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Erste Erfahrungen mit dem Commodore CP/M Cartridge

  • Das geht alles am eigentlichen Thema vorbei. Ich teste die damaligen Möglichkeiten. Dabei ist mir klar, dass der C64 an seine Grenzen stößt. Was hier alles an Fachgesimpel und Besserwisserei dazu abgelassen wird, ist im Grunde genommen hier fehlplatziert. Bitte macht Eure eigenen Themen auf, dann könnt Ihr euch fachspezifisch austoben.

  • Das geht alles am eigentlichen Thema vorbei. Ich teste die damaligen Möglichkeiten. Dabei ist mir klar, dass der C64 an seine Grenzen stößt. Was hier alles an Fachgesimpel und Besserwisserei dazu abgelassen wird, ist im Grunde genommen hier fehlplatziert. Bitte macht Eure eigenen Themen auf, dann könnt Ihr euch fachspezifisch austoben.

    wenn man ein Thema eröffnet - in einem fachspezifischem Forum - dann sollte man auch mit unterschiedlichsten Meinungen, Reaktionen und Betrachtungsweisen rechnen. Das ist der Sinn eines Forums, seine Stärke und natürlich auch gleichzeitig seine Schwäche. Damit muss man halt umgehen können. Nun, ich bin ich hier sehr gern bei diesem Thema raus und lasse Dich in Ruhe weiterspielen/testen (wie immer Du das auch bezeichnen möchtest).

  • Das geht alles am eigentlichen Thema vorbei. Ich teste die damaligen Möglichkeiten. Dabei ist mir klar, dass der C64 an seine Grenzen stößt. Was hier alles an Fachgesimpel und Besserwisserei dazu abgelassen wird, ist im Grunde genommen hier fehlplatziert. Bitte macht Eure eigenen Themen auf, dann könnt Ihr euch fachspezifisch austoben.

    Hast Du eine 80-Zeichenlösung, also Karte oder Software, mit CP/M kombiniert ausprobiert?

  • Namd!

    was haben damals cp/m computer gekostet ? war der c64 mit dem modul nicht eine günstige alternative ?

    ist das kito modul besser als das cbm ? hatte das cbm nicht einen eigenen grafikchip für 80 zeichen darstellung,

    oder verwechsel ich das mit dem c´t modul ?

    Mein Traumrechner war damals der Basis 108, also ein gepimpter Apple 2 Klon, mit z80, 80-Zeichen Karte, 2 Floppies, abgesetzter Tastatur usw. :love:

    Anschaffungswiderstand: DM 5500,-

    Also für mich als Schüler unerschwinglich... ;(


    Also wurde es ein c64 (ca DM 900) mit 1541 (nochmal ca DM 900,-) und cp/m Modul (DM 199,-) .


    Freddy Aber waren die inkompatiblen Diskettenformate der verschiedenen Rechner nicht ein typisches Problem bei CP/M? Da war doch der C64 und seine 1541 keine Ausnahme, oder?

    Ich leider eh niemand zum Software tauschen in meiner Reichweite... ;(


    Aber Heimsoeth hat mir Turbo Pascal auf einer c64 Floppy für cp/m zugeschickt! :love: DM 199,- gut angelegt!



    Ciao,

    Andreas

  • Freddy Aber waren die inkompatiblen Diskettenformate der verschiedenen Rechner nicht ein typisches Problem bei CP/M? Da war doch der C64 und seine 1541 keine Ausnahme, oder?

    Jein.

    Das wirkliche Hauptproblem ist daß CBM-Format GCR-Kodiert ist, wo die andere Laufwerke in der Regel MFM-Kodiert sind.

    Es gab unter cp/m durchaus Programme die in der Lage waren 'fremde Disketten' zu lesen, nur GCR konnte damals nur CBM selbst lesen und schreiben.

    Die 1541 ist nicht in der Lage MFM-Disketten zu lesen, das konnte erst die 1570/71 und später die 1581 (die durchaus auch unter cp/m+ C128) nutzbar sind.

    Btw.: Vorsicht ist geboten wenn jemand die REU 1764 am C128er unter cp/m+ nutzen will: Das virtuelle Laufwerk 'Z' [oder war es 'M'?] (die REU) wird als 512k betrachtet und nicht als 256k (die wirkliche Bestückung der 1764), was zu böse überaschungen führen kann. Da ich damals beide REUs hatte ist mir das Öfters passiert, daher die 'Warnung' hier für Mitleser.

