[OT] Linux hat sich nicht durchgesetzt

Es gibt 446 Antworten in diesem Thema, welches 55.050 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (15. Januar 2020 um 20:48) ist von TheRealWanderer.

  • Wenn also die freien Browser auch den Support für die alten Windows-Versionen droppen... Aber unter Linux nicht?

    Was hat das mit Microsoft und Geld und absahnen zu tun?

    Das kommt daher, weil ich auf Uralt-Hardware immer noch ein aktuelles Linux installieren kann.

    Die großen Distributionen gehen aber immer mehr auf "aktuellere" Hardware. Teilweise ist unter i686 nüscht mehr zumachen, ohne auf alte Repositories zurückzugreifen, die nicht mehr gepflegt werden.

    Ja, aber immerhin gibt es Wege, wenn man will.

    Wenn andererseits M$ das nicht will, ist bei Windows einfach Schicht im Schacht, da kompilierst du dann nichts mehr selbst. Siehe mein Beispiel oben mit den Intel-CPUs.

  • Wenn andererseits M$ das nicht will, ist bei Windows einfach Schicht im Schacht

    Und das kann einen Teuer zu stehen kommen. Die Abwärtskompatibilität wird gefühlt von WindowsUpdate zu nächstem Update immer schlechter. Bums wieder Geld für eine neue Anwendung ausgeben, die plötzlich nciht mehr läuft.

  • Ich habe unter W2k, WinXP/7 und 8 nie den Firewall und den Virenschutz aktiviert.

    Und wißt ihr was? Ich hatte nie ein Befall.

    Interessant, nä?

    ... oder einfach nicht bemerkt...

  • Was ich an Linux mag, ohne es großartig zu verwenden (nur Ubuntu-Test-Installation in VMware), ist, dass es für mich eine Art Notfall-Exit-Szenario (neudeutsch: Maxit) darstellt. Wenn mir Apple irgendwann zu teuer geworden ist und "Hackintoshs" dank möglichem ARM-Plattform-Wechsels seitens Apple vielleicht auch keine Alternative mehr darstellen und Windows ausscheidet wegen zu viel "Telemetrie" u.ä., dann gäbe es noch Linux als Rettung. Dafür bin ich der Linux-Community dankbar. Nur damit Linux wirklich als Exit-Möglichkeit in Betracht kommt, müsste doch noch ein wenig passieren (siehe meine vorherigen Posts). Mit unter 2% Marktanteil und damit verbunden wenig kommerzieller Software und auch aus anderen Aspekten täte mir ein Umstieg momentan noch zu sehr weh. Aber vielleicht tut sich ja doch noch etwas an dieser Front. Wie gesagt, eigentlich müsste Europa schon aus sicherheitspolitischem, wie auch wirtschaftlichem Interesse daran gelegen sein, dass Linux als Alternativ-System in Zukunft wettbewerbsfähiger wird. Das wird einem dank Trumps Zoll-Eskapaden erst richtig bewusst.

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  • Meine Fritzbox ist mein Firewal, schon seit ewige Zeiten. Und ich habe auch seit ewige Zeiten nie Probleme mit alte Windowse und ähnliches gehabt, weil die Box gut abgeschottet ist. Ich habe unter W2k, WinXP/7 und 8 nie den Firewall und den Virenschutz aktiviert.

    Und wißt ihr was? Ich hatte nie ein Befall.

    Vorsicht, eine Firewall schützt beleibe nicht vor allem! Viele der bekannten Sicherheitslücken basieren auf ganz harmlosen http-Verbindungen, die problemlos durch jede Firewall gehen.

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  • Und wißt ihr was? Ich hatte nie ein Befall.

    Interessant, nä?

    Schön für dich. Ich kenne mehrere Beispiele, wo das anders gelaufen ist. Und das war nicht immer billig. Bei einem Freund ist z.B. durch die kurzzeitige Nutzung eines XP-Rechners im Netz dieser angegriffen worden, was zu Datenverlust auf der auch damit verbundenen Dropbox führte. Also, ohne Not bringe ich keine der alten Windows-Installationen ins Internet. Und wenn doch mal, weil ein Installer eine Online-Verbindung benötigt, dann mache ich es halt, weil ich ja notfalls eine alte VM-Installation in der Hinterhand habe. Aber forcieren will ich das nun nicht.

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  • Unter MacOS war früger ein BSD drunter. Ist das heute auch noch so?

    Wäre das nicht eine "Alte Naive"?

    MACH, Ein Hybrid-Kernel unter Verwendung von FreeBSD. Das ist immer noch so und damit stellt macOS die weitaus größte UNIX-Installationsbasis dar. Aber ob man nun FreeBSD oder Linux als möglichen "Maxit" verwendet, macht für einen Mac-User keinen großen Unterschied – die bestehende Mac-Software liefe darauf, wie Android-Apps auf Desktop-Linux – also nicht. Da würde ich dann doch lieber das nehmen, was zumindest schon mal verbreitungstechnisch in der Statistik überhaupt auftaucht und nicht eine noch exotischere Unix-Geschmacksrichtung wäre.

