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[OT] Linux hat sich nicht durchgesetzt

  • Und wie arrogant ist es Leute die in ihre Freizeit ein System aufsetzen das frei für alle ist zu sagen WIE sie es zu tun haben damit DU diesen geschenkten Gaul ins Maul schaust??

  • Ich finde es auch recht anmassend den Linux-Nutzern zu unterstellen, dass sie das nur nutzen, um krampfhaft "anders" zu sein. Mit Sicherheit mag das fuer manche zutreffen (gibt ja nichts was es nicht gibt), aber manche wollen es vielleicht einfach nur nutzen weil es fuer sie wirklich BESSER ist? Bzw. besser passt?

  • Ihr müsst da einfach ein gewaltiges Problem mit haben, dass man Wünsche äußert, kann das sein?


    Super Beispiel hier ist doch Piciji mit seinem Denise-Emulator.

    Er entwickelt eine Gratissoftware und ist im Dialog mit künftigen Nutzern und wir äußern Wünsche.

    Vieles davon findet er selber gut und setzt es um.


    Er könnte auch sagen: "Pah, lasst mich doch alle in Ruhe"...


    Hochinteressant dabei: Offenbar fühlen sich alle Linuxer unisono ein in dasselbe Argumentsschema und können absolut für alle anderen mitsprechen.


    Ja, ich habe diesen Artikel nicht gelesen. Es ist ein Autor mit einer Meinung, nehme ich an...

    Oder kann er für jeden sprechen?


    Wie dem auch sei, für mich ist das Thema hier beendet.


    Solange man im Linux-Lager einen Wunsch gleichsetzt mit einer "unverschämten Forderung einer unwürdigen Kreatur" ist das Thema eben durch. Erinnert übrigens grad massiv an den Vice-Thread hier...

  • Naja ignoranter kann man ja wohl wirklich nicht sein. Du glaubst also zu wissen was im Artikel steht, liest ihn gar nicht, aber pflaumst hier alle an was sie doch fuer Snobs sind.


    Im Artikel wird GENAU auf Deine Fragen eingegangen. Wenn Du das nicht lesen willst, bitteschoen, aber erwarte dann kein Verstaendnis von irgendjemandem hier.

  • linux ist halt immer auch ein bisschen mit selber machen und selber denken verbunden. Und dieses geben und nehmen und gemeinsam machen verbindet die Community. Ich kenne auch niemanden, der von seinem Linux Rechner aus, Vorschläge formuliert , dass da bös drauf reagiert wird. Wenn da jemand von nem Windows Rechner aus Forderungen stellt, ist das eben ein Typ den da niemand braucht, weil der keinen Beitrag, sei es noch so kleine leistet, aber die Schnittchen geschmiert und geschnitten haben will.

  • Aber warum darf man nicht sagen: Wenn Linux noch dieses und jenes täte oder könnte, wäre es attraktiver.

    Du darfst das schon sagen, nur interessiert sich kein einziger Linux Entwickler dafür.

    Da kann ich nur entschieden widersprechen!


    Gerade die Entwickler, die auf Bug-Meldungen und Wünsche der User scheissen, bauen Tools von denen man sich schnellstmöglich lösen sollte. Richtig gute Open-Source-Tools entstehen ja eben gerade dann, wenn die Wünsche der Nutzer auch in die Entwicklung einfließen. Ich erinnere mich noch so um 2000 das Turbo-Plus-Modul (für den plus/4) ausgelesen und den Inhalt an die damaligen Emulatorenentwiclkler geschickt zu haben (YAPE gab es damals noch nicht). Da kam von jedem eine Anpassung, damit man auch mit Cartridges im Emulator hantieren kann. Was wäre denn das auch für eine Einstellung zu sagen, wenn du plus/4-Module im plus/4-Emulator nutzen willst, schreib dir doch selber einen?


    Aber so verbohrt sind eigentlich auch kaum Entwickler sondern Fanboys unter den Nutzern. Ich weiß noch, wie man Fenster unter MacOS X nur unten rechts vergrößern konnte. Wer da wagte zu fordern, das wäre an jeder Seite des Fensters gut, dem schlug dann gleich der Hass der Fanbois entgegen, dass das ja bei Windows so wäre und das auf dem Mac NIEMALS kommen wird.Inzwischen ist das auch auf dem Mac-Desktop so und schmunzel immer noch um die Verteidiger des damaligen Status Quo.


    Nachtrag:

    Wenn etwas in einem System gut gemacht wurde, es dann in einem anderen auf keinen Fall auch so zu tun, kann Innovation ganz schön ausbremsen. Gut ist wenn man dieses Brett nicht vor dem Kopf hat. Vor 10 Jahren hatte webOS zur Multitaskingverwaltung diese genialen Karten. Was bin ich, nachdem Leo Apotheker webOS getötet hatte, froh dass inzwischen sowohl iOS als auch Android genau diese Karten übernommen haben und sich dafür nicht zu schade gewesen sind und - nur um anders zu sein - auf eine Ssuboptimale Lösung gesetzt haben.

