Ross Drive (Oceanic 118-N) + Sockel U4

Es gibt 18 Antworten in diesem Thema, welches 2.419 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (5. Februar 2022 um 12:33) ist von -trb-.

  • Hallo Experten,

    habe eine Oceanic 118 bzw. eigetlich ein baugleiches Ross Drive bekommen und hätte nun die Frage,ob jemand weiß welcher IC in den

    freien Sockel U4 eingesezt werden kann. Im U3 befindet sich das Kernal.(73, R-DOS 40 TR. 1541, 00, 00).

  • ob jemand weiß welcher IC in den

    freien Sockel U4 eingesezt werden kann

    Wenn ich mich recht entsinne: Ein 8KB-ROM-Baustein - allerdings nur, wenn in U4 ebenfalls nur ein 8KB-ROM (statt des regulär verbauten 16KB-ROMs) steckt und irgendwo auf der Platine die Adressdecodierung passend dafür umgeschaltet wird.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Auch meine Platine sieht genauso aus.

    Habe ein Parallelkabel an der Unterseite der Platine beim 6522er U8 entsprechend

    an den jeweiligen Pins angelötet für die Verbindung mit dem Userport.Weiters lötete

    ich auch dann in U4 einen 28 poligen Sockel ein. WEr weiß,vielleicht ergibt sich noch eine Verwendung ?

    Werde dann auch mein Turbo Extrem Modul anstecken und Tests durchführen.

    Auch das JiffyDOS für Oceanic wird ausprobiert. Mal sehen, was bei den Tests rauskommt.

    Kann ja dann in diesem thread auch Ergebnisse hineinschreiben.

  • Wenn ich mich recht entsinne: Ein 8KB-ROM-Baustein - allerdings nur, wenn in U4 ebenfalls nur ein 8KB-ROM (statt des regulär verbauten 16KB-ROMs) steckt und irgendwo auf der Platine die Adressdecodierung passend dafür umgeschaltet wird.

    Wäre vielleich interessant, welche Adressleitungen das sind, kann dazu aber nirgends was finden.

  • Wäre vielleich interessant, welche Adressleitungen das sind, kann dazu aber nirgends was finden.

    Multimeter mit Durchgangsprüfer-Funktion in die Hand nehmen und durchpiepen =)

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • U4 könnte vielleicht auch dafür gedacht sein, eine Speichererweiterung durchzuführen. Normal sind 2k x 8 verbaut. Das könnte ein Platz für ein 8k x 8 SRAM sein, so das man dann entweder 8 kB oder mit dem 2 kB SRAM auf 10 kB kommt.

    Dazu müsste man aber mal schauen, was für Signale an die Lötaugen gehen und ob eine Adressdekodierung vorhanden ist, die zwei SRAM-IC's ansteuern kann.

    Kann das einer hier ausmessen, der ein solches Laufwerk hat? Ich habe keins.

    Unabhängig ob U4 dafür geeignet ist, müsste es prinzipiell aber gehen, den Speicher zu erweitern wie bei der VC1541, die ja einige freie Adressbereiche hat, die man mit SRAM recht leicht bestücken kann.

  • Schmitti,vielen Dank für die Hinweise. Klingt sehr interessant.

    Leider habe ich dazu zu wenig Wissen, wie das zu messen sei. Denke aber es gibt hier im Forum einige Experten,

    für die das kein Problem wäre. Müßte natürlich ein Besitzer eines solchen Laufwerks sein,

    da mir keine Schaltpläne für dieses Laufwerk bekannt sind und ich im Internet auch keine gefunden habe.

  • Ja, man müsste den Bereich der Adress-, Daten- und Steuerleitungen der RAM's und ROM's mal messen und dann idealerweise ei Schematic aufzeichnen, was in der Elektronik des Laufwerks eigentlich verbaut ist. Anders sieht man das nicht. Vielleicht macht das ja mal ein Laufwerksbesitzer.

  • Ich habe mal kurzerhand unter die Platine gesehen. Der freie Platz U4 ist fest verdrahtet für ein 2764 EPROM oder kompatibel. Sieht man daran, dass die Pins 1, 26, 27, 28 fest auf +5V Pegel liegen

    Der Platz U3 besitzt etliche Lötfelder an der Unterseite, da kann man z.B. den Pin 26 ebenfalls fest auf +5V legen, hier befindet sich sonst eine Adressleitung des 27128 EPROMs.

    Die Theorie mit den zwei 8kB ROM Bausteinen ist also richtig, die mit dem zusätzlichen 8kB RAM ist falsch. Was nicht heisst dass man das nicht trotzdem einbauen könnte, mit den notwendigen Modifikationen.

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Vielen Dank für die Analyse.

    Eine Frage: Denkst du, dass man da ein 2.Betriebssystem mit einer Umschaltung realisieren, oder nur ein 16kB Kernal auf 2x 8kB aufteilen könnte ?

  • Der Sockel ist für ein Zweites Rom.

    Gibt sogar ne Seite da steht es sogar:

    Where U4 location is a 28 pin IC socket and builds without I.C the purpose of U4

    is offering more options to user to equip their own DOS. Besides Jiffy DOS, it is important

    that your ROM has to be a 27128 16K bytes only. Please set up dip switch as follow:

    SWITCH 3: OFF=Jiffy DOS, ON=U4 ROM.

    Aber nur mit einem KY-1000H Board.

    :chuck: Chuck Norris brauch keine Datasette oder eine Floppy. :chuck:

    Das Programm startet schon beim Einschalten des C=64

  • Vielen Dank für die Analyse.

    Eine Frage: Denkst du, dass man da ein 2.Betriebssystem mit einer Umschaltung realisieren, oder nur ein 16kB Kernal auf 2x 8kB aufteilen könnte ?

    Wenn Du Leiterbahnen an Stellen auftrennen magst, die dafür nicht vorgesehen sind, geht auch das erstere. Ich bin kein Freund davon, ohne Not Originalhardware so zu verändern.

    Mehr Betriebssysteme würde ich einfach durch das Ersetzen des 27128 EPROMs durch ein 27256 oder 27512 realisieren. Beinchen 27 und 28 hochbiegen und darüber umschalten. Dann gehen 2 oder 4 Systeme umschaltbar.

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Vielen Dank für die Analyse.

    Eine Frage: Denkst du, dass man da ein 2.Betriebssystem mit einer Umschaltung realisieren, oder nur ein 16kB Kernal auf 2x 8kB aufteilen könnte ?

    Das dürfte einfach nur eine Bestückungsvariante für entweder 1 x 16 kB ROM oder 2 x 8 kB ROM's sein. Je nach dem, was günstiger gewesen ist, wurde das vermutlich bestückt. Vielleicht waren die ersten Laufwerke von dem Typ auch mit 2 x 8 kB ROM's bestückt und dann wurde eins güsntiger und die Bestückung wurde geändert. Das gleiche hat Commodore bei den Varianten der VC1541 auch gemacht.

    Die Änderung auch einen zusätzlichen SRAM mit 8k x 8 dürfte nicht so sehr groß sein. Das wäre dann relevant, wenn man dem Prozessor in der Floppy mehr Speicher gönnen möchte, als Zwischenspeicher oder einfach als zusätzlichen Programmspeicher. Es gab ja Lösungen, wo man die Floppy als zusätzlichen Computer "missbraucht2 hat.

  • Toll, dass ihr so mitgeholfen habt, das Thema zu untersuchen. Ich glaube, alles ist gesagt.

    Somit können wir, glaube ich den thread schließen.

    Nochmals D A N K E !!! :thumbsup: