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BLUP BBS mit analogem Modem anrufen

  • Das mit dem Überlauf ist aber wohl hauptsächlich dann relevant, wenn Daten komprimiert übertragen werden, was bei einigen Modem-Protokollen durchgeführt wird. Wenn unkomprimiert übertragen wird, reicht für die sichere Übertragung auch die doppelte RS232-Schnittstellengeschwindigkeit.


    Das Stichwort ist hier MNP5. Eine schöne Seite gibt es hier:

    http://www.netzmafia.de/skripten/modem/dfue3.html


    Wobei die Akustikkoppler vermutlich keine MNP5-Kompression beherrschen. Das kam dann erst später mit jüngeren Modems.

  • was Akustikkoppler angeht... habe ich noch ein Bild von der DORECO 2018 gefunden..

    das war mein "Setup" von damals... :)


    +

    (das war so ein ELV Bausatz Akkustikkoppler)


    hatte auch noch "Ersatz":


    und meinen CBM610 hatte ich doch mit "tollen" 2400baud online... (nicht Akkustikkoppler sondern MODEM)

    .. auf die schnelle "die Brücken" CTS/RTS-:

  • Das würde ja dann bedeuten, dass ich beim Dataphon (wenn ich mit 300 bps) übertrage, die Schnittstelle dann auf 150 bps einstellen müsste ?


    Wo ich jetzt die schönen Bilder von TurboMicha sehe, fällt mir ein, dass ich so ein TRS 80 "Akkustic - Modem" auch noch irgendwo haben müsste. Das werde ich am Wochenende mal heraussuchen und statt des zweiten Dataphons, dass ohnehin schon zerbröselt, einsetzen.

  • also ich stelle immer 300baud bei einem 300baud Modem ein... und 2400 bei einem 2400baud... etc..


    bei einem Modem hat du ja den "Vorteil" , dass du mit den AT Befehlen direkt sehen kannst, ob das Modem richtig antwortet...

  • Nein, bei 300 Baud auf der Telefonleitung würde ich 600 Baud auf der RS232-Schnittstelle fahren, 1200 Baud schaden auch nicht. Aber 300 wäre das absolute Minimum.

    Wenn Du 150 Baud auf der RS232-Schnittstelle einstellt und über die Telefonleitung 300 Baud Daten kommen, hat der PC oder C64 keine Chance alle Daten bei 150 Baud über die RS232 abzuholen. Da würden dann die Hälfte verloren gehen.


    Wenn TurboMicha sagt, er hat keine Probleme mit 300 Baud auf der RS232-Schnittstelle, wenn 300 Baud über die Telefonleitung kommen, reicht dass das offenbar aber auch aus und 600 Baud sind gar nicht notwendig.


    Die RS232 darf auf jeden Fall nicht langsamer arbeiten als die Daten auf der Telefonleitung übertragen werden.

  • naja... ich spreche ja vordringlich vom C64...


    bis vorkurzem hatte ich da auch nur 300baud und 1200baud "als" Modem

    erst seit ein paar Wochen habe ich eine 9600baud User-Port Karte... das ich überhaupt "Maximum" kann..


    Wenn Du 150 Baud auf der RS232-Schnittstelle einstellt und über die Telefonleitung 300 Baud Daten kommen

    => klar,... dass hatte ich aber auch niemals "empfohlen", bzw. gesagt :)


    auf einem PC ist das natürlich "entspannter"... ;)

    da hatte ich damals in DOS Kisten auch extra eine FIFO 16550 Karte... (und Modem mit Komprimierung)...

  • Ah okay also stelle ich bei 300 baud Datengeschwindigkeit an der Schnittstelle am besten 1200 baud ein.

    nein... warum... 300 (beim C64) --> geh erst einmal davon aus,.. dass kein Handshake gemacht wird...

    wenn es klappt , kannst du ja Immer noch höher gehen...

  • Okay werde erst mal mit 300 Baud starten und mich dann ggf. langsam "hochtasten".


    Eben ist das ISDN-Kabel angekommen was mir für mein Mikrolink ISDN/TL pro noch fehlte. Ich habe es einfach an die Fritzbox angeschlossen, die Blup angewählt und .....



    Es wurde nicht angezeigt, bei welcher Geschwindigkeit der Connect erfolgte, aber das Bild war fast augenblicklich da (oder ist die GEschwindigkeit bei ISDN fest vorgegeben ?).


    Nach dem Connect wurde folgendes ausgegeben:


    Address 2:2448/1021 using BT 2.60XE/Beta-XH7 uSoft8.0/i386-Overlay


    Super dass das so gut funktioniert, jetzt geht es mit den Akkustikkopplern weiter. Ich habe schonmal das TRS-80 Acoustic Modem und eine graue Maus herausgesucht. Ich hatte schon befürchtet dass da nur amerikanische Hörer (wegen anderer Abmessungen) draufpassen, aber der Hörer des FeTap 611-2 passt perfekt drauf.


    Grüße,

    Ralf

  • oder ist die GEschwindigkeit bei ISDN fest vorgegeben

    Ja, 64kBit/s pro Kanal, wenn keine Datenkompression erfolgt.

    Meistens gibt es keine, weil die zwischen den verschiedenen Hardware- und Softwarelösungen nicht kompatibel war/ist.

    Während USR diese auf symmetrisches X2 aufsetzte, haben cFos und ZyXEL eine V.42bis-Lösung auf X.75 genutzt.

  • Wenn Du 150 Baud auf der RS232-Schnittstelle einstellt und über die Telefonleitung 300 Baud Daten kommen

    => klar,... dass hatte ich aber auch niemals "empfohlen", bzw. gesagt :)


    auf einem PC ist das natürlich "entspannter"... ;)

    da hatte ich damals in DOS Kisten auch extra eine FIFO 16550 Karte... (und Modem mit Komprimierung)...

