also herkömmliche Textverarbeitungen, Malprogramme, etc. Die auf dem C64 geschriebenen Texte und Grafiken kann man ja einfach auf den PC transferieren beziehungsweise wenn ich einen neuen Text schreiben möchte, würde ich eine Textverarbeitung am PC starten. Für die oben aufgelisteten Programme muss ich allerdings zwingend einen C64 anwerfen.

    Und da der Workflow durchaus anders war als bei heutigen (professionellen) DTP-Programmen (mit denen man ja im Prinzip jedes Print-Pridukt gestalten kann), kann man es wohl als "einzigartig" bezeichnen.


    Würdest du denn den C64 anwerfen, um mit Newsroom noch eine Zeitung zu gestalten? Du würdest doch vermutlich eher zu einem (einfachen) DTP-Programm greifen. Ich selbst habe aber nie mit The Newsroom gearbeitet. Inwiefern ist denn da die Arbeit anders als in aktuellen DTP-Programmen?


    Print Shop / Print Master gab es für PC unter DOS. Außerdem gab es immer auch auf PC Programme, die Banner drucken können, heute z. B. M$ Publisher.
    Print Shop DOS

    Ah, dann ist mein Gedächtnis doch nicht so schlecht. ;-)
    Wie setzt der Publisher denn den Banner-Druck um? Indem man DIN-A4-Blätter aneinanderklebt?

    Ich bin auf der Suche nach Programmen, mit denen man irgendetwas drucken kann und zu denen es kein passendes (bekanntes) Pendant für aktuelle Betriebssysteme gibt. Ich lege einmal vor:

    Die letzten beiden möchte ich vor allem aufgrund ihres Banner-Drucks dazu zählen. Es gab da mal für den PC vor Urzeiten ein Print-Shop-Pendant, derzeit ist mir da aber nichts bekannt. Die gesuchten Programme müssen übrigens nicht zwingend einen Drucker voraussetzen, also nicht unbedingt reine Druckprogramme sein. Interessant fände ich vor allem auch Spiele, wie etwa die oben erwähnte Murder Party, bei denen man vor Spielbeginn Spielmaterial ausdrucken muss - wobei es da vermutlich nicht viele von gibt.


    (Hintergrundgrund meiner Frage sind übrigens zwei Gründe: Zum einen taucht hier im Forum immer wieder die Frage auf, warum man sich mit dem Druck am C64 beschäftigen sollte und zum anderen interessiere ich mich persönlich für so ausgefallene Druckprogramme :))

    Es geht dem TE ja um eine Open Source Variante, die er bedenkenlos raushauen kann.

    Genau. :)
    Ein Hintergedanke war eben, dass man auch zumindest einen Teil der Fan-Adventures auch auf dem C64 starten kann (die auf der Z-Machine basieren).

    Hat eigentlich jemand der die anderen Lösungen kennt, die Variante von BlackSmurf ausprobiert? Ich weiss nicht, wie sich die Performance dort schlägt.

    Kurz fürs Protokoll: Ich mache meine Sache jetzt aus Zeitgründen am PC. Wenn ich mal Zeit habe, beschäftige ich mich aber nochmal mit den quelloffenen Lösungen, die hier angesprochen wurden. Vielleicht lässt sich auf deren Basis ja was entwickeln.


    Aber interessant, dass es kein "Textadventure Construction Kit" gibt - für Grafik-Adventures gab es das ja.

    Eher das hier, ob das derselbe Mensch ist kann ich spontan nicht sagen:
    zzo38computer.org/zmachine/interp/

    Ah, cool, Danke. Schaue ich mir morgen an.



    [...] worauf @d020 verwiesen hat, extrahiert ein story file

    Die beiden Programm gehören zum selben Paket d64toinf.



    Von Haus aus benutzt inftod64 ja den "aktuellsten" original Infocom-Interpreter dafür, ich hatte aber geglaubt irgendwie herausgelesen zu haben, dass du den Originalen nicht in Betracht ziehst. Natürlich könnte man aber auch einen Selbstgeschriebenen damit verwenden.

    Ah, Ok, richtig. Ich hätte gerne etwas, das ich einfach bedenkenlos weitergeben kann.

    Ich tacker mal wieder fröhlich alles zusammen. :)

    Auch die "ganz kleinen" für irgendwelche uralten Portables oder den Gameboy, oder fweep oder zorkmid?

    fweep muss ich mir nochmal genauer ansehen, wenn ich aber von der DOS-Fassung Pi mal Daumen ausgehe, dürfte der Interpreter zu groß sein. Mit Zorkmid meinst du das hier?
    https://github.com/elvinyung/zorkmid
    Das nutzt JavaScript und ist somit nicht (direkt) brauchbar. Die Gameboy- und Portable-Sachen nutzen in der Regel Eigenheiten der jeweiligen Plattform, was dann auch wieder auf eine Portierung hinausläuft; am besten wäre etwas, was bei mir möglichst wenig Zeit- und Programmieraufwand verursacht.


    Convertiert Z-Machine files in d64 Diskimages.

    Das soll einen gerippten Interpreter von Infocom verwenden und scheidet somit für eigene Sachen aus. Beziehungsweise da ist die Lizenzfrage ungeklärt.



    Verzeih bitte, wenn ich da ein paar Verständnisrückfragen habe:

    Du machst es komplizierter, als es ist. ;)
    Der "Infocom-Interpreter" ist die Z-Machine, die Bytecode ausführt. Der liegt schon fertig vor (in der sogenannten Story-Datei). Ich suche schlicht eine freie Z-Machine für den C64. (Siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Z-machine)
    Alternativ suche ich ein Komplettsystem, mit dem man eigene Textadventures erstellen kann. Der Parser in diesem Paket sollte dem von Infocom ähnlich sein, also nicht komplett dumm. Oder mit anderen Worten ein Paket aus Compiler, Parser und Interpreter, wobei man die beiden letztgenannten nicht immer trennt. Wie das Paket genau aufgebaut ist, wäre mir egal. Solche Systeme liegen meines Wissens für den C64 nur in Englisch vor. Wenn du ein deutsches findest, aber um so besser. :) Programmiererfahrung sollte übrigens auf meiner Seite mehr als ausreichend vorhanden sein. ;)



    Ich seh' grad nicht was d64toinf oder die Diskussion dort mit Tims ursprünglicher Fragestellung zu tun haben. Übersehe ich da was?

    M.J. meinte "inftod64", das sich eine fertige Story-Datei greift und das zusammen mit einem Interpreter direkt in ein D64-Image schreibt. Es wäre also in der Tat infrage gekommen, wenn da nicht die Lizenzproblematik wäre.

    Der Vollständigkeit halber: Auf einer Magic Disk gab es auch ein "Konkurrenzsystem" zu GEOS. Soweit ich mich richtig erinnere, lief das flotter als GEOS.

    Erstmal vielen Dank für die Antworten. Ich fasse mal alles hier in einem Post zusammen:


    Einen anderen Interpreter als den von Infocom kenne ich bislang auch nicht. Notfalls müßtest Du selber einen schreiben oder den aus einem Infocomprogramm extrahieren.

    Den Aufwand hätte ich gerne vermieden. :) Wenn es schon einen Interpreter gibt, dann muss ich die Arbeit nicht noch einmal machen.


    Es ist ja auch das Problem, wie die Daten gehandhabt werden. Dazu benötigt man wohl einen direkten Zugriff auf einzelne Sektoren der Diskette (wie in den Originalspielen auch) sowie ein Cachesystem zur Verminderung eben dieser (langsamen) Zugriffe.

    Die Geschichten gibt es als einzelne Dateien, die man den Interpretern zuführt. Es gibt auch Tools, die Story-Files extrahieren.


    Was genau meinst Du hier mit Engines? Solche, die für den PC entwickelt wurden (z. B. TADS)? Oder solche, die gezielt für den C64 bzw. den 6502 geschrieben wurden (z. B. Level 9)? Interpreter gibt es natürlich reichlich für den C64 von den entsprechenden Herstellern (Magnetic Scrolls, Telarium, Interplay), aber wirklich offen, d. h. einsetzbar für eigene Spiele, ist davon keiner.

    Genau das: Ich suche einen Interpreter für eigene Sachen. Die disassemblierten Infocom-Sachen kann beziehungsweise will ich daher nicht verwenden. Der Interpreter sollte schon am besten die Fähigkeiten von Infocom haben und nicht nur einfach "go north" verstehen. Es geht um reine Textadventures, also ohne Grafik.
    Ein freier (Infocom-)Interpreter ist aber grundsätzlich (auch) für alle interessant, die auf dem C64 die vielen Fan-Adventures spielen möchten.


    Könnte petsd.net/z-source.zip das richtige für Dich sein?

    Ja, über den bin ich auch gestolpert, wobei dort aber die Lizenz unklar ist - oder habe ich was übersehen?


    Wer irgendwas portieren will könnte sich natürlich auch bei systemfremdem Code bedienen, dokumentierte Interpreter gibt's ja wie Sand am Meer. Fweep wurde ja schon genannt, zorkmid ist so ähnlich nur neuer, natürlich Frotz und Nitfol und Filfre und was nicht alles...

    Die sind in der Regel "zu groß" für den C64, das gilt insbesondere für Frotz. Selbst wenn man es unmodifiziert compilieren könnte, passt es nicht mehr in den Speicher des C64. Es würde also nicht wirklich viel Arbeit sparen.

    Kennt jemand zufällig einen freien Interpreter für Interactive Fiction?


    Konkret bin ich auf der Suche nach einem Interpreter für Infocom-Spiele. Der Interpreter muss nicht zwingend die späteren Spiele unterstützen, es reicht schon, wenn er die für den C64 gedachten Infocom-Spiele ausführen kann (bis V3, wenn ich das richtig sehe).


    Wirklich fündig geworden bin ich diesbezüglich allerdings noch nicht. Es gibt den Interpreter "Zeugma", der aber eine REU voraussetzt (das kommt für mich nicht infrage):
    http://www.linusakesson.net/software/zeugma/


    Dann gibt es noch fweep, der in C geschrieben ist, aber compiliert für den Speicher des C64 vermutlich zu groß sein dürfte:
    http://www.ifarchive.org/index…mXinterpretersXfweep.html


    Kennt jemand noch weitere Engines, die auf dem C64 laufen (könnten)? Gibt es abseits von Infocom (und der Z-Machine) noch andere, ähnliche offene Interpreter, die auf dem C64 laufen?

    Da ist aber was wohl schiefgelaufen. Wenn ich auf "PDF-Link" klicke auf dem iPad wird es im Browser als Textfile (wo man den PDF/PS Code sieht) und nicht als PDF geöffnet.

    Hab es dem Webmaster gemeldet. :)

    Ich fange mal vorne an. :)


    Das wäre nett!


    Es gibt jetzt auf unserer Startseite folgende Downloadmöglichkeiten:

    • ZIP-Archiv mit PDF und Spiel
    • PDF mit der normalen Lotek
    • PDF mit der Lotek zum Ausdrucken auf A4-Papier


    Ich habe bei fast allen Links im News-Bereich Probleme, ich weiß aber nicht, inwieweit das an meinem PDF-Reader (Foxit) liegt. War auch bei älteren Ausgaben so.


    Die Internetadressen sind normaler Text und nicht als Links ausgezeichnet. Eure PDF-Reader versuchen Links automatisch zu erkennen - das schlägt vor allem dann fehl, wenn die Links über mehrere Zeilen laufen. Das Auszeichnen der Internetadressen als Links kostest allerdings bei unserem Layoutprogramm etwas Zeit (weil man jeden Link einzeln anfassen/auszeichnen muss). Insbesondere bei den News artet das dann in richtige Arbeit aus. Ich schaue mir das aber noch einmal an und versuche eine Lösung zu finden.

    Eine Bitte dazu: könntet ihr den Download auch direkt als PDF anbieten (also nicht gepackt)?Dann könnte man es auch direkt auf einem mobilen Grerät laden und lesen.

    Den Wunsch gebe ich mal direkt an unseren Webmaster weiter. Die Lotek 54 ist ausnahmsweise in ein ZIP-Archiv verpackt, weil das Weihnachtsspiel noch dazugehört. Es sollte aber kein Problem sein, die Bestandteile separat anzubieten - sage ich jetzt einfach mal so in meinem jugendlichen Leichtsinn. ;)

    Zum Format: Mir hat das große Magazinformat beim Lesen sehr gut gefallen. Ordentlich was in der Hand, Platz für Text und Bilder. Optimal, wenn die Möglichkeit besteht, A3 zu drucken und idealiter zu heften.

    Das A5-Format ist natürlich ein Kompromiss. Ich persönlich finde aber, dass das A5-Format auch gedruckt sehr gut funktioniert - sieht man ja auch am Beispiel der WASD. Die meisten Leser haben zudem keine Möglichkeit, A3 zu drucken beziehungsweise müssten dafür in einen Copyshop rennen.