- Offizieller Beitrag
Ich weiss dass manche hier in der "glücklichen Lage" sind, dass sie auch beim Arbeitgeber Linux verwenden.
Ich glaube aber nicht dass dies der Normalfall ist.
Ich habe noch in keinem Jobumfeld, wo ich seit den End-90ern in der IT gearbeitet habe, Linux als Hauptbetriebssystem gehabt. Es war immer Windows.
Auch im letzten Job in der Schweiz hatten wir für die Geschäftsleitung MacBook Pro Modelle, die wir mit max. RAM, 2x SSDs und Windows hochrüsteten. MacOSX wurde für den Hausgebraucht drauf gelassen.
Linux wurde immer wieder hier und dort mal verwendet und probiert im Umfeld wo ich arbeitet, hauptsächlich für spezielle Sachen, aber als Enduser System in einem zentral von einer IT verwaltetem Umfeld nicht erwünscht.
Je nach Anwendungsfall hatte es praktische, betriebswirtschaftliche aber manchmal auch emotionale Gründe dagegen.
Es ist schwierig genug die Userbasis, die eher lernresistent ist (haben wir im Forum hier ja auch viel), von einer Applikation und Windows Version auf die nächste zu migrieren.
Soeben erlebt von GMail Suite auf O365 Enterprise umgestellt.
Die User sind aufgeschmissen und motzen für jeden Pixel, der anders platziert ist - aber Linux wäre ein Harakiri für die IT Abteilung würden wir alles auf Linux umstellen.
Geht nicht immer von Euch selbst aus - der Durchschnittsuser ist unflexibel und lernresistent. Hier in Australien noch viel mehr als ich es in der Schweiz erlebt habe.