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  • immer wieder geil...

    Diese Win vs. Linux Diskussion.

    Ich benutze seit 1996 beides. Und da gibt's auch kein: was ist besser?

    Beide Systeme haben ihre Berechtigung und ihre Vorteile.

    Will ich full control und komplette Kompatibilität sowie die Möglichkeit eben schnell mal alles möglich zu machen für spezielle Anwendungen, nehme ich linux.

    Für Anwendungen die mich nicht jucken also das Office Geraffel und Spiele nehme ich windows. Ist halt der Standard und den kolleginnen im Büro oder bei Geschäftspartnern brauche ich mit Open Office nicht zu kommen. Die haben weder Zeit, Lust noch marktpolitisches Interesse sich da reinzufummeln. Ja au ok.

  • Ich würde das gerne nochmals klarstellen, weil ich jetzt so viel geschrieben habe:

    Ich habe mich privat von Windows verabschiedet, nicht weil es so viel schlechter oder technisch unausgereift wäre (da schenken sich die aktuellen OS nicht mal allzu viel), sondern weil Linux eben gleich gut ist und mir alle Freiheiten gibt. wohingegen der Hersteller von Windows mich mit "seiner Vorstellung" gängelt, wie es laufen soll und dabei auch nicht vor Methoden zurückschreckt, die der Stasi in der ehemaligen DDR sehr zum Ruhme gereicht hätten. Man ist völlig abhängig von der M$-Doktrin, und obwohl ich mich zugegebenermaßen damit nur wenig gar nciht auskenne scheint es mir bei MacOS und iOS nicht viel anders zu sein.


    Und (spätestens) in Version 10 von Windows hat M$ diese Gangart derart verschärft, dass es für mich endgültig inakzeptabel wurde. Ich will mit meinem System arbeiten, und zwar wann und wie ich will und nicht wie es ein OS-Hersteller gerade passt und wie er findet, dass ich arbeiten soll.

    Damit versuche ich, es gut sein zu lassen. :) Sorry, wenn ich den einen oder anderen hier etwas rau angefasst habe - es ist dem Umstand geschuldet, dass mich dieses Thema - beruflich wie privat - eben sehr, sehr berührt. Es sollte kein persönlicher Angriff sein.

  • Du hastn Navi auf deinem Desktop?

    Er schrieb "Navi-Update-Software". Für manche Stand-alone-Hardware-Navis benötigt(e) man spezielle Software, um die Karten-Updates herunterzuladen. Bei Navigon hieß/heißt die Software z.B. Navigon-Fresh und läuft/lief unter Windows und macOS.

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  • Genau darum ging es. Ich persoenlich habe uebrigens weder ein Navi noch einen Windows-PC ;)

    - neue Spiele für den C64 -
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  • Huawei macht jetzt ganz offensichtlich den ersten Schritt::

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    Dabei auch ein Video mit doch recht beeindruckenden Bildern. Mir hat das Ganze sehr gut gefallen-

    Und ja, ich denke, wenn DAS auf den Geräten läuft (stabil) so werden es sicher zumindest einige Leute, die Laptops eh nur zum Surfen, Facebooken und ein bisschen Office plus den ganzen KKram den man eh in der Wolke macht, auch kaufen. Man muss es dem Käufer eben nur schön verpackt präsentieren. :)

  • Du hastn Navi auf deinem Desktop?

    Er schrieb "Navi-Update-Software". Für manche Stand-alone-Hardware-Navis benötigt(e) man spezielle Software, um die Karten-Updates herunterzuladen. Bei Navigon hieß/heißt die Software z.B. Navigon-Fresh und läuft/lief unter Windows und macOS.

    Ein echter Linuxianer hat hier kein Problem. Der cracked das Navi und bringt dem anschliessend nach der installation von open maps material bei, die strecke zu singen.

  • Ich bin seit etwas über einem Monat mit einem Dual-System, bestehend aus Windows 10 und Ubuntu 18.10 unterwegs.

    Alles wichtige mache ich mittlerweile unter Ubuntu Linux. Selbst EVE Online zocke ich damit per WINE und DXVK einwandfrei auf 100FPS.

    Nur wenn ich was anderes zocken will, starte ich Windows 10 von einer separaten SSD. Bedeutet: Win 10 wird nur noch zum daddeln gestartet.

    Dabei sei gesagt, dass ich seit 2006 nur EVE Online zocke und nur ganz selten mal etwas anderes spiele.

    Mein Ubuntu habe ich optisch einem Mac OS angepasst, denn das Auge klickt ha auch mit :smile:
    Ich bin echt zufrieden. Wenn man ein mal etwas Arbeit reingesteckt hat, kann Linux eine echt gute Alternative sein.