Es gibt 28 Antworten in diesem Thema, welches 6.469 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (10. März 2006 um 10:49) ist von Bender.

  • so ich meld mich auch mal wieder zu wort, ich werd wenn der sommer wieder da ist mal noch ein wenig an der rezeptur feilen
    die grundierung ist es nicht, es ist überall haftgrund drauf.
    das gold bei bender ist nix geworden weil dieser goldton nicht halten will.

    es gibt da noch ein paar sachen die ich nicht so eng gesehen habe und die ich nochmal durchteste,
    1. jede lackschicht 1-2 tage durchtrocknen lassen,
    2. klarlack erst nach 2 wochen wenn alle lacke ausgedampft sind auftragen
    3. auch da wieder alle schichten durchtrocknen lassen,
    4. evtl mal autolack versuchen, der ist strapazierfähiger

    ich hab das ja alles eher recht fix angesprayt, und gut ding will anscheinend weile haben.
    wenn ich ein besseres patentrezept habe dann geb ich bescheid,
    giana: knebel nachsprühn ist natürlich kein thema

    und bender: wenn ich ne lösung gefunden habe wie das besser hält dann reden wir nochmal drüber..gg

    greetings vom viel beschäftigten le-friseur

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    Styling Pioneers

  • Deine Ansätze mit dem Durchtrocknen aller Schichen und dem Autolack sind schonmal gut.

    Hast Du ans Vorwärmen der Gehäuse vor der Lackschicht gedacht ?

    Eigentlich liegt es aber daran, dass Lacke aus der Dose eine zu universelle Mischung haben.
    D.h. man kann leider keinen notwendigen zusätzlichen Härter für die äußersten Lackschichten beigeben. Dadurch bleibt der Lack immer ein wenig weich und zusätzlich - durch die Konsistenz - immer etwas reaktiv .
    Dosenlacke lassen sich auch nach Jahren noch mit Alkohol wieder an- und ablösen.

    Wenn Du das weiterhin wirklich halbwegs professionell machen willst, dann solltest Du Dir ´nen kleinen Kompressor mit Spritzpistole zulegen.
    Der nächste Lackierbetrieb in Deiner Nähe kann Dich mit Farbmustern so zuwerfen, dass Du tagelang an der nächste Farbe auswählen wirst. Ausserdem mischt er Dir den Lack gerne nach Deinen Wünschen und den entsprechenden Gegenbenheiten, bzw. Untergründen / Materialien.
    Diese Farbe ist qualitativ hochwertig und härtet vollkommen aus.


    Edit: Bin ich der erste, dem auffällt, dass wir hier gerade die Galerie zumüllen ?(

    BITTE LÖSCHEN oder VERSCHIEBEN

  • Hawooo!!

    Das interessiert mich nun echt! Zum einen, weil ich meine Folienrechner an den Ecken und Kanten auf sprayen müßte, zum anderen, weil ich noch'n Wohnwagen hab, der dringend einmal neuen Lack benötigt ^^

    Könnt Ihr mir ein paar Tips geben, wie ich das am Besten bewerkstelligen kann? Wäre echt nett von Euch...

  • Hallo,

    also das mit der sich abnutzenden Farbe kann ich nicht nachvollziehen.

    Ich habe vor etwa 15 Jahren meinen Amiga 500, die Externe Festplatte, die Externe Speichererweiterung und die externe Floppy lackiert

    Eine Besonderheit ist sicherlich das ich auch alle Tasten lackiert habe

    Der A500 ist logischerweise Plastik, die externen Erweiterungen sind abgesehen von der Floppy Blende alle aus Metall.

    Der erste Arbeitsschritt bestand darin alle Teile in der Spülmaschine mit dreifacher Reinigermenge 100% fettfrei zu bekommen, denn fett ist gift für die Haftung des Lacks.