  • Also ich nutze seit über 10 Jahren am Hauptrechner Linux und administriere auf der Arbeit ein paar tausend Linuxserver. Also bei mir persönlich und professionell hat sich das durchaus durchgesetzt :rauch:

  • Ich finde es auch recht anmassend den Linux-Nutzern zu unterstellen, dass sie das nur nutzen, um krampfhaft "anders" zu sein. Mit Sicherheit mag das fuer manche zutreffen (gibt ja nichts was es nicht gibt), aber manche wollen es vielleicht einfach nur nutzen weil es fuer sie wirklich BESSER ist? Bzw. besser passt?

    Hä??

    Ich dachte immer daß diejenigen die 'krampfhaft anders' sein wollten sich elitäre Apple Produkte kaufen??

    :-D

  • Ich finde Linux seit vielen Jahren sehr interessant. Im Studium habe ich es noch ständig genutzt. (Debian, Gentoo, und sogar LFS (Linux from Scratch).
    Allerdings muss ich zugeben, daß mein primäres OS immer schon Windows war und ist.
    Das liegt daran, daß ich beide Systeme zu schätzen weiß. Es gibt Vorteile und Nachteile. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

    Meine derzeitige Konfiguration:
    Primär: Windows 10
    Sekundär: Ubuntu (Habe bald einen Zweitrechner)


    Früher war ich noch wild am rumspielen und ausprobieren ohne Ende. Heute möchte ich einfach, daß das OS "einwandfrei" funktioniert und mir die Tools liefert , die ich benötige.

  • Jepp, bei mir hat es sich auch zu 100% durchgesetzt. Insofern ist das Thema ja durch, oder?


    Die Frage ist sowieso eher - wie viel Marktanteil braucht Linux überhaupt? Ich bin mit Treiberunterstützung und Software-Angebot derzeit ziemlich glücklich - und die Vorstellung Linux würde so groß werden, dass große Spiele-Anbieter oder Adobe oder ... es von sich aus unterstützen, macht mir eher Angst. Virenschutz, Abo-Angebote, Yahoo-Toolbars, die ich-zieh-mir-mal-eben-Anwendung-Y-von-einer-Website-Kultur oder Datensammelei durch proprietäre Angebote soll ruhig auf Windows bleiben. Sonst hätte ich plötzlich Mehraufwand damit, genau diesem ganzen Krempel aus dem Weg zu gehen.


    Ganz zu schweigen von den Anrufen aus dem Bekanntenkreis: "Mein Rechner geht nicht mehr, da war so eine Fehlermeldung die habe ich weggeklickt. Was da stand? Nö, weiß ich nicht - habe ich nicht gelesen. Hast du Zeit?".

  • Seit dem ich nen paar mal diesen Nicht Lesern geantwortet habe: Kaufe dir nen neuen Computer oder gehe zu nem Repairshop! Nervt mich keiner mehr.


    Unwissendheit kostet Geld!!!

    2x VC20, unbekannte Anzahl von C64 Brotkästen (KU-14194HB/250407/250425/250466), 2x C64G, 2x C64C transparent Dallas (KU Replika, Reloaded MK2), 2x A500 Rev.3, 2x A500 Rev.5, 3x A500 Rev.6, 4x A500+ Rev.8, 3x A600, 3x A1200 transparent, 2x A1200 Escom, 1x A2000 Rev.6.2, 1x A2000 Rev.4.1, 1x A4000D, 1x MISTICA FPGA16 Acryl, 1x MISTer FPGA

  • Ich weise nochmals auf diesen Artikel hin: Linux ist nicht Windows

    Da werden die Gründe dafür ausführlich erklärt.

    Ich hatte den Artikel schon vor langer - sehr langer - Zeit mal gelesen und so in etwa als Aussage in Erinnerung "Arbeite dich erst mal ein und stelle dann Forderungen". So war ja auch Apple mit dem ersten iPhone vorgegangen, für das es erst mal keinen Store gab, damit ein völlig neues Touch-Betriebssystem nicht mit halbgaren, stiftbedienbaren Windows-CE-Portierungen geflutet wird. Das war ja durchaus legitim.


    Jetzt habe ich ihn aber noch mal gelesen und ... man ist das geil! :D


    Die ganzen Beispiele im Artikel bringen meinen Beitrag oben mit der Diskrepanz zwischen Fanboy und echtem Entwickler so drastisch auf den Punkt, wie ich das nicht mehr in Erinnerung hatte (wobei der Autor eben ein Fanboy zu sein scheint und ich seine Motorrad-Beispiele auch so wunderbar (falsch) finde, weil ich eben auch selber wieder eins habe und das meine beurteilen zu können).



    Hier mal ein Highlight:


    Autor (auf der Seite des Fanboy, der für den die Forderungen an das Motorrad für ungehörige Forderungen an Linux stehen):

    - Wenn dieser Fahrer beim Versuch zu fahren feststellen würde, dass er umkippt, weil er nicht daran gewöhnt ist, die Balance halten zu müssen, könnte er vorschlagen, dass Motorräder mit vier Rädern konstruiert werden sollten.- Wenn der Fahrer feststellen würde, dass er sich in Kurven in der Schräglage wiederfindet, würde er vielleicht vorschlagen, dass Motorräder mit Stabilisatoren ausgestattet werden sollten, um sie in den Kurven aufrecht zu halten.


