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64 Tuning Board

  • Habe mir gestern mal angeschaut, wieviel Aufwand es wäre, erstmal ein 250466er in DipTrace nachzubauen (bis auf Die Spannungsversorgung, die ich gleich auf 12V umbauen würde). Sieht machbar aus. Habe auch schon mit 6510 und CIAs angefangen und bin auf der entsprechenden Seite des Schaltplans so bei 70-80%.

    Den Umriß des Boards usw. könnte man von einem freien KU-Projekt übernehmen. Falls ich entgegen aller Erwartung soweit komme, zumindest mal den Schaltplan eines mit 12V versorgten 250466er komplett mit Footprints usw. fertig zu bekommen, werde ich einen eigenen "Open Hardware 250466+"-Thread eröffnen. Denn ganz alleine werde ich die Erweiterung und die Testerei nicht stemmen können. Vielleicht läßt sich Matthias ja auch durch ein wenig Konkurrenz anstacheln ;)

  • Moin Leute!


    Ich hab irgendwo gelesen, dass es beim C64 Tuning Board möglich sei einen Raspberry Zero zu integrieren.

    Was ist damit möglich?

    Inventar:
    PET2001 (defekt), CBM3032 (defekt), CBM8032-SK (braucht mal ne Reinigung), Proxa 720 (diverse Macken), mehrere C64 (manche davon defekt - kommt Zeit, kommt Hardware für ne einfachere Reparatur ^^), Modding C64 (mit neuem Gehaeuse, MixSID, Keyman64), Ultimate64 - definitiv einer meiner Favorits!, SX-64 (seit der CC2019 defekt - repariertes Netzteil muss wieder eingebaut werden.), Amiga1200 (in der Lernphase :böse ), Amiga 500
    PI1541, Easyflash3, KungFuFlash, SD2IEC, PETSD+, Tapecart, Tapduino...

  • Habe mir gestern mal angeschaut, wieviel Aufwand es wäre, erstmal ein 250466er ...

    Du willst über die 250 466er Platine, die es vor kurzem zu kaufen gab hinaus, richtig?

  • Hat das Tuning-Board eigentlich einen 9V AC-Ausgang am Userport, wenn man es mit 12V DC betreibt? Das C64 Reloaded benutzt anscheinend eine relativ einfache Schaltung aus vier Transistoren, um die 9VAC für den Userport zu erzeugen. Ich vermute, daß es eigentlich nur eine Push/Pull-Stufe ist, die ein 50Hz-Rechtecksignal ausgibt. Oder wurden am Userport irgendwelche Dinge betrieben, die unbedingt ein echtes Sinussignal gebraucht haben?

  • OK. Ist natürlich auch nicht so optimal, obwohl ich zugegebenermaßen die 9VAC nie gebraucht habe.

    Ich denke mal mit einer H-Brücke könnte man aus 12V DC recht einfach ein Signal erzeugen, das nahe genug an einem 9V AC-Signal ist, um keine Probleme zu verursachen. Andererseits sollten 12V DC an einem der AC-Pins einen ähnlichen Effekt haben, wenn auf der anderen Seite eh ein Brückengleichrichter sitzt. Aber 9V DC erscheint mir jetzt nicht so richtig sinnvoll zu sein.

  • Suboptimal finde ich vor allem, dass man die Unterschiede zu originalen Boards selbst herausfinden muss. Dies sind die Unterschiede, die bisher so herausgekommen sind:

    • Kein 9V AC am Userport
    • Keine Paddles am Gameport 2
    • Audio IN nicht beschaltet

    Dies gilt für fast alle Platinen von Matthias. Beim Modular 64 kann man die 9V AC über eine extra Buchse zuführen. Ob das beim aktuellen Modular und bei der Long-Version auch noch möglich ist, weß ich nicht, das habe ich selbst nie gebraucht.

    Andererseits sollten 12V DC an einem der AC-Pins einen ähnlichen Effekt haben

    Kommt darauf an, was Du anschließt. Die Schaltung von EPROM-Brennern z.B. machen aus dem 9V AC durch Spannungsverdopplung höhere Spannungen, die für die EPROM-Programmierung benötigt wird. Das geht mit DC nicht.

  • Kommt darauf an, was Du anschließt. Die Schaltung von EPROM-Brennern z.B. machen aus dem 9V AC durch Spannungsverdopplung höhere Spannungen, die für die EPROM-Programmierung benötigt wird. Das geht mit DC nicht.

    Ah, OK. Dieser Fall war mir so noch nicht bekannt. Aber ich denke, daß es mir sehr begrenztem Aufwand möglich sein sollte, aus der TOD-Frequenz, einer H-Brücke und gegebenenfalls noch einem Filter (oder schlimmstenfalls einem kleinen Trafo) 9V AC zu erzeugen - oder zumindest etwas, was nahe genug dran ist.

    Wobei man die TOD-Frequenz vermutlich auch lieber mit einem Quarz erzeugen oder irgendwie aus einer der Hauptfrequenzen ableiten sollte. Die Lösung mit dem 555 empfinde ich auch als nicht so toll.

  • die Frage ist halt wirklich, ob man die Boards von Matthias auf biegen und brechen zu "echten" Cevis machen muss? - dazu waren sie ja nie gedacht

    sie sollen 90% der Funktion abdecken + neue Funktionen rein bringen, wie Stromsparende Spannungsversorgung, mehr SIDs, Anschlüsse für diverse Erweiterungen etc.

    wenn man einen exakten Nachbau eines Cevi haben will, dann kaufe man sich ein KU-Board - das gibts schliesslich schon

    wer programmiert denn in der heutigen Zeit seine Eproms noch aufm Commodore?


    nen TL266 gibts für relativ kleines Geld bei den einschlägig bekannten Quellen

  • Hmm, ob es ein klassisches Board sein muss, wüßte ich gar nicht zu sagen - aus meiner Sicht wäre ein in jeder Hinsicht optimiertes Board auch interessant: mit allen "Vorteilen" der jeweiligen Boardrevisionen, aber möglichst ohne deren Nachteile... Theoretisch müßte man sich dann wohl dem 466er Board nähern - aber dann wäre es sicher sinnvoll, den TV-Modulator gleich weg zu lassen und eine bessere Alternative dort zu platzieren , den SID-Sockel flexibel und bauteilsicher und SID-sensitiv gestalten (egal, was man rein steckt - er/es wird nicht gegrillt und vielleicht gleich erweiterbar mit einer Minimallösung onbaord, die sich abschaltet oder abgeschaltet werden kann, wenn ein richtiger SID oder eine hochwertige Alternative gesteckt wird, Leistungsoptimiert sowieso, dass ein günstiges USB-NT vielleicht genutzt werden kann und Möglichkeiten, auch moderne Mäuse zu nutzen für GEOS & Co... oder alternative Tastaturen... :emojiSmiley-12::emojiSmiley-12::emojiSmiley-12:

  • 0xdeadbeef :

    versteh mich bitte nicht falsch - das sollte keineswegs ein Vorwurf oder ähnliches sein;)


    ich finde nur, dass die Boards, die Matthias hier vorgestellt hat eine ganz andere Zielgruppe ansprechen sollten, als diejenigen, die einen 100% korrekten Nachbau haben wollten - daher auch so einfach wie möglich - und das ging halt am besten mit der komplexeren PLA

    dass er dafür dann halt einiges weggelassen hat, was eh nur von 0,2% aller User wirklich benutzt wird...joa kann man drüber streiten

    dafür kann man halt ein Tuning-Board notfalls auch mit ner USB-Powerbank betreiben:D

  • Welche Ziele verfolgt wurden und welche Zielgruppe angesprochen werden sollte, wurde nie genau gesagt. Tatsächlich bin ich davon ausgegangen, dass man das Tuning Board ohne Einschränkung als Ersatz für ein altes nicht mehr zu reparierendes Board nehmen kann. Das geht aber nur mit Einschränkungen. Es wurde nur hervorgehoben, was für Features neu oder besser sind als die alten Platinen. Was dafür alles fehlt und daher auch nicht funktionieren kann, wurde nicht older erst auf Nachfrage gesagt. Daher bin ich aktuell etwas zurückhaltend, was Matthias' Projekte angeht.


    Leider ist immer noch keine vernünftige Doku im Sinne eines Schaltplans vorhanden, sodass man im Fall des Falles auf reverse engineering der Platine angewiesen ist. Eine Hilfe zu Selbsthilfe hat Shadow-aSc mit dem oben genannten Link angefangen. Damit fehlt für mich eine wichtige Sache, was man sonst beim C64 hat: es ist alles bekannt und man kann alles nachlesen. Wenn mal was nicht funktioniert, kann man den Fehler aufgrund von Schaltplänen eingrenzen und reparieren. Dies fehlt leider bei den Platinen von Matthias. Nur wenn man diese so benutzt, wie vorgesehen, gibt es auch keine Probleme.


    Wenn irgendwann noch Schaltpläne kommen sollten, wie Matthias es ja mal vorhatte (falls meine Erinnerung nicht täuscht), dann bin ich bei weiteren Projekten gerne wieder dabei, momentan lese ich aber nur noch mit.


    Bitte nicht falsch verstehen: ich will die Projekte nicht schlechtreden, die Arbeit von Matthias ist großartig, keine Frage. Ich selbst hätte das gar nicht alles auf die Beine stellen können. Ich hätte mir gerne weniger Platinen, dafür aber mehr oder tiefer gehende Infos erhofft.

  • Gibt ja auch die Möglichkeit, ihn dabei zu unterstützen.

    So wie im Jumper-Thread zum Tuningboard bspw. wäre ein Ansatz. Alles im Detail zu dokumentieren wäre sicher eine Aufgabe, um die Matthias nicht böse wäre, wenn es jemand unterstützend macht.


    Man darf ja auch nicht vergessen, dass gerade solche Fälle auch zu neuen Ideen führen.

    Matthias testet seine Platinen nach bestem Wissen und Gewissen für die Anwendungsfälle, die ihn dazu ermutigt haben, sie zu entwickeln.

    Wenn jemand anderes einen abweichenden Anwendungszweck hat und dabei auf Probleme stößt, könnte das ja etwas sein, was er nicht auf dem Schirm hatte.

    Und daraus können eigentlich zwei Folgerungen geschlossen werden. Entweder es macht Sinn und dann passt er es sicher an, wenn möglich oder aber das ist bewusst nicht vorgesehen und kommt auch nicht.


    Gerade das Tuningboard ist ja hauptsächlich dazu gedacht, eigene Erweiterungen zu testen etc., dass das keinen Anspruch auf ein Ersatzboard hat, ergibt sich meiner Meinung nach daraus.

  • Heute ist ja mein letzter Tag hier, deshalb mal was abschließendes.


    Natürlich funktionieren Paddels und Gamepads mit 3 Knöpfen out of the Box mit dem Tuning Board, auch wenn ein 4066er fehlt. Wer mit einem 3er Knopf-Gamepad nicht umschalten möchte, oder ein 3 Knopf Gamepad "Multiplayer" Spiel gefunden hat, der lötet einfach noch ein 4066er ein. Ich meine, es wird so viel an den C64 Boards rumgebastelt... Kernel Umschalter etc. da dürfte ein klitzekleiner 4066 eigentlich nicht zu einem Politikum werden.


    Über die 9V AC brauchen wir nicht reden, die werden noch seltener benutzt als 2x Gamepads mit 3 Knöpfen und 2x Paddels in einem C64 Multiplayer Game.


    Das sind also die vielen Sachen die mit dem Tuning Bord nicht funktionieren: 2


    Wenn man 30 Minuten Hand anlegt, so wie man das mit seinen anderen C64ern schon gemacht hat, dann bleiben: 0


    Ich bekomme fast täglich begeisterte Stimmen von begeisterten Usern per Email zu hören, und es freut mich zu hören das wenigstens diese ihren Spaß haben, die Möglichkeiten und den Nutzen sehen, das Glas als halbvoll betrachten und ich ein Lächeln in diese Gesichter zaubern kann. Zwar mache ich das nicht deshalb, aber nebenbei was positives in der Welt zu bewirken freut natürlich. Das soll auch so bleiben, deshalb ziehe ich mit meinen Projekten um, und setze meine Projekte woanders fort. Da wo der Schwerpunkt auf etwas anderem liegt als hier.


    Macht's gut.