    Inklusive des Herausholens aus der Spülmaschine erfolgen nun ALLE Arbeitsschritte nur noch mit Gummihandschuhen um zu vermeiden, daß das Fett auf der Haut später zu Lackablösungen führt.

    Nun habe ich auf die Rückseite der Tasten mit einem Wasserfesten Folienstift alle mit der Taste erreichbaren Zeichen notiert (denn wenn ich die Tasten lackiere sind die Beschriftungen ja erstmal weg und die Amiga Tasten haben je nach Position unterschiedliche Neigungen und sind so nicht frei austauschbar).

    Der Nächste Schritt war alle Tasten auf Zeitungspapier auszulegen und gründlich mit dem schwarzen Autolack einzusprühen.

    Alle anderen Teile habe ich sogar beidseitig lackiert.

    Ich habe einen schnelltrocknenden Lack verwendet, dadurch konnte ich die Teile nach 2 Stunden wenden und die Unterseite Lackieren.
    Zur Sicherheit habe ich alles über nacht liegen lassen und am nächsten Tag eine zweite schicht Lack aufgesprüht, natürlich wieder von beiden Seiten .
    Danach habe ich wieder die Nacht abgewartet bis alles 100%ig trocken war.

    Nun kam der Komplizierteste Arbeitsschritt. Die Tasten brauchen eine neue Beschriftung. Dafür habe ich mir im Schreibwarenhandel kleine Klebebuchstaben gekauft. Die mußten aufgerubbelt werden, hatten dafür aber keine Umrandung.

    Nachdem die Buchstaben sauber aufgetragen waren (immer dran denken das man mehrere Bögen dieser Buchstaben braucht da man ja auch Beschriftungen wie Alt, Amiga, Control, Enter etc. braucht – die Bögen kosten aber kaum was)

    Zum Schluß habe ich alle Teile mit Klarlack eingesprüht. Ich habe hier auch glänzenden Autolack verwendet. Das habe ich einen Tag trocknen lassen und dann nochmal mit dem Klarlack besprüht.

    Das Ergebnis ist klasse und der Lack hält auch nach Jahren der Nutzung noch perfekt. Auch habe ich immer die Lackierte Floppy auf dem A500 stehen gehabt, so das die beiden Floppy Öffnungen direkt übereinander waren. Die Tasten sehen immer noch super aus und ich bin sehr zufrieden damit. Derzeit habe ich den A500 zwar nicht aufgebaut (sondern nur meinen A4000 und den C64 ;) Daher ist das mit dem Foto nicht so einfach (dafür müßte ich das Bett abbauen..) aber wenn ich das mal machen stelle ich eins ein.

    Die Externe Speichererweiterung hatte ich übrigens zwischenzeitlich mal verkauft und nach Jahren wieder zurückgekauft und auch die hat nicht einen Lackfehler.

  • Ich bin gespannt. Ich mag die Geräte trotzdem noch. Würde gerne mal wissen wie mein selbst gesprühter 8023 jetzt aussieht ?????

  • Beim Lackieren von Kunststoff wird Weichmacher zugesetzt. Zudem ist zusaetzlicher Haerter bei staerker belasteten Oberflaechen sehr empfehlenswert.
    Das koennte man auch durch einem harten Klarlack hin bekommen.

    Und was hat schlechtes Lackieren in der Bastelecke zu suchen ? Koennte das mal jemand in die Laberecke transportieren ?

    Alte Computer versauen ist wirklich kein basteln (imo).

    Michael

    If we're evil or divine - we're the last in line. - Ronnie James Dio (1984) -
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  • Auf cbmhardwares Schreibtisch gibt es eine dicke fette Lampe die jedesmal angeht wenn irgendwo was schief geht. Haben wir ein Glück :P

  • Ein weiterer Punkt fuer die Laberecke : Bender schreibt hier. Schlimmer muss es doch nicht kommen ?

    Michael

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  • Hast du den Smiley vergessen oder war das dein Ernst?