    Echte Entwickler (also wirkliche Motorradbauer): Honda präsentiert selbststabilisierendes Motorrad



    Und hier noch eins:


    Wieder der Autor:

    - Wenn der Fahrer ein Motorradhelm als Last empfände, könnte er vorschlagen, dass ein Airbag in den Lenker als Alternative zu dem lästigen Helm eingebaut werden könnte.


    Und wieder die echten Entwickler: BMW will den Helm überflüssig machen, Airbag-Bekleidung für Motorradfahrer



    Ich schmeiss mich weg. Mit der technischen Entwicklungen brechen hier nach und nach alle Gleichnisse zusammen. Wie können sich die Kraftfahrzeugmechatroniker nur dazu erdreisten! :lol27:

  • Ich finde es auch recht anmassend den Linux-Nutzern zu unterstellen, dass sie das nur nutzen, um krampfhaft "anders" zu sein.

    Die Windows-Nutzer durch die Bank weg aber auch über einen kam zu scheren, passt dagegen prima?


    Der Artikel zeigt es: Bitte keine Vorschläge von einem, der Dinge anders kennt!

    Wenn, dann wollen wir es bitte selber entwickeln - und es dann als Innovation feiern!


    Es gibt mittlerweile sehr viele Desktops für Linux. Warum? GUIs sind doch immer so nützlich.

    Aber der Desktop wurde ja keineswegs entwickelt und dem optisch von Windows angepasst, weil man Windows ersetzen können wollte.

    Keinesfalls. Niemals. Keiner dieser Entwickler hatte jemals diesen Gedanken daran.

    Aha.
    ...
    Gut, bin jetzt wirklich raus.


    Eins steht jedenfalls fest: Ihr wollt Euch nicht überzeugen lassen - und ich auch nicht :)


    P.S. - Die Linspire Entwickler hatten ja auch niemals vor, Windows zu ersetzen :)

  • Echte Entwickler (also wirkliche Motorradbauer): Honda präsentiert selbststabilisierendes Motorrad

    Das gab es schon 1967.

    Ok, als Auto und nicht als Motorrad ;-)


  • Entwickel doch was....setz dich hin. Paar zeilen Code und schwupps sitzen da ne Menge anderer Leute und helfen mit. Von nix kommt halt auch nix.


    Dachte immer Desktop is ne GUI. Aber sei's drum....und wieso sollte ich für jemanden mein Programm ändern, der das lautstark krähend scheisse findet? Ernsthaft? Nimm dich Windows wenn du Windows willst...meine güte...keiner will dich überzeugen.

  • Datt Gelbe ist von mir :-)

  • Hagtrix Deine letzten paar Posts sind an arroganter Haltung, Ignoranz und Verallgemeinerung wohl kaum zu ueberbieten, daher wundert es einen dann schon, dass Du genau das den Linux-Usern unterstellst.


    GeTE Tja es gibt aber auch einen nicht unwesentlichen Unterschied zwischen "das Motorrad sollte die Balance halten" und "macht doch mal 4 Raeder dran". Oder besser gesagt, zwischen "Defizit identifizieren" und "Loesungsvorschlag machen". Denn nicht jede Loesung muss automatisch die richtige sein. Wie man ja genau an dem von Dir erwaehnten Beispiel (selbststabilisierendes Motorrad vs. 4 Raeder) erkennen koennen sollte. Die Gleichnisse sind schon nicht verkehrt. Man muss lediglich den Sinn dahinter verstehen.

  • Linux ist nicht Windows.

    Linux will nicht wie Windows sein.

    Linux soll nicht wie Windows sein, denn dann könnte man doch gleich Windows nehmen. Wo wäre da der Sinn einer Umstellung?


    Linux ist benutzbar, das zeigen Millionen von Nutzern, die es produktiv einsetzen. Wer Windows trotz aller Argumente, die hier genannt wurden es nicht zu tun verwenden will, soll das gerne tun. Zu fordern, dass Windows erst wie Linux sein müsse, damit es verwendbar ist, erscheint mir persönlich lediglich als Rechtfertigung für dieses Verhalten.

  • ich bin mit meinem linux mint seit 2013 voll zufrieden. Damals ist am Notebook die Festplatte abgeraucht. Die Recovery cd von Windows (vista) war nicht aufzufinden (bis heute nicht). Im Zeitungsladen eine Zeitung mit ner Linuxdistro, in dem Fall mint gekauft. Neue Festplatte sonstwo gekauft. Platte eingebaut Linux installiert... und siehe da, bis auf den ollen usb scanner hat es bis heute tadelos funktioniert. Die shell brauchte ich für den alltäglichen Bedarf eigentlich noch nie. Den Brother Laserdrucker (w-lan) konnte ich im Gegensatz zu Windows direkt einbinden. Bei Windows musste ich das Gerät erst über usb anstöpseln.

    Windows möchte ich aus Nostalgiegründen dennoch nicht missen.