    Kann natürlich sein daß inzwischen dieses 'Problem' behoben ist, in 30 Jahren kann einiges passieren.

  • Hallo Freddy,

    eigentlich lese ich jetzt nur noch still mit. Was mich aber beeindruckt ist, dass dieses Thema genau Dein Ding ist. Mich würde die Geschichte dahinter sehr interessieren. Gern auch in einem neuen Thread. Gibt es eine Geschichte??

  • Hallo Freddy,

    eigentlich lese ich jetzt nur noch still mit. Was mich aber beeindruckt ist, dass dieses Thema genau Dein Ding ist. Mich würde die Geschichte dahinter sehr interessieren. Gern auch in einem neuen Thread. Gibt es eine Geschichte??

    Kaum der Rede wert.

    Wo andere Zocken, habe ich mich eher mit der Technik 'an sich' auseinander gesetzt.

    Sehr viel recherchiert und gelesen.

    cp/m (vor allem auf den C128) habe ich halt immer wieder mal gebootet, und batchdateien etc. erstellt.

    Also z.B. Wordstar laden, innerhalb Wordstar dann dBase II gestartet, und das alles völlig automatisch mittels submit.sub (das cp/m pendent zu DOS's autoexec.bat.

    Das gilt nicht nur für cp/m, sondern auch um die DOSen und später Linux (ab Kernel 0.99pl6).

  • Auf jeden Fall finde ich es super, dass Du hier so fit bist. Meinen Respekt hast Du in jedem Fall. Chapeau. Wirklich gut, sehr gut.

  • Gibt es die CP/M- Cartridges eigentlich irgendwo als Image für den Emulator? Würde mir das gern mal anschauen. Theoretisch müsste man das ja auch in die 1541 Ulimate einbinden können, kann mich vage erinnern irgendwas mit CP/M- Unterstützung gelesen zu haben.

  • Gibt es die CP/M- Cartridges eigentlich irgendwo als Image für den Emulator? Würde mir das gern mal anschauen. Theoretisch müsste man das ja auch in die 1541 Ulimate einbinden können, kann mich vage erinnern irgendwas mit CP/M- Unterstützung gelesen zu haben.

    Naja, das Cartridge müßte nicht nur den Bootcode bereit stellen, sondern auch einen Z80 emulation inklusive anbindung am C64er Expansionport.

    Das dürfte etwas schwieriger sein als ein rein Softwarecartridge einzubinden.

  • Vice kann inzwischen die C= cp/m Cartridge emulieren:


    https://virtuallyfun.com/wordp…cp-m-on-the-commodore-64/


    M.J. hat aus meiner Sicht aber etwas viel cooleres gemacht und einen 8080 Emulator für den c64 geschrieben. Dieser kann damit auch ohne cp/m Modul cp/m 2.2 booten. Die Performance ist halt eher für geduldige Menschen geeignet. Aber für mich immer noch eines der tollsten Projekte, die ich in diesem Forum gesehen hab...


    :thumbup:

  • Genau aus dem Grund bekam der C128 ein Z80 und den VDC 'spendiert', der sollte ein vollwertigen cp/m Rechner werden, und das war er auch, selbst wenn er nicht der schnellste war, aber mit sichereit zu seiner Zeit der günstigte.

    Hmm...der Günstigste?

    Das würde ich so mal so ohne die Verkaufspreise vom Jahr 1985 zur Hand zu nehmen mal zumindest anzweifeln.

    Wer wirklich CP/M für zuhause brauchte, der konnte auch zum CPC 464 oder 664 oder CPC 6128 zugreifen. Letztere zwei kamen wie der C128 auch in 1985 auf dem Markt und hatten bereits ein Disklaufwerk und Monitor dabei.


    Ich bin sicher kein CPC Fan, anerkenne aber das er zum Erscheinen der "bessere Homecomputer" was die 80Z Darstellung und damit die Basis für viele Programmiersprachen, semiprofessionelle Anwendungssoftware z.B. auch für Kleinbetriebe und eben CP/M angeht.


    Die Milchmädchen Rechnung und Augenwischerei von Commodore dass der C64 oder C128 billiger waren stimmt doch auch nur, wenn man den TV vom Wohnzimmer oder einen kleinen Monochrom TV oder Monitor und Datasette sich antat.

    Will man aber CP/M verwenden, musste man sich auch ein teueres Disklaufwerk dazukaufen, in diesem Fall das C1571.

    Oder hat gleich auf das "professionellere" C128D System setzen, welches aber noch teuerer war und erst später kam und auch ohne Monitor.

    Wahrlich kein 80Z Vergnügen und damit kein CP/M Dreamteam.


    Ich habe mal die Happy Computer 12-1985 nach den Anzeigen durchsucht und da wird einem klar wie verklärt wir die Welt heute noch in Erinnerung haben.

    Da der CPC 464 kein Disk-Laufwerk dabei hatte und man das Extra noch kaufen musste (mal ein Schnellcheck zeigt, dass es dann ca. soviel wie ein CPC 664 wird, was für Erstanschaffung dann sinnlos war), scheidet er mal aus im Vergleich:


    System Disklaufwerk Monitor Total
    C128 (ohne Disk, Monitor) : DM 998.-
    C1571 : DM 1198.-
    z.B. C1902: DM 929.-
    DM 3125.-
    CPC 664 mit Grünmonitor: UVP DM 1398.-
    (dabei) (dabei) DM 1398.-
    CPC 664 mit Farbmonitor: UVP DM 1898.- (dabei) (dabei) DM 1898.-
    CPC 6128 mit Grünmonitor: DM 1439.- (UVP: 1598.-)
    (dabei) (dabei) DM 1439.-
    CPC 6128 mit Farbmonitor: DM 1889.- (UVP: 2098.-) (dabei) (dabei) DM 1889.-



    Auch wenn es mal hier und da bessere Preise gab, die Meisten werden damals eher im Kaufhaus ihre Homecomputer gekauft haben zusammen mit den Eltern und weniger im Versand, d.h. die Preise waren evt. auch höher, wenn nicht gerade eine Aktion gewesen ist (was bei einem neuen C128 und CPC wohl eher kaum der Fall war).


    Hier mal ein paar HC12-1985 Schnipps:

  • Danke dafür. Ich finde es sehr hilfreich und immer extrem wichtig, die zeitlichen Umstände zu erwähnen. Viele Leute wie ich sind erst später hinzugekommen, die eigene Erinnerung verklärt sich mit der Zeit oder man beginnt Sachen mit heutiger Technik zu vergleichen, anstatt sich in die damalige Situation hinein zu versetzen.

  • syshack

    Das cp/m Modul kam doch aber schon vor 1985. davon abgesehen war 1985 cp/m eh schon Geschichte. 1980 hat das Apple in Pendant von Microsoft wohl noch deutlich mehr Wellen geschlagen. 2, 3 Jahre später war das ganze ziemlich irrelevant.


    Da hast du recht, aber mir ging es im Kontext des C128, der als "die günstigste Variante" aufgeführt war, für 80Z CP/M war einzusteigen:

    Quote

    selbst wenn er nicht der schnellste war, aber mit sichereit zu seiner Zeit der günstigte

    Vielleicht gab es auch andere Systeme, die 80 Zeichen mit CP/M hatten, aber im Deutschen Sprachraum (bei mir die Schweiz) waren im Homecomputer Bereich hauptsächlich mit Abstand C64/C128 und CPC vertreten.

    Damit also mit dem C128 und CPC für CP/M mit 80Z out-of-the-box, sofern man ein Disklaufwerk hatte.

  • mikulask Ärgere dich nicht, es ist doch normal, das ein Thema etwas entgleitet und Off Topic wird. Erstaunlicherweise sind wir aber immer noch bei Commodore und CP/ M.


    Du hast das Thema hier aufgebracht, möchtest du uns vielleicht noch etwas zu deinem Modul schreiben?

    Du hast ja einen wesentlich längeren Computerhintergrund und vermutlich auch Wissen als ich. Wie ist denn dein Bezug zu CP/ M? Wie war das damals bei euren Rechnern, was gab es da, womit habt ihr gearbeitet?

    Wie war denn die damalige Situation und die Relevanz von CP/ M in Deutschland oder der Tschecheslowakei, als 1983 die Cartridge von Commodore herauskam?


    Wie hat man eigentlich CP/ M- Programme in den C64 bekommen, wenn das Diskettenformat durch die Floppy nicht lesbar war?