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[OT] Linux hat sich nicht durchgesetzt

  • Ich nehme an, du kennst SpiceWorks? Such mal nach Windows 10 Decrapifier. Ist ein Powershell Script, welches denn Kachel (und mehr) Mist entfernt.

    Wir verwenden es für SOE aufsetzen. Funzt in allen Windows 10 Versionen bis und mit 1909:

    Ja, das kenne ich. Wir hatten im Herbst einen sehr fähigen Typen zu Gast der uns so ein Admin-Update zu Windows 10 / Server 2019 gegeben hat; der hatte solche Dinge auch im Köcher. Das ist alles schön und gut, und irgendwie weiß man sich immer zu helfen. Danke dir jedenfalls für den Hinweis. :thumbup:


    Es geht mir hier darum, dass man das eben nicht einfach, sondern nur durch extreme Verrenkungen "reparieren" kann. Ich meine, wir bezahlen alle für den Dreck (und zwar nicht zu knapp) und lassen und dann auch noch so behandeln. Da geht mir echt das Geimpfte auf. Und das sind dann eben (einige) meine(r) Argumente, warum ich mir DAS privat nicht mehr antue.

  • Ich finde man kann Linux und Windows nicht wirklich miteinander vergleichen. Das ist wie ein Vergleich zwischen LKW und PKW und daher bringt eine Debatte darüber kaum etwas.


    Privat will man in der Regel einschalten, Spielen, Multimedia konsumieren, etwas Office erledigen und sich nicht weiter um das OS kümmern. Und dafür ist Windows 10 ideal. Endlich zwingt man auch den "Daus" alle Updates auf und selbst meine Mutter mit 75 ist immer auf dem neuesten Stand.


    Und auch bei vielen Firmen macht es in meinen Augen Sinn wenn Windows verwendet wird. Wenn man keinen Techniker im Betrieb hat müssten viele wegen jeder Kleinigkeit wie die Einbindung neuer Hardware schon wieder tief in die Tasche greifen. Bei Windows 10 reicht es z.B. den Drucker anzustecken und online zu gehen.


    Wenn ich Linux nutze, dann dort wo es auch Sinn macht oder es keine Alternative gibt. Raspberry, Server, Aufsteller oder wenn z.B. dauerhaft nur ein Zweck erfüllt werden soll und Wartung durch Profis möglich ist.


    Und all die gegenseitigen Abwertungen und Aufwertungen sind eigentlich Nonsens. Wer genug Kenntnis hat um Linux umfangreich zu nutzen, der kann auch sein Windows von allem befreien was unangenehm ist. Es gibt dann ohnehin kaum Vor oder Nachteile, abgesehen von Spielen und einigen anderen exklusiven Softwareprodukten, was aber an den Publishern und nicht am OS liegt. Aber auch da sehe ich kaum Probleme, wozu sollte man als Publisher auch zwei Portierungen finanzieren wenn es Festplatten zum Spottpreis und die Option von Dualboot gibt?!


    Konkurrenz sehe ich daher kaum, es hat alles seinen Platz. Sogar Apple, aber das wäre eine andere Geschichte.

  • warum Linus Torvalds sich hinsetzte und Linux entwarf???

    Das hat er getan, um die Schwachstellen von Minix auszumerzen...

    Minix war ein Lehrsystem, und nicht wirklich (damals) als OS für Enduser gedacht.

    Außerdem war die Anpassung am 386er CPU suboptimal iirc.

  • Blödsinn, das ist Open Source bzw. steht unter GPL, da brauchst du keine Verträge. Und HP liefert dir z. B. ein FreeDOS; wenn du den vorinstallierten Windowskram nicht willst.

    Aha? Und an wen wendet sich der Anwender, wenn er Fragen oder Probleme hat? Wer leistet den Support für das Betriebssystem.

    Und das ist alles kostenlos?


    Der Grund ist, dass der Knebelvertrag mit M$ die Hersteller zwang, mit jedem verkauften PC ein Windows mitzuverkaufen, weil sie sonst die günstigen Konditionen nicht bekommen hätten und de facto damit keinen preislich konkurrenzfähigen PCs mit Windows mehr hätten verkaufen können. Sie konnten also de facto durch die Erpressung gar nicht anders. Es war meines Wissens auch nicht erlaubt, zusätzlich ein anderes OS beizulegen.

    Sorry, du liest meine Beiträge nicht. So macht die Diskussion keinen Sinn.


    Ich hatte doch geschrieben, dass die Hersteller gar keine Verträge mit MS gebraucht hätten, wenn die Anwender Linux hätten haben wollen. Dann hätte es auch keine Knebelverträge gegeben. Die Knebelverträge waren nur möglich, weil kein PC ohne Windows verkaufbar war.

  • Das hat er getan, um die Schwachstellen von Minix auszumerzen...

    Richtig, denn Windows hatte damals (1989?) noch nicht mal Schwachstellen. Da war Windows 2.03 aktuell. :applaus:

  • Aha? Und an wen wendet sich der Anwender, wenn er Fragen oder Probleme hat? Wer leistet den Support für das Betriebssystem.

    Und das ist alles kostenlos?

    Er darf den Hersteller des PCs fragen.


    Das muss der Windows-User nämlich auch, wenn er ein OEM-Windows mitbekommt. M$ leistet dafür keinen Support, das wird auf den Hersteller abgewälzt, dafür ist es schön günstig.


    "Da gucken Se ne?"

  • Wenn ich Linux nutze, dann dort wo es auch Sinn macht oder es keine Alternative gibt. Raspberry, Server, Aufsteller oder wenn z.B. dauerhaft nur ein Zweck erfüllt werden soll und Wartung durch Profis möglich ist.

    Gerade an den Stellen, an denen keine Wartung durch Profis möglich ist, zeigt Linux seine Stärken.


    Ich habe etliche ältere Mensch in meinem Umfeld, bei denen ich alle 6 Monate die Windows Installation neu aufsetzen musste, weil Sie sich was eingefangen haben.

    Seit ich diesen Menschen Linux installiert habe, sind die Support Anfragen um 90% zurück gegangen.


    Die Leute wollen Surfen, die Bilder von der Digitalkamera angucken und alle Monat einen Brief schreiben und ausdrucken.

    Und jedes mal, wenn Sie auf ein Popup klicken: "Ihr PC ist verseucht, bitte hier klicken um Viren zu entfernen" zerlegt es Ihren PC.


    Nur Windows Power User haben mit der Umstellung ein Problem, weil die ganzen Lösungsstrategien, die sie sich über Jahre angeeignet haben (Registry hacken, Dienste deaktivieren, Kacheln abschalten, tonnenweise Drittanbieter-Software installieren, die die Defizite des OS kompensieren usw. usw.) nicht mehr funktionieren.


    Normale Anwender kommen mit der Umstellung auf Linux oft gut zurecht.

  • Aha? Und an wen wendet sich der Anwender, wenn er Fragen oder Probleme hat? Wer leistet den Support für das Betriebssystem.

    Und das ist alles kostenlos?

    Nenne mir auch nur einen Endanwender, der bei einem Problem mit Windows den MS Support angerufen hat und dessen Problem darauf hin gelöst wurde ... nur Einen ... in der gesamten Geschichte der Menschheit ... nur Einen ...


    Wir sind mit der Firma Premium Platinum Microsoft hastdunichtgesehen Partner und ich habe nicht - ein einziges mal - in den letzten 15 Jahren von irgendeinem schlecht englisch sprechenden Inder auch nur eine halbwegs in die richtige Richtung deutende Antwort bekommen.


    Für heftige Microsoft-Problemlösungen bezahle ich meinem lokalen Dienstleister 1000€ am Tag. Den selben Deal bekomme ich von RedHat und SUSE auch. Wo ist der Vorteil?

  • Nenne mir auch nur einen Endanwender, der bei einem Problem mit Windows den MS Support angerufen hat und dessen Problem darauf hin gelöst wurde ... nur Einen ... in der gesamten Geschichte der Menschheit ... nur Einen ...

    Hier ist Einer. Das war aber in der Anfangszeit von WinXP (kein OEM Windows (XP Pro) ) und durch ein kaputtes Update entstanden. Mir konnte damals sogar auf Deutsch geholfen werden.


    Seit ich aber 2007 auf Linux gewechselt bin, da mit Vista das Maß voll war (ein W10 pro wird aber so alle 2-3 Monate noch gestartet) konnte ich mir entweder selber helfen oder hilfsbereite User in diversen Foren.


  • Ist bei mir so ziemllich das gleiche. Wobei ich zusätzlich noch die begründete Sorge habe, das nach der Einarbeitung die GUI grundlos verschlimmbessert wird.... :weg:

    ...etwas was einem unter Windows natuerlich nie passieren kann :D

  • 1 - habe den 64er nie in Assembler programmiert und auch nicht in BASIC - letzteres nur auf dem plus/4 - bin ich nun ein Vollpfosten, weil ich Assembler nie konnte und Shell-Scripte nicht gelernt bekomme? Offenbar ja, weil mir ja jeder Linux-Experte immer wieder unter die Nase reibt, wie simpel Linux ist - also quasi selbsterklärend, wenn man sich nur 2-10 Jahre intensiv damit beschäftigt... Okay, dann bin ich halt ein Vollpfosten - muss ich mit leben, gibt Schlimmeres. ^^^^

    Finde es nur schade, dass aus meinem Beitrag nur einzelne Wortgruppen herausgezogen und leider auch falsch interpretiert worden sind. Ich habe NICHT gesagt, dass es nur DOOM unter Linux gibt, sondern mich darauf bezogen, dass jemand vor mir schrieb, dass es ganz viele tolle Spiele für Linux gibt, z.B. GzDoom. Ausserdem habe ich auch betont, dass ich HALBWEGS realistisch versuche Windows & Linux gegenüber zu stellen - klar, dass ich nie 100% korrekt alles schreiben kann, aber deshalb ja auch die Betonung auf halbwegs. Warum dann jedes meiner Worte auf die Goldwaage gelegt wird, weiß ich nicht. ;(


    2 - Wage ich doch ein klein wenig in Frage zu stellen - zumindest nicht problemlos und nicht ohne tieferes Hintergrundwissen! Ich weiß nicht, wie aktuell OS/2 heute noch ist, aber MP3 abspielen, oder irgendeine beliebige Videodatei abspielen, könnte da vermutlich schon schwierig werden?!? Aber ich kann mich irren... Amiga OS - ohne schnelle 68030 CPU und spezielle Tools dürften MP3 und auch Videos ebensowenig abspielbar sein - zu den anderen OS kann ich nichts sagen - und Webseiten - also zumindest unter AmigaOS gibt es soweit ICH weiß, keinen Browser, der mit den modernen Webseiten noch fehlerlos klar kommt. Ähnliches vermute ich für OS/2??
    Auch hier ist sicher möglich, dass der Verfasser der Zeilen Wege kennt, all das mit jedem genannten OS zu machen - aber wieviele Nutzer betrifft das sonst noch? Mit Windoofs kann ich es ohne Probleme in der heutigen Version - das WIN10 Macken, Fehler und negative Eigenschaften besitzt, die viele nerven, stören und abschrecken soll das ja gar nicht in Abrede stellen, aber ich erinnere mich noch dunkel an den Versuch, einen Film unter Linux anzuschauen - ist einige Jahre her und ist heute vielleicht ebenso problemlos möglich, wie unter WIN10 oder 7 oder Vista, aber ich wollte das eben zu Zeiten von WinXP/Vista - und da war es unter Linux eben FÜR MICH!!!! (wohlgemerkt) nicht möglich!


    3 - Du benennst es für die meisten Anwender schon genau richtig - "Lieblings Textadventure". Dir sei damit jeder Spaß gegönnt und wenn es Deine Kreativität herausfordert, immer neue und immer verrücktere sinnvolle und unsinnige Ideen umzusetzen - Fantastisch!! :thumbup: (nicht ironisch, sondern ehrlich so gemeint!) Aber damit bist Du eben eher Mitglied einer eher kleinen Userschar, die das verstehen und können und Lust und Zeit und Energie haben, sich genau da reinzuknien. Andere haben nicht die Zeit, oder nicht die Lust, oder nicht das Wissen und die Energie, das zu machen und nutzen daher das Windoofs, was ja nur für uns minderbemittelte gemacht wurde.


    4 - Tut mir leid, dass wir da so ein bißchen zurückgeblieben und im Kambrium falsch abgebogen sind und aufgegeben haben. Aber damit müssen wir auch leben - und bisher ging es eigentlich auch ganz gut. :)

    Und ungeachtet der Tatsache, dass Linux eigentlich alles bietet, was man heute braucht - ich kenne trotzdem keinen, der TIA-Portal 14/15 bspw. unter Linux benutzen kann - auch der simple S7 Manager läuft meines Wissens nicht unter Linux - und die Programmiersoftware für Fanuc- & ABB-Roboter, die ich früher programmiert habe, kenne ich nicht als Linux-Version. Ist einfach so, genauso wie 90% der Konfigurationssoftware für jegliche Art SPS, Sensoren, Kameras und Meßgeräte gibt es nur als Windows-Software. Es gibt Ausnahmen, aber die sind ebenso selten, wie die FAST aktuellen NVIDIA-Graka-Treiber :/

    Da kannst Du jetzt noch so euphorisch und jung und dynamisch sein - wenn Du auf diesem Gebiet beruflich tätig bist, rennst Du gegen Mauern und Wände ;( und wirst wohl oder übel dann doch Windows nutzen müssen, auch wenn es sogar DA arge Probleme mit den Versionen gibt, weil viele Maschinen uralt sind und auch heute noch mit Software programmiert werden müssen, die NUR unter WinXP läuft... Und da hilft es absolut nicht, wenn dann jemand sagt: Unter Linux passiert Dir sowas nicht - stimmt, unter Linux kann ich solche Anlagen gar nicht programmieren. ;(


    Und eins noch - ich habe selbst bestimmt 10x versucht, mich an Linux heran zu tasten - mit ubuntu, Mint und davor SUSE und Knoppix - aber es blieb leider bei den Versuchen, da ich eben doch nur der kleine dumme Trilobit bin - ausserdem wurde ich auch gerade erst darüber aufgeklärt, dass man mit Nischen-Distributionen, wie ubuntu und Mint eben Einschränkungen hinnehmen muss - tja, dann bleibt mir eben nur Windoofs... Da habe ich alles, was ich brauche - ohne Lehrgang. :whistling:


    Es wurde oben schon erwähnt - wenn ich Auto fahren will, möchte ich auch nicht erst einen mehrere Wochen/Monate dauernden "Grundkurs Bedienung" absolvieren und mir Scripte fürs Beschleunigen und Bremsen schreiben, weils viel "eleganter" ist und man damit weitaus mehr Kontrolle über das Fahrwerk hat, als mit dem simplen Brems- & Gaspedal der Autofahrer, "die aufgegeben haben". Ich muss auch nicht die Sicherheitsfunktionen verstehen und umprogrammieren können, damit es "cool ist", selbst Auto zu fahren - ich möchte mich rein setzen und fahren und dabei meine Konzentration auf den Verkehr richten können, nicht auf die Abläufe unter der Motorhaube...

    In dem Sinne - Linux für alles, was große Netzwerke steuert und verwaltet, Server, Datentransfer usw. und Windoofs für den Großteil der Normal-Looser, wie mich :D:D:D

    Und Smileys haben eine Bedeutung und stehen nicht nur weils cool ist, an bestimmten Stellen im Text :thumbsup:

  • ich würde gern mehr "gefällt mir" drücken, aber geht nur 1x. Mir geht es genau wie Boulderdash64 !

    Ich glaub in dem Thread ist bereits alles gesagt und längt sich nur .:grab1:

    Danke :D


    Na dann: Feierabend!! :D

    Also ICH zumindest, Nachtschicht zu Ende - über den Threat kann ich das nicht entscheiden :D:D

  • Ich glaube die Diskussion Windowsuser gegen Linuxuser ist wie Raucher gegen Nichtraucher :-))

    Eher wie Fleischesser gegen Veganer ;)

  • In jedem Fall fruchtlos, egal wieviele tausend mal sie noch geführt wird.

    Eigentlich geht es weniger um Windows vs. Linux.

    Es geht vielmehr um selbstbestimmt vs. fremdbestimmt.

    Oder normal vs. elitär ;)