    Nein, das stimmt, das stand in dem Beitrag 104 davor.


    Ja, der 16550 wurde dann mit der Zeit Standard. Aber viele Sachen gehen auch mit dem 8250 oder 16450, wenn man es nicht ausreizen will.

  • Nein, das stimmt, das stand in dem Beitrag 104 davor.

    JA ! es stimmt.. dass 150baud in der Software quatsch ist.. wenn die Hardware 300baud machen will...


    => ich habe nur gesagt:


    => klar,... dass hatte ich aber auch niemals "empfohlen", bzw. gesagt :)

    Ralf hatte es ja geschrieben nachdem "Schmitti",.. folgende Aussage getätigt hatte.. ;)


    Wenn unkomprimiert übertragen wird, reicht für die sichere Übertragung auch die doppelte RS232-Schnittstellengeschwindigkeit.

    (Ralf hat die Software "gedanklich" nicht verdoppelt sondern "die Hardware" halbiert... ;)


    egal... Ralf "just do it..." ich warte jetzt erst einmal bis du ein "Blup-Bild" lieferst ;))))

  • Also ich habe mir jetzt folgenden Aufbau gedacht: Als erstes möchte ich eine Verbindung über meine Haustelefonanlage Quante Maxima IS (100% baugleich mit der Euracom 180) machen. Der anrufende Teilnehmer soll ein C64 mit Commodore 1200 Modem über die Software Striketerm sein. Dieses Modem kann ja im Impulswahlverfahren wählen.


    Auf der anderen Seite teste ich dann nacheinander das TRS80 Akustik Modem und die beiden Dataphone. Sie werden direkt mit der seriellen Schnittstelle eines IBM Thinkpads 390X verbunden, dort nutze ich Novaterm oder Teraterm. Als Telefon verwende ich die "graue Maus":



    Zunächst werde ich alle meine seriellen Kabel nochmal durchmesen, ob die 9 Leitungen zum DB9 Stecker auch tatsächlich voll belegt sind - nicht dass die ganze Sache dann an einem billigen Kabel scheitert.


    Grüße,

    Ralf

  • Heute habe ich versucht, mit dem C64 und dem Commodore 1670 Modem an der Haustelefonanlage "herauszuwählen", ohne Erfolg. Ich habe es mit

    Novaterm 9.6c und Striketerm 2014 Final probiert. Dabei habe ich die Geschwindigkeiten 300 und 1200 bps, die Modemtypen 1650, 1660, Hayes 1200 (Novaterm, mein Model 1670 kennt das PRG nicht) bzw. User-Port (Striketerm) ausgewählt. Wenn ich in beiden Programmen das Terminal Fenster öffne, sehe ich bei Novaterm meine Eingaben gar nicht (auch wenn lokales Echo an ist), bei Striketerm habe ich ein lokales Echo, aber das Modem antwortet z.B. auf "AT" nicht. Wenn ich ein anderes Telefon meiner Telefonanlage mit "ATDP 13" anwählen will, passiert auch nichts, das Modem "hebt auch nicht ab", also holt sich das Freizeichen nicht.


    Die Verbindung zwischen dem 4-poligen Modularstecker, welcher am Modem in den Anschluss "line" kommt, zur Telefonanlage ist auch okay (die mittleren beiden der 4 Leitungen). Ich werde mal einen Blick in das 1670 Modem werfen, vielleicht ist da ja ein defekt erkennbar.

  • du fängst aber auch immer mit dem "schwierigstem" an ;)


    mein 1670 finde ich gerade nicht... "nur die Anleitung" :)

    => da müssen die Jumper hinten richtig stehen...


    PS: du hast wahrscheinlich kein Telefon "hinter dem Modem" gesteckt ? (sonst würde man da das Freizeichen hören)...


    PS: du hast die gleiche Telefonanlage wie ich ;)


    ich meine, AT Befehle müssen schon gehen, selbst wenn du keine "Line" hast...

    ( ich müsste jetzt aber erst ins Handbuch schauen, ob das 1670 (alle) AT Befehle überhaupt kann...

    Apropos: in der richtigen BUCHSE vom Modem steckst du sicher (?)


    wenn du garnicht,.. klar kommst,.. stelle ich es nach...

  • Hi,


    das 1670 Modem hatte ich mir extra aus USA importiert, weil es dort ein günstiges Angebot dieses Modems in NOS - Qualität mit allem Zubehör gab, inkl. Versand für umgerechnet ca. 30 €. Ich habe eben auch schonmal in das Modem reingeschaut, da war nichts auffälliges, nur 2 kleine Elkos und die sehen ok aus. Die 4 DIP-Schalter stehen bei mir alle oben. Sie sind laut Handbuch für folgendes zuständig:


    1:

    DOWN: Auto Answer suppressed

    UP: Modem answers on second ring


    2:

    DOWN: Carrier detect on pin H-K of edge connector (also vom Userport)

    UP: No carrier detect signal


    (in der Anleitung steht, dass dieser Schalter nur für den Plus/4 wichtig ist - bei allen anderen Computern egal)


    3:

    DOWN: Enables the speed indicate signal to the computer ....

    UP: Disables the speed indicate signal


    4:

    DOWN: DTR always on

    UP: DTR normal, computer controls DTR


    Müsste ich bei den DIPs was umstellen ?


    Das Kabel zwischen Modem und Telefonanlage steckt in der (äußeren) mit "LINE" beschrifteten Buchse und an der TK-Anlage in dem Anschluss mit der internen Telefonnummer 14.


    Kannst Du Dich noch erinnern, mit welchem Terminalprogramm Du Dein 1670 Modem in Betrieb hattest ?


    Grüße,

    Ralf