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Wie "wählt" der C64 einen RAM Chip?

  • Die 16Kx1 brauchten, bis auf ein paar eher spezielle Ausnahmen, zusätzlich noch +12V und -5V. Die Verwendung von 4164 im C64 sparte also Aufwand

    Man hätte ja auch 16kx4 verwenden können, das waren auch 64 kBit und man hätte nur zwei gebraucht - siehe C16. Aber der C64 sollte eben unbedingt 64 kB RAM bekommen, und für 64 kB ist die Lösung mit 4164 (und später 4464) wie du sagst am einfachsten.

    "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten." - Quelle unbekannt.


    Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen." - Voltaire.


    "Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht dich auf sein Niveau hinunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung!" - Volksweisheit.

  • Rein rechnerisch würde 500ns auch ausreichen.

    Laut Timing-Diagramm nicht ...

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  • Rein rechnerisch würde 500ns auch ausreichen.

    Vorsicht, man muss bei DRAMs aufpassen. Es ist nicht nur die Zeit von /RAS -> LOW bis Daten da interessant. Du hast auch noch eine minimale Zeit die zwischen /RAS -> HIGH und dem nächsten /RAS -> LOW vergehen muss. In der Zeit schreibt das RAM die Daten aus dem Zeilenpuffer zurück in die Matrix. Diese Zeiten zusammen ergeben die eigentliche Zykluszeit eines DRAMs. Beim HM4864-3 (in einigen C64 zu finden) sind das 335 ns obwohl die eigentliche Zugriffszeit 'nur' 200ns sind.


    Man hätte ja auch 16kx4 verwenden können, das waren auch 64 kBit und man hätte nur zwei gebraucht - siehe C16.

    Die 4416 gab es seit 1980 von TI, aber ich hab eigentlich überall nur die x1 DRAMs gesehen was für einen höheren Preis der x4 DRAMs sprechen dürfte. Richtig populär wurden sie eigentlich erst mit den EGA-Karten, die hatten 8 Stück 4464 weil das vierfache Bandbreite gegenüber 8 x 256Kx1